Rosenheimer Infomail Dezember 2009

Willkommen zum Infomail Dezember 2009 !

„Wir blockieren nicht den Verkehr – Wir sind der Verkehr!“ Unter diesem
Motto werden sich am Samstag, 12. Dezember, hoffentlich zahlreiche
Radlfahrer_innen auf den Weg zur ersten Critical Mass in Rosenheim
machen. Diese ist Teil des Aktionskonzepts zum Global Action Day gegen
die Weltklimakonferenz in Kopenhagen. Wenn ihr jetzt noch keine
Vorstellung habt, was da passieren soll, dann müsst ihr auf jeden Fall
weiterlesen...
Davor aber noch in aller Kürze der Hinweis auf „Mein Leben in Rosarot“,
unseren „Politischen Film“ am Sonntag, 06. Dezember in der
Vetternwirtschaft. Zeitgleich startet dort auch die Ausstellung „Nazis
und die Soziale Frage“.
Für alle, die eigentlich schon immer wollten, aber sich bisher nicht
aufraffen konnten, gibt es jetzt zweimal im Monat die Möglichkeit
politisch aktiv zu werden. Jeden zweiten und vierten Montag trifft sich
nämlich das neu gegründete „Rosenheimer Montagsplenum“ in der
Vetternwirtschaft. Eingeladen sind selbstverständlich auch alle „alten
Hasen“, die sich gerne mit anderen linken Menschen und Organisationen
vernetzen möchten!
Ende des Monats gibt’s dann wieder was auf die Ohren – und zwar HipHop.
Die Couch Rocker Crew, Sprachgewaltig und Taktattackers werden unter dem
Motto „out of control“ kräftig einheizen. Die Einnahmen sind zu Gunsten
unserer Prozesskosten wegen vermeintlicher Rechtsverstöße bei der
bundeswehrkritischen Kundgebung im Mai.

In diesem Sinne wünschen wir euch viel Erfolg beim Durchstehen des
vorweihnachtlichen Konsumterrors und hoffen, mit dem infomail einen Teil
dagegen beizutragen!

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Inhaltsverzeichnis
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 1.Für ein ganz anderes Klima!
 a)Sa, 12.12.: Erste Critical-Mass in Rosenheim
 b)Global Day of Action - Für ein ganz anderes Klima
 2.So, 06.12.: Der Polische Film: „Mein Leben in Rosarot“
 3.Neu: Rosenheimer Montagsplenum (14.12, 28.12)
 4.Mi, 30.12.: „out of control“ - HipHop Party in der AStA Kneipe
 5.Ab 06.12.: Ausstellung „Nazis und die Soziale Frage“, Vetternwirtsch
 6.Neues aus der Landeshauptstadt
 a)Sa, 05.12.: Demo: „Stoppen wir die Hinrichtung von Mumia Abu Jamal!“
 b)So, 13.12.: Lesung "Zeit zum Aufstehn!"
 c)Spendenkonto "Marat" wegen Repression eingerichtet
 d)Infoladen goes online
 e)Besetzung der Universität
 f)"Heldengedenken" blockiert
 7.Klassenkampf
 a)Fight back ALG II! Nachträglich Ansprüche sichern.
 b)Gewerkschaftliche Organisierung in den USA
 c)Frankreich: Streik der Papierlosen
 8.Militarismus
 a)Gelöbnis in Brannenburg: Durchwachsene Bilanz
 b)BW simuliert Bürgerkrieg in Bayern
 9.Termine
 10.PGP Key
 11.Das Rosenheimer Infomail



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 1.Für ein ganz anderes Klima!
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 a)Sa, 12.12.: Erste Critical-Mass in Rosenheim
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Die Critical Mass (kritische Masse) ist eine weltweite Bewegung. Sie
trägt das Fahrrad als umweltfreundliches Verkehrsmittel mittels
gemeinsamer Radtouren durch die Stadt in die Öffentlichkeit. Dies wollen
wir nun auch für Rosenheim versuchen. Verkehr beschränkt sich nicht nur
auf das Auto, auch Fußgänger und Radfahrer sind Verkehr. Aber all zu oft
werden wir an den Straßenrand gedrängt. Im Zeitalter der Klimakrise
braucht man das Rad nicht neu zu erfinden. Man muss es aber endlich als
wichtiges Verkehrsmittel ernst nehmen. Am 12. Dezember findet anlässlich
der sog. UN-Klimakonferenz in Kopenhagen ein “global action day” statt.
An diesem Aktionstag wollen wir für uns nichtmotorisierte
Verkehrsteilnehmer einen gebührenden Platz im Straßenverkehr (welchen
wir als öffentlichen Raum sehen) beanspruchen.

Wir blockieren nicht den Verkehr, wir sind der Verkehr!

