Rosenheimer Infomail Januar 2011

Hallo


wie gewohnt bekommt ihr zur Monatswende das Infomail präsentiert. Neben vielen Meldungen wollen wir euch im Januar auf zwei Veranstaltungen besonders hinweisen:


a) Am Sonntag (02.01.) gibt es in der Vettern mit "Die Yes Men regeln die Welt", einen burlesken, satirischen Dokumentarfilm über die Kommunikationsguerillatruppe, zu sehen. (weitere Infos Punkt 1) und


b) am kommenden Freitag (07.01.) werden wir Heinz Ratz, welcher mit dem Fahrrad 7000 km für einen menschenwürdigen Umgang mit Flüchtlingen durch Deutschland fährt, mit einer antirassistischen Kundgebung (17:00 Uhr) und Fahrraddemo (17:30) am Rosenheimer Bahnhof empfangen (weitere Infos Punkt 2.1).


Schaut alle vorbei – KEIN MENSCH IST ILLEGAL


Eure


infogruppe rosenheim


Inhaltsverzeichnis

1 „Yes Men“ in der Vettern“ (So 02.01)

2 KEIN MENSCH IST ILLEGAL

2.1 Pressemitteilung zur Fahrraddemo Demo und Kundgebung in Rosenheim (07.01.)

2.2 Infos zu unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen in Rosenheim

2.3 Flyertext zur Fahrraddemonstration

2.4 Pressemitteilung – Die „Tour der 1000 Brücken”: Politpop mit dem Liedermacher Heinz Ratz im Studio des Regional Fernsehen Oberbayern, 7.Januar, 19:30 Uhr

2.5 Schöne Bescherung, Frau Haderthauer!

2.6 Gastbeitrag zur Sozialministerin Haderthauer und ihren verbalen Übergriffen gegenüber Flüchtlingen

3 Staat und Repression

3.1 Blumen-Verfahren gegen Rosenheimer Aktivisten

3.2 MUC: Spontane Transpi Aktion vorm Landtag

3.3 Verdeckter Ermittler aufgefolgen

3.4 Repression gegen Castor Schottern – Überblick

3.5 Polizeiliches Filmen von Demonstrant_innen rechtswidrig

4 rotown -News:

4.1 Capitol: Bonzenwohnungen statt Kultur

4.2 Sa, 29.01.: Critical Mass

4.3 Lesekreis

5 Antifa-News

5.1 Neonazistinnen treffen sich bei der “Burschenschaft Danubia”

5.2 „Eine Gruppe mit einem Terroristen als Mitglied, die für paramilitärische Übungen nach Tschechien fährt und Blood-and-Honour nahesteht“

5.3 Neuanstrich beim neo-nazistischen Geschäft „Hobbyland Murnau“

5.4 Wikingerversand dichtmachen // reloaded – Naziläden schließen

5.5 “kein Wunder, dass die Neonazis Ende 2010 selbstbewusster auftreten”

5.6 Bericht: Antifa-Actionday und Naziaufmarsch 13.11.

5.7 Die Verrohung der Mittelschicht

6 Christ_innenfundis

6.1 Christ_innenfundis in Salzburg

6.2 "Vom Weltjudentum gesteuerte Attacke auf Kirche und Papst"

6.3 Straubinger Kreuzritter pilgern wieder nach Israel

7 Politische Veranstaltungsankündigungen (out of Rosenheim)

7.1 Neonazismus und Rechtsextremismus in Schweden (04.01- antifaschistisches Infocafe Dachau)

7.2 Antiziganismus und Moderne – Antifa Cafe am 06.01.11

7.3 Antifascist Festival Munich (08.01. – München)

7.4 WKR-Ball: Kein Grund zum Feiern! (28.01. – Wien)

8 Wikileaks und Anonymous

9 Termine






1 „Yes Men“ in der Vettern (So
02.01)


Am Sonntag (02.01.11) wird in der Rosenheimer Vetternwirtschaft (Oberaustr.2) der burlesk, satirische Dokumentarfilm „Die Yes Men regeln die Welt“ gezeigt. Die Kommunikationsguerillatruppe „The Yes Men“ machen auf die Klimakatastrophe, auf Umweltsünden und negative Folgen der Globalisierung aufmerksam. Als angebliche Vertreter von Wirtschaftsunternehmen und Regierungen lassen sich die beiden US-Politaktivisten Andy Bichlbaum und Mike Bonnanauf auf internationale Kongresse einladen, wo sie absurd-komische Präsentationen und Reden halten. Doch das Lachen bleibt dem Zuschauer fast immer im Halse stecken, wenn er realisiert, dass die wahnwitzigen Vorschläge der Protagonisten von vielen Kongressteilnehmer_innen für bare Münze genommen werden…


Nach dem großen Erfolg von „The Yes Men – Streich für Streich die Welt verändern“ ist die infogruppe rosenheim, überzeugt, dass auch die zweite „Yes Men-Doku“ im Rahmen des „politischen Films“ sehr gut ankommen wird.


Die Filmvorführung in der Reihe „Der politische Film“ (jeden ersten Sonntag im Monat) beginnt um 20:00 Uhr, der Eintritt ist frei. Bereits ab 19:00 Uhr organisiert das Montagsplenum eine Volxküche. In diesem Rahmen gibt es vegetarisches Essen kostenlos bzw. gegen Spende.





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2 KEIN MENSCH IST ILLEGAL

2.1 Pressemitteilung zur Fahrraddemo Demo und Kundgebung in Rosenheim (07.01.)


KEIN MENSCH IST ILLEGAL“- Benefizkonzert und antirassistische Fahraddemo in Rosenheim


Rosenheim – Der Liedermacher und Radikalpoet Heinz Ratz begibt sich auf die dritte Etappe eines moralischen Triathlons: 7.000 km will er mit dem Rad zurücklegen, 70 Konzerte in ebenso vielen Städten spielen. Die "Tour der tausend Brücken" steht für Ratz´ wichtigstes Anliegen: Gegen Diskriminierung und Ausgrenzung, für einen menschenwürdigen Umgang mit Flüchtlingen. Am Freitag den 07.01.2010 kommt er nach Rosenheim.

Nach einem Konzert im Münchner Feierwerk wird Heinz Ratz am Freitag den 07.01.10 mit dem Rad Richtung Rosenheim aufbrechen. Antirassistische Aktivist_innen aus der Region Rosenheim werden Heinz Ratz um 17:00 Uhr mit einer Kundgebung unter dem Motto „Kein Mensch ist illegal“ am Rosenheimer Bahnhof empfangen, um anschließend mit einer antirassistischen Fahrraddemonstration für die Rechte von Flüchtlingen zu demonstrieren.

Wir wollen dies zum Anlass nehmen und auch in dieser Region (in welcher die staatliche „Jagd auf Flüchtlinge“ im Rahmen der sog. Schleierfahndung besonders extrem ist), auf die Situation von Flüchtlingen aufmerksam machen.“ heißt es in einem Flugblatt zur Kundgebung. Für die Rosenheimer Antirassist_innen ist die tägliche Realität, in der Flüchtlinge leben müssen, zermürbt: „Neben genannten Wohnbedingungen sorgen Polizeikontrollen zu allen Tages- und Nachtzeiten, Essens- und Hygienepakete, gebrauchte Kleidung oder Gutscheine dafür, dass ein menschenwürdiges Leben unmöglich gemacht wird. Arbeitsverbote, Residenzpflicht und Anzeigen wegen Verstoßes gegen die Passpflicht – all diese staatlichen Schikanen dienen der ‚Förderung der Rückkehrbereitschaft’“ so Michael Kurz von der infogruppe rosenheim.

