Infomail Dezember 2010

Hallo zum Dezember-Infomail,
Vor einem Jahr, anlässlich eines “global action day” gegen die sog. UN-Klimakonferenz in Kopenhagen, fand in Rosenheim zum ersten mal eine Critical Mass mit rund 1000 Teilnehmer_innen statt. Auch am kommenden Samstag (27.11.10), kurz vor der sog. UN-Klimakonferenz in Cancún (Mexiko), ist es wieder Zeit sich als nichtmotorisierter Verkehr, die Straße zurückzuerobern (siehe Punkt 1). Auf zwei weitere wichtige Termine in Rosenheim möchten wir auch im Vorwort noch hinweisen: a) Am Sonntag den 05.12. wird in der Rosenheimer Vetternwirtschaft (Oberaustr.2) der Film „Wir hatten eine Dora in Südwest“ gezeigt. Der Dokumentarfilm greift einen bisher wenig beachteten, aber hochinteressanten Aspekt der deutschen Kolonialgeschichte und ihrer Folgen auf. (siehe Punkt 2) b) Am Mittwoch den 08.12. findet ebenfalls in der Vetternwirtschaft ein Info-Vortrag des Antisexistisches Aktionsbündnis München zur Thematik „Der Kampf um das Recht auf Abtreibung“ statt. Neben einer Filmvorführung (Meine Entscheidung) werden in dem Referat auch die sog. „Lebensschützer“ und der Widerstand gegen deren Märsche Thema sein (siehe Punkt 3.1.). Gut informiert kann Mensch dann am Samstag 11. Dezember 2010 um 17 Uhr in Salzburg gegen reaktionären Fundamentalismus und für die Selbstbestimmung der Frauen demonstrieren (Punkt 3.2.), ein Zugtreffpunkt in Rosenheim ist um 15:15 Uhr am Bahnhof.
Ansonsten viel Spaß beim Lesen!

Inhaltsverzeichnis

1 Klimakonferenz in Cancún – Critical Mass in Rosenheim (27.11.10)

2 „Wir hatten eine Dora in Südwest“ (05.12.10)

3 Abtreibung ist Frauenrecht

3.1 08.12.: Der Kampf um das Recht auf Abtreibung – Vortrag in der Vetternwirtschaft
3.2 DIE SCHEINHEILIGE ALLIANZ VERSCHEUCHEN (11.12.- Salzburg)
3.3 Ungewollt schwanger in Rosenheim
3.4 Proteste gegen reaktionäre Abtreibungsgegner_innen in München

4 Flüchtlingssupport

4.1 Hungerstreik in Augsburg
4.2 Essenspaketeboykott in Denkendorf
4.3 Zwischen Oujda und Dakar
4.4 „Die Tour der 1000 Brücken“ kommt im Januar nach Rosenheim
4.5 Asylbewerberleistungsgesetz verfassungswidrig

5 Antiatom und Gendreck

5.1 Testbiotech: EFSA Gentechnikexperten arbeiten mit der Gen-Industrie zusammen
5.2 Gentechnik, Krebs und Missbildungen
5.3 Erfolgreicher Anti-Atom-Widerstand
5.4 Wenn der Bürger das Heft selbst in die Hand nimmt
5.5 Atommüll im Ural
5.6 „Verlorene Mädchen“: In der Nähe von Atomanlagen ist das Geschlechterverhältnis verändert

6 Nazimist

6.1 Neonazis kandidieren für den Münchner Ausländerbeirat
6.2 Antifa-Actionday
6.3 Stellvertreter Rieger statt Stellvertreter Heß
6.4 Demo „Gerechtigkeit für die Überlebenden“ in Nürnberg (04.12.)
6.5 SS-Scherge Faber: Europäischer Haftbefehl gegen Ingolstädter
6.6 Gebirgsjäger hinter Gitter – Revision Scheungrabers abgewiesen
6.7 Konzerte im Münchner Backstage: Problematische Patrioten
6.8 Haselbach weiter in Knast
6.9 Gedenken an Pogromnacht in Dachau
6.10 Büro der österreichischen rechten Partei FPÖ in Deutschland?

7 Lesekreis

8 Sonstiges

8.1 Bildungsstreik in Rosenheim
8.2 Notstand oder Normalzustand?
8.3 Verbot einer Demo wegen Beteiligung antifaschistischer Gruppen
8.4 Nach Chemieunfall in Ungarn: Opfer dürfen nicht demonstrieren
8.5 Einschränkung der Pressefreiheit soll Terroristen Anschlagsplanung erschweren
8.6 Gastbeitrag: „Keine weitere Gastronomie und keine weiteren Vergnügungsstätten in der Altstadt, lautet die Devise.“

9 Termine

1 Klimakonferenz in Cancún – Critical Mass in Rosenheim (27.11.10)

Rosenheim.  Die Critical Mass (kritische Masse) ist eine weltweite Bewegung. Sie trägt das Fahrrad als umweltfreundliches Verkehrsmittel mittels gemeinsamer Radtouren durch die Stadt in die Öffentlichkeit. In Rosenheim findet die nächste Critical Mass am Sa. den 27. November statt.
Im  Dezember vergangenen Jahres fand anlässlich eines “global action day” gegen die sog. UN-Klimakonferenz in Kopenhagen zum ersten mal in Rosenheim eine Critical Mass statt. Trotz der Versuche von Seiten der Polizei die Critical Mass zu unterbinden, radelten am 12.12.09 um fünf vor zwölf rund 100 Menschen für die Forderungen “nach greifbaren Verbesserungen beim globalen Klimaschutz und gegen die Versuche der Weltklimakonferenz, das globale (Klima-)Desaster auch noch gewinnbringend zu verwerten” durch Rosenheim. Im Laufe des Jahres 2010 entwickelte sich die Critical Mass zum regelmäßigen Event, welches inzwischen auch von der Polizei akzeptiert wird. Jeden letzten Samstag im Monat treffen sich um 11:55 Uhr am Ludwigsplatz Aktivist_innen zum “Stadtradln”. Die Teilnehmer_innen machen so deutlich, dass sich Verkehr nicht nur auf das Auto beschränkt, sondern auch Fußgänger und Radfahrer Verkehr sind. Aber all zu oft würde dieser an den Straßenrand gedrängt. In einem Flugblatt zu der Critical Mass heißt es: “Im Zeitalter der Klimakrise braucht man das Rad nicht neu zu erfinden. Man muss es aber endlich als wichtiges Verkehrsmittel ernst nehmen.” Auch am kommenden Samstag (27.11.10) kurz vor der sog. UN-Klimakonferenz in Cancún (Mexiko), werden die Radler unter dem Motto “Wir blockieren nicht den Verkehr, wir sind der Verkehr!” mit dem Fahrrad durch Rosenheim fahren. Treffpunkt ist um 11:55 Uhr (“fünf vor zwölf”) am Rosenheimer Ludwigsplatz, weitere Informationen gibt es auf:
http://www.critical-mass-rosenheim.tk/

Zurück zum Inhaltsverzeichnis

2.„Wir hatten eine Dora in Südwest“ (05.12.10)

Am Sonntag (05.12.) wird in der Rosenheimer Vetternwirtschaft (Oberaustr.2) der Film „Wir hatten eine Dora in Südwest“ gezeigt. Der Dokumentarfilm greift einen bisher wenig beachteten, aber hochinteressanten Aspekt der deutschen Kolonialgeschichte und ihrer Folgen auf. 1907 wird der „Deutschkoloniale Frauenbund“ gegründet, mit dessen Hilfe u.a. die “Zufuhr” von deutschen „Bräuten“ an die Schutztruppen und Siedler gefördert werden soll, um der vermeintlich drohenden “Verkafferung der Männer in Deutsch Südwest und Deutsch Ostafrika” entgegenzuwirken. Auch noch nach 1918, als Deutschland gar keine Kolonien mehr hatte, vermittelt der Frauenbund noch ausreisewillige junge Frauen als “Trägerinnen deutscher Zucht und Sitte” nach Windhoek, Swakopmund oder Tanga.
Der Film kompiliert historisches Archivmaterial, zeitgenössische Fotos, Lieder, Zitate aus Theaterstücken oder Kolonialromanen und er kontrastiert diese collagenartige Zusammenschau mit den aktuellen Aussagen einiger Frauen, die in den dreißiger oder vierziger Jahren mit dem Frauenbund nach Namibia gingen und noch heute dort leben. Die Filmvorführung in der Reihe „der Politische Film“ (jeden ersten Sonntag im Monat) beginnt um 20:00 Uhr, der Eintritt ist frei. Bereits ab 19:00 Uhr organisiert das Montagsplenum eine Volxküche. In diesem Rahmen gibt es vegetarisches Essen kostenlos bzw. gegen Spende.