Beteiligt euch deshalb am 12. Dezember an der ersten Critical Mass in
Rosenheim. Zeigt so auch eure Forderungen nach greifbaren Verbesserungen
beim globalen Klimaschutz und euren Protest gegen die Versuche der
Weltklimakonferenz, das globale (Klima-)Desaster auch noch
gewinnbringend zu verwerten.

Die Critical Mass beginnt um fünf vor zwölf (11:55 Uhr) am Laziseplatz
(Lokschuppen).
Homepage: http://is.gd/53Gf1
Twitter: http://is.gd/5c0KH

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 b)Global Day of Action - Für ein ganz anderes Klima
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Die Katastrophe ist real - Klimawandel ist eines ihrer vielen Symptome.
Das unvermeidbare Gipfel-Gerede vom "Retten der Welt aus der Klimakrise"
ist eine ausgefuchste Tarnvorrichtung des eigentlichen Zwecks des COP15:
Die Legitimität des globalen Kapitalismus durch Einläuten einer Ära des
"grünen" Kapitalismus wieder herzustellen, eine neue Rhetorik vom
"Retten des Klimas" zur Rechtfertigung ihrer Repression, ihrer
aufgerüststen Grenzen, ihrer kolonialen Ressourcenkriege. Des Kaisers
neue Kleider. Unsere Antwort auf diese erstaunliche Lüge ist ein
kompromissloses, absolutes NEIN zu ihrem System.

Es muss weit mehr erschüttert werden als unsere Urlaubsgewohnheiten, um
die Welt für kommende Zeiten zu erhalten. Es wäre bescheuert, unsere
Hoffnungen genau auf diejenigen zu setzen, die damit fortfahren den
Planeten für Geld zu zerstören. In Copenhagen werden sie darüber
diskutieren, wie sie einen ordentlichen Markt schaffen können, auf dem
die Biosphäre als Ware gehandelt und weiter verdreckt werden kann. Ein
Markt, der Millionen Menschen ihres Landes berauben wird, um aus der
Zerstörung dessen Profit zu schlagen, was von unserer Erde noch übrig
ist. Regierungen und Konzerne werden ihr Wachstum nicht für die
Verringerung des CO2-Ausstoßes opfern; und wenn sie es tun, dann nur, um
ein neues autoritäres Regime zu errichten.
http://nevertrustacop.org/Deutsch/Aufruf

Am 12. Dezember findet ein Globaler Aktionstag zu den Klimaverhandlungen
in Kopenhagen statt, um den Druck auf die Herrschenden zu erhöhen, aber
auch um deutlich zu machen, dass es bereits fünf nach zwölf ist.

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 2.So, 06.12.: Der Polische Film: „Mein Leben in Rosarot“
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Wie jeden ersten Sonntag, wird am Sonntag 06.12.09, in der Rosenheimer
Vetternwirtschaft (Oberaustr.2) der Politischen Film gezeigt. Dieses mal
wird in der Filmreihe der Spielfilm „Mein Leben in Rosarot“ aus dem
Jahre 1997 gezeigt. Der Film handelt von dem Schicksal des Jungen
Ludovic, der viel lieber ein Mädchen wäre. Die Veranstaltung beginnt um
20:00 Uhr, der Eintritt ist frei.

„Das ist normal. Bis sieben Jahren sucht man. Man sucht spielerisch nach
seiner Identität, das habe ich aus der Marie Claire.“ Befriedigend kann
die Alltagspsychologie des Frauenmagazins das Verhalten von Ludovic, des
jüngsten Kindes von Hanna und Pierre Fabre, nicht erklären. Während der
eine Bruder ein echtes Mathegenie ist, der andere ein Wildfang mit
lauter „Dummheiten im Kopf“ und die 13-jährige Schwester mit typischen
Pubertätsproblemen kämpft, spielt Ludovic am liebsten mit Puppen und
verkleidet sich gern. Geschminkt und mit Ohrringen behängt verblüfft der
Siebenjährige auf einer Einweihungsparty die ganze Nachbarschaft: „Ist
das ein Junge oder ein Mädchen?“
Ludovic ist fest davon überzeugt, irgendwann einmal ein Mädchen zu sein.
„Wenn ich kein Junge mehr bin, heiraten wir“, prophezeit er Jerome, dem
Sprössling von Pierres Chef. Als Ludo sogar schon die Hochzeitszeremonie
inszeniert, platzt Jeromes Eltern der Kragen: Der „Mädchenjunge“ scheint
nicht der richtige Umgang für ihren Sohn zu sein. Und als Ludovic im
Schultheater heimlich das Schneewittchenkostüm anzieht, um sich im
gläsernen Sarg küssen zu lassen, hat er den Bogen endgültig überspannt.
Die Eltern der Mitschüler reichen eine Petition ein: Ludo soll von der
Schule verwiesen werden. Die Fabres – gerade erst in den renommierten
Villenvorort gezogen und um gesellschaftliches Ansehen bemüht – geraten
zunehmend unter Druck.
Alain Berliner hat in seinem Regiedebüt mit der Gender-Problematik ein
im Kinderfilm ungewohntes Thema aufgegriffen: Die sexuelle Orientierung
von Kindern, das Spielen mit Geschlechterrollen ist hier bislang noch
wenig bearbeitet worden. In „Mein Leben in Rosarot“ führt der Belgier am
Beispiel Ludovics die Identitätssuche von Heranwachsenden vor. Berliner
argumentiert sozialkritisch, ohne schwarz-weiß zu zeichnen. Die
kindliche Offenheit und Vorbehaltlosigkeit, das spielerische
Probehandeln wird kontrastiert mit gesellschaftlichen Rollenklischees
und den Zwängen der Erwachsenenwelt. Ludovic fällt aus dem Rahmen, und
die Erwachsenen zeigen sich ohnmächtig.