Ähnlich sieht das Heinz Ratz: „Flüchtlinge sind in Deutschland in besonderem Maße von Ausgrenzung und Diskriminierung betroffen. Mehr als 86.000 Menschen leben nur mit einer Duldung und in ständiger Angst vor Abschiebung, mehr als 55.000 von ihnen seit über sechs Jahren. Durch nachrangigen Zugang zum Arbeitsmarkt oder sogar Arbeitsverbote, eingeschränkte Bewegungsfreiheit durch die Residenzpflicht und mangelnde Versorgung werden sie bewusst an den Rand der Gesellschaft gedrängt. Etwa 40.000 Menschen in Deutschland werden gezwungen, in Lagern zu leben. Das bedeutet zumeist: Viele Menschen auf engstem Raum, kein Privatleben, keine ausreichende medizinische Versorgung, Anwesenheitskontrollen, Essenspakete.“

Nach der Kundgebung und Demonstration spielt die Band „Strom & Wasser“ ab 19:30 Uhr im Studio des Regional Fernsehen Oberbayern (Hechtseestr.16) ein Benefizkonzert. Hier soll nicht nur Geld für die Flüchtlingsarbeit gesammelt (Eintritt: 10,- Euro), sondern insbesondere der Umgang mit Flüchtlingen in Deutschland und ihre Situation thematisiert werden.


An nächsten Morgen wird Ratz im Rahmen seines „moralischen Triathlon“ über 90 km von Rosenheim über Wasserburg/Inn und Dorfen zum Flüchtlingslager nach Landshut fahren. Der „moralische Triathlon“ begann im Winter 2008, als Ratz 956 km für Obdachlose durch Deutschland lief. Im Sommer 2009 schwamm er als zweite Etappe 890 km durch deutsche Flüsse für die Erhaltung sauberer und natürlicher Gewässer – die Tour der tausend Brücken ist nun die dritte und letzte Etappe per Fahrrad. Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.1000bruecken.de und www.infogrupperosenheim.tk.


2.2 Infos zu unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen in Rosenheim

Nach Auskunft des Kreisjugendamtes (auf Anfrage von Maria Noichl, MdL, SPD) sind in diesem Jahr 25 unbegleitete minderjährige Flüchtlinge in Rosenheim aufgegriffen worden, wobei 13 innerhalb einer Woche Anfang November aufgegriffen wurden, bis auf eine Ausnahme alle aus Afghanistan. Jugendliche unter 16 Jahren werden vom Jugendamt betreut, Jugendliche im Alter von 16 bis 18 Jahren werden an das Bundesamt für Migration und Flucht (BAMF) "verbracht". Über die Anzahl der Jugendlichen, die direkt nach Österreich zurückgeschoben werden ist, ist nichts bekannt. Die Jugendlichen sind meistens seit mehreren Monaten auf der Flucht, waren oftmals Übergriffen ausgesetzt und sind nach Aussage eines Mitarbeiters des Bayerischen Flüchtlingsrates ausnahmslos traumatisiert. Jugendliche unter 16 Jahren werden in Jugendeinrichtungen um Rosenheim (Irschenberg, Pflegefamilien) untergebracht oder nach München verlegt. In Rosenheim treffen die geflohenen Jugendlichen auf eine Situation, in der es völlig an interkulturell geschulten Einrichtungen mangelt, in der kein Bewusstsein für die besonderen Probleme dieser Jugendlichen besteht (Asylrecht, Altersbestimmung…). Auch in München ist nach Auskunft mehrerer Stellen die Unterbringungssituation katastrophal. Die Erstaufnahmeeinrichtung Baierbrunnerstraße ist völlig überbelegt und Jugendliche sind gemeinsam mit Erwachsenen untergebracht. Für die speziell für Jugendliche Flüchtlinge konzipierten Einrichtungen (Haus Chevalier) gibt es Wartelisten von bis zu 100 Personen.

Somit ist es auch nicht verwunderlich, dass viele Jugendliche ihre Flucht einfach weiter fortsetzen. Die Stellen in Rosenheim sind entweder überfordert oder warten ab bis sich das Problem von selber löst.


Nur in seltenen Fällen dringen Berichte über die Machenschaften der bundespolizeilichen Menschenjäger_innen in die Presse. Die meisten Festnahmen laufen still und ohne Aufsehen zu erregen ab. Häufig kann beobachtet werden, wie zivil gekleidete Menschenjäger_innen Leute von den Bahnsteigen aus abgreifen. Sie sind als illegalisierte Menschen dem Abschiebeapparat der BRD ausgeliefert.


Am Donnerstag, den 9. Dezember überschlugen sich jedoch die Ereignisse, so dass die Polizei eine Pressemitteilung veröffentlicht hat. An diesem Tag wurden insgesamt 27 Menschen bei der Flucht aufgegriffen.
Artikel dazu sind in der tz und auf Rosenheim24 erschienen.


Aus der tz, 09.12.10


Ausgesetzte Flüchtlinge auf Autobahn aufgegriffen


München/Rosenheim – Zwanzig ausgesetzte Flüchtlinge aus Afghanistan hat die Polizei am Donnerstag an der Autobahn 8 Salzburg-München aufgegriffen.


Wie die Bundespolizei in Rosenheim mitteilte, wurden die zehn Erwachsenen und zehn Kinder zwischen 7 und 14 Jahren in Gewahrsam genommen. Keiner von ihnen konnte sich ausweisen. Sie waren illegal eingereist.


Die Flüchtlingsgruppe war offenbar mit einem Lastwagen über die deutsch-österreichische Grenze gebracht worden. Auf einem Autobahnparkplatz an der A8 mussten die Geschleusten eigenen Angaben zufolge die Ladefläche verlassen. Der mutmaßliche Schleuser sei anschließend davongefahren und habe sie ihrem Schicksal überlassen. Die Gruppe lief danach auf dem Standstreifen der A8 nach München weiter.


Ein Autofahrer hatte die Autobahnpolizei Holzkirchen auf die Fußgänger aufmerksam gemacht. Zwischen Holzkirchen und dem Autobahnkreuz München Süd wurden sie schließlich aufgegriffen. Sie sollen nach ihrer Vernehmung in eine Aufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge gebracht werden. Gegen den bislang unbekannten Schleuser wird ermittelt.



Rosenheim 24, 09.12.10


Sieben Festnahmen am Rosenheimer Bahnhof



Kiefersfelden/Rosenheim – Die Bundespolizei hat sieben Männer am Bahnhof in Rosenheim festgenommen. Nach ersten Erkenntnissen stammen die ausweislosen Männer aus dem Irak.


Die Bundespolizei hat am Donnerstagmorgen, den 9. Dezember, sieben Iraker am Bahnhof in Rosenheim festgenommen.


Nach Zeugenangaben waren zunächst vier Personen vom Fahrer eines weißen VW Golf am Bahnhof Kiefersfelden abgesetzt worden. Von dort aus fuhren sie mit dem Zug weiter. Gegen 6.30 Uhr wurden sie in Rosenheim in Gewahrsam genommen. Nach ersten Erkenntnissen der Bundespolizei stammen die ausweislosen jungen Männer aus dem Irak. Sie sind zwischen 17 und 22 Jahre alt.


Nur vier Stunden später trafen Bundespolizisten in der Rosenheimer Bahnhofshalle erneut auf drei Personen, die sich nicht ausweisen konnten. Wie sich herausstellte, handelt es sich bei den unerlaubt Eingereisten im Alter von 15, 16 und 39 Jahren ebenfalls um irakische Staatsangehörige.


Ob es einen Zusammenhang zwischen den beiden Fällen gibt, ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen der Bundespolizeiinspektion Rosenheim.


2.3 Flyertext zur Fahrraddemonstration


Im Rahmen der „Tour der tausend Brücken“ fährt der Musiker und Aktivist Heinz Ratz knapp 7000 km mit dem Fahrrad durch Deutschland und gibt jeden Abend Konzerte – zugunsten einer menschlichen Flüchtlingspolitik, einem Miteinander von Kulturen und Religionen und gegen den still wachsenden Faschismus. Am Freitag den 07.01.2011 kommt er nach Rosenheim (Konzert im rfo).

Wir wollen dies zum Anlass nehmen und auch in dieser Region (in welcher die staatliche „Jagd auf Flüchtlinge“ im Rahmen der sog. Schleierfahndung besonders extrem ist), auf die Situation von Flüchtlingen aufmerksam machen.