Zurück zum Inhaltsverzeichnis

3. Abtreibung ist Frauenrecht

08.12.: Der Kampf um das Recht auf Abtreibung – Vortrag in der Vetternwirtschaft

Abtreibung ist Frauenrecht – und doch: Abtreibung ist ein Tabuthema. Die infogruppe rosenheim lädt deshalb für Mittwoch, den 08. Dezember, in die Vetternwirtschaft ein zum Vortrag „Der Kampf um das Recht auf Abtreibung“.
„Wir möchten christlich fundamentalistischen Gruppen mit ihren frauenfeindlichen Ansichten und kruden Methoden nicht die Deutungshoheit über diese sensible Thema überlassen,“ erläutert Michael Kurz, Pressesprecher der infogruppe. Diese, so Kurz, belästigen immer wieder Frauen auf dem Weg zu gynäkologischen Fachpraxen, in denen Schwangerschaftsabbrüche vorgenommen werden. Besonders dreist ist neben der Dauerbelagerung einer Einrichtung im Münchner Westend ein Fall in Salzburg: Dort wurde einer betroffenen Frau ein Plastikembryo ins Auto hinterhergeworfen.
In diesem Geiste soll sich auch eine »Mahnwache« vor dem Salzburger Landeskrankenhaus am drauf folgenden Samstag, 11. Dezember, abspielen. Wogegen linke und feministische Gruppen mit einer eigenen Kundgebung angehen werden. Auch aus Rosenheim besteht die Möglichkeit, sich um 15.15 Uhr zu einer gemeinsamen Fahrt am Bahnhof zu sammeln.
„Wir möchten aber auch das gesellschaftliche Schweigen über die Thematik brechen,“ ergänzt Kurz. Gynäkologischen Einrichtungen und Beratungstellen ist es weitgehend untersagt, Informationen, wie ein Schwangerschaftsabbruch straffrei vorgenommen werden kann, öffentlich anzubieten. Deshalb habe die infogruppe versucht ein Minimum an Erstinformationen für Betroffene in der Region Rosenheim bei http://tinyurl.com/abtreibung-ro zusammenzustellen.
Auch der Vortrag vom antisexistischen aktionsbündnis münchen (asab_m) thematisiert neben historischen und rechtlichen Aspekten die als »Lebensschützer« agierenden Gruppen und den Widerstand gegen ihre Märsche. Er beginnt um 20.00 Uhr in der Vetternwirtschaft, der Eintritt ist frei, Spenden erwünscht.

DIE SCHEINHEILIGE ALLIANZ VERSCHEUCHEN (11.12.- Salzburg)

Am Samstag, 11. Dezember, findet in Salzburg eine Kundgebung gegen die frauenfeindliche „Mahnwache“ klerikaler Abtreibungsgegner_innen um »HLI«, »Jugend für das Leben« und anderer statt. Motto der Kundgebung, welche um 17:00 Uhr am Landeskrankenhaus Salzburg beginnt, ist: „DIE SCHEINHEILIGE ALLIANZ VERSCHEUCHEN“.
Den Aufruf zur Kundgebung findet ihr hier: http://http://rabatz-buendnis.org/2010/11/die-scheinheilige-allianz-verscheuchen/
Aktuelle Infos gibt es auf: infoladensalzburg.wordpress.com und subsalzburg.blogsport.eu.
Ein möglicher Zug ab Rosenheim ist der RE 30021 um 15:31. Treffpunkt für Interessent_innen also 15.15 Uhr am Rosenheimer Bahnhof.

Ungewollt schwanger in Rosenheim

Eine Schwangerschaft wird von mancher_m als ein Geschenk des Himmels angesehen, ist aber vor allem das Ergebnis der Einnistung einer befruchteten Eizelle in der Gebärmutterschleimhaut. Eine Schwangerschaft kann erwartet oder unerwartet, gewollt oder ungewollt eintreten.
Seit Jahrhunderten kämpfen Sozialist_innen und Feminist_innen für das Recht der Frau ungewollte Schwangerschaften abzubrechen. Eine solche Abtreibung ist in Deutschland heute rechtswidrig – sie bleibt aber bis zwölf Wochen nach Befruchtung der Eizelle („14. Schwangerschaftswoche p.m.”, p.m. bedeutet nach der letzten Menstruation) unter engen Bedingungen straffrei. Dazu einige Informationen und Anlaufstellen für Betroffene in der Region Rosenheim:

Ungewollt schwanger in Rosenheim

Proteste gegen reaktionären Abtreibungsgegner_innen in München

Am 30.10.2010 marschierten etwa 250 fundamentalistische Christ*innen und Mitglieder rechtsgerichteter Organisationen im Rahmen des „1000 Kreuze Marsches“ durch München. Etwa 100 Gegendemonstrant*innen blockierten bereits am Ort der Auftaktkundgebung (Beginn 14:30 Uhr, Sendlinger Tor) durch Tanzen, lautes Singen und feministische Sprechchöre die reaktionäre Veranstaltung. Es gelang nach ca. 500 m den Zug für 30 Minuten aufzuhalten. Hierbei kam es allerdings zu massiver Polizeigewalt und insgesamt 35 Verhaftungen. Demonstrant*innen wurden gekesselt, teilweise aneinander mit Handschellen abgeführt und bis 21 Uhr im Polizeipräsidium Ettstraße festgehalten.
Berichte:
http://www.luzi-m.org/nachrichten/artikel/datum/2010/10/31/390/
http://linksunten.indymedia.org/de/node/27270

Zurück zum Inhaltsverzeichnis

4. Flüchtlingssupport

Hungerstreik in Augsburg

Seit Montag, den 22.11.2010, befinden sich in Augsburg ca. 250 Personen in einem unbefristeten Hungerstreik. Mit ihrem Hungerstreik wollen die Flüchtlinge Folgendes erreichen:

•    Geld statt Essenspakete
•    Privatsphäre, Hygiene und menschenwürdiges Wohnen: Wohnungen statt Flüchtlingslager
•    Bessere medizinische Versorgung und psychologische Unterstützung
•    Abschaffung der Residenzpflicht
•    Deutschkurse, um eine Integration zu ermöglichen
•    Das Recht, zu arbeiten, um Steuern zu zahlen und sich selbst versorgen zu können

Der Bayerische Flüchtlingsrat hat große Sorge um die Gesundheit der Flüchtlinge. Er appelliert an die Bayerische Staatsregierung und den Landtag, die Verzweiflung der Flüchtlinge ernst zu nehmen und sich mit deren Forderungen auseinander zu setzen.
Mehr Infos: http://www.fluechtlingsrat-bayern.de/essenspaketeboykott-in-denkendorf/articles/essenspakete-boykott-weitet-sich-aus.html

Essenspaketeboykott in Denkendorf

Seit Dienstag, dem 09.11.2010 befinden sich 25 alleinstehende (kinderlose) Flüchtlinge in Denkendorf (LK Eichstätt/Oberbayern) im Essenspaketeboykott. Bereits im Frühjahr gab es einen großen Essenspaketeboykott in verschiedenen Lagern in Bayern, an dem sich über 200 Flüchtlinge beteiligt haben.
http://carava.net/2010/11/10/essenspaketeboykott-in-denkendorf/