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 3.Neu: Rosenheimer Montagsplenum (14.12, 28.12)
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Es tut sich was in der Rosenheimer Linken – und ihr seid alle eingeladen
euch daran zu beteiligen! Seit diesem Herbst treffen sich mehr und mehr
Menschen immer wieder Montags – und zwar jeden zweiten und vierten im
Monat – um gemeinsam Aktionen gegen den Alltag der oberbayerischen
Provinz zu planen. Links, strömungsübergreifend und offen für alle, die
sich daran beteiligen möchten. Traditionsbewusst nennen wir es
„Rosenheimer Montagsplenum“, aber auch „Linkes Stadtplenum“ ist zutreffend.
Die Treffen sind jeden zweiten und vierten Montag im Monat, also am
14.12 und 28.12., um 19.30 Uhr in der Vetternwirtschaft.

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 4.Mi, 30.12.: „out of control“ - HipHop Party in der AStA Kneipe
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Gegen künstlerischen Ausdrucksformen Jugendlicher, Graffitis und Tags,
hat der Staat ein eigenes Gesetz zu deren Bekämpfung erlassen. Aus der
Innenstadt werden junge Menschen, die nichts konsumieren können oder
wollen, durch permanente Polizeikontrollen und Platzverweise vertrieben.
Und der Besitz der Substanzen, die den tristen Gesamtzustand für manche
erträglicher erscheinen lassen, wird mit drakonischen Strafen überzogen.
Auch politischer Protest wird regelmäßig kriminalisiert. Die Stadt
Rosenheim ging heuer massiv gegen eine bundeswehrkritische Kundgebung
vor: Erst wurde der Einsatz einer Soundanlage untersagt. Dann erhielten
mehrere Aktivist_innen  von insgesamt über 2000€ Bußgelder. Die
Grundlage dafür ist nur ein dünner "Ermittlungsbericht" der Rosenheim
Cops über z.T. unmöglich begangene Auflagenverstöße.
Die Repressionen gegen Subkulturen und politischen Aktivismus sind dabei
nicht isoliert voneinander zu betrachten: Es ist ein und der selbe
Staat, der auf unsere Köpfe, auf unser Handeln, auf unsere Körper
abzielt, der diese formt, der uns verbiegt. Es ist ein und die selbe
Gesellschaft, in die wir integriert werden sollen, es ist das
Kapitalverhältnis, die Ausbeutung in den Betrieben, der wir uns
unterordnen sollen.
Im neuen Jahr wollen wir diesen Zustand nicht mehr sang- und klanglos
hinnehmen. Denn Unterwerfung setzt unterwürfiges Verhalten voraus. Und
wir können auch anders. Lasst uns diesen guten Vorsatz am
Sylvestervorabend frei nach dem Motto "out of control" mit einer fetten
Party besiegeln!
Die Einnahmen der Party kommen den Kriegsgegner_innen für ihre
Prozesskosten beziehungsweise dem Autonomen Rechtshilfefonds Rosenheim
zu Gute.
Es treten live auf:
Couch Rocker Crew	http://is.gd/5c24l
Sprachgewaltig	http://is.gd/5c29a
Taktattackers		http://is.gd/5c25k

