Isolationslager Schöllnstein: Flüchtlingskinder dürfen nicht zur Schule gehen

Im Juli 2010 wehrten sich 87 BewohnerInnen des Landshuter Flüchtlingslagers gemeinsam mit zahlreichen UnterstützerInnen erfolgreich gegen ihre zwangsweise Umsiedlung in ein neues Isolationslager im abgelegenen Dorf Schöllnstein im Landkreis Deggendorf. Zu Recht, wie nun ein Bericht der Süddeutschen Zeitung zeigt, dort heißt es u.a.: „Das Dorf ist so klein, dass es dort für mindestens elf Flüchtlingskinder im Alter zwischen sechs und 15 Jahren keine Möglichkeit zum Schulunterricht gibt, wie die Flüchtlingshilfsorganisation ‚Karawane München‘ erklärte. ‚Die zuständigen Behörden haben aber bislang auch keinen Versuch unternommen, die Kinder in den Schulunterricht umliegender Dörfer und Städte zu integrieren‘, kritisierte ein Sprecher. Nach dem bayerischen Schulgesetz seien diese Kinder aber ebenso schulpflichtig wie ihre deutschen Altersgenossen.“

weilterlesen: [Vergessene Kinder , Bericht in der SZ] [ Isolationslager Schöllnstein: Flüchtlingskinder dürfen nicht zur Schule gehen, Bericht der Karawane München]