Zwischen Oujda und Dakar

Die europäische Flüchtlingspolitik verfolgt seit mehreren Jahren ein neues Ziel: Migrant_innen sollen schon in den Transitländern wie Marokko und dem Senegal aufgehalten werden, ohne je die EU-Außengrenzen zu erreichen. Mit einer Veranstaltung am So. 19.Dezember (19 Uhr | Bayerischer Flüchtlingsrat, Augsburgerstraße 13, München) wird die dramatische Situation von MigrantInnen in Nord- und Westafrika, die Verantwortung der europäischen Länder dafür und der Widerstand dagegen beleuchtet. Mehr Infos:
http://www.fluechtlingsrat-bayern.de/start/articles/zwischen-oujda-und-dakar.html

„Die Tour der 1000 Brücken“ kommt im Januar nach Rosenheim

960 km Laufen, 850 km Schwimmen und 7000 km Radfahren – der “moralische Triathlon” des Liedermachers Heinz Ratz geht in die dritte und entscheidende Etappe.
Was zunächst nach einem sportlichen Rekordversuch der Superlative klingt, hat einen durchaus ernsten und politischen Hintergrund: denn Ratz läuft und schwimmt und radelt nicht nur, er gibt während seiner Touren jeden Abend Konzerte, sammelt Spenden und thematisiert Wahrheiten, die gerne hinter die blankpolierten Fassaden der Gesellschaft weggedrückt werden. Ob es Obdachlosigkeit, Artenschutz oder wie jetzt: einen menschlichen und gerechten Umgang mit Flüchtlingen betrifft: die allabendlichen Konzerte und der sportliche Rahmen dienen in jedem Fall einem Aufrütteln, Stellungnehmen und einer konkreten Unterstützung für Natur und Mensch.
Das für Ratz wichtigste Thema beginnt er in enger Zusammenarbeit mit Pro Asyl und den deutschen Flüchtlingsräten in seiner “Tour der tausend Brücken”: das Miteinander von Kulturen und Religionen, ein respektvoller und menschenwürdiger Umgang mit Notleidenden und Flüchtlingen anderen Nationen und ein klares Nein zu Fremdenfeindlichkeit und Rassismus. Ratz, der als Kind selbst den Nahostkonflikt und später den peruanischen Bürgerkrieg miterleben mußte, will nicht nur die Flüchtlingslager besuchen und deren Bewohner einladen, abends gemeinsam mit seiner Band “Strom & Wasser” zu musizieren, er baut auch auf den Rückhalt vieler Kollegen, die bereits seine beiden anderen Triathlon-Etappen unterstützten: Konstantin Wecker war dabei, Götz Widmann, Stoppok, aber auch die Kabarettisten Bodo Wartke, Gerburg Jahnke, Jochen Malzheimer und viele mehr!
Die Rundfahrt, die am 06.01. in München beginnt, macht Station in fast 70 deutschen Städten. Am Freitag 07.01.11 in Rosenheim. Den Termin solltet ihr Euch schon mal freihalten. Weitere infos gibt es im nächsten Infomail und auf: http://1000bruecken.de

Asylbewerberleistungsgesetz verfassungswidrig

Auf eine Anfrage der Linken im Bundestag hat die Bundesregierung eingeräumt, dass die Berechnung der Sozialleistungen für Flüchtlinge verfassungswidrig ist. Diese erfolge bislang nur auf »Grundlage einer Kostenschätzung«, was im Zusammenhang mit den ALGII-Regelsätzen (Hartz IV) im Frühjahr durch das Bundesverfassungsgericht für unzulässig erklärt wurde.
Ulla Jelpke kritisiert in einem Beitrag für die junge Welt als besonders perfide, „daß der Betrag von knapp 225 Euro seit Einführung des Gesetzes im Jahr 1993 niemals angepaßt wurde”. In Bayern wird dieser nicht bar, sondern überwiegend als „Sachleistung“ erbracht. Das bedeutet in der Praxis neben Unterbringung in Lagern die Zuweisung oftmals minderwertiger Lebensmittelpakete, die aktuell wieder in einigen Einrichtungen boykottiert werden. Nur ein Betrag von 40,90€ wird als Bargeld ausgehändigt. Kinder erhalten lediglich die Hälfte, was in München nicht einmal für eine ÖPNV-Monatskarte für den Schulweg reicht.

Asylbewerberleistungsgesetz verfassungswidrig

Zurück zum Inhaltsverzeichnis

5. Antiatom und Gendreck

Testbiotech: EFSA Gentechnikexperten arbeiten mit der Gen-Industrie zusammen

München / Parma (Testbiotech e. V.) – Zwischen den Experten der Europäischen Lebensmittelbehörde EFSA und der Industrie bestehen dem Institut für unabhängige Folgenabschätzung in der Biotechnologie Testbiotech zufolge enge Verbindungen. Der Leiter der Expertengruppe, die für die Prüfung der Risiken gentechnisch veränderter Pflanzen zuständig ist, Harry Kuiper, und ein weiterer Experte, Gijs Kleter, arbeiten seit Jahren mit dem industrienahen International Life Science Institut (ILSI) zusammen. Sie kooperieren dort mit Vertretern von Konzernen wie Monsanto, Dupont, DowAgroSciences, Syngenta und Bayer in Projekten, die in erster Linie zu einer vereinfachten Marktzulassung von gentechnisch veränderten Pflanzen führen sollen. […]

http://www.greenpeace-magazin.de/index.php?id=55&tx_ttnews[cat]=8&tx_ttnews[tt_news]=92729&tx_ttnews[backPid]=5231&cHash=c552bb9173

Gentechnik, Krebs und Missbildungen

In der „Unabhängigen Bauernstimme“ der „Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft“ ist zusammengefasst zu lesen:

In Argentinien werden auf über 50% der Ackerfläche (19 Millionen Hektar) RoundupReady-Gensojabohnen angebaut und entsprechend mit dem Gift RoundupReady (RR) besprüht. Häufig per Flugzeug.
In den Anbauregionen stieg die Zahl der Krebserkrankungen um 300% und die Zahl der Missbildungen bei Kindern um 400%.
Studien der Uni Buenos Aires stellen u.a. durch Versuche Zusammenhänge zwischen dem im RR enthaltenen Wirkstoff „Glyphosat“ und dem vermehrten Aufkommen von Krebs und Missbildungen her. Weiterhin werden negative ökologisch und sozioökonomische Folgen aufgezeigt.

Ein von WWF und der Industrie 2005 ins Leben gerufener „Runder Tisch zum verantwortungsbewußten Sojaanbau (RTRS)“ nennt den RR-Anbau jedoch „nachhaltig und verantwortungsbewußt“, was durch die erwähnte Studie widerlegt wird. Auch wurden die Forscher durch den RTRS in ihrer Arbeit behindert.
Argument des WWF ist der Schutz des Regenwaldes durch den Anbau der genveränderten Pflanzen. Die Industrie übt sich in Greenwashing von RR für „sensible Märkte“, wie den in Europa. Umweltverbände wie „Friends of the earth“ und „Global Forest Coalition“ sprechen von Irreführung durch das RTRS-Label.