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 5.Ab 06.12.: Ausstellung „Nazis und die Soziale Frage“, Vetternwirtsch
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Kaum ein Thema beschäftigt die Menschen so intensiv wie die soziale
Sicherheit. Die Verschlechterung der Lebensbedingungen, die Angst vor
der Verarmung breiter Bevölkerungsschichten, Lohndumping, die weitere
Zuspitzung des Interessensgegensatzes zwischen Arbeit und Kapital, die
Gefahr repressiver Zwangsmaßnahmen, die Steigerung des
Renteneintrittsalters und die Verschlechterung des Zugangs zu Bildung -
all dies verbreitet Angst in der Bevölkerung.
An den mitunter heftigen Prostesten versuchten auch Nazis als
Trittbrettfahrer_innen teilzunehmen. Sie taten dies zu den
verschiedensten Anlässen: so etwa beim Protest gegen die
Arbeitsmarktreform "Hartz IV" oder auch gegen den G8-Gipfel in
Heiligendamm. Unterschiedlich waren Art und Weise ihrer Beteiligung
-manchmal versteckt, ein anderes Mal in offener, aggressiver Form oder
gar durch eigenen Demonstrationen.
Die Ausstellung will sich dem Problem in verschiedenen Formen annähern.
Es wird aufgezeigt, wo sich Neonazis an den Sozialprotesten beteiligt
haben und in welcher Form, mit welchem Anliegen und mit welchem Erfolg
sie das taten. Dabei stehen Themen wie "Hartz IV", die Rente mit 67 und
die Forderung nach einem Mindestlohn im Fokus. Besonders am Beispiel der
Globalisierung wird verdeutlicht, welcher ideologischen Ansätze und
welcher Codes sich Neonazis bedienen.
Die Ausstellung ist ein Gemeinschaftsprojekt der IG Metall-Jugend
Berlin-Brandenburg-Sachsen, DGB-Jugend Berlin/Brandenburg, verdi-Jugend
Berlin und Antifaschistische Linke Berlin. Sie ist bis Januar in der
Vetternwirtschaft zu sehen.
Tipp:
DGB Broschüre "Trittbrettfahrer der sozialen Frage" http://is.gd/5c1wj
(3,4 MB)
TOP Berlin: “Nationaler Sozialismus - “Antikapitalismus” von völkischen
Freaks” http://is.gd/5c1AS

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 6.Neues aus der Landeshauptstadt
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 a)Sa, 05.12.: Demo: „Stoppen wir die Hinrichtung von Mumia Abu Jamal!“
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Seit über 27 Jah­ren sitzt Mumia Abu- Jamal in den USA in der
To­des­zel­le. Ver­ur­teilt für einen Po­li­zis­ten­mord, der ihm
un­ter­ge­scho­ben wurde, um ihn zum Schwei­gen zu brin­gen. Der
afro­ame­ri­ka­ni­sche Ak­ti­vist kämpft seit sei­ner frü­hes­ten
Ju­gend – da­mals als Pres­se­spre­cher der Black Pan­ther Party und bis
heute als frei­er Jour­na­list – gegen Ras­sis­mus, Po­li­zei­ge­walt,
Klas­sen­herr­schaft und Krieg.
In den nächsten Monaten droht Mumia abermals eine Bestätigung oder sogar
die Vollstrekung des auf rassistischen Ressentiments fußenden
Todesurteils. Schon zwei­mal haben welt­wei­te Pro­tes­te die
an­ge­ord­ne­te Hin­rich­tung ver­hin­dern kön­nen (1995 und 1999) – nur
eine brei­te in­ter­na­tio­na­le Pro­test-​ und
So­li­da­ri­täts­be­we­gung wird es auch dies­mal fer­tig brin­gen
kön­nen, dass der ge­plan­te staat­li­che Mord nicht durch­ge­führt
wer­den kann.
Lasst uns deshalb am 05.12. um 14:00 Uhr vom Wiener Platz (Haidhausen,
Münchner Osten) aus für das Leben und die Freiheit von Mumia und gegen
die Todesstrafe weltweit demonstrieren!
http://is.gd/57XtL

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 b)So, 13.12.: Lesung "Zeit zum Aufstehn!"
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Das 1975 erschienene und viel gelesene Epos einer Arbeiterfamilie,
August Kühns Zeit zum Aufstehn ist neu herausgegeben. Die Münchner
Schwanthalerhöh ist der räumliche Mittelpunkt dieser Chronik über vier
Generationen. Kühn erzählt aber nicht nur die eigene Familiengeschichte,
sondern lässt mehr als 100 Jahre Münchner Stadtgeschichte und deutscher
Arbeiterbewegung aufleben.
VerDi München lädt ein zur Lesung am Sonntag, den 13. Dezember 2009 um
11 Uhr im Münchner DGB-Haus, Schwanthalerstraße 64, Salettl.
Bei der Matinee wird Riyan Münch-Kühn aus dem Buch ihres Mannes lesen.
Dr. Klaus Hahnzog, Münchner Bürgermeister a.D. wird seine persönliche
Sicht auf das Buch darstellen. Die stellvertretende Geschäftsführerin
von ver.di München, Claudia Weber wird die eigene ver.di-Edition des
Buches vorstellen.
Anmeldung und Sitzplatzreservierung bitte an Michaela.Ostermeier@verdi.de

