Rosenheimer Infomail März 2011

Frühjahrsmüdigkeit?

Keine Zeit, denn es steht wieder mal einiges an diesen Monat.
Los geht’s am morgigen Samstag den 05. März: Wir haben uns aus aktuellem
Anlaß dazu entschlossen, die Demonstration für Dr. Karl-Theodor zu
Guttenberg zu unterstützen. Wenn ihr euch jetzt denk WIE BITTE dann lest
gleich den Punk 0...
Oder ebenso am Samstag mit der Demonstration des Antifaschistische
Aktionsbündnis Nürnberg (AAB)  Motto: “Ob Stadtrat oder Nazischläger!
Nazistrukturen bekämpfen! Kameradschaft „Freies Netz Süd“ zerschlagen!
Die Demonstration startet um 12 Uhr vor dem Amtsgericht in Nürnberg
(U-Bahn Maximilianstraße)
Zurück in Rosenheim sollte mensch sich auf keinen Fall den politischen
Film am Sonntag den 06.03   entgehen lassen. Wie immer gibt es in der
Vetternwirtschaft ab 19 Uhr kostenloses, vegetarisches Essen der Vokü –
Gruppe des Rosenheimer Montagsplenum und ab 20 Uhr läuft dann nach einem
 einleitenden Referat von Roman Danyluk  „Land and Freedom“ - ein Film
über den spanischen Bürger_innenkrieg.
Am 08. März hat der Internationale Frauenkampftag seinen 100.
Geburtstag. Möglichkeiten dieses Jubiläum zu feiern gibt es viele.
Vorschläge, wie patriachalem Scheiß entgegenzufeiern ist, erfahrt ihr
unten. If I can't dance, it's not my revolution!

Grund zum Widerstand gibt es auch sonst genug – z.B. die Abschiebepraxis
 der Bundespolizei. Deshalb gibt es diesen Monat einen kurzen Überblick
über die Menschenjagd in der Rosenheimer Gegend.
Doch wer sich dem entgegensetzt oder sonst wie politisch aktiv ist gerät
schnell selbst ins Schußfeld der Staatsgewalt. Wie mensch sich dagegen
schützen kann erfahrt ihr auf der linken Aktions- und
Veranstaltungswoche gegen Repression die vom 12. bis zum 20 März in
München stattfindet. Mehr dazu und zu anderem erfahrt ihr später...

Wir bleiben unserm Motto treu - copy, paste und arbeitsscheu!

Viel Spass beim Lesen

0. Solidarität mit Guttenberg  ;) 

1. Antifa-News
1.1. U-Bahnschläger zu Haftstrafe verurteilt
1.2. Antifaschistische Demonstration in Nürnberg
1.3. Will Willie Wiener-Würstchen wallfahren?
1.4. Prozess gegen SS-Wachmann Demjanjuk kurz vor Abschluss

2. "Land and Freedom"

3. 100 Jahre Internationaler Frauenkampftag
3.1 Geschichtliches
3.2 Die „Rosenheimer Variante“
3.3 Emanzipatorisch – Klassenkämpferische Aktionen und Veranstaltungen

4. Von Menschenjägern und die Schreibtischtätern
4.1. Bundespolizei rühmt sich ihrem widerlichen Treiben
4.2. Solidarität mit den Hungerstreikenden!
4.3. Dschungelcamps schließen!

5. Anti-Atom

6.Critical Mass

7. Warnstreiks

8. Antirepressionswoche in München

9. Termine

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0. Solidarität mit Guttenberg!

Die infogruppe hat folgende anonyme eMail erreicht, welche wir euch
jedoch nicht vorenthalten wollen.
Wir finden das ne lustige Idee, komm also morgen um 13:00 zum
Max-Josefs-Platz – Lasst uns die JU Demo entern !!!!

*Solidarität mit Guttenberg*
Am Samstag, den 5.März .2011 rufen Konservative Gruppen und
Einzelpersonen im gesamten Bundesgebiet zu Demonstrationen auf, welche
die Rückkehr zu Guttenbergs fordern. Auch in Rosenheim soll um 13:00 Uhr
eine von der Jungen Union angemeldete Demonstration  am Max-Josefs-Platz
starten. Das Kommunistische Bündnis Pro Guttenberg, unterstützen diese
Forderung und rufen daher zur Teilnahme an diesen Demonstationen auf
Das Abschreiben und die kapitalistische Leistungsgesellschaft
Karl Theodor zu Guttenberg hat seine Doktorarbeit, wie mittlerweile
bekannt wurde, fast zur Hälfte von anderen Quellen abgeschrieben, ohne
diese als eben solche erkenntlich zu machen. Damit durchbrach er bewusst
den kapitalistischen Normalzustand von Leistungszwang und
Verwertungslogik. Er schaffte es, erfolgreich zu sein, ohne sich, wie es
für normale Menschen an der Tagesordnung ist, dieser Logik zu unterwerfen.

*Wissen muss vergesellschaftet sein*

Der so oft beschworene „Skandal“, dass zu Guttenberg sich bei seiner
Doktorarbeit bei fremdem geistigem Eigentum bediente, ohne die
Originalautoren als Quelle anzugeben, ist nicht weiter tragisch. Im
Gegenteil. Wir sind der Meinung, dass geistiges Eigentum für alle frei
nutzbar zur Verfügung stehen sollte (siehe auch
http://en.wikipedia.org/wiki/Copyleft ).
Daher ist das Verhalten zu Guttenbergs als bewusste Verweigerung zu
verstehen, die bestehenden Eigentumsverhältnissen zu akzeptieren und
nicht zu hinterfragen. Auch räumte er mit dem paradoxen Zustand auf, wie
er scheinbar in der Wissenschaft vorherrscht, dass etwas, was schon
einmal von jemandem geleistet wurde, immer wieder von anderen geleistet
werden muss.
Der Aufschrei derer, die in zu Guttenbergs Arbeit einen Diebstahl sehen,
ist der Aufschrei derer, die in ihrer egoistischen Zurückgezogenheit
jegliche Erkenntnis alleine für sich behalten wollen und über ihre
eigene Bedeutungslosigkeit frustriert sind.