Erfolgreicher Anti-Atom-Widerstand

Die infogruppe rosenheim zieht ein positives Resümee nach den Protesten gegen den Castortransport.
Rosenheim/Gorleben. Mit 1,5 Tagen Verspätung hat am vergangenen Dienstag der 12. Castor-Transport sein Ziel, das Zwischenlager Gorleben, erreicht. Mehr als 50 000 Atomkraftgegner_innen demonstrierten mit unterschiedlichsten Aktionen gegen den Atomtransport, darunter auch rund ein Dutzend Rosenheimer Aktivistinnen und Aktivisten.
Nach der Großdemonstration am Samstag haben Tausende an den unterschiedlichsten Aktionen zum Stopp des Transports teilgenommen. Neben zahlreichen Blockaden wurde das Protestrepertoire in diesem Jahr unter anderem um die Aktionsform des „Schottern“ erweitert. Nach Angaben der Kampagne „Castor?-Schottern!“ beteiligten sich 3000 bis 4000 Menschen an der Aktion. Es sei gelungen an mehreren Stellen das Gleisbett zu unterhöhlen und so den Zug zumindest zeitweilig zu stoppen. Die Atomkraftgegner_innen kritisieren jedoch die massiven Polizeiübergriffe, alleine bei der „Castor? Schottern!“ habe es rund 1000 Verletzte Demonstrant_innen gegeben. Zusätzlich nahm die Polizei über 1300 Personen in Gewahrsam, erteilte über 300 Platzverweise und stellte fast 120 Traktoren sicher. „Uns sind jedoch keine Ingewahrsamnahmen oder Platzverweise von Rosenheimer Aktivist_innen bekannt“ so Michael Kurz, Sprecher der infogruppe rosenheim. Insgesamt wird von der Anti-AKW-Bewegung ein positives Resümee zu den Protesten gezogen, auch von der infogruppe rosenheim. In einer Pressemitteilung heißt es: „Zwar ist es der Atomlobby erneut gelungen, ihren Müll gegen den Willen der Menschen durch die Lande zu prügeln, aber es wurde auch das “Nein!” zur Atomenergie deutlich auf die Straße bzw. Schiene getragen. Noch nie beiteiligten sich so viele Menschen am Castor-Protest und noch nie wurde der Zug solange aufgehalten. Der Erfolg des Widerstandes liegt unseres Erachtens in den unterschiedlichen und zueinander solidarischen dezentralen Aktionsformen, weshalb sich die Aktivistinnen und Aktivisten aus Rosenheim sowohl am Schottern, als auch an Gleis-, und Straßenblockaden beteiligten.“ Nach Meinung der Atomkraftgegner_innen sei keine Technik zu hundert Prozent beherrschbar und bei der Risikotechnik Atomenergie sei bekannt, wie immens die Gefahren für Mensch und Umwelt in alle Zukunft sind: „Die Fiktion einer vermeintlich sauberen Atomtechnologie musste die großflächige Umweltzerstörung durch die Uranabbauminen (vor allem in den Ländern des globalen Südens) schon immer ignorieren. Historisch und aktuell sind die Entwicklung von Atomreaktoren und Atombomben eng miteinander verknüpft. In allen Staaten dieser Erde ist das Problem der langfristigen Lagerung des hochgiftigen Atommülls ungelöst. In den Atommüll-Deponien Asse und Morsleben ist die radioaktive Verseuchung des Grundwassers auf lange Sicht kaum noch aufzuhalten. Die Asse hat es an den Tag gebracht: es gibt keine Lösung für die atomaren Hinterlassenschaften, und es kann keine geben. Trotz alledem soll der Endlagerstandort Gorleben weiter ausgebaut werden – ungeachtet aller wissenschaftlichen Zweifel an der Eignung dieses Standorts. Da kommt ein Gefühl von Ohnmacht auf – aber es macht auch wütend und empört.“ heißt es in einer von der infogruppe mitunterzeichneten Absichtserklärung zu den Castorprotesten.

Erfolgreicher Anti-Atom-Widerstand

Wenn der Bürger das Heft selbst in die Hand nimmt

Über Unmut über „politische Entscheidungen“ und die Einmischung von „Bürgern“ berichten die Rosenheimer Nachrichten. Dabei geht es u.a. um den Castortransport und Rosenheimer Demonstrant_innen:

„Region. Dienstag letzter Woche: Ein Dutzend Demonstranten rollt in Rosenheim ein. Sie kommen aus Gorleben zurück. Die Atomkraftgegner protestierten gegen den bislang zwölften Castor-Transport. Sie blockierten Gleise und Straßen und beteiligten sich am sogenannten „Schottern“. Dabei galt es, Schotter aus dem Gleisbett zu graben, so die Gleise zu unterhöhlen und sie damit für den Atommüllzug unbefahrbar zu machen. Der Atommüll erreichte sein Zwischenlager mit eineinhalb Tagen Verspätung. Ein Erfolg, findet Michael Kurz, Sprecher der „infogruppe rosenheim“. Aus dem Umfeld jener parteiunabhänigen linken Gruppierung stammen die Protestler.“

Der ganze Artikel ist hier zu finden: http://www.rosenheimer-nachrichten.de/zet_report_462_46446_1.html

Atommüll im Ural

Die sächsische Landesregierung will die abgebrannten Brennelemente aus dem früheren Forschungsreaktor Rossendorf in die Wiederaufarbeitungsanlage Majak – wo 1957 ein Tank mit hochradioaktiver Flüssigkeit explodierte und eine gewaltige radioaktive Wolke aufstieg und große Teile der Region verseuchte. Tausende Menschen starben, Dörfer und Städte mussten umgesiedelt werden. Das Unglück wurde bislang nur von Tschernobyl übertroffen – schaffen lassen. […]
In Russland werden flüssige heiße Atomabfälle aus der Wiederaufarbeitung mehr als 200 Meter tief in die Erde injiziert. Üblich ist diese Praxis in der Nähe der Atomanlagen von Tomsk, Dimitrowgrad und Krasnojarsk. In einem neuen Gesetz „Über den Umgang mit radioaktiven Abfällen“ soll das Verfahren jetzt rechtlich abgesichert werden. Die zweite Lesung des Gesetzes war für den 17. November vorgesehen, wurde aber angesichts der Proteste in Russland und Deutschland gegen den geplanten Atommülltransport vertagt. Bis Ende 2010 soll es aber verabschiedet werden. […]
Der geplante Transport von Ahaus nach Majak ist nach deutschem Recht illegal. Das deutsche Atomgesetz regelt in Paragraph 9a, dass radioaktiver Müll „schadlos verwertet oder als radioaktive Abfälle geordnet beseitigt werden (direkte Endlagerung)“ muss. Das schließt die in Majak beabsichtigte Wiederaufarbeitung der sächsischen Brennelemente aus. Darüber hinaus verstieße die Ausfuhr des Atommülls gegen den Grundsatz der Bundesregierung sowie der Vorgängerregierungen, beim Umgang mit Atommüll nach dem Prinzip der „nationalen Verantwortung“ zu verfahren. […]

http://www.greenpeace.de/themen/atomkraft/nachrichten/artikel/wird_deutscher_atommuell_in_russisches_erdreich_gepumpt-1/
„Verlorene Mädchen“: In der Nähe von Atomanlagen ist das Geschlechterverhältnis verändert

„Verlorene Mädchen“: In der Nähe von Atomanlagen ist das Geschlechterverhältnis verändert

Nach einer Studie kommen im 35km-Radius um deutsche und schweizerische AKWs weniger Mädchen als im Landesdurchschnitt auf die Welt, was auf eine Schädigung des Erbguts durch die ionisierende Strahlung hinweisen könnte. Ein Artikel dazu von Telepolis:
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/33/33715/1.html

Zurück zum Inhaltsverzeichnis

6. Nazimist

Neonazis kandidieren für den Münchner Ausländerbeirat

Bei der Wahl zum Münchner Ausländerbeirat am kommenden Sonntag stehen auch zwei Aktivisten der neonazistischen NPD und des lokalen Neonazi-Sammelbeckens „Bürgerinitiative Ausländerstopp“ (BIA) auf dem Stimmzettel. Ein Bericht von aida:
http://aida-archiv.de/index.php?option=com_content&view=article&id=2103:neonazis-kandidieren-fuer-den-auslaenderbeirat&catid=182:npd&Itemid=151

Antifa-Actionday

Nur mit einem massiven Polizeiaufgebot konnte das „Heldengedenken“ von rund 100 Neonazis aus dem Bundesgebiet in München durchgesetzt werden. Die Polizei riegelte den Aufmarsch weiträumig ab und reagierte brutal auf jede Störung
Hier ein Indymediabericht: http://linksunten.indymedia.org/de/node/28572
Luzi m: http://www.luzi-m.org/nachrichten/artikel/datum/2010/11/14/396/

Stellvertreter Rieger statt Stellvertreter Heß

Am 30. Oktober 2010 hatten „Freie Nationalisten“ und NPD zum zweiten Gedenkmarsch zu Ehren Jürgen Riegers nach Wunsiedel geladen. Dem Aufruf anlässlich des ersten Todestages des bekannten Multifunktionärs der neonazistischen Rechten folgten nur knapp 200 Personen in die oberfränkische Fichtelgebirgsstadt. Ein aida Bericht:
http://aida-archiv.de/index.php?option=com_content&view=article&id=2062:stellvertreter-rieger-statt-stellvertreter-hess&catid=115:hess-sonderseite&Itemid=225

Demo „Gerechtigkeit für die Überlebenden“ in Nürnberg (04.12.)