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 c)Spendenkonto "Marat" wegen Repression eingerichtet
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Am 13.06.08 wollten Nazis gegen das Kafe Marat, einen der wenigen
Freiräume in München, aufmarschieren. Zwar konnte das verhindert werden
(luzi-m: http://is.gd/5795d), aber nur unter dem Preis einer massiven
Repressionswelle gegen Antifaschist_innen.
Deswegen wurde jetzt ein Spendenkonto eingerichtet. Nähere Infos auf der
Seite vom Kafe Marat: http://is.gd/579at

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 d)Infoladen goes online
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Seit einigen Monaten schon gibt es ja wieder einen Infoladen in München,
beheimatet beim Kafe Marat. Jetzt hat er auch eine Homepage mit
regionalen und internationalen Meldungen und Termin. Auffindbar bei:
http://infom.blogsport.de/

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 e)Besetzung der Universität
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Schon im letzten Infomail berichteten wir über die Besetzungswelle an
österreichischen Hochschulen. Diese erfasste dann prompt auch die
Akademie der bildenden Künste und später das Audimax der Uni München.
Einen im Tenor kritischen Bericht über die Ambivalenz dieser Proteste
hat Randale und Liebe unter der Überschrift "Denk ich an die Normalität
hier könnt ich kotzen" verfasst: http://is.gd/579FP

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 f)"Heldengedenken" blockiert
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Trotz deutlichem antifaschistischen Widerstand konnten im November rund
130 Neonazis im Rahmen ihres "Heldengenkens" zum Volkstrauertag mit
einigen Schwierigkeiten durch die Innenstadt ziehen. Eine
antifaschistische Demo mobilisierte etwa 700 Genoss_innen gegen
Naziaufmarsch, Militär, Heldengedenken und kapitalistischen
Normalbetrieb. Etwa 2.000 Menschen beteiligten sich insgesamt an
Protesten. Im Laufe des Tages kam es zu unterschiedlichen und
vielfältigen Formen des Widerstands mit dem Erfolg, dass der Aufmarsch
der Nasen auf halber Strecke abgebrochen werden musste.
luzi-m berichtet: http://is.gd/579Y5
Eine erfreuliche Begebenheit am Rande: Migrant_innen stellten den
Antifaschist_innen  palettenweise altes Obst und Gemüse kostenlos zur
Verfügung. Dieses fand reißenden Absatz und seine neue Bestimmung als
Wurfgeschoß. So kann's weitergehen im Umgang mit der Deutschen
Normalität: lieber faules Gemüse, als faule Kompromisse!

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 7.Klassenkampf
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 a)Fight back ALG II! Nachträglich Ansprüche sichern.
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Im wenigen Wochen ist es so weit: Das Jahr 2010 beginnt. Es ist das
Jahr, dem die einst rot-grüne Bundesregierung eine grausige Agenda
gewidmet hat. Immerhin: Zumindest das Problem SPD wurde durch diese
Agenda fast vollständig gelöst. Leider hat diese dabei nicht nur sich
selbst, sondern zugleich Millionen von Menschen bewusst ins
gesellschaftliche Abseits gedrängt.

Zentral für diesen "Reform-Prozess" ist die Einführung des ALG II, also
die Zusammenlegung von Arbeitslosen- und Sozialhilfe unter dem
Sozialhilfeniveau. Damit wurde eine Neudefinition dessen, was als
gesellschaftlich notwendig zum Erhalt der Arbeitskraft gilt,
vorgenommen. Oder weitergedacht: Das Minimum der Wertbestimmung der
Arbeitskraft wurde staatlicherseits nach unten gesetzt (vgl. MEW 23: 185
http://is.gd/573xI). Dieser Frontalangriff auf die Klasse der
Werktätigen ging einher mit einer neuen Qualität von Überwachung und
bürokratischer Zermürbung.

"Systematisch wird hier eine immer größer werdende Bevölkerungsgruppe
psychisch zerbrochen und dieser dann noch abverlangt, sich gegen eine
Maschinerie zu wehren, die nicht nur datenschutzrechtlich lediglich dem
Experiment folgt, inwieweit und wie lang sich jemand gegen oft
sadistische Behandlung noch wehrt oder aber aus Angst vor dem
Komplettverlust sämtlicher Mittel [...] sowie der Verinnerlichung der
Idee, dass er selbst an allem schuld ist, jegliche Miss/Behandlung in
Kauf nimmt," formuliert Bettina Winsemann in einem lesenswerten Artikel
für telepolis (http://is.gd/573ah).