*Zu Guttenbergs Gegner*

Besonders ekelhaft ist die Jagd, die derzeit auf Karl Theodor zu
Guttenberg stattfindet. Zu Guttenbergs Kritiker können es schier nicht
ertragen, dass jemand in ihrer Mitte aufsteigt, ohne seinen Teil zur
Gesellschaft bzw. zum gesunden Volkskörper beizutragen, ganz im Sinne
der ekelhaften Verwertungslogik „Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen“.
Daher war man gewillt, diesen Aufstieg mit allen Mitteln zu beenden.
Besonders von den linksdeutschen Klatsch&Tratsch-Blättern wurde zu
Guttenberg in Folge dessen immer wieder, nicht wegen seinem Handeln,
sondern schlicht wegen seiner Person angegriffen und verletzt. Auch zu
erkennen ist hier der pathologische Neid der Deutschen auf
gesellschaftlich Bessergestellte, die sich diese Stellung in ihren Augen
nicht “ehrlich verdient” hätten, was zu Guttenberg für sie zu einem
gefundenen Fressen macht, da er aufgrund seiner adeligen Herkunft nie
gezwungen war, sich so zu verwerten wie das Proletariat.
So wird es niemand müde auch heute noch die hässliche Parole „Krieg den
Palästen!“ zu schreien, anstatt Wohlstand bzw. Paläste für alle zu fordern.
Uns als Kommunisten ist jedoch klar, dass es schon immer eben diese
bessergestellten Menschen waren, die, im Gegensatz zum sich verwertenden
Proletariat, durch ihre finanzielle Absicherung die Zeit fanden sich mit
den Verhältnissen intensiv zu beschäftigen und damit auch die
theoretische Vorarbeit für gesellschaftlichen Fortschritt leisteten.

*Kritik an zu Guttenberg*

Natürlich kann man zu Guttenberg kritisieren, zum Beispiel, dass er mit
einer extremistischen Partei wie der FDP eine Koalition einging. Ihm
aber einen Strick aus der Tatsache zu drehen, dass er seine Doktorarbeit
eben nicht vorschriftsmäßig geschrieben hat, ist etwas, was eigentlich
nicht sein darf und nach Meinung der führenden zu Guttenberg-Hassern
immer wieder sein muss.
Unterstützt die Solidaritätsdemonstrationen für zu Guttenberg in
Rosenheim und beteiligt Euch am kommunistischen Block!
Antifa heißt abschreiben!
Alles für Alle – Auch geistiges Eigentum!
http://copypastecommunism.blogsport.eu

Dazu auch lesenswert: Der Aufruf der Hedonistischen Internationalen
http://www.hedonist-international.org/?q=de/node/1051&page=1

1. Antifa-News
1.1. U-Bahnschläger zu Haftstrafe verurteilt
Das Landgericht Nürnberg hat am Mittwoch, 2. März 2011, einen führenden
Aktivisten des neonazistischen Kameradschafts-Dachverbands "Freies Netz
Süd" (FNS) aus Fürth wegen gefährlicher Körperverletzung und Beleidigung
zu einer Haftstrafe von fünfeinhalb Jahren verurteilt. Der frühere
NPD-Funktionär Peter Rausch hatte im April 2010 einen jungen
Antifaschisten so brutal angegriffen, dass dieser einen Herzstillstand
erlitt und bleibende Schäden davontragen wird. Der Vorfall zeigt: rechte
Aufrufe zur Gewalt und neonazistische Attacken stellen in Bayern eine
ständige Bedrohung dar.

http://www.aida-archiv.de/index.php?option=com_content&view=article&id=1905:sei-erbarmungslos&catid=45:ergriffe&Itemid=152

1.2. Antifaschistische Demonstration in Nürnberg
Ob Stadt­rat oder Na­zisch­lä­ger: Na­zi­struk­tu­ren be­kämp­fen!
Ka­me­rad­schaft „Frei­es Netz Süd“ zer­schla­gen!
Das An­ti­fa­schis­ti­sches Ak­ti­ons­bünd­nis Nürn­berg ruft für den
kom­men­den Samstag zu eine Demo auf. Denn auch nach der Verurteilung
Rauschs be­ste­hen die Struk­tu­ren des FNS  wei­ter­hin!

Demo | 5. März | 12 Uhr | Amts­ge­richt Nürn­berg (U-​Bahn:
Ma­xi­mi­li­an­str.)

http://alf.blogsport.de/2011/03/01/nbg-5-3-antifa-demo-gegen-das-fns/

1.3. Will Willie Wiener-Würstchen wallfahren?
Der Kreisverbandschef der NPD Regensburg, Willi Wiener, ist einem
Bericht des Wochblatts aus der Partei ausgetreten. Dies habe er dem
Blatt schriftlich bestätigt: “Zum 30. November 2010 habe ich alle meine
Ämter bei der NPD niedergelegt und bin aus der Partei ausgetreten.”

Wiener soll eine neue Heimat bei der erzkonservativen Piusbruderschaft
gefunden haben. Er habe zu seinem Glauben zurückgefunden, so Wiener den
Angaben zufolge. Da sich die NPD auch im neuen Parteiprogramm nicht zum
christlichen Abendland und zu dessen Werten bekenne, könne er als
gläubiger Katholik nicht mehr Mitglied bei der NPD sein.