Flüchtlinge leben in einem nahezu geschlossenen Universum der Lager. Nach ihrer Ankunft in Deutschland werden sie in “Aufnahmeeinrichtungen” gesperrt, danach werden sie auf “Gemeinschaftsunterkünfte” verteilt und, sofern sie keine Aufenthaltserlaubnis erhalten, von dort aus auch abgeschoben. Die Flüchtlinge müssen in ständiger Angst leben, von einem “Ausreisezentrum” gewaltsam abgeschoben zu werden.

Die tägliche Realität zermürbt: Neben o.g. Wohnbedingungen sorgen Polizeikontrollen zu allen Tages- und Nachtzeiten, Essens- und Hygienepakete, gebrauchte Kleidung oder Gutscheine dafür, dass ein menschenwürdiges Leben unmöglich gemacht wird. Arbeitsverbote, Residenzpflicht und Anzeigen wegen Verstoßes gegen die Passpflicht, all diese staatlichen Schikanen dienen der „Förderung der Rückkehrbereitschaft“.

Kurz: Der bayerische Staat kriminalisiert diese Menschen. Und welche Straftat haben sie begangen? Vor Bomben fliehen? Der Folter entkommen? Ihre Kinder vorm Verhungern retten wollen?



2.4 Pressemitteilung – Die „Tour der 1000 Brücken”: Politpop mit dem Liedermacher Heinz Ratz im Studio des Regional Fernsehen Oberbayern, 7.Januar, 19:30 Uhr



Heinz Ratz ist mit seinem moralischen Triathlon bei der 3.Etappe angekommen und macht Halt in Rosenheim um ein Live-Konzert im Studio des RFO zu geben.
956 km ist er im Winter 2008 für Obdachlose durch Deutschland gelaufen, 890 km im Sommer 2009 durch deutsche Flüsse für die Erhaltung sauberer und natürlicher Gewässer geschwommen: Am 06. Januar 2011 beginnt der Liedermacher und Radikalpoet Heinz Ratz die dritte und letzte Etappe seines moralischen Triathlons: ca. 7.000 km will er mit dem Rad zurücklegen, 64 Konzerte in ebenso vielen Städten spielen – für einen menschlicheren Umgang mit politischen Flüchtlingen, für ein Miteinander der Kulturen und Religionen und gegen eine nationale Abgrenzung.
Heinz Ratz wird bei seinen Aktionen von prominenten Kollegen unterstützt: Konstantin Wecker, Stoppok und Götz Widmann. Während des Konzertes werden Spenden für die Arbeit von Pro Asyl gesammelt. Am nächsten Tag wird er sich dann wieder auf den Weg zur nächsten Stadt machen… Ausdrücklich willkommen ist jeder, der auf dieser Tour die eine oder andere Etappe mitradeln möchte.


7. Januar 2011, 19:30 Uhr
Heinz Ratz live im RFO Studio
Einlaß: 19 Uhr
Reservierung unter 08031.21 44-31, begrenzte Tickets an der Abendkasse.
www.rfo.de

weitere Infos zur Tour : http://cdn.1000bruecken.de/wp-content/uploads/2010/11/Das-ganze-Projekt-Stand-Nov10.pdf




2.5 Schöne Bescherung, Frau Haderthauer!

Rund 200 Flüchtlinge und Unterstützer haben vor dem Sozialministerium in der Maxvorstadt und der CSU-Parteizentrale an der Nymphenburger Straße für mehr Rechte und bessere Lebensumstände von Asylbewerbern protestiert. ‘Annahme verweigert – return to Sender’ nannten sie die Aktion, die Teil einer bayernweiten Kampagne ist. Vor dem Sozialministerium an der Winzererstraße legten die Demonstranten einige Essenspakete mit Inhalt ab und Tüten, die symbolisch gefüllt waren mit Schlagworten, die für die Inhalte der bayerischen Flüchtlingspolitik stehen.“ so beginnt ein Artikel der SZ zur Demonstration gegen Essenspakete, Lager, Arbeitsverbot und Residenzpflicht am vergangenen Dienstag.


Hier eine kleine Presseschau:

http://www.sueddeutsche.de/t5W38B/3800485/Anzeige-nach-Fluechtlings-Protest.html

http://www.welt.de/print/welt_kompakt/vermischtes/article11776510/Return-to-Sender.html

http://www.merkur-online.de/nachrichten/bayern/fluechtlinge-protestieren-nimm-deinen-muell-zurueck-1056805.html

http://www.m945.de/themen-politik/politik/essenspakete-vor-dem-sozialministerium.html

http://www.mucbook.de/2010/12/22/mull-abladen-verboten/





2.6 Gastbeitrag zur Sozialministerin Haderthauer und ihren verbalen Übergriffen gegenüber Flüchtlingen



In letzter Zeit waren wieder ziemlich widerliche Artikel zur Flüchtlingsthematik im ovb. Uns hat ein Gastbeitrag erreicht, welcher auch an das ovb als Leserbrief gesendet wurde.

Zu: „Haderthauer verurteilt Randale bei Asyl-Demo“ im Bayern-Teil, und dem Kommentar „Schäbig“ im Politikteil aus der Ausgabe vom Donnerstag dem 23. Dezember:

Eine schöne Bescherung erteilte uns Sozialministerin Haderthauer mit ihren verbalen Übergriffen gegenüber Flüchtlingen schon in den Tagen vor Weihnachten. Doch außer plumper Polemik und billigen Vorurteilen hat ihr Gerede mal wieder wenig Inhalt.

Denn Menschen fliehen nicht aus Langeweile oder Gier aus ihrer Heimat wie dies der völlig zynische Begriff „Flüchtlingstourismus“ (Kommentar von Georg Anastasiadis) suggeriert. Viele Asylsuchende ertrinken schon im Mittelmeer, werden von PolizistInnen misshandelt und von der Grenzschutzarmee Frontex verfolgt. Wer Integration durch Arbeitsverbote und Lagerzwang dermaßen behindert braucht sich nicht wundern oder gar scheinheilig meckern wenn Menschen sich gegen diese Zumutungen wehren. Und wer dann wieder mit dem Stammtisch-Superhit „wer mit den Leistungen in Deutschland nicht zufrieden ist, kann jederzeit in seine Heimat zurück“ daherkommt dem sei gesagt dass man vor Problemen (wie z.B. der deutschen Sozialpolitik) nicht davonlaufen sollte. Vielmehr sollte man sich die Frage nach den Fluchtursachen (an denen die BRD massiv Mitschuld trägt: Waffenexporte usw.) stellen und die Ursachen bekämpfen, nicht deren Opfer.

Zum neuen Jahr sei der (A)sozialministerin daher ans Herz gelegt entweder die staatliche Verfolgung und Hetze gegen Flüchtlinge einzustellen oder aber doch endlich Nägel mit Köpfen zu machen und der NPD beizutreten.



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3 Staat und Repression




3.1 Blumen-Verfahren gegen Rosenheimer Aktivisten

Laut indymedia, wurde am 20.12.2010 ein linker Aktivist aus Rosenheim, zu einer Haftstrafe von sieben Monaten verurteilt (ausgesetzt auf drei Jahre zur Bewährung). Der Beschuldigte soll im Mai 2010 in Rosenheim gemeinschaftlich eine Fahne der Landesgartenschau beschädigt und Polizisten beleidigt haben. Das Verfahren stellt einen weiteren Höhepunkt zahlreicher staatlicher Repressionen in Rosenheim dar, die insbesondere in der fünfmonatigen Anfangsphase der Landesgartenschau, viele Menschen aus der linken Szene, Kritiker der einseitigen städtischen Politik, Jugendliche, Migrant_innen und Obdachlose zu spüren bekommen haben. [indymediaartikel: http://de.indymedia.org/2010/12/296831.shtml]