Am 04.12. um 12.30 Uhr startet am Hauptbahnhof Nürnberg die bundesweite Demonstration „Gerechtigkeit für die Überlebenden“  Von 15.00 bis 18.30 Uhr wirdes in Nürnberg ein Kulturprogramm geben. Weitere Informationen und der Demoaufruf auf der Homepage des „Zugs der Erinnerung“ : http://www.zug-der-erinnerung.eu/

SS-Scherge Faber: Europäischer Haftbefehl gegen Ingolstädter

Der in Ingolstadt lebende ehemalige KZ-Wächter Klaas Faber soll 22 Juden ermordet haben – nun wollen die Niederlande seine Auslieferung erwirken. Laut SZ war Faber 1947 in den Niederlanden wegen der Ermordung von 22 Juden zum Tode verurteilt worden, die Strafe wurde aber in lebenslange Haft umgewandelt. 1952 brach Faber aus dem Gefängnis in den Niederlanden aus und floh nach Deutschland Die Niederlande bemühten sich mehrfach um seine Auslieferung, doch die deutschen Stellen winkten ab und verwiesen auf einen „Führer-Erlass“: 1943 hatte Adolf Hitler entschieden, dass alle niederländischen Freiwilligen der Waffen-SS automatisch deutsche Staatsbürger sind. Deshalb lehnten die deutschen Behörden die Auslieferung immer wieder ab.

http://www.sueddeutsche.de/politik/mutmasslicher-ns-verbrecher-in-bayern-europaeischer-haftbefehl-gegen-ss-scherge-1.1028262

Gebirgsjäger hinter Gitter – Revision Scheungrabers abgewiesen

Josef Scheungraber, (Noch-) Ehrenbürger von Ottobrunn, wird für seine Kriegsverbrechen, die er als Gebirgsjäger 1944 an den Menschen in Falzano di Cortona begangen hat, inhaftiert. Verurteilt wurde er bereits im August 2009 durch das Landgericht München und 2006 in Abwesenheit durch das Militärgericht in La Spezia (Italien), seine Revision gegen das Münchner Urteil wurde nun abgewiesen

Gebirgsjäger hinter Gitter – Revision Scheungrabers abgewiesen

Konzerte im Münchner Backstage: Problematische Patrioten

Unter dem in der Überschrift genannten Artikel findet sich in der Süddeutschen Zeitung ein Bericht zum Auftritt von Bands aus der rechtsextremen Szene:

„Sie singen vom „Heimatland“ und „stolzen Söhnen“: Im Münchner Backstage ist die umstrittene Band „Frei.Wild“ aufgetreten. Nicht zum ersten Mal bietet der Klub Bands eine Bühne, die auch in der rechtsextremen Szene Anhänger haben.
Die Musik steht an diesem Abend nicht im Vordergrund. Vielen Konzertbesuchern hier geht es um die Gemeinschaft. Bereits Stunden vor dem Auftritt der Südtiroler Band Frei.Wild drängen sich die Besucher im Backstage. Das Publikum ist überwiegend männlich. Viele tragen schwarze T-Shirts der Band mit Sinnsprüchen, die von Kameradschaft und wahren Freunden handeln. […]“

http://www.sueddeutsche.de/muenchen/muenchen/vermischtes/konzerte-im-muenchner-backstage-problematische-patrioten-1.1024261
http://www.luzi-m.org/nachrichten/artikel/datum/2010/11/17/398/

Haselbach weiter in Knast

Sitzt der Philipp Hasselbach noch? Ja er sitzt noch! Wie merkur-online berichtet, hat das Amtsgericht München den NPD-Bundestagskandidaten von 2009 wegen gemeinschaftlicher gefährlicher Körperverletzung und Beleidigung zu einem Jahr und acht Monaten Haft verurteilt. Bei Rechtskraft der Entscheidung muss der Multi-Funktionär demnach außerdem zwei zur Bewährung ausgesetzte Strafen von insgesamt zweieinhalb Jahren verbüßen. NPD-BLOG.INFO widmete Hasselbach deshalb einen Artikel in der Serie über die nettesten NPD-Kandidaten:
http://publikative.org/2010/11/11/npd-kandidat-hasselbach-soll-in-haft/

Gedenken an Pogromnacht in Dachau

Am 8. November fand im Dachauer Rathaus eine Veranstaltung in Gedenken an die Pogromnacht vom 9. November 1938 statt. Dazu war mit Ruth David eine Überlebende geladen, die ihre Erlebnisse der Nacht und die für sie und ihre Familie und Freund_innen bedeutenden Schicksale in der Folge schilderte. Die Tatsache, dass die Stadt offiziell eine solche Veranstaltung ausrichtet war in Dachau nicht immer selbstverständlich.
Mehr Infos: http://http://rabatz-buendnis.org/2010/11/gedenken-an-pogromnacht-in-dachau/

Büro der österreichischen rechten Partei FPÖ in Deutschland?

„Österreichs Rechtspartei FPÖ plant laut „Süddeutscher Zeitung“ ein Büro in Deutschland. In Kooperation mit einer nordrhein-westfälischen Gruppe soll eine eigenständige Niederlassung entstehen. Grund für die grenzüberschreitende Offensive ist offenbar der Kampf gegen einen EU-Beitritt der Türkei.“
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,724963,00.html

Zurück zum Inhaltsverzeichnis

7. Lesekreis

Neu: ab sofort findet jeden 1. u. 3. Montag im Monat ein politischer Lesekreis statt. Immer um 18.00 Uhr in der Vetternwirtschaft. Am 06.12.2010 wird ein Text „Was ist eigentlich Anarchie“ gelesen. Download: http://infogrupperosenheim.tk/wp-content/uploads/2010/11/Was-ist-eigentlich-Anarchie.pdf

8. Sonstiges

Bildungsstreik in Rosenheim

350- 400 Schüler_innen beteiligten sich 16.11. am Bildungsstreik in Rosenheim. Die Demonstration richtete sich gegen die soziale Ungleichheit in der Schule und an der Uni, für die Abschaffung aller Bildungsgebühren, für mehr Demokratie und gegen das dreigliedrige Schulsystem.

Weiter hier: http://infogrupperosenheim.tk/2010/11/bildungsstreik/ und
http://de.indymedia.org/2010/11/294604.shtml

Notstand oder Normalzustand?

Der Münchner Hauptbahnhof ist dieser Tage fest in den Händen bewaffneter Terroristen Kräfte der Bundespolizei, die mit Maschinenpistolen patroullieren. Laut tagesschau.de könnte das jetzt Normalzustand für die nächsten Monate bleiben, während Geheim- und Polizeidienste quasi im Vorbeigehen zusammengelegt und zentralisiert werden sollen.

Polizeiliche Berufsverbände und (Pseudo-)Gewerkschaften sind augenscheinlich immer häufiger gesuchte Interviewpartner_innen der Medien. Der Bund Deutscher Kriminalbeamter (BDK) ist ein besonders aggressives Exemplar derartig gemeingefährlicher Organisationen. Interessanterweise wird der BDK-Vorsitzende Klaus Jansen mit der Einschätzung zitiert, dass der “polizeiliche Ausnahmezustand durch die akute Terrorgefahr bis weit ins kommende Jahr dauern wird”. Weil das vorhandene Personal das nicht durchhalten könne, soll die Bundeswehr herangezogen werden. Bei deren Umstrukturierung könnten erfahrene Streitkräfte im Übrigen auch gleich in die Polizei integriert werden.