Die politischen Ansichten muss man für einen Übertritt von NPD zu
Piusbrüdern aber offenbar kaum nachjustieren. So betonte Wiener in dem
Schreiben an das Wochenblatt, da er seinen “einzigen wahren dreifaltigen
Gott und mein deutsches Vaterland liebe, werde ich auch in Zukunft gegen
die schleichende Islamisierung, die Auflösung des Nationalstaates, den
Massenmord an den ungeborenen Kindern, die Homo-Ehe sowie gegen soziale
Ungerechtigkeit und Benachteiligung behinderter Menschen Stellung beziehen”.

Wer auf dem Weg durch Kolbermoor mal ganz dringend brunzen oder
ähnliches muss, kann dies bequem an der Hauswand der Th. Fontane Str. 7
tun: Dort betreiben die reaktionären Brüder nämlich eine Kapelle.

ausführliche Artikel gibt es unter:
http://publikative.org/2011/02/24/regensburg-npd-wiener-piusbruderschaft/
http://www.wochenblatt.de/nachrichten/regensburg/regionales/Nazi-Partei-laesst-Federn;art1172,35717

1.4. Prozess gegen SS-Wachmann Demjanjuk kurz vor Abschluss

Das Münchner Strafverfahren gegen den mutmaßlichen NS-Massenmörder Iwan
Demjanjuk steht nach über 14 Monaten - der Prozess läuft seit Ende
November 2009 - kurz vor dem Abschluss. Wie der Vorsizende Richter Ralph
Alt verkündete, sei die Beweisaufnahme abgeschlossen, in der Woche des
21. März soll das Urteil verkündet werden.

Demjanjuk beklagte erneut, dass er sich vor dem Landgericht München
einem "politischen Schauprozess" stellen müsse. Da die Richter offenbar
nicht an der "historischen Wahrheit" interessiert seien und
Beweisanträge der Verteidigung "unterdrücke", sehe er keine andere
Möglichkeit mehr, als innerhalb von zwei Wochen in einen Hungerstreik zu
treten.

Schadet der fetten Nazisau gar nix!

Dem gebürtigen Ukrainer wird Beihilfe zum Mord an 27.900 Juden im
Vernichtungslager Sobibor vorgeworfen.

Der gesamte Prozessverlauf ist auf der Seite des Journalisten Andrea A.
Jarnach nachzulesen:
http://www.newsvine.com/demjanjuk

http://www.sueddeutsche.de/muenchen/landgericht-muenchen-ii-demjanjuk-droht-mit-hungerstreik-1.1063427

2. "Land and Freedom"

Am 6. März findet in der Vetternwirtschaft (Oberaustr.2, 83026
Rosenheim) eine Filmvorführung mit einem einleitendem Referat von Roman
Danyluk zur spanischen Revolution 1936-39 statt. Gezeigt wird "Land and
Freedom", ein Film von Ken Loach, der in den Neunzigern einen
breitenwirksamen Impuls zur Aufarbeitung des Franco-Faschismus gab.

George Orwells Augenzeugen-Bericht “Mein Katalonien” inspirierte Ken
Loach zu einem ebenso engagierten wie bitteren Drama über revolutionäre
Ideale und ihr Scheitern an stalinistischer Ideologie. “Land and
Freedom” wurde 1995 mit dem europäischen Filmpreis ausgezeichnet.

Die Filmvorführung in der Reihe „der Politische Film“ (jeden ersten
Sonntag im Monat) beginnt um 20:00 Uhr, der Eintritt ist frei. Bereits
ab 19:00 Uhr organisiert das Montagsplenum eine Volxküche. In diesem
Rahmen gibt es vegetarisches Essen kostenlos bzw. gegen Spende.

Die Filmvorführung in der Reihe „Der politische Film“ (jeden ersten
Sonntag im Monat) beginnt um 20:00 Uhr, der Eintritt ist frei. Bereits
ab 19:00 Uhr organisiert das Montagsplenum eine Volxküche. In diesem
Rahmen gibt es vegetarisches Essen kostenlos bzw. gegen Spende.

http://infogrupperosenheim.tk/2010/11/land-and-freedom-film/

3. 100 Jahre Internationaler Frauenkampftag
3.1 Geschichtliches
Auf Anregung der Kommunistin Clara Zetkin und in Bezugnahme auf den
Petrograder Frauenaufstand von 1917, welcher Auslöser für die
Februarrevolution war, wird seit 100 Jahren am 8.März der Internationale
Frauenkampftag begangen. Die Arbeiterinnen hatten dabei immer an zwei
Fronten zu kämpfen: Einerseits gegen die Ausbeutung und andererseits
gegen sexistische Bevormundung innerhalb der proletarischen Bewegung.
Dabei ergänzen sich bis heute die Prinzipien des Patriarchats und der
moderne Klassenherrschaft im Kapitalismus.

3.2 Die „Rosenheimer Variante“
Auch in Rosenheim gibt es rund um den Internationalen Frauentag ein
angeblich „umfangreiches Rahmenprogramm“ [Flyer], Motto ist dabei “100
Jahre Internationaler Frauentag-Schwestern von gestern???”. Anlässlich
so kämpferischen Veranstaltungen wie dem „Weltgebetstag der Frauen“ oder
Veranstaltung mit der Agentur für Arbeit haben wir unser „Stellungnahme
zum Internationalen Frauen(kampf)tag am 08. März 2009 in Rosenheim“
herausgesucht.
http://infogrupperosenheim.tk/2009/03/stellungnahme-zum-internationalen-frauenkampftag-am-08-maerz-2009-in-rosenheim/