Anfang 2010 werden wahrscheinlich zumindest die Regelbedarfsätze des ALG
II für verfassungswidrig erklärt. Wichtig ist, dass jetzt möglichst
viele Betroffene eine rückwirkende Prüfung ihrer ALG II-Bescheide JETZT
verlangen - Sollte das Bundesverfassungsgericht nämlich entscheiden,
dass die ALG II Regelsätze rückwirkend als rechtswidrig zu betrachten
sind, dann können Nachzahlungen für die letzten vier Jahre erwirkt werden.
Das wäre zumindest eine kleine Retourkutsche gegen die Erniedrigungen,
die Erwerblose durch ARGEN tagtäglich erfahren. Informiert euch beim
Tacheles e.V., macht von euren Möglichkeiten Gebrauch!
http://is.gd/573oP

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 b)Gewerkschaftliche Organisierung in den USA
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Gewerkschaftliche Organisierung in den USA folgt mitunter ganz anderen
Prinzipien als wir sie hier gewohnt sind. Beginnend im 19. Jahrhundert
eher als ständische, aber rabiate Interessensvertretung hat sich die
Bewegung nur langsam "Ungelernten" geöffnet. Sie kann aber heute nur
noch 7,5% der Arbeiter_innen organisieren. Die Situation ist dabei
durchweg heterogen und sehr viel stärker an betrieblichen Strukturen
orientiert als in der BRD.
In weiten Teilen der USA unterliegen gewerkschaftliche
Organisierungsbemühungen starker Repression und notwendige Wahlverfahren
können lange verschleppt werden und die Organisierungswilligen mit
Drohungen zermürbt werden. Dagen soll ein von Gewerkschaften angeregter
Gesetzentwurf, der EFCA, ein wenig Abhilfe schaffen. Diesen diskutiert
Jane Slaugther, übersetzt bei labournet: http://is.gd/576ho

Ein spannendes, internationales Organisierungsmodell wird in der
neugegründeten T-Mobile-Union angestrebt. Der amerikanische Ableger der
Telekom erweist sich dort nämlich als übler Gewerkschaftsfeind (dazu die
Süddeutsche: http://is.gd/576nd). Um den Konflikt ein Stück weit an den
Ursprungsort des Konzerns zu tragen, können amerikanische Kolleg_innen
über die T-Union zugleich Mitglied der Communication Workers of America
(CWA) und der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (VerDi) werden. Das
Projekt findet sich bei:
http://www.t-mobileunion.org/

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 c)Frankreich: Streik der Papierlosen
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5000 "sans papiers" streikten Mitte November in Frankreich. Sans papiers
sind Migrant_innen, die keinen juristischen Aufenthaltsstatus vorweisen
können. Sie werden im bundesdeutschen Sprachgebrauch zu "Illegalen"
erniedrigt.
Der Streik betraf nach Gewerkschaftsangaben über tausend Unternehmen,
mehr als 40 Arbeitsstätten wurden besetzt und zum Teil staatsgewaltig
geräumt. Der Streik war dabei vor allem politisch motiviert und zielte
auf eine Erleichterung im ausländerrechtlichen Verfahren ab.
labournet berichtet: http://is.gd/578lA

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 8.Militarismus
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 a)Gelöbnis in Brannenburg: Durchwachsene Bilanz
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Auf dem öffentlichen Gelöbnis am 12.11.in Brannenburg wurde einmal mehr
deutlich, dass dieser Staat nicht nur in Afghanistan, sondern auch an
der Heimatfront mit roher Gewalt agiert. Die Bundeswehr will wieder in
der Mitte der Gesellschaft stehen, sie will Öffentlichkeit – aber eben
nur eine bestimmte. Die etwa 1000 andächtigen Zuschauer_innen, die sich
an diesem regnerischen Herbstabend eingefunden hatten um das
vordemokratische Spektakel – Gleichschritt, Marschmusik, Waffenschau,
etc. -  zu bewundern, waren da gerade recht. Nicht so die
Antimillitarist_innen, welche einerseits durch übertriebenes Jubeln,
adererseits durch Transparente, zeigen wollten, dass Soldat sein eben
kein Beruf wie jeder andere ist und dass die Bundeswehr im öffentlichen
Raum nichts zu suchen hat. Kaum waren sie als „Störenfriede“ erkannt,
wurden sie auch schon von den Feldjägern umzingelt, brutal vom Platz
geschleift und der Polizei übergeben.
Brannenburg aktuell dokumentiert zwei Pressemitteilungen und einige
Bilder dazu: http://is.gd/56Vv7

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 b)BW simuliert Bürgerkrieg in Bayern
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German-foreign-policy.com berichtet von einer Bürgerkriegssimulation im
bayerischen Schwarzenbach im Oktober 09. Die Schilderungen lassen
konkrete Planungen der Bundeswehr für Kampfeinsätze im Inland erkennen.
Es wurden offenbar der Umgang mit demonstrierenden
Friedensaktivist_innen sowie die Verteidigung einer inländischen
Radarstation gegen schwer bewaffnete "Terroristen" trainiert. An der
Übung beteiligt waren neben Soldat_innen und Reservisten des
"Landeskommandos Bayern" auch zivile Rettungs- und Sanitätsdienste. Das
Manöver, das bereits im Oktober stattfand, widerlegt die von Berlin
vorgebrachte Behauptung, die "zivil-militärische Zusammenarbeit" im
Inland diene nur der Hilfeleistung bei besonders schweren Unglücksfällen
und Naturkatastrophen.