3.2 MUC: Spontane Transpi Aktion vorm Landtag


Am Abend des 06.12. versammelten sich, laut indymedia, spontan ca. 20 Aktivist_innen vor dem bayrischen Landtag, Anlass der Aktion war die Ermordung von Alexandros Grigoropoulos vor zwei Jahren durch einen Bullen in Athen.
Die 20 Aktivist_innen entschieden sich spontan die Bannmeile vor dem bayrischen Landtag zu brechen und in einem kämpferischen Gedenken, ihre Wut über die herrschenden Verhältnisse zum Ausdruck zu bringen.
Es wurde ein Transpi mit dem Schriftzug:”Wut und Trauer zu Widerstand – In Gedenken an Alexis” entfaltet, solidarische Parolen gerufen und pyrotechnische Gegenstände gezündet.
Nach einigen Minuten entfernten sich die Aktivist_innen unerkannt vom Kundgebungsplatz. Die kurz danach eintreffenden Bullenwannen fanden einen völlig verrauchten Vorplatz vor. Noch einige Zeit später fahndeten sie noch mit Blaulicht nach den Verantwortlichen, dies jedoch ohne Erfolg. (weiterlesen…: http://de.indymedia.org/2010/12/295839.shtml)



3.3 Verdeckter Ermittler aufgefolgen


Am Sonntag, den 12.12.2010 konnte in Heidelberg ein verdeckter Ermittler des Landeskriminalamts (LKA) Baden-Württemberg enttarnt werden. Sein Ziel war, über offene, linke Strukturen Kontakte zur organisierten Antifa-Szene zu knüpfen und gezielt Informationen über Einzelpersonen und Gruppenzusammenhänge zu sammeln und direkt an das LKA und den ortsansässigen Staatsschutz weiterzuleiten. [http://linksunten.indymedia.org/de/node/30769] Im Internet gibt es zahlreiche weitere Artikel und Stellungnahmen u.a der „Kritischen Initiative“, eine studentischen Gruppe, welche nach Stasi Manier ausgeforscht wurde. Dass solche Spitzel einsetze in der BRD nicht selten sind, wurde auch im Untersuchungsausschuss Stuttgart 21 bekannt, dort wurde öffentlich, dass mehrere verdeckte Ermittler auch gegen die S21-AktivistInnen eingesetzt wurden [http://www.stuttgart-21-aktuell.de/mehrere-polizei-spitzel-in-die-widerstandsbewegung-gegen-stuttgart-21-eingeschleust-43535 ]. An dieser Stelle sei auch nochmal an den Fall Manfred Schlickenrieder und die Münchner „gruppe 2“ erinnert, welcher mehr als 20 Jahre lang in der Linken gefilmt hatte, und hinter welcher der Geheimdienst steckte [http://gipfelsoli.org/Home/Muenchen_1992/640.html]




3.4 Repression gegen Castor Schottern – Überblick


Die Kampagne Castor Schottern zielte neben dem tatsächlichen Eingriff in den Castor- Fahrplan und einer radikalisierenden und ermutigenden Erfahrung für die TeilnehmerInnen auf die breite Legitimierung von Sachbeschädigung als Mittel der politischen Auseinandersetzung. Dies sollte durch eine offensive Ankündigungspraxis und Pressearbeit, sowie möglichst transparenter Beteiligungsmöglichkeiten erreicht werden. Repression war einkalkulierter Teil dieses Versuchs. Wenig verwunderlich ist es daher, dass insbesondere Castor Schottern Ziel von juristischer und polizeilicher Verfolgung wurde und immer noch wird. Dieser Artikel versucht eine erste Zusammenfassung und Bewertung der staatlichen Repressionsbemühungen zu geben.“ Weiter hier: http://de.indymedia.org/2010/12/296845.shtml



3.5 Polizeiliches Filmen von Demonstrant_innen rechtswidrig

Laut dem taz-Artikel: „Gericht: Filmen verboten“ hat das Oberverwaltungsgericht Bochum (OVG) das polizeiliche Filmen von Demonstrant_innen für rechtswidrig erklärt. “Das Richten einer aufnahmebereiten Kamera auf Demonstrationsteilnehmer verletzt das Versammlungsrecht und das Recht auf informationelle Selbstbestimmung”, so OVG-Präsident Michael Bertrams gegenüber der taz. Weiter heißt es in dem Artikel:

Die Polizei hatte die Videoüberwachung von Protesten in den vergangenen Jahren flächendeckend eingeführt. Die Behörden argumentieren, sie speicherten nur Aufnahmen von Gewalttaten. Das OVG lässt das nicht gelten: Die grundrechtlich relevante Eingriffsschwelle werde auch ohne Speicherung überschritten, denn Bürger könnten aus Angst vor staatlicher Überwachung abgeschreckt werden, an Protesten teilzunehmen.
Gerade vor den anstehenden Castortransporten ist diese Entscheidung wichtig”, sagt Atomkraftgegner Matthias Eickhoff. Er hatte im konkreten Fall gegen die Videoüberwachung einer Demo gegen Urantransporte im Juni 2008 geklagt. NRW-Innenminister Ralf Jäger (SPD) müsse seine Polizisten jetzt anweisen, auf das Filmen zu verzichten.

Bereits im Juli hatte das Verwaltungsgericht Berlin die verdachtsunabhängige Videoüberwachung friedlicher Demonstrationen durch die Polizei wegen nicht gerechtfertigter Eingriffe in die Grundrechte der Betroffenen untersagt [ Bericht bei tp: http://www.heise.de/newsticker/meldung/Verdachtsunabhaengige-Videoueberwachung-von-Demos-in-Berlin-rechtswidrig-1046103.html].




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4 rotown -News:



4.1 Capitol: Bonzenwohnungen statt Kultur

Seit einiger Zeit ist bekannt, dass die Firma Quest Immobilien das alte Capitol-Kino gekauft hat und dort hochwertige Luxuswohnungen entstehen lassen will. “Ideal” nennt Klaus Werndl (Quest) im ovb die Lage für Wohnungen, die aufgrund der gehobenen Ausstattung zwar “ihren Preis” haben werde, dafür aber der Anlage die “besondere Note” geben solle. Die Fima Quest hat bereits dafür gesorgt, dass die “Kunstmühle” und die “Alte Spinnerei (Kolbermoor)” luxussaniert (oder gentrifiziert ??) wurden. Es entsteht also in Rosenheim ein weiteres Prestigeprojekt für Wohlhabende, die Kulturszene hat das nachsehen. Unter der Überschrift “Der Geist war willig, die Stadt war’s nicht …” erschien in der Pressewoche ein Artikel zu den Capitolideen des Theatermachers Gerry Mierbeth (“Cammerspiel Rosenheim”) und wie er im Rosenheimer Rathaus abblitzte. In dem Artikel heißt es:

Und zunächst schien die Idee auf fruchtbaren Boden zu fallen. Rasch waren Investoren gefunden, die Regierung von Oberbayern für das Projekt begeistert. Mierbeths Konzept für das „Capitol“ war ein durch und durch integratives: Kino, Kleinkunst, Probenräume, eine kleine Gastronomie für die Künstler und kunstbegeisterten Rosenheimer – das alles hätte er unter ein Dach bringen wollen. (…) Die Regierung war so begeistert, dass Zuschüsse in Aussicht gestellt wurden. (…) Also tingelte Mierbeth mit seiner Idee durch die Stadtratsfraktionen und fand viele Befürworter. Viele, aber nicht genug. `Irgendwie hatte ich bei der Oberbürgermeisterin von Anfang an keine Chance. Ich bekam in der entscheidenden Phase nicht einmal mehr Termine bei ihr. Das ganze Rathaus hat dann nur mehr von der Landesgartenschau gesprochen, für andere Themen war kein Platz mehr.`“

Mit dem Kauf von Quest sind nicht nur die Ideen zur Capitolnutzung von Gerry Mierbeth sondern auch von der Interessengemeinschaft “Kinokultur Rosenheim” zerstört, welche das Capitol-Kino retten wollte.



http://infogrupperosenheim.tk/2010/11/capitol-bonzen-wohnungen-statt-kultur/#more-654



4.2 Sa, 29.01.: Critical Mass

Die nächste Critical Mass in Rosenheim, startet am Sa, 29.01.2011 um 11:55 Uhr am Ludwigsplatz. Aktuelle Infos, Hintergründe und Berichte gibt es auf http://www.critical-mass-rosenheim.tk/. Vor der Critical Mass im Januar soll es zu einer Abstimmung kommen, ob die Critical Mass am März 2011 am Freitagabend (17:00 Uhr) oder weiter am Samstagmittag (11:55 Uhr) stattfinden soll.