3.3 Emanzipatorisch – Klassenkämpferische Aktionen und Veranstaltungen
kämpferischer als das Rosenheim Programm dürften u.a. folgende
Frauendemos sein:
am Di. 08.03.11 in Salzburg (21:00 Uhr Hauptbahnhof)
am Sa. 12.03.11 in Nürnberg (14:00 Uhr Aufseßplatz) ; update:
Zugtreffpunkt München Hbf: 10.20 UHR (große Anzeigentafel)
wir dokumentieren hier das Programm zum Actionday am Internationalen
FrauenKampfTag in Salzburg:
12.00-17.00 Uhr
Siebdruckworkshop
an der Geswi (Aula)
Bitte T-Shirts und andere Kleidung, Stoffreste zum
Bedrucken mitnehmen!
(für alle)
19.45 Uhr
Demo-Warmup
Treffpunkt: Atelier Sissi,
Elisabethstraße 11
schrei dich ein, reih dich ein!
(nur für Frauen)
21.00 Uhr
Frauendemo
Treffpunkt: Hauptbahnhof,
beim Antifaschistischen Mahnmal (wie im Vorjahr)
Endkundgebung: Mozartplatz
(nur für Frauen)
22.00 Uhr
open end Frauenfest
ÖH Kaigasse 28, 1. Stock
Selbstauslöser Fotos
plaudern, austauschen, Pläne schmieden, tanzen,
Musik hören, abrocken, trinken, essen und genießen
(nur für Frauen)

4. KEIN MENSCH IST ILLEGAL!
4.1. Von Menschenjägern und Schreibtischtätern

Im folgenden soll ein grober Überblick über die Machenschaften der
Bundespolizei und der Abschiebebehörden im Rosenheimer Raum geschaffen
werden. Die Fälle sind ohne Wertung chronologisch sortiert und
erstrecken sich lediglich über den Zeitraum der letzten zwei Wochen. Da
die Informationen den Pressemitteilungen der Bundespolizei entnommen
sind, konnte über die Umstände der Flucht nichts geschrieben werden,
eines ist aber Gewiss: Es gibt keine unbegründete Flucht!

Am Sonntag, den 20. Februar hat die Rosenheimer Brunzpolizei einen
libanesischen Staatsangehörigen ins Gefängnis eingeliefert.
Der Mann wurde wegen einer bisher nicht gezahlten Geldstrafe von 800
Euro, verhängt wegen unerlaubter Einreise,  von der Staatsanwaltschaft
Mainz gesucht/-jagt.

http://www.rosenheim24.de/news/rosenheim/polizei/haftbefehl-unerlaubte-einreise-polizei-oberaudorf-rosenheim24-1141640.html

Am Mittwoch, 23. Februar, hat die Rosenheimer Bundespolizei einen
kroatischen Staatsangehörigen am Rosenheimer Amtsgericht vorgeführt. Der
Richter verurteilte den Mann , der gegen ein Einreiseverbot verstoßen
hatte, in einem sogenannten "beschleunigten Verfahren"zu einer
Geldstrafe in Höhe von 2700 Euro. Da er den Betrag zunächst nicht
aufbringen konnte, musste er ersatzweise eine 90-tägige Haftstrafe in
der Justizvollzugsanstalt Bernau antreten.

http://www.rosenheim24.de/news/rosenheim/polizei/einreiseverbot-missachtet-gefaengnis-gegangen-polizei-rosenheim24-1135569.html

Am Dienstag, 1. März, hat die Weilheimer Bundespolizei einen
marokkanischen Staatsangehörigen ins Gefängnis eingeliefert. Die Fahnder
hatten ihn zuvor im Zug von Innsbruck nach München festgenommen.
Bei der Überprüfung seiner Personalien auf Höhe Mittenwald stellte sich
heraus, dass er von den italienischen Behörden gesucht wurde.
Der Mann war nach Ablauf seiner italenischen Aufenthaltserlaubnis vor
seiner Abschiebung durch die italenischen Behörden weiter nach
Deutschland geflüchtet.

Die Bundespolizisten zeigten den Marokkaner wegen unerlaubter Einreise
an und lieferten ihn nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen zunächst
in eine Münchener Haftanstalt ein. Ein Richter wird nun über die
weiteren Schickanen bis hin zu seiner Abschiebung nach Marokko entscheiden.

http://www.rosenheim24.de/news/rosenheim/polizei/bundespolizei-verhaftet-marokkaner-rosenheim24-1144770.html

Bei einer Bullen-Kontrolle auf der a-93 auf Höhe Kiefersfelden am
Mittwoch, den 2. März konnte sich nur ein 24-jährige Fahrer mit gültigen
Papieren ausweisen. Seine 24 und 27 Jahre alten Mitfahrer konnten kein
Visum für Deutschland vorweisen. Die Bundesbullen nahmen die drei Männer
vorläufig fest und stellten jeweils Strafanzeige.
Auf Anordnung des Rosenheimer Amtsgerichts lieferten die Beamten die
unerlaubten Eingereisten in den Abschiebeknast Bernau ein, um ihre
Deportation sicherzustellen. Der Fahrer wurde des Einschleusens von
Ausländern bezichtigt und muss sich nun deswegen verantworten.

http://www.rosenheim24.de/news/rosenheim/polizei/russe-schleust-landsleute-polizei-rosenheim24-1146234.html

Am Donnerstag, den 3. März gerieten sechs minderjährige Afghanen in die
Fänge der Bundespolizei. Auf Höhe des Parkplatzes Kranzhorn zogen die
Fahnder einen angemieteten Großraumwagen aus dem Verkehr. Abgesehen vom
Fahrer, einem 26-jährigen Italiener, konnte sich keiner der Insassen
ausweisen. Die 6 Jugendlichen waren seit Wochen vor dem Krieg in ihrer
Heimat geflüchtet. Sie gaben an, zwischen 14 und 16 Jahre alt zu sein.

Die Jugendlichen wurden Rosenheim24 zufolge "vorerst der Obhut eines
Jugendamts beziehungsweise einer Aufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge
anvertraut". Da es in Rosenheim keine Clearingstelle für unbegleitete
Minderjährige Flüchtlinge, das ist eine altersgerechte Aufnahme- und
Betreuungseinrichtung für junge Flüchtlinge, die in der Lage ist auf die
unterschiedlichen Bedürfnisse der jungen Menschen einzugehen sowie
Zuflucht, Schutz und Beratung zu bieten, gibt, ist davon auszugehen,
dass die Flüchtlinge in Notunterkünfte oder zu kurzfristigen
Pflegefamilien gesteckt wurden.