Die "Kriegspostille" dokumentiert den vollständigen Bericht:
http://is.gd/56VY0

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 9.Termine
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Termine im Dezember

30.11.-5.12.09 Woche gegen Sexismus in Bamberg: vom
Gleichstellungsreferat der Studierenden in Bamberg u.a. mit der
Comickünstlerin Ka Schmitz, mit Sonja Eismann – Autorin des Buches „Hot
Topic- Popfeminismus heute“, Referentin Rebecca Fertl über das Thema der
Frauenpolitiken, Frank Apunkt Schneider geschlechtergerechte Sprache in
deutschen und österreichischen Medien...,
http://gegensexismus.blogsport.de/

Mi, 2.12.09 Kafe Marat (Thalkirchnerstr. 104/2.Aufgang, MUC): „Braune
Comics?! Bilder vom rechten Rand der Gesellschaft“ Vortrag mit Ralf
Palandt, 21 Uhr, www.antifa-nt.de

Mi, 2.12.09 Asta-Kneipe Rosenheim: Konzert: Horse Feathers + Lost Name,
21 Uhr, www.myspace.com/konzerteasta

Do, 3.12.09 Kafe Marat (Thalkirchnerstr. 104/2.Aufgang, MUC):Vortrag des
Münsteraner Historikers Michael Sturm: Von den „Schwabingern Krawallen“
zur „Münchner Linie“www.antifa-nt.de

Fr, 4.12.09 Innsbruck SOWIMAX (besetzte Uni-Aula!) Konzi mit TASTE THE
FLOOR (ita), http://catbull.com/grauzone/

Fr, 4.12.09 Asta-Kneipe Rosenheim: Party – Redneck Connecktion – pure
Rock ń'Roll

Fr, 4.12.09 Vetternwirtschaft Rosenheim: Premiere der Filmaufführung
„Die Ringe des Herrn“, Film von Alfons „Knocha“ Riedl, 20 Uhr

Sa, 5.12.09 Mumia-Demo in München: Für das Leben und die Freiheit von
Mumia: 14 Uhr auf dem Wiener Platz  in MUC (Haidhausen),
www.mumia-soli-muenchen.tk

Sa, 5.12.09 Asta-Kneipe Rosenheim: Vernissage-
Ausstellung-ExperimentelleElektroakkustik-Fotoinstallationen-Lesung-Party-Theater
„The Perceptional Boozer“ von 7pm bis 7am,. Astas längste Nacht, z.b.
mit Matthias Alexander Makowski (Wien) spielt das Klangrad und die
Singende Säge, um 4.48am spielt das Theater R.I.P „Psychose“ usw.
www.astakneipe.de

Sa, 5.12.09 Stiege Trostberg: Konzert: COR (von der Insel Rügen) + The
Rancors (aus der Landeshauptstadt), www.club-stiege.de

Sa, 5.12.09 Lokschuppen Rosenheim: Inner Mayhem Album Release Konzert,
18 Uhr!

Sa, 5.12.09 Vetternwirtschaft Rosenheim: Filmaufführung „Die Ringe des
Herrn“, Film von Alfons „Knocha“ Riedl, 20 Uhr

So, 6.12.09 Vetternwirtschaft Rosenheim: Der Politische Film „Mein Leben
in Rosarot“, 20 Uhr, Eintritt frei!

So, 6.12.09 Bühne im Lokschuppen: Theater R.I.P. spielen:
„Regietheatermacher“, www.ridere-in-publico.de

So, 6.12.09 Vetternwirtschaft Rosenheim: Ausstellung der infogruppe
rosenheim: „Neonazis und soziale Frage“, Öffnungszeiten: Di, Do, Fr, Sa,
So ab 19 Uhr, www.infogrupperosenheim.tk

Di, 8.12.09 Kranhalle (Feierwerk, München): APRON wollen 63 Stunden lang
spielen und somit den Weltrekord knacken! Beginn 7 Uhr, Eintritt frei!
Bands wie Megaherz, Emil Bulls, Grantig sorgen während der Pinkelpausen
für Unterhaltung, www.myspace.com/apron, www.feierwerk.de