4.3 Lesekreis

Der „Lesekreis Rosenheim“ trifft sich jeden ersten und dritten Montag im Monat um 18:00 Uhr in der Vettern um gelesene Texte gemeinsam zu diskutieren. Termine im Januar sind Montag 03.01. und 17.01. Die neue Januar-Lektüre ist „Der kommende Aufstand“ und den gibt es hier zum download:


http://infogrupperosenheim.tk/wp-content/uploads/2010/12/Der-kommende-Aufstand.pdf


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5 Antifa-News

5.1 Neonazistinnen treffen sich bei der “Burschenschaft Danubia”

Die “Gemeinschaft Deutscher Frauen” (GDF), eine der wichtigsten neonazistischen Frauenorganisationen in Deutschland, lud ihre Aktivistinnen aus Oberbayern am Sonntag, 28. November 2010, zu einem “Regionaltreffen” nach München ein. Für die interne Versammlung hatten sich die Neonazistinnen einen besonderen Versammlungsort ausgesucht: die “Burschenschaft Danubia” im Stadtteil Bogenhausen. Das Treffen ist auch ein Beleg für die Einbettung der “Danubia” in die bundesdeutsche Neonazi-Szene.

Die “Gemeinschaft Deutscher Frauen”

Die Neonazistinnen der “Gemeinschaft Deutscher Frauen” (GDF) hängen traditionellen Vorstellungen von der Rolle der Frau als Mutter und Partnerin des Mannes an; die zentralen Themen der Organisation sind “Brauchtum” und “Kindererziehung”, jeweils gespickt mit einer völkischen, nationalistischen Note. Die Führungsriege der GDF kommt aus dem im Jahr 2000 aus Angst vor einem staatlichen Verbot aufgelösten “Skingirl-Freundeskreis Deutschland” (ehemals “Skingirl-Front Deutschland”, SFD). Enge Kontakte und personelle Überschneidungen gibt es bei der GDF mit der NPD und deren Jugendorganisation “Junge Nationaldemokraten” (JN) sowie der verbotenen “Heimattreuen Deutschen Jugend” (HDJ), deren Aktivist Tobias Faethe wiederum einige Semester lang als Aktivensprecher der Münchner “Burschenschaft Danubia” wirkte. (…) [ Ein Bericht bei aida: http://www.aida-archiv.de/index.php?option=com_content&view=article&id=2128:neonazistinnen-treffen-sich-bei-der-burschenschaft-danubia&catid=41:parteien-und-organisationen&Itemid=151]




5.2 „Eine Gruppe mit einem Terroristen als Mitglied, die für paramilitärische Übungen nach Tschechien fährt und Blood-and-Honour nahesteht“

Ihr Auftritt ist martialisch, ihre Gesinnung rechts und eines ihrer Mitglieder ein verurteilter Neonazi: Vor fast einem Jahr wurde in Geretsried die Neonazi-Kameradschaft “Jagdstaffel” gegründet. Mittlerweile beobachtet sie der Verfassungsschutz.“ so beginnt der Artikel unter der Überschrift „Neonazi-Gruppe “Jagdstaffel” Rechts, gewaltbereit, aus Geretsried“ in der Süddeutschen Zeitung. Der Artikel ist hierhttp://www.sueddeutsche.de/muenchen/wolfratshausen/vermischtes/neonazi-kameradschaft-jagdstaffel-rechts-gewaltbereit-aus-geretsried-1.1033064] zu finden.


5.3 Neuanstrich beim neo-nazistischen Geschäft „Hobbyland Murnau“


Am 4.12. fand ein weiteres Mal im Murnauer „Hobbyland“ die Veranstaltung „Weisse Weihnacht“ statt. Die jährlich stattfindende Veranstaltung von Matthias Polt & Konsorten besteht aus zwei Teilen: den Tag über findet ein sog. „Sonderverkauf“ statt bei dem der Nazi von Welt sich zu ermäßigten Preisen mit allerlei deutschtümligen Kitsch eindecken kann. Im zweiten Teil der Veranstaltung tritt meistens eine bayrische Nazigröße auf um eine kurze Rede zu halten. Im Anschluss tritt ein Liedermacher auf. Polt schafft es durch seinen „Sonderverkauf“ meist an die 50 Nazis nach Murnau zu holen, welche dann durch massive Polizeipräsenz geschützt zwischen Bahnhof und Laden pendeln. Die Aktionen gegen die weisse Weihnacht 2010 fanden ihren Auftakt in der Nacht vom 2. auf den 3. Dezember als ein oder mehrere Antifaschist_innen die Fassade mittels eines Feuerlöschers umdekorierten. Sie versprühten ein gelb-grünliches Farbgemisch auf der Fläche der gesammten Nordfassade des Hauses. Der Schaden dürfte sich im unteren vierstelligen Bereich befinden. [Bericht auf linksunten.indymedia: http://linksunten.indymedia.org/de/node/29707]


5.4 Wikingerversand dichtmachen // reloaded – Naziläden schließen

Am 11. Dezember fand im niederbayerischen Geiselhöring eine Antifademo unter dem Motto „Wikingerversand dichtmachen // reloaded – Naziläden schließen“ gegen den ortsansässigen neonazistischen „Wikingerversand“ statt. Etwa 80 Antifaschist_innen folgten dem Aufruf des Antifaschistischen Aktionskollektivs Straubing (aak_sr). Trotz negativer Presse im Vorfeld und herbeiphantasierten „Zusammenstößen von Links und Rechts“ blieb die Demo friedlich und es kam zu keiner Festnahme. Im Verlauf des Tages zogen dann noch einmal etwa 20 Antifaschist_innen durch Straubing um der Forderung den Wikingerversand zu schließen Nachdruck zu verleihen.[indymediabericht: http://linksunten.indymedia.org/de/node/30907]



5.5 “kein Wunder, dass die Neonazis Ende 2010 selbstbewusster auftreten”

Netz-gegen-Nazis befragte die Beratungsnetzwerke aller Bundesländer zu den prägenden Ereignissen des Jahres 2010. In Bayern betreiben Neonazis Anti-Antifa-Arbeit, während die antifaschistische Arbeit mit politischen Problemen zu kämpfen hat . Aus Bayern wurde Robert Andreasch, Journalist und Mitarbeiter der Antifaschistischen Informations-, Dokumentations- und Archivstelle München a.i.d.a. e.V. befragt. Zum Interview: http://www.netz-gegen-nazis.de/artikel/jahresrueckblick-2010-bayern-6231]

5.6 Bericht: Antifa-Actionday und Naziaufmarsch 13.11.


Am Samstag den 13. November 2010 fand in München zum zweiten Mal der Antifa-Actionday gegen Naziaufmarsch, Militär und kapitalistischen Normalbetrieb statt. Anlass hierfür war der wiederholte Versuch von Neonazis einen so genannten “Heldengedenkmarsch” durchzuführen und damit den Nationalsozialismus und seine Protagonist_innen zu glorifizieren.

Während zivilgesellschaftliche Spektren zum Protest aufriefen, und ein breites Bündnis unter dem Motto „Naziaufmarsch Verhindern“ zur Blockade des Naziaufmarsches mobilisierte, organisierten Antifas einen “Antifa-Actionday gegen Naziaufmarsch, Militär und kapitalistischen Normalbetrieb”, dessen Auftakt eine Demo am Platz der Opfer des Nationalsozialismus bildete.