Der Fahrzeugführer wurde festgenommen und angezeigt. Am
Donnerstagnachmittag  führten die Bundespolizisten den Mann "wegen des
Verdachts der Einschleusung von Ausländern" beim Rosenheimer Amtsgericht
vor. Der zuständige Schreibtischtäter lies verhängen, dass der
Beschuldigte zur weiteren Untersuchung des Falls in Haft zu nehmen sei.
Die Beamten sperrten den Mann ins Stadelheimer Gefängnis ein.

http://www.rosenheim24.de/news/rosenheim/polizei/minderjaehrige-mietwagen-eingeschleust-polizei-rosenheim24-1146439.html

Schon in der Silvesternacht 2010 waren zwei irakische Kinder im alter
von 5 und 8 Jahren aus Innsbruck kommend in Rosenheim gestrandet, die
Person, die die Kinder nach Spekulationen des Oberbayrischen Volksblatts
vom 3. Januar eigentlich am Bahnhof habe abholen sollen, sei nach dem
Anblick der Polizeibeamten offensichtlich geflüchtet. Die
Nach der rechtswidrigen Auffassung des OVBs hätten die beiden Kinder
zurück nach Österreich geschoben werden müssen. Der Pressesprecher des
Jugendamts, Thomas Bugl, malte sich das weitere Vorgehen schon in
braunst schillernden Farben aus. Wären keine Verwandten in Hannover
gefunden worden, "ginge es wieder zurück in den Irak."
Trotz dem besonderen Schutz vor Abschiebung, den unbegleitete
Minderjährige Flüchtlinge genießen, haben es die Rosenheimer Behörden
kurz nach Weihnachten also geschafft, sich als gönnerisch zu
inszenieren. Diese Schweine.

4.2. Solidarität mit den Hungerstreikenden!

Am 10.2 fand eine Solidariätskundgebung für die 300 Migrant_innen die
sich in Griechenland im Hungerstreik befinden, vor dem griechischen
Konsulat in München statt.

Seit 25. Januar befinden sich in Griechenland 300 Migrant_innen im
Hungerstreik um ihre bzw. die Legalisierung aller Migrant_innen zu
erreichen. Sie fordern eine kollektive Legalisierung all jener, die
aufgrund ihrer Herkunft aus der griechischen Gesellschaft ausgeschlossen
wurden

In einem Papier der 300 Hungerstreikenden heißt es:

“Wir sind MigrantInnen aus ganz Griechenland. Wir kamen hierher wegen
Armut, Arbeitslosigkeit, Krieg und Diktatur. Die multinationalen
Konzerne und ihre politischen Diener ließen uns keine andere Wahl als
unsere Leben 10 Mal zu riskieren, um an Europas Tür anklopfen zu können.
(…)Wir kamen nach Griechenland, wir arbeiten, um uns und unsere Familien
zu ernähren. Wir leben ohne Würde, in der Dunkelheit der Illegalität, so
dass Arbeitgeber und der Staat von unserer Ausbeutung profitieren
können. Wir leben von unserem Schweiß und mit dem Traum, eines Tages die
gleichen Rechte wie unsere griechischen KollegInnen zu haben. […] Die
Antwort auf die Lügen und die Grausamkeit muss nun gegeben werden, und
sie wird von uns kommen, Migrantinnen und Migranten. Wir stellen uns in
die erste Reihe, mit unseren eigenen Leben, um diese Ungerechtigkeit zu
stoppen. Wir fordern die Legalisierung alle MigrantInnen, wir fordern
die gleichen politische und soziale Rechte und Pflichten wie sie auch
die griechischen ArbeiterInnen haben.“

Mehr Infos über den Hungerstreik findet Ihr auf:  w2eu.net
http://infogrupperosenheim.tk/2011/02/muc-solidaritaet-mit-den-300-hungerstreikenden/#more-1356

4.3.Dschungelcamps schließen!

Im Juli 2010 wehrten sich 87 BewohnerInnen des Landshuter
Flüchtlingslagers gemeinsam mit zahlreichen UnterstützerInnen
erfolgreich gegen ihre zwangsweise Umsiedlung in ein neues
Isolationslager im abgelegenen Dorf Schöllnstein im Landkreis Deggendorf.

Wie berechtigt das Misstrauen der Landshuter Flüchtlinge war, belegt die
aktuelle Situation. In dem kleinen Dorf leben inzwischen mehr als 90
Asylsuchende. Damit ist nicht nur die maximale Kapazität von 80 Personen
überschritten, sondern auch die Zahl der alteingesessenen
DorfbewohnerInnen, die nur 71 beträgt. In Schöllnstein gibt es keine
Einkaufsmöglichkeiten, kein Internetcafé und die Busverbindungen nach
Deggensdorf sind zu teuer, um sie von dem mickrigen monatlichen
Taschengeld bezahlen zu können. Von den häufigen
Shuttle-Busverbindungen, die die Regierungen versprochen hatte, ist
keine Rede mehr. Nur für Behördengänge steht einmal pro Woche ein
kostenfreier Bus zur Verfügung, ansonsten erreichen die Flüchtlinge erst
nach einer Stunde Fußmarsch den nächstgelegenen Ort Iggensbach.

Doch der Standort Schöllnstein bringt sogar noch eine weitere, besonders
alarmierende Schikane mit sich. Mittlerweile wurden dort auch 16 Kinder
mit ihren Eltern untergebracht. Mindestens elf davon sind nach dem
Bayerischen Schulgesetz schulpflichtig, also zwischen 6 und 15 Jahre alt
– doch keines dieser Kinder geht zur Schule. Die zuständigen Behörden
haben bislang keinen Versuch unternommen, die Kinder in den
Schulunterricht der umliegenden Dörfer und Städte zu integrieren.