Nach der gleichen Logik wird jetzt der Militärische Abschirmdienst (MAD) aufgelöst und in den BND und Verfassungsschutz integriert. Ähnliches könnte mit dem Zollkriminalamt geschehen; die FDP fordert Medienberichten zu Folge, dass dessen Eingliederung in das BKA. 15.000 weitere Mitarbeiter_innen beim Zoll sollen darüber hinaus nicht weiter dem Finanz-, sondern dem Innenministerium unterstellt werden, am besten im Rahmen der Bundespolizei.
In der Zwischenzeit sind vor einigen Bahnhöfen und Flughäfen gepanzerte Fahrzeuge aufgefahren.

Rosenheim betreffend fragt Merkst Was?, ob beim Aufbau des Christkindlmarktes wirklich alles mit rechten Dingen zugeht. Denn wer weiß, ob dieser Mann tatsächlich vor hat, Geschenke zu verteilen, oder ob seine Verkleidung nicht für einen hinterrücksen Anschlag nutz.

Notstand oder Normalzustand?


http://www.merkstwas.de/allgemein/terrorgefahr

Verbot einer Demo wegen Beteiligung antifaschistischer Gruppen

Protest vor dem Reichstagsgebäude teilweise verboten
Berliner Polizei verbietet Demonstration gegen Sparpaket, weil zwei antifaschistische Gruppen dazu mit aufrufen
Die Debatte um den neuen Haushalt hat heute im Bundestag begonnen. In diesem Rahmen soll am kommenden Freitag auch das Sparpaket beschlossen werden, das Einschnitte unter anderem bei Erwerbslosen und Rentnern vorsieht. Dagegen ruft seit Monaten ein breites Bündnis unter dem Motto Sparpakete stoppen am 26. November zur Belagerung des Bundestags auf. Heute hat die Berliner Polizei die geplante Demonstration verboten. Lediglich eine Kundgebung am Brandenburger Tor wurde genehmigt.
Im Vorfeld waren verschärfte Auflagen für die Proteste angekündigt werden, weil am 26. November der russische Präsident Putin zu Besuch in Berlin ist. Dieser Staatsbesuch spielt nun in der Verbotsverfügung keine Rolle mehr. Auch die erhöhte Sicherheit anlässlich der Terrorwarnungen, von denen auch der Reichstag betroffen ist, wird in dem Bescheid nicht erwähnt. Die Sicherheitsbehörden sehen offenbar doch in der Berliner linken Szene die größere Gefahr.
In der Begründung zum Verbot wird darauf verwiesen, dass zu den Protesten neben Untergliederungen der Linken, gewerkschaftlichen und sozialen Gruppen auch die Antifaschistische Linke Berlin und die Antifaschistische Revolutionäre Aktion aufrufen. Bei beiden Gruppen bestünde die Gefahr, dass sie in die Bannmeile um den Reichstag vordringen könnten und so die Sicherheit gefährden würden, begründete das Berliner Landeskriminalamt das Verbot.
Der Pressesprecher des Protestbündnisses Michael Prütz kündigte juristische Schritte gegen das Verbot an. Damit will er nicht nur die Proteste gegen das Sparpaket in der geplanten Form durchsetzen, sondern auch gegen die Einschränkung des Demonstrationsrechtes vorgehen. „Schließlich gab es in der Vergangenheit zahlreiche Demonstrationen, zu denen auch die beiden Organisationen mit aufgerufen haben, die jetzt als Begründung für das Verbot genannt werden.“ Sollte das Beispiel Schule machen, könnten in Zukunft viele Demonstrationen verboten werden, befürchtet nicht nur Prütz. Auf einer von dem Bündnis geplanten Pressekonferenz wird auch die Bezirksvorsitzende der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di Berlin sprechen.

http://www.heise.de/tp/blogs/8/148798

Nach Chemieunfall in Ungarn: Opfer dürfen nicht demonstrieren

Budapest (dpa) – Die Opfer der westungarischen Rotschlamm-Katastrophe vom Oktober dürfen nicht wegen des ihnen bislang vorenthaltenen Schadenersatzes demonstrieren. Die Polizei untersagte den Bewohnern der betroffenen Ortschaft Devecser eine geplante Protestkundgebung, berichteten ungarische Medien am Mittwoch.
Die Katastrophengeschädigten wollen an diesem Freitag eine durch Devecser führende Fernverkehrsstraße halbseitig blockieren, da ihnen von der Regierung immer noch kein voller Schadenersatz zugestanden wurde. Die Polizei untersagte dies unter Berufung auf den in der Region immer noch geltenden Katastrophennotstand. Menschenrechtsaktivisten hielten diese Begründung jedoch für «fadenscheinig».
Am 4. Oktober war bei Devecser der Damm eines mit Bauxitschlamm (Rotschlamm) gefüllten Abfallbeckens gebrochen. Die giftige rote Masse ergoss sich über mehrere Ortschaften, die unterhalb des Abfallbeckens liegen, darunter Devecser und Kolontar. Zehn Menschen kamen dabei ums Leben, rund 150 erlitten Verletzungen. Mehr als 350 Häuser wurden zerstört, eine Fläche von 40 Quadratkilometern verseucht.
Das Abfallbecken gehört zu einem Bauxitwerk der privaten Ungarischen Aluminium-AG. Die Regierung in Budapest stellte das Unternehmen nach dem Unglück unter staatliche Zwangsverwaltung.

http://www.greenpeace-magazin.de/index.php?id=55&tx_ttnews[cat]=8&tx_ttnews[tt_news]=92517&tx_ttnews[backPid]=5231&cHash=628ff56b71

Einschränkung der Pressefreiheit soll Terroristen Anschlagsplanung erschweren

Wohin der Blick dieser Tage auch schweift, sie ist ständig präsent: die „stärkere Bedrohungslage durch den internationalen Terrorismus“, vor der Innenminister de Maizière vor genau einer Woche warnte.
Seitdem werden Reisende auf allen großen Bahnhöfen von Polizisten mit Maschinenpistolen bewacht. Ginge es nach den sicherheitspolitischen Hardlinern, so hätte es trotz der rasch verschärften Sicherheitsvorkehrungen bereits erste Opfer gegeben – bei den in der Verfassung verbrieften Grundrechten. Sofort werden die Stimmen laut, die beispielsweise den Bundeswehreinsatz im Innern fordern.
Auch Siegfried Kauder (CDU), der die Sitzungen des Rechtsausschusses zuweilen auf seine ganz persönliche Art leitet, hat ein Grundrecht gefunden, welches er im Namen der Terrorismusbekämpfung gern geopfert sehen würde: die Pressefreiheit.
Weiterlesen: http://www.heise.de/tp/blogs/8/148800

Gastbeitrag: „Keine weitere Gastronomie und keine weiteren Vergnügungsstätten in der Altstadt, lautet die Devise.“

So schreibt druckt das OVB die Begeisterung der Stadt ab, dass man dem nächtlichen Ausgangsverbot, bzw. der reinen Konsumzone mit weiteren repressiven Schritten immer näher kommt.
„Oliver Horner vom Ordnungsamt, zuständig für die öffentliche Sicherheit, fasst zusammen: „Die genannten Maßnahmen, kombiniert mit verstärkter uniformierter Präsenz im Rahmen von Konzepteinsätzen der Bereitschaftspolizei und der Sicherheitswacht, lassen eine Verbesserung der Sicherheitslage erkennen.“ “
Nach dem Motto, wenn ich keinen Spaß haben kann, dann bitte sehr keiner. Wollt ihr die totale Sicherheit? Offensichtlich ja, die Polizei sollte nur noch drauf achten, dass sie nicht zu laut reinprügelt, während ungewollte Personen entfernt werden. Möchte ja nicht beim Fernsehen gestört werden.
Konsum ja, aber ordentlich, sauber und tagsüber bitte!
„Im Stadtentwicklungs- und Baugenehmigungsausschuss zeigte sich der CSU-Fraktionsvorsitzende Herbert Borrmann geradezu begeistert: „Das ist genau das, was ich seit Jahren verlangt habe“. “
Genau! Der Uniformierte auf Knopfdruck räumt auf. Während die anständigen Bürger kulturell anspruchsvoll ihren Glühwein konsumieren, wollen Feinde des Abendlands mit ihren Bierflaschen Ro-town in eine Bronx verwandeln.
Schade, dass sich die Leute noch nicht gezielt illegalisieren lassen, obwohl man ihnen doch schon ansieht, dass sie eine Gefahr für jedes ruhige Spießerdasein darstellen.
Da sind wir in Rosenheim mit dem neuen Verbot für „typische Lokale von denen“ aber einen Schritt weiter.