Hier den ganzen Bericht lesen: http://antifa-nt.de/?p=667



5.7 Die Verrohung der Mittelschicht

"Deutsche Zustände", so heißt die von Wissenschaftlern unter Leitung des Bielefelder Soziologen Wilhelm Heitmeyer erstellte große interdisziplinäre Langzeitstudie, die in diesem Monat in ihrer neunten Auflage veröffentlicht wurde. Was Heitmeyer und seine Kollegen über die Befindlichkeiten der Deutschen herausfanden, ist im höchsten Maße alarmierend. Mehr als die Hälfte aller Deutschen fühlt sich ökonomisch bedroht und kanalisiert diese Bedrohung auf zwei Bevölkerungsgruppen – Ausländer und Langzeitarbeitslose. Diese Erkenntnisse sind isoliert betrachtet weder neu, noch sonderlich originell. Die besondere Wirkmacht der Studie geht eher von der Erkenntnis aus, dass fremdenfeindliche und sozialdarwinistische Vorurteile beileibe keine Besonderheit "bildungsferner Schichten" sind, sondern – ganz im Gegenteil – vor allem in den Kreisen des wohlsituierten Bildungsbürgertums rapide zunehmen. [ ein Artikel von tp: http://www.heise.de/tp/r4/artikel/33/33857/1.html



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6 Christ_innenfundis

6.1 Christ_innenfundis in Salzburg


Im Termit (S. 4-5) gibt es einen „Schauplatzbericht“ zur Kundgebung gegen Christ_innenfundis vorm LKH am Samstag, den 11. Dezember 2010. Rund 40 Menschen demonstrierten vorm Landeskrankenhaus Salzburg um für das Recht auf Schwangerschaftsabbrüche und gegen die Lichterkette der AbtreibungsgegnerInnen zu demonstrieren.

Nachlesen unter: http://termit.kritisches-salzburg.net/


6.2 "Vom Weltjudentum gesteuerte Attacke auf Kirche und Papst"

Auf telepolis gibt es ein Interview mit David Berger über Rechtsradikale und Radikalkonservative in der katholischen Kirche. Nachdem Berger selbst jahrelang die konservativen Standpunkte der katholischen Kirche vertreten hatte, bewog ihn letztendlich der Auftritt des katholischen Bischofs Franz-Josef Overbeck bei Anne Will im April 2010, sich als Homosexueller zu outen und sein Amt als Herausgeber der traditionalistischen katholischen Zeitschrift "Theologisches"

niederzulegen. Seitdem ist er heftigen Angriffen von Seiten der Traditionalisten ausgesetzt.

http://www.heise.de/tp/r4/artikel/33/33835/1.html


6.3 Straubinger Kreuzritter pilgern wieder nach Israel

Mit dem Slogan „Kommt und ihr werdet sehen!“ machen die Karmeliten aus Straubing alle Jahre wieder Werbung für eine Pilgerfahrt ins „Land der Bibel“. Die Reise richtet sich gegen die „israelische Besatzung“. Es gehe dabei um „ganz Palästina“, so ein Sprecher der Karmeliten, Pater Reiner Fielenbach. Und freilich auch um Josef und Maria.

http://schlamassel.blogsport.de/2010/12/26/straubinger-kreuzritter-pilgern-nach-israel-wie-jedes-jahr/



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7 Politische Veranstaltungsankündigungen (out of Rosenheim)

7.1 Neonazismus und Rechtsextremismus in Schweden

Vielen gilt Schweden und Skandinavien allgemein als Wohlstandsregion mit, im westeuropäischen Vergleich, liberaleren Gesetzen. Hier konnte sich in den Achtzigern eine neonazistische Szene bilden und etablieren, die ab der Jahrtausendwende für das gesamte europäische Gebiet von essentieller Bedeutung ist.


In dem Vortrag werden Entstehung und Wandel des schwedischen Neonazismus, die organisatorische und finanzielle Stütze für die europäische Szene durch "White Power Musik", die bewusste Eskalation mit Morden an politischen Gegner_innen ebenso beleuchtet, wie die Aktivitäten antifaschistischer Gruppen.

Auch wird sich mit den rechtsextremen "Sverigedemokraterna"(SD) befasst, die seit September 2010 mit 20 Sitzen im schwedischen Reichstag vertreten sind.

Beginn: 19 Uhr


FREIRAUM DACHAU Brunngartenstr. 7 85221 Dachau

www.freiraum-dachau.de


7.2 Antiziganismus und Moderne – Antifa Cafe am 06.01.11


Die Verfolgung von als “Zigeunern” bezeichneten Menschen beginnt in Europa im späten 15. Jahrhundert. Während der Krise des Feudalismus werden sie zum ersten Mal als vogelfrei erklärt. Im Prozess der Durchsetzung des Territorialstaats und kapitalistischer Ökonomie gelten die vermeintlich vagabundierenden Teile der Bevölkerung als politische Gefahr und ökonomisch unnütz. Im 18. Jahrhundert kam es , im Zuge der Aufklärung, zu einer eindeutigen “Rassifizierung” des Zigeunerstereotyps. Bekanntlich setzte sich in der Aufklärung die Meinung durch, dass nur die “weiße Rasse” zur Zivilisation fähig sei. “Zigeuner” wurden nun zu einer “primitiven Rasse” gemacht und Immanuel Kant stellte fest, dass sie auf Grund ihrer “indischen Hautfarbe” keine Anlage zur Tätigkeit hätten. Soziale und rassistische Diskriminierung verschränkten sich in der Folge wesentlich im Zigeunerstereotyp. Gleichzeitig hatte dieses Stereotyp schon immer deutlich romantische Elemente. “Zigeuner” standen auf diffuse Weise für ungehemmte Freiheit. Nicht zuletzt über Musik und Tanz (Stichwort ‘Carmen’) speiste sich diese romantische Dimension.
Was die geschlechtliche Konnotation des Antiziganismus betrifft, so wurde die “Zigeunerin” als Gegenbild zur züchtigen Hausfrau, Ehefrau und Mutter konstruiert, welche im Reproduktionsbereich komplementär zum Ideal des disziplinierten Lohnarbeiters gedacht wurde. Die “Zigeunerin” stellte man hingegen in erster Linie als sexuell verführerisch und hexenhaft vor.
Der Antiziganismus gipfelte im Porajmos, der hunderttausendfachen Ermordung von Sinti_za, Romni_ja und anderen im Nationalsozialismus und ist bis heute oft tödliche Realität in ganz Europa.
Ausgehend davon wird Roswitha Scholz die Zusammenhänge kapitalistischer Ökonomie, patriarchaler Gesellschaft und antiziganistischer Ausgrenzung thematisieren. Es soll unter anderem darum gehen, wie “Zigeuner” als Gegenbild zum idealen arbeitenden Staatsbürger inszeniert werden und welche romantisierenden Bilder sich daran anschließen. Gerade im Zusammenhang mit der aktuellen ökonomischen Krise stellt sich die Frage, wie das ökonomische Überflüßigwerden eines großen Teils der Bevölkerung und der Antiziganismus zusammenhängen und in wie fern von einem strukturellen Antiziganismus gesprochen werden kann.

Roswitha Scholz ist freie Publizistin und schreibt unter anderem für die Phase 2 und die wertabspaltungstheoretische Zeitschrift “Exit”.

Kafe Marat (Thalkirchner Straße 102) | 06.01.2011 @ 20:00



7.3 Antifascist Festival Munich (08.01. – München)

Am 08.01.11 findet zum mittlerweile vierten Mal das antifaschistische Festival “MY FIRST POLITICAL MOSHPARTY” im Hansa 39 ( München) statt. Mit dabei sind:

ALPINIST
Neocrust/Posthardcore. Totales Brett aus Münster.

INNER CONFLICT
Melodischer, intelligenter Punk aus Köln.

RIOT BRIGADE
Politischer Hardcore-Punk aus Stuttgart.

KURZER PROZESS
Antifaschistischer Rap mit Punk-Attitüde aus Nürnberg.

SPUTNIK BOOSTER
8-Bit-Rave-Robotermassaker aus Augsburg.

TODESKOMMANDO ATOMSTURM
Energiegeladener Punk aus München

Aftershowparty: FEENSTAUBINFERNO
(Electro/Rave/Punk/Drag-Extravaganza)


7.4 WKR-Ball: Kein Grund zum Feiern! (28.01. – Wien)

Gegen Rechtsextremismus im Parlament, in den Köpfen und auf der Straße


Am 28. Jänner findet auch dieses Jahr wieder der Ball des Wiener Korporations Ring (WKR) in der Wiener Hofburg statt. Bei diesem Ball handelt es sich nicht um eine harmlose Tanzveranstaltung von Burschenschaften, sondern um ein wichtiges Event der extremen Rechten.