Das Thema wurde auch von der SZ im Artikel "Vergessene Kinder" aufgegriffen.

http://carava.net/2011/02/17/schoellnstein/
http://www.sueddeutsche.de/o5H38z/3909859/Vergessene-Kinder.html

5. Anti-Atom

Nach einer Critical Mass und einer Greenpeace Flash Mob Aktion
demonstrierten am vergangenen Samstag (26.02.11) über 200
Atomkraftgegner_innen mit einer Menschenketten in der Rosenheimer
Fußgänger_innenzone gegen die Atompolitik der Bundesregierung. Die
Menschenkette fand im Rahmen eines Aktionstages von Campact statt.
Bundesweit demonstrierten rund 10.000 Atomkraftgegner in 40 Städten
(2200Menschen in 10 bayerischen Städten).

Einen Ausführlichen bericht mit Bildern gibt es unter:
http://infogrupperosenheim.tk/2011/02/anti-atom-proteste-auch-in-rosenheim/

6.Critical Mass

Nach einigen schwachen Monaten scheint es nun, dass es mit der
Rosenheimer Critical Mass wieder bergauf geht. Am Samstag den 26.03.
beteiligten sich jedenfalls wieder ca. 30 Radler_innen, von denen viele
anschließend auch an der Anti – Atom Menschenkette auf dem Max- Josefs
Platz teilnahmen.
Weitere Informationen und Impressionen findet ihr unter :
http://critical-mass-rosenheim.tk/

Auch im März wollen wir wieder gemeinsam durch Rosenheims Straßen
rollen.  Am Samstag den 26. 03. - wie immer um 11.55 ( 5 vor 12 ) Uhr am
Ludwigsplatz.

7. Warnstreiks

Am Mittwoch den 02.03. wurde im Rahmen bayernweiter Warnstreiks im
öffentlichen Dienst auch in Rosenheim gestreikt. Allein in Rosenheim
beteiligten sich 500 Menschen an einem Demonstrationszug. Mit Beifall
hätten die Streikenden auf die Ankündigung reagiert, den Arbeitskampf zu
verschärfen, “wenn wir nicht weiterkommen“.
Mehr als 2.500 Landesbeschäftigte haben am Mittwoch mit Warnstreiks für
Lohnerhöhungen im öffentlichen Dienst demonstriert. Betroffen waren
unter anderem Straßenmeistereien, Theater, Kliniken und Universitäten.
Verdi war mit den Aktionen zufrieden und hofft nun, dass die Arbeitgeber
das Signal verstanden haben.
In den aktuellen Verhandlungen um den Tarifvertrag der Länder fordern
die Gewerkschaften eine Erhöhung des monatlichen Sockelbetrags um 50
Euro und eine zusätzliche lineare Lohnerhöhung um drei Prozent. Die
nächste Verhandlungsrunde mit den Arbeitgebern beginnt am 9. März.

Ein Bericht von bei:
http://infogrupperosenheim.tk/2011/03/streik-demo-in-rosenheim/

8. Antirepressionswoche in München

In der Woche vom 13.03. – 20.03.2011 werden unterschiedliche Aspekte von
Repression gegen soziale Bewegungen und linke Strukturen thematisiert.
Dabei möchten wir auf aktuelle Entwicklungen und Diskurse, wie z.B. die
sogenannte Extremismusdebatte eingehen. Die Folgen dieser Debatte sind
unmittelbar spürbar, beispielsweise wenn antifaschistischen Initiativen
wie das a.i.d.a. Archiv Gelder gestrichen werden,weil sie unter Verdacht
des »Linksextremismus« stehen. Neben Vorträgen und Diskussionen sollen
mit verschiedenen Workshops, Solipartys und einer Demo am 18. März, dem
»Tag der politischen Gefangenen«, die praktischen Bezüge nicht fehlen.
Es geht uns – einem Zusammenschluss von verschiedenen politischen
Gruppen, Initiativen und Aktivist_innen – darum, dass Repression nicht
als individuelles Problem der Betroffenen gesehen wird. Die
Veranstaltungswoche ist deshalb dem Bedürfnis entsprungen, einen
kollektiven und solidarischen Umgang mit Repression zu finden.

Ein Programm findet sich unter:
http://allthearms.blogsport.de/

9. Termine
9.1. Termine im März

Fr, 04.03. Kafe Marat München: Freitagskafe: Scheiße Minnelli (Hardcore,
FFM) Liberty Madness (Punk, BaWü), www.kafemarat.blogsport.de

Sa, 05.03. ANTIFASCHISTISCHE DEMONSTRATION!
Am 5. März findet in Bozen eine Gegendemo unter dem Titel „Gemeinsam
fürs Zusammenleben – Insieme per la Convivenza“ statt. Diese Demo
richtet sich gegen einen Neofaschistischen „Marsch auf Bozen“, der von
CasaPound organisiert, und einigen rechtsaußen Parteien unterstützt
wird. Bozen am 5. März, 14.30 Uhr, Innerhofer-Platz (neben Uni Bozen)
http://antifameran.blogspot.com/2011/02/5-marzo-antifascista.html

Sa, 5.3. Kantine Augsburg: BATTLE OF THE SOUTH: FAHNENFLUCHT, HANNEN
ALKS ( exclusiv !!! das Original !!! ), BUMS ( Ex-"Fluchtpunkt-Terror"),
Schlachrufe-BRD-Kult,
C.O.R.,  LUSTFINGER, L.A.K., DIE HICHHIKERS, LOCAL RIOT, VVK 17,-/ AK
20.-www.alter-lan.de

So, 6.3. Vetternwirtschaft Rosenheim: Der politische Film "Land and
Freedom" Engagiertes, wie bitteres Drama von Ken Loach über den
spanischen Bürgerkrieg. + Vortrag von Roman Danyluk zur spanischen
Revolution von 1936 - 1939. Eintritt frei. Film ab 20 Uhr, ab 19 Uhr
VoKü vom Montagsplenum oragisiert (Essen gegen Spende).