Fr, 11.12.09 Wasserburg JUKO (Innsekt): Konzert mit Wally Warning und No
Scammin

Fr, 11.12.09 LiBella (Altenmarkt): Konzert: The Meteors (Psychobilly)+
support : Johnny Joker & The Twilight Kids, www.cafe-libella.de

Sa, 12.12.09 critical mass in Rosenheim, 11:55 Uhr Laziseplatz
(Lokschuppen), www.critical-mass-rosenheim.tk

Sa, 12.12.09 Turmcafe Rosenheim (Stadtjugendring): Offene Bühne, 4.12.09
Anmeldeschluss, anmelden unter: 08031 – 94138-43 oder
mies@stadtjugendring.de

Sa, 12.12.09 Stiege Trostberg: Finde den Fisch – Das 1. Oberbayrische
Kurzfilmfestival mit Beteiligung aus ganz Deutschland, www.club-stiege.de

Sa, 12.12.09 Glockenbachwerkstatt MUC: Volxtanz mit den Bands Stosstange
+ The Bottrops (Ex. Mitglied von Terrorgruppe) 19 Uhr!
www.glockenbachwerkstatt.de

Sa, 12.12.09 Asta-Kneipe Rosenheim: Schafkopftunier ab 14 Uhr -Anmeldung
u. Infos in der Asta

So, 13.12.09 Bühne im Lokschuppen: Theater R.I.P. spielen:
„Regietheatermacher“, www.ridere-in-publico.de

So, 13.12.09 Silo 1, Töging: Konzert: peter pan speedrock + banane
metalic, www.myspace.com/peterpanspeedrock

So, 13.12.09 Vetternwirtschaft Rosenheim: 3. Rosenheimer Poetry Slam mit
Mani Eder und Ditar Kalaja von „Freispruch“, Anmeldung 2 Wochen vorher
an: freispruch2006@yahoo.de oder am Abend selbst 1 Stunde vor Beginn

So, 13.12.09 DGB Haus München (Saletll): Lesung „Zeit zum Aufstehen“,
11.00 Uhr

Mi, 16.12.09 Hansa 39 (Feierwerk, München): Sham 69 (UK) + The Rancors,
20 Uhr, www.feierwerk.de

Do, 17.12.09 Vetternwirtschaft Rosenheim: 10000 Tage Vetternwirtschaft –
Überraschungsparty

Fr, 18.12.09 Vetternwirtschaft Rosenheim: Konzert mit Rocco Recycle &
Klaus Kaufsnicht und D maskierten, Rocco: One man, one band. Mit
selbstgebauten Instrumenten, 20 Uhr, www.myspace.com/roccorecycle ,
www.myspace.com/klauskaufsnicht

Sa, 19.12.09 Lokschuppen  Rosenheim: Rockin Xmas vom Stellwerk mit den
Bands: Every Day History, Deadmans Hand, Benzin, Dennys Drive In, 19 Uhr!

So, 20.12.09 Asta-Kneipe Rosenheim: Konzert mit The Dope und X

Do, 24.12.09 Vetternwirtschaft Rosenheim: Feuerzangenbowle ab 22 Uhr

Sa, 26.12.09 Kesselhaus Kolbermoor: Agnes Jung And The Malcoms – AC DC
Coverrock, 21:30 Uhr, danach DJ Sepp (von ehem. Peppermint) 089 - 54541902

So, 27.12.09 Asta-Kneipe Rosenheim: Kleinmeister

Mi, 30.12.09 Asta-Kneipe Rosenheim:Antirepressions-Soliparty

Wichtige Termine im Anfang Januar

So, 3.01.10 Vetternwirtschaft Rosenheim: Der Politische Film
Mi, 6.01.10 Vetternwirtschaft Rosenheim: Schafkopftunier

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 10.PGP Key
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Im Folgenden unser PGP-Key. Wer noch nicht verschlüsselt eMails
schreibt, aber es lernen möchte, kann auf ein Tutorial von cryptocd.org
zurückgreifen:
http://is.gd/57ZuS

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Version: SKS 1.0.10

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IwUJA8KvqQYLCQgHAwIEFQIIAwQWAgMBAh4BAheAAAoJEH6NtPjn7ERazLQAmwYGe26S6nMg
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-----END PGP PUBLIC KEY BLOCK-----

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 11.Das Rosenheimer Infomail
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Das Rosenheimer Infomail erscheint ca. einmal im Monat. Wir (die
Infogruppe Rosenheim) tragen linke/linksradikale Infos, Berichte,
Termine etc. zusammen, die wir für interessant und berichtenswert
halten. Wenn du Themenvorschläge und/ oder Termine hast, mail uns
einfach. Wenn du das infomail nicht mehr erhalten möchtest, mail bitte
ebenso.

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