Ein Abend, an dem sich „national-freiheitliche“, deutschnationale und offen rechtsextreme an einem der repräsentativsten Orte in Wien selbst feiern und ihre Kontakte mit Vertreter_innen der europäischen Rechten pflegen.


Mehr Infos und Updates zum Thema gibt’s auf nowkr.wordpress.com ; und http://www.nowkr.at/ . Am Mi. 5.1. wird es im Kafe marat (München, http://kafemarat.blogsport.de/) einen
Mobivortrag zu den Aktionen gegen den WKR-Ball geben. Ab Salzburg soll es evtl. einen Bus geben, weitere Infos gibt es auf den einschlägigen Homepages.




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8 Wikileaks und Anonymous


Im vergangenen Monat war die "Enthüllung" US-amerikanischer Diplomat_innen-Depeschen eines der Top-Themen. Neben den Depeschen selbst standen auch Wikileaks und – etwas später – Anonymous im Focus des Interesses.

Doch mit am intensivsten arbeiteten sich die Medien an Julien Assange ab, der auch fälschlicherweise als Gründer oder Kopf dargestellt wurde. Die schwedische Justiz hält ihn für dringend tatverdächtig der Vergewaltigung und sexuellen Nötigung, die Süddeutsche Zeitung hingegen hält ihn für einen Anarchisten (http://is.gd/jLXFh).

Ein wiederum ganz anderes Bild von Wikileaks zeichnet hingegen Gordon Bolduan, der die "Enthüllungsplattform" von seiner Gründung an kennt und selbst seit Jahren Geheimdienstdokumente veröffentlicht. Im Interview mit heise Technology Review charakterisiert er Assange als "sehr guten Unterhalter. Mit sehr guter Stimme. Ein hübscher Kerl, der durch sein Verhalten sehr verführerisch sein kann. Er hat dieses Charisma entwickelt, um Leute dazu zu bringen, für ihn umsonst zu arbeiten und ihm Geld zu geben. Er ist ein sehr effektiver Promoter seines Geschäfts."

Auch ansonsten lässt er wenig Gutes an wikileaks und spricht sich stattdessen für openleaks aus. Das ganze Interview gibt’s bei: http://is.gd/jLYtb


Und dann waren da noch die "Sitzblockaden des Internets", Distributed Denial of Service Attacken auf einige Geldinstitute und sogar die schwedische Regierung. Verübt wurden diese von der für Medien nur schwer verständlichen "Gruppierung" Anonymous. Diese gleichermaßen interessante wie inhomogene Bewegung entstammt den Untiefen des Image-Boards 4chan, insbesondere dem berüchtigten Channel /b/. Bevor ihr dort unkommentiert aufschlagt, schon einmal ein Warnhinweis: Der dortige Humor ist für politische Kreise eher schwer zugänglich und speist sich unter anderem aus morbiden Statements, erniedrigenden sexuellen Darstellungen, insbesondere von Frauen, und auch rassistischen Sprüchen. Charakteristisch ist, dass dort jede_r als "Anonymous" postet – also keine nachvollziehbare Identität annimmt. Als weitere gemeinsame Klammer führt der Wikipedia-Eintrag (http://is.gd/jM1lT) an, dass es vor allem um extreme Gesetzesverstöße ginge. Hier der Link in die Kloake des Internets: http://boards.4chan.org/b/

Die Anonymous-Bewegung ist aber nicht nur breiter, sondern verfolgt auch äußerst interessante Organisierungsansätze. Jede Entscheidung wird basisdemokratisch getroffen, die Beteiligung erfolgt rund um den Globus und vollkommen ohne Ansehen der Person. Ein Erkennungsmerkmal, dort wo die Bewegung im "Real Life" auftritt, ist die Guy Fawkes Maske. Diese ist bekannt aus dem Film "V wie Vendetta" und symbolisiert erinnert an den Anarchisten, der 1570 einen Anschlag auf den englischen König Jakob I. verüben wollte. Ein aufschlussreiches Interview mit der Bewegung findet sich im c’t Magazin: http://is.gd/jM3oA




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9 Termine


Do. 30.12. Kafe Marat München: Modern Pets (Lofipunkattacke, Berlin) Riot Reiser (PUNK!, München) +weitere, www.kafemarat.blogsport.de


Fr, 31.12. Cafe Libella Altenmarkt: Silvester, Bergwerk und Libella feiern zusammen, www.cafe-libella.de
Bergwerk

Fr, 31.12. Asta-Kneipe Rosenheim: Sylvester-Party. www.astakneipe.de



Termine im Januar 2011:


So, 02.01. Vetternwirtschaft Rosenheim: Der politische Film: „The Yes Men II“, 20 Uhr, Eintritt frei. Bereits ab 19:00 Uhr organisiert das Montagsplenum eine Volxküche. In diesem Rahmen gibt es vegetarisches Essen kostenlos bzw. gegen Spende.


Mo, 03.01. Vetternwirtschaft Rosenheim: Gitarrenstammtisch, www.gitarrenstammtisch.ro-aising.de/


Mo, 03.01. Vetternwirtschaft Rosenheim: Lesekreis:„Der kommende Aufstand“

Der „Lesekreis Rosenheim“ trifft sich jeden ersten und dritten Montag im Monat um 18:00 Uhr in der Vettern (Oberaustr.2).



Di, 04.01.: Kafe Kult München: Travels & The Dope, www.kafekult.de


Do, 06.01. Kafe Marat München: Antifa-Café: Roswitha Scholz: Antiziganismus und Moderne. www.kafemarat.blogsport.de


Do, 06.01. Sunny Red (Feierwerk) München: DOWNPRESSER [HC | USA]

CORNERED [HC | NL] BLACKSTONE [HC | Regensburg], www.feierwerk.de


Do, 06.01. Kranhalle (Feierwerk) München: STROM & WASSER [Politpop | Berlin] Special Guest: GÖTZ WIDMANN [SingerSongwriter | Bonn] 20 Uhr, www.feierwerk.de


Do, 06.01. Vetternwirtschaft Rosenheim: 14:00h, Schafkopfturnier nach unsrer Manier, www.vfbk.net


Fr, 07.01. Bahnhofsvorplatz Rosenheim: KEIN MENSCH IST ILLEGAL antirassistische Kundgebung und Fahrraddemonstration – 17 Uhr (16:30 Uhr öffentliche Pressekonferenz,

17:00 Uhr antirassistische Kundgebung, 17:30 Uhr Fahrraddemo, 19:30 Uhr Konzert mit Strom & Wasser im rfo Studio (Hechtseestr.16) , Eintritt: 10,- Euro (Benefizkonzert für die Flüchtlingsarbeit))

Fr, 07.01. rfo (Regionalfernsehen Oberbayern), Hechtseestraße 16, Rosenheim: Solikonzert (Strom & Wasser) für Flüchtlingspolitik: Im Rahmen der „Tour der 1000 Brücken” 19:30 Uhr, http://1000bruecken.de


Fr, 07.01. Asta-Kneipe Rosenheim: DJ Drunk vs. Redneck Connecktion: Back to the Garage Vol 3 (Soul, Garage, Psychodelic, Rockabilly-Psychosis, R&B, Surf, Swing.)