Di, 08.03. Internationaler Frauenkampftag: Actionday in Salzburg (in
Rosenheim läuft nix kämpferisches) 12.00-17.00 Uhr Siebdruckworkshop an
der Geswi (Aula) T-Shirts und andere Kleidung, Stoffreste zum Bedrucken
mitnehmen! (für alle) 19.45 Uhr Demo-Warmup, Treffpunkt: Atelier Sissi,
Elisabethstraße 11 (nur für Frauen) 21.00 Uhr Frauendemo Treffpunkt:
Hauptbahnhof,
beim Antifaschistischen Mahnmal (wie im Vorjahr) Endkundgebung:
Mozartplatz (nur für Frauen)
22.00 Uhr open end Frauenfest, ÖH Kaigasse 28, 1. Stock, Selbstauslöser
Fotos, plaudern, austauschen, Pläne schmieden, tanzen, Musik hören,
abrocken, trinken, essen und genießen (nur für Frauen)
http://www.oeh-salzburg.at/cms/politik-die-wirkt/vorsitz-referate/frauenreferat/

Mi, 09.03. Kafe Kult München: Maserati (Mix aus Mogwai, Tristeza, Out
Hud und Krautrock Bands wie Can und Ash Ra Tempel: unfassbar guter
Instrumental-Postrock) / Günter Schickert (Günter Schickert stammt aus
dem Umfeld der Berliner Elektronik-Schule), www.kafekult.de

Sa, 12.03. Glockenbachwerkstatt München: Volxtanz Die monatliche
Punkveranstaltung in der Glocke. Bands: Missbrauch, Raw Deals und
Ämbonker http://www.myspace.com/volxtanz089

Sa, 12.03. Festung Traunstein: Klaus Kaufsnicht, Corona Diver, Red
Bricks, Aftershowparty mit DJ Unkaputtbahr, www.kulturgemein.de

Sa, 12.03. Kranhalle (Feierwerk) München: MAMA ROSIN [Blues, Garage |
Genf, Schweiz]
G-RAG Y LOS HERMANOS PATCHEKOS[Big Band, Brass, Country | München,
Deutschland], Pussywarmers (Garagepunk/ Lugano, Schweiz)  www.feierwerk.de

Sa, 12.03. Muffathalle München: FRITTENBUDE[Electropunk | München,
Deutschland] EGOTRONIC[Techno | Berlin, Deutschland] IRA ATARI[Electro |
Frankfurt, Deutschland], www.feierwerk.de

So, 13.03. Wild Moccasins, www.astakneipe.de

So, 13.3. 59 to 1, München: Squadra Omega (Treviso, I) www.shakeyourasse.de

Di, 15.03. Cafe DeCentral Insbruck (Hallerstr. 1, 6020 Innsbruck) : MY
TERROR
DIY-Combat-HC-Punk aus Düsseldorf! ab 20 Uhr! Pünktlich kommen, weil die
Band bis spätestens 23 Uhr spielen wird! Eintritt: freiwillige Spenden,
um die Kosten zu decken. http://catbull.com/grauzone/

Mi, 16.03. Kafe Marat München:  Mittwochskafe: Aktionswoche gegen
Repression:
Schickeria München: Kennzeichnungspflicht für Polizisten – USK abschaffen!
Ab 19.30 Uhr VoKü, Vortragsbeginn 20 Uhr, http://www.kafemarat.blogsport.de/

Do, 17.03. Glockenbachwerkstatt München: Kelevra, BALE,  Slamdamn
www.glockenbachwerkstatt.de

Do, 17.03. Hansa 39 (Feierwerk) München: Klezmofobia (Folk /Kopenhagen
Dänemark)- www.feierwerk.de

Fr, 18.03. Gärtnerplatz München: Demonstration zum Tag der politischen
Gefangenen, Auftaktkundgebung 18:00 Uhr, mehr Informationen zur
Demonstration und zur Veranstaltungs- und Aktionswoche unter
allthearms.blogsport.de

Fr, 18.03. Asta-Kneipe Rosenheim: Nachlader (Konzert) und DJ-Set,
www.astakneipe.de

Sa, 19.03. 59 to 1 München: Teenage Kicks präsentiert THE DIRTY ROBBERS
+ Support MAJESTIC 5, www.59to1.net

Sa, 19.03. Silo 1 in Töging: live im silo1: mr.irish bastard + the rudes
– www.silo1.de

Sa, 19.03. Bühne im Lokschuppen Rosenheim: “Tote Narren” CD-release
Konzert mit Vroudenspil, Zwielicht, 19 Uhr, 5 Euro, www.stadtjugendring.de

Di, 22.03. Aktion gegen das Asylbewerberleistungsgesetz in München -
Demobeginn 13:30 Uhr am Marienplatz

Di, 22.03. Haus der Vereine Rosenheim (Ludwigsplatz 14): Der Chiemgauer
– unser Regionalgeld, Vortrag mit Diskussion, Referent: Christian
Gelleri, Initiator und Organisator des Chiemgauers, 20 Uhr,
www.kulturgemein.de

Mi, 23.03. Kafe Marat München: Mittwochskafe: The Rancors - street punk
(München)
skudpuppetz - Hardcore/Punk (Glasgow) Naked SuperHero - SKA'n'Roll
(München),  http://www.kafemarat.blogsport.de/

Do, 24.03. Sunny Red (Feierwerk) München: FINAL EXIT CONCERTS
NO TURNING BACK[Hardcore | Niederlande] RITUAL[Hardcore | Deutschland]
DEAL WITH IT[Hardcore | England] NEW MORALITY[Hardcore | Niederlande],
www.feierwerk.de