Zurück zum Inhaltsverzeichnis

9. Termine

Termine Ende November

Sa, 27.11. Critical Mass in Rosenheim, 11:55 Uhr Ludwigsplatz Rosenheim, http://www.critical-mass-rosenheim.tk/

Sa, 27.11. Vetternwirtschaft Rosenheim: The Trashtones (Psychobilly/Rockabilly/Trash) + Horrorcombo (Horrorpunk) Einlass 20 Uhr, Infos unter: www.myspace.com/vetternrosenheim, www.vfbk.net

Sa, 27.11. Kafe Kult München: Hummmel / MAUD / Clarkys Bacon, www.kafekult.de

Sa, 27.11. Kurhaus Bad Aibling: Gerhard Polt

Sa, 27.11. Bühne im Lokschuppen: Metal/Rock Konzert, www.stadtjugendring.de

Sa, 27.11. Kulturfabrik Kufstein: Bauchklang, www.kufa.at

So, 28.11. Weyhalla in Weyarn: Josef Pretterer spielt Herzversagen, 18 Uhr, www.weyhalla.de

Di, 30.11. Kranhalle (Feierwerk) München: RISE AND FALL [Hardcore, Punk | Belgien]
NAILS [Hardcore, Grindcore | USA] HARMS WAY [Metal, Hardcore | USA] 20 Uhr, www.feierwerk.de

Termine im Dezember

Mi, 01.12. Hubbi (Kramerwirt) Hemhof (bei Bad Endorf): Konzert mit dem Keller Steff, 20 Uhr, www.hubbi.net

Mi, 01.12. Sunny Red (Feierwerk) München: MATULA [Postpunk | Hamburg] PETER CORETTO
[Postpunk | München], 20 Uhr, www.feierwerk.de

Fr, 03.12. Weyhalla in Weyarn: Roykey Creo Band – Roots Reggae, 20 Uhr, www.weyhalla.de

Fr, 03.12. Asta-Kneipe Rosenheim: Moop Mama + Couch Rocker Crew, www.astakneipe.de

Fr, 03.12. Hubbi (Kramerwirt) Hemhof (bei Bad Endorf): Konzert mit „Roverandom“und ihrer Musik für weite Ebenen, Regenwald und Mondmoore. Brillianter Mix aus Jazz, Klassik, Pop-Art, 21 Uhr, www.hubbi.net

Sa, 04.12. JUKO Wasserburg (Innsekt): Dopewalka + Max Hurricane and the eSKAlators, www.konzerte-wasserburg.de

Sa, 04.12. Nürnberg: Bundesweite Demonstration gegen den 175. Jahrestag der Deutschen Bahn AG und deren Verschleierung ihrer eigenen NS-Vergangenheit, organisiert vom Zug der Erinnerung, 12:30 Uhr, Nürnberg Hauptbahnhof, weitere Infos und Demoaufruf auf der Homepage des „Zug der Erinnerung“ unter www.zug-der-erinnerung.eu

So, 05.12. Vetternwirtschaft Rosenheim: Der politische Film „Wir hatten eine Dora in Südwest“, 20 Uhr, Eintritt frei! Ab 19 Uhr VolXküche vom Montagsplenum: vegetarisches Essen gegen Spende

Mo, 06.12. Hansa 39 (Feierwerk) München: US BOMBS [Punk, Rock | USA] THE GRIT [Punk, Psychobilly, Ska | UK] , STARS OF THE SILVERSCREEN [Rock | Schweden], 20 Uhr, www.feierwerk.de

Mo, 06.12. Vetternwirtschaft Rosenheim: Neu: ab sofort findet jeden 1. u. 3. Montag im Monat ein politischer Lesekreis statt. Immer um 18.00 Uhr in der Vettern. Thema : Anarchismus.

Di, 07.12. Kranhalle (Feierwerk) München: CASPIAN [Postrock | Beverly, MA],
EF [Postrock | Göteborg], MAJMOON [Postrock | München], 20 Uhr, www.feierwerk.de

Mi, 08.12. Vetternwirtschaft Rosenheim: Info-Vortrag des asab_m (Antisexistisches Aktionsbündnis München). Der Kampf um das Recht auf Abtreibung, die „Lebensschützer“ und der Widerstand gegen deren Märsche mit Filmvorführung „Meine Entscheidung“, 30-minütige Dokumentation von Janina Heckmann und Gitte Hellwig, in der Frauen von ihren persönlichen Erfahrungen um Schwangerschaftskonflikt und Abtreibung erzählen. 20 Uhr. Eintritt frei.

Mi. 8.12. Kafe Marat München: Mittwochskafe: Vortrag von Georg Klauda – „Homophober Moslem, toleranter Westen? Europa und die Heteronormalisierung der islamischen Welt“,
www.kafemarat.blogsport.de

Do, 09.12. Maria´s Kino – Bad Endorf: Schaulust – einmalig gut! Jeweils am 2. Donnerstag im Monat gibt es im Marias Kino die „Schaulust“. Gezeigt werden Filme die schon mal gelaufen sind, aber vom Publikum gewünscht wurden, werden an diesen Donners- und Freitagen gezeigt.
www.marias-kino.de

Fr, 10.12. Cafe Libella Altenmarkt: The Meteors / Psychobilly, Support: The Tony Montanas,
Karten NUR an der Abendkasse!!! www.cafe-libella.de

Fr, 10.12. Kafe Marat München: Freitagskafe: Nihil Baxter (Trashpunk, Heidenheim)
Bob Rooney (Trashcore, Würzburg) plus support, www.kafemarat.blogsport.de

Fr, 10.12. Asta-Kneipe Rosenheim: International Bohemia, www.astakneipe.de

Fr, 10.12. Kafe Kult München: Golden Boys aus Austin (Alien Snatch Rec.) + Modern Pets aus Berlin (P.Trash Rec.) www.kafekult.de , www.skakeyourass.de

Fr, 10.12. Lokschuppen Rosenheim: All AreaFestival (musikalisches Programm sowie Filmemacher_innen von „Rednaxela“ aus Bad Endorf und Bildern und andere Kunstausstellungen präsentieren 3 Bühnen ihr Können): mit The Duskings, Daybrayk, Klaus Kaufsnicht, Couch Rocker Crew, Unexpected, Tow Months, Red Bricks, 18 Uhr, www.stadtjugendring.de

Sa, 11. 12. Hubbi (Kramerwirt) Hemhof (bei Bad Endorf): Clubbing und Tanzabend mit den Herren DJs Bart Spencer und T.Rence Hill. , 21 Uhr, www.hubbi.net

Sa, 11.12. Lokschuppen Rosenheim: All Area Festival: mit Dislike Buttons, Clubstas, Django s,
Driftwood Endings, Sunset Supernova, Corona Diver, Raygun Rebels, 18 Uhr, www.stadtjugendring.de

Sa, 11.12. Salzburg (LKH/Müllner Seite): Kundgebung gegen reaktionären Fundamentalismus und für die Selbstbestimmung der Frauen! Reaktionäre Abtreibungsgegner_innen machen sich nämlich nicht nur in München und Innsbruck breit, sondern belagern auch monatlich das Landeskrankenhaus Salzburg. 17 Uhr. Zugtreffpunkt Rosenheim ist dabei um 15:15 Uhr am Bahnhof.