Fr, 07.01. Kafe Marat München: Freitagskafe: Tiger Youth (Singersongwriterpunk, Berlin)
Krawehl (Punk, Bielefeld),
www.kafemarat.blogsport.de


Fr, 07.01. Wasserburg JUKO (Innsekt): Dr. Derb Drescher + Fragmentic, www.konzerte-wasserburg.de


Sa, 08.01. Hubbi (Kramerwirt) Hemhof (bei Bad Endorf): Schafkopftmarathontunier, 14 Uhr Treff, Beginn ca. 14:30 Uhr, über 240 Spiele. www.hubbi.net


Sa, 08.01 Hansa 39 (Feierwerk) München: Antifascist Festival Munich:

ALPINIST [Punk, Hardcore, Downtempo | Münster]

INNER CONFLICT [Punk., Hardcore | Köln] KURZER PROZESS [Rap, Punk | Nürnberg]

SPUTNIK BOOSTER [Elektro, Post Punk, Thrash | Augsburg] DJ ESCEPÈ [Rave, 8-Bit | Aftershowparty], 20 Uhr, www.feierwerk.de


Sa, 08.01. Muffathalle München: Queer Beats Festival: Acts mit schwul-lesbischem Background oder Bezügen präsentiert (aber nicht ausschließlich): FM-Queer DJ Set – Wien
Midimúm / Frittenbude DJ-Set – Berlin/München Yelle – Paris Kap Bambino – Bordeaux/London Rummelsnuff – Berlin Crazy Bitch in A Cave – Wien u.v.m. www.ampere-muffatwerk.de


So, 09.01. Substanz München: Poetry Slam – Das Original von Rayl Patzak und Ko Bylanzky

Europas größter Poetry Slam! www.substanz-muenchen.de


Do, 13.01. Kranhalle (Feierwerk) München: KAMMERFLIMMER KOLLEKTIEF

[ExperimentalElectronica | Karlsruhe], 20 Uhr, www.feierwerk.de



Fr, 14.01. JZ Dorfen: Zweitägiges Winterfestival u.a. mit GUTS PIE EARSHOT, 17-1 Uhr, www.jz-dorfen.de



Sa,15.01. JZ Dorfen: Zweitägiges Winterfestival u.a. mit GUTS PIE EARSHOT, 17-1 Uhr,

www.jz-dorfen.de


Fr, 14.01. Hubbi (Kramerwirt) bei Bad Endorf (Hemhof): Kabarett mit Ecco Meineke und seinem Programm „Und wir kamen aus dem Wasser“. 21 Uhr, www.hubbi.net


Sa, 15.01. Asta-Kneipe Rosenheim: KAFKAS + Klaus Kaufsnicht + ASTA Allstars, www.astakneipe.de


Sa, 15.01. Lokschuppen Rosenheim: Bavarian Battle mit – DARK FORTRESS (Black-Metal aus Landshut) SEAR BLISS (Black-Metal aus Szombathely, Ungarn) THULCANDRA (Death-/Black-Metal aus Landshut/München) ODEM ARCARUM (Black-Metal aus München) THORNGOTH (Black-Metal aus Bad Tölz), Einlass 17 Uhr, 12 Euro, Tickets auf beim Hard & Heavy Shop Rosenheim (Innstraße 28), www.bbevents-rosenheim.de


Sa, 15. 01. Hubbi (Kramerwirt) Hemhof (bei Bad Endorf): Konzert von Dan Cotletto und seinem Programm „Freunde, was ist los“, mit zwischendurch serviertem Slam, 21 Uhr, www.hubbi.net


Do, 20.01. Substanz München: Lampert, www.substanz-muenchen.de


Fr, 21.01. Hubbi (Kramerwirt) bei Bad Endorf (Hemhof): Konzert und Kabarett von und mit Roland Hefter. 21 Uhr, www.hubbi.net


Fr, 21.01. JZ Dorfen: "Bring..it..Back" mit Team Makasi, Roceasy und der Fellatricks Connection, www.jz-dorfen.de



Fr, 21.01. Fußgängerzone Rosenheim: Weltknuddeltag – FREE HUGS – Bereits 1998 hat ein Amerikaner namens Kevin Zaborney diesen Tag erfunden. Mit dem Tag will er daran erinnern, wie schön eine Umarmung sein kann.


Sa, 22.01. Feierwerk all area, München: ÄL JAWALA [Balkan Big Beats | Freiburg]

WAR FROM A HARLOTS MOUTH [Metal, Noise, Mathcore | Berlin] DUB SPENCER & TRANCE HILL [Reggae, Dub, Electronica | Zürich] BORN FROM PAIN [Hardcore, Metal | Holland] FINAL PRAYER [Hardcore | Berlin] BLACK CAT ZOOT [Reggae, Ska, Swing | Niederbayern] EMPOWERMENT [Hardcore | Stuttgart], 20Uhr, www.feierwerk.de


Sa, 22.01. Blackbox Rosenheim: CD-Release-Konzert mit For a dime & Sunrise Tribes, 19 Uhr, www.stadtjugendring.de


Sa, 22.01. Bühne im Lokschuppen: „Soundcheck“Konzert mit Django S., No Scammin`, for a dime, Voyage, Sunset Supernova, Dynamic Sunshine, 19 Uhr, www.stadtjugendring.de


So, 23.01. Vetternwirtschaft Rosenheim: Percussion basics (Workshop), Referent: Ravi Pagnamenta, Veranstalter: MusikInitiative Rosenheim (MIR) + MusikImperium Wasserburg, Teilnahmegebühr € 15.-, verbindl. Anmeldung im MIR-Musikbüro (08031 – 91260, hallo@musikinitiative.com) www.musikinitiative.com


Mo, 24.01. Asta-Kneipe Rosenheim: Minaars , www.astakneipe.de


Mo, 24.01. 59 to 1 München: Shake Your Ass präsentiert: DEAD ELVIS AND HIS ONE MAN GRAVE & LOVER, www.59to1.net


Do, 27.01. Ampere München: MUNICH ROCKS! – FUN FOR FREE
mit L‘egojazz & High Voltage Humans, www.ampere-muffatwerk.de


Fr, 28.1. Sunny Red (Feierwerk) München: KAISHAKUNIN [ChaoticScreamoHardcore | Karlsruhe] I NOT DANCE [EpicScreamo | AT] KELEVRA [MaidenPunk | München]

WE FADE TO GREY [Postpunk | München], 20 Uhr, www.feierwerk.de


Sa, 29.01. Critical Mass in Rosenheim: 11:55 Uhr Ludwigsplatz, jede_r kann mitradeln


Sa, 29.01.Vetternwirtschaft Rosenheim: The Razorblades aus Wiesbaden (Surf)
und Paranoia aus Oberaudorf (Trash/Hardcore/Indie), 20 Uhr,
www.myspace.com/vetternrosenheim, www.vfbk.net



Termine Anfang Februar


Mi, 02.02. Hubbi (Kramerwirt) bei Bad Endorf (Hemhof): Kabarett mit der AnarchoComedyformation „der Telök“ und ihrem Programm „Das Schnuckiputzinferno“.

Seit über zwanzig Jahren touren Dirk Sollonsch und der aus „Paracomedy“ und „Stromberg“ bekannte Martin Fromme durch den deutschsprachigen Teil Europas. 20 Uhr, Eintritt ca. 13 Euro, www.hubbi.net


So, 06.02. Vetternwirtschaft Rosenheim: Der politische Film: Der große Ausverkauf. Eintritt frei! 20 Uhr Beginn, 19 Uhr Volxküche organisiert vom Montagsplenum.


So, 06.02. Bewerbungsende für „Simply the rest“, der Musikinitiative Rosenheim (M.I.R.). Bei Fragen: hallo@musikinitiative.com


Fr, 11.02. Sunny Red (Feierwerk) München: ELEKTRIK KEZY MEZY

[RocknRoll/Trash | München] THE SMOKIN`44S [Blues/Trash | Berlin] www.feierwerk.de


Fr, 11.02. 59 to 1 München: THE KABEEDIES + Support MONDO RAY, www.59to1.net


So, 13.02. Ampere München: REEL BIG FISH support: Suburban Legends, The Skints, New Riot, 20 Uhr, www.ampere-muffatwerk.de


Fr, 18.02. Hansa 39 (Feierwerk) München: UK SUBS [Punk | London]

THE VIBRATORS [Punk | London], www.feierwerk.de


Fr, 19.02. Vetternwirtschaft Rosenheim: adams apple (hardcore/punk) + Überraschung, www.myspace.com/vetternrosenheim, www.vfbk.net


Fr, 25.02. Hansa 39 (Feierwerk) München: BLUEKILLA [Ska | München]

BAD SHAKYN [Ska | Unterwaldhausen] + Video: 25 Jahre Bluekilla – Pure Ska Since 1985, www.feierwerk.de


Sa, 26.02. Sunny Red (Feierwerk) München: GENYAK [Ungarnpunk | München]

POLYTOX [Punk | München] TBA, www.feierwerk.de