Fr, 25.03. Vetternwirtschaft Rosenheim: Prosa (Postrock-Noiserock),
Cassidy (Hardcore-Postpunk), Delirium Drive (Stoner_Punk-Rock), Einlass
20 Uhr, www.myspace.com/vetternrosenheim

Fr, 25.03. Blackbox Rosenheim: Corona Diver, Steady Pace, Sunset
Supernova, 19 Uhr

Fr, 25.03. Asta-Kneipe Rosenheim: Redneck Connection & Dj Drunk // Funk,
Soul, Trash, www.astakneipe.de

Sa, 26.03. Ludwigsplatz Rosenheim: Critical Mass – jeden letzten Samstag
im Monat wird Radl gfahrn, 11:55 Uhr,  www.critical-mass-rosenheim.tk

Sa, 26.03. Club Stiege Trostberg: Finde den Fisch . Klappe die 2. Das
oberbayrische Filmfestival mit Beteiligung aus ganz Deutschland –
www.club-stiege.de

Sa, 26.03. Hammerhalle Rosenheim: 9. MIR Simply the rest mit den vier
besten regionalen Bands über 30:  Ink pie, Unique experience, remaster,
Screaming nightmare, Eintritt: 5 Euros, www.musikinitiative.com

Mo, 28.03. Kafe Kult München: Glasses (Hardcorepunk mit fiesem Gesang) /
Kachel (Hardcore/MUC), www.kafekult.de

Mi, 30.03. Glockenbachwerkstatt München: Ada Borkenhagen : Designer
Vagina - Kosmetische Genitalchirurgie als
"Normalisierungspraktik"Gendersalon – Diskussionsveranstaltung, 20 Uhr,
 Eintritt: 3 Euros,  www.glockenbachwerkstatt.de

9.2. Termine Anfang April

Sa, 02.04. Lokschuppen Rosenheim: Revolution Contest: ABANDONED
DREAMS(Doom-/Death-Metal aus Grafing) BLACK BLITZ (Hard Rock aus
München) CHILD ON FIRE (Alternative-Rock/-Metal aus Miesbach) NARSIL
(Pagancore aus Altötting) RED BRICKS (Alternative-/Indie-Rock aus
Rosenheim) SHERI MOON (Alternative-Rock aus Rosenheim) SINISM
(Death-/Thrash-Metal aus Rosenheim) TOXIC WALTZ (Thrash-Metal aus
Landsberg am Lech)
Als Special Guest treten SMILING FACT, die Gewinner des Revolution
Contest 2010, auf.
17:30 Uhr, Eintritt: 5 Euros, www.bbevents-rosenheim.de

Sa, 02.04. Silo 1 in Töging: live im silo1: kulturverein siloland e.v.
präsentiert:
bloodsucking zombies from outer space, the hellfreaks, out of luck –
www.silo1.de

Sa, 02.04. Asta-Kneipe Rosenheim: 4 Acid Butchers, www.astakneipe.de

So, 03.04. Vetternwirtschaft Rosenheim: MIR-Workshop Bandmanagement,
Referenten: Oliver Wick, Manfred Lenz, Teilnehmerzahl begrenzt, Gebühr:
€ 15.-, Mitglieder: € 12.- (inkl. Gebäck & Kaffee), 11- ca, 15 Uhr,
Anmeldung ab sofort verbindl. im MIR-Büro, www.musikinitiative.com

So, 03.04. Vetternwirtschaft Rosenheim: Der politische Film: Nestor
Machno – Bauer und Anarchist, mit einem Einführungsreferat von Roman
Danyluk (München), dem Autor des Buches “Freiheit und Gerechtigkeit –
Die Geschichte der Ukraine aus libertärer Sicht” (Edition AV, 2010), 20
Uhr Film, ab 19 Uhr VoKü vom Montagsplenum organisiert – vegetarisches
Essen gegen Spende.

Mo, 04.04. Kranhalle (Feierwerk) München: DIE TOUR DER 1000 BRÜCKEN
[Abschlussveranstaltung] 7000 km hat er auf seiner seiner "Tour der 1000
Brücken" mit dem Rad zurückgelegt, 70 Konzerte in ebenso vielen Städten
gespielt. Während der Konzerte mit seiner Politpop-Band STROM & WASSER
hat Heinz Ratz in enger Zusammenarbeit mit "Pro Asyl" und den
Flüchtlingsräten das Miteinander von Kulturen und Religionen sowie den
respektvollen Umgang mit Notleidenden und Flüchtlingen thematisiert.
STROM & WASSER[Politpop | Berlin, Deutschland]
BODO WARTKE[Klavierkabarett in Reimkultur | Berlin, Deutschland]
DJ GONZALES[Electropikal | München, Deutschland]
DJ MANOLITO[Oldschool Patchanka | München, Deutschland], www.feierwerk.de

Fr, 08.04. Asta-Kneipe Rosenheim: From Motown To Rotown -soul, funk &
disco , www.astakneipe.de

Fr, 08.04. Lokschuppen Rosenheim: Metal-Konzert vom Stellwerk Bad
Aibling, www.jims-stellwerk.de

Di, 12.04. Kranhalle (Feierwerk) München: VOLXMUSIK
MARKSCHEIDER KUNST[Ska | St. Petersburg, Russland]
BENUTS[Ska | München, Deutschland], www.feierwerk.de

Sa, 16.04. Hansa 39 (Feierwerk) München: DRITTE WAHL[Punk | Rostock,
Deutschland]
www.feierwerk.de

So, 17.04. Orangehouse (Feierwerk) München: VOLXMUSIK
KULTUR SHOCK[Skapunk | Seattle, USA], www.feierwerk.de

So, 24.04. Ampere im Muffatwerk: Rotfront – www.kulturgemein.de