So, 12.12. Substanz München: Renommierte Gäste aus der internationalen Slamszene fordern Münchens Poeten zum Dichterwettstreit. 20 Uhr, www.substanz-muenchen.de

So, 12.12. Vetternwirtschaft Rosenheim; MIR-Hauptversammlung mit Xmas-Feier, 19.30 Uhr, www.vfbk.net, www.musikinitiative.com

Do, 16.12. Silo 1 in Töging: live im silo1: kulturverein siloland e.v präsentiert: peter pan speedrock
+ heavy ride, www.silo1.de

Fr, 17.12. Vetternwirtschaft Rosenheim: Kenzaris Middle Kata (Post Hardcore) + Natalie Flanders (arschtritt noise n’roll) www.myspace.com/vetternrosenheim, www.vfbk.net

Fr, 17.12. Stellwerk Bad Aibling: Rockin X-mas, 20 Uhr, www.jims-stellwerk.de

Fr/Sa 17.+18.12. Bühne im Lokschuppen Rosenheim: RoLand rockt Abschlusskonzert mit allen Gewinnerbands der Schülerband-Contests im Landkreis Rosenheim, www.stadtjugendring.de

Sa. 18.12. Kafe Marat München: rootsbar presents: The Offenders 2-tone ska, cosenza,
T-Killas 2-tone ska, aschaffenburg, www.kafemarat.blogsport.de

Sa, 18.12. Queens Wasserburg: Trio Mio (Res. Unter 08071-9227942), www.queens-wasserburg.de

Do, 23.12. Sunny Red (Feierwerk) München: ENTARTET [Punkrock | München]
KOLLATERALSCHADEN [Punkrock | München] ALL MY HATE FOR [Punk/Hardcore | München], 20 Uhr, www.feierwerk.de

Sa, 25.12. JUZ Dorfen: Resi Schmelz Combo, 21 Uhr, www.jz-dorfen.de

Sa, 25.12. Sunny Red (Feierwerk) München: PASCOW [Punkrock | Gimbweiler]
SKANKING SCUM [Ska-Punk, Rosenheim] TODESKOMMANDO ATOMSTURM
[Punkrock | München] Dj Mike Moronic & Andy Pathie [Aftershowparty], 20 Uhr, www.feierwerk.de

So., 26. 12. Hubbi (Kramerwirt) Hemhof (bei Bad Endorf): kabarettistische Weihnachtslesung mit Uli Hannemann, 20 Uhr, www.hubbi.net

Mo, 27.12. – Konzert: Kleinmeister, www.astakneipe.de

Mi, 29.12. Sunny Red (Feierwerk) München: CHROMATIC BLACK [Hardcore/Metal | München]
ZOO ESCAPE [Hardcore/Metal | München] JOHNNY KOMA [Hardcore/Metal | München]
THREESCORE [Hardcore/Metal | München] 20 Uhr, www.feierwerk.de

Do. 30.12. Kafe Marat München: Modern Pets (Lofipunkattacke, Berlin) Riot Reiser (PUNK!, München) +weitere, www.kafemarat.blogsport.de

Fr, 31.12. Cafe Libella Altenmarkt: Silvester, Bergwerk und Libella feiern zusammen, www.cafe-libella.de
Bergwerk und Libella feiern das neue Jahr

Termine Januar 2011:

So, 02.01. Vetternwirtschaft Rosenheim: Der politische Film: „The Yes Men II“, 20 Uhr, Eintritt frei. Bereits ab 19:00 Uhr organisiert das Montagsplenum eine Volxküche. In diesem Rahmen gibt es vegetarisches Essen kostenlos bzw. gegen Spende.

Mo, 03.01. Vetternwirtschaft Rosenheim: Gitarrenstammtisch, www.gitarrenstammtisch.ro-aising.de/

Di, 04.01.: Kafe Kult München: Travels & The Dope, www.kafekult.de

Do, 06.01. Kranhalle (Feierwerk) München: STROM & WASSER [Politpop | Berlin] Special Guest: GÖTZ WIDMANN [SingerSongwriter | Bonn] 20 Uhr, www.feierwerk.de

Do, 06.01. Vetternwirtschaft Rosenheim: 14:00h, Schafkopfturnier nach unsrer Manier, www.vfbk.net

Fr, 07.01. Rosenheim: Solikonzert (Strom & Wasser) für Flüchtlingspolitik:
Im Rahmen der „Tour der 1000 Brücken” http://1000bruecken.de

Sa, 8. 01. Hubbi (Kramerwirt) Hemhof (bei Bad Endorf): Schafkopftmarathontunier, 14 Uhr Treff, Beginn ca. 14:30 Uhr, über 240 Spiele. www.hubbi.net

Sa, 08.01 Hansa 39 (Feierwerk) München: ALPINIST [Punk, Hardcore, Downtempo | Münster]
INNER CONFLICT [Punk., Hardcore | Köln] KURZER PROZESS [Rap, Punk | Nürnberg]
SPUTNIK BOOSTER [Elektro, Post Punk, Thrash | Augsburg] DJ ESCEPÈ [Rave, 8-Bit | Aftershowparty], 20 Uhr, www.feierwerk.de

So, 09.01. Substanz München: Poetry Slam – Das Original von Rayl Patzak und Ko Bylanzky
Europas größter Poetry Slam! www.substanz-muenchen.de

Do, 13.01. Kranhalle (Feierwerk) München: KAMMERFLIMMER KOLLEKTIEF
[ExperimentalElectronica | Karlsruhe], 20 Uhr, www.feierwerk.de

Sa, 15.01. Asta-Kneipe Rosenheim: KAFKAS (Konzert) + ASTA Allstars, www.astakneipe.de

Sa, 15. 01.Hubbi (Kramerwirt) Hemhof (bei Bad Endorf): Konzert von Dan Cotletto und seinem Programm „Freunde, was ist los“, mit zwischendurch serviertem Slam, 21 Uhr, www.hubbi.net

Sa, 22.01. Feierwerk all area, München: ÄL JAWALA [Balkan Big Beats | Freiburg]
WAR FROM A HARLOTS MOUTH [Metal, Noise, Mathcore | Berlin] DUB SPENCER & TRANCE HILL [Reggae, Dub, Electronica | Zürich] BORN FROM PAIN [Hardcore, Metal | Holland] FINAL PRAYER [Hardcore | Berlin] BLACK CAT ZOOT [Reggae, Ska, Swing | Niederbayern] EMPOWERMENT [Hardcore | Stuttgart], 20Uhr, www.feierwerk.de

So, 23.01. Vetternwirtschaft Rosenheim: MIR-Workshop, www.musikinitiative.com

Mo, 24.01. Asta-Kneipe Rosenheim: Minaars , www.astakneipe.de

Mo, 24.01. 59 to 1 München: Shake Your Ass präsentiert: DEAD ELVIS AND HIS ONE MAN GRAVE & LOVER, www.59to1.net

Fr, 28.1. Sunny Red (Feierwerk) München: KAISHAKUNIN [ChaoticScreamoHardcore | Karlsruhe] I NOT DANCE [EpicScreamo | AT] KELEVRA [MaidenPunk | München]
WE FADE TO GREY [Postpunk | München], 20 Uhr, www.feierwerk.de

Sa, 29.01.Vetternwirtschaft Rosenheim: The Razorblades aus Wiesbaden (Surf)
und Paranoia aus Oberaudorf (Trash/Hardcore/Indie), 20 Uhr, www.myspace.com/vetternrosenheim, www.vfbk.net

Sa, 29.1. Schlagzeug-Workshop mit Claus Hessler, Veranstalter: Musikschule Musikimperium (MIR-Mitglied), Ort: Kammer 12, 83123 Amerang, Ablauf: 16–18 Uhr Intensivkurs (Masterclass), max. 15 Teilnehmer, € 25.- , 19:30–21.30 Uhr Workshop/Konzert, € 12.-, Kartenbestellung (ab 21.12.): workshop@schlagzeug-unterricht.net oder http://workshop.schlagzeug-unterricht.net
oder 08076-323475 (AB), www.musikinitiative.com