Mangelernährung aufgrund von Hartz IV

Was denkenden Menschen nicht verborgen bleiben konnte, wird nun auch von Wissenschaftler*innen bestätigt, wie telepolis darstellt. „Ernährungsmediziner der Universität Hohenheim […] warnen davor, dass 2,5 Millionen Kinder aufgrund von Armut falsch ernährt werden, was nicht nur Folgen für die physische Gesundheit habe, sondern auch für den sozialen Aufstieg bzw. für die Unmöglichkeit aufzusteigen.“ Dies liege am „Hartz IV-Regelsatz von täglich 2,62 € für Kinder zwischen 2 und 6 Jahren und von 3.22 € für Kinder zwischen 7 und 14 Jahren“. Die Folgen sind weitreichend. Neben chronischen Erkrankungen wie Diabetes und einer geringeren Lebenserwartung werden die Betroffenen ernährungsmäßig benachteiligt: „Wir bekommen eine soziale Auswahl, die den Armen von Kind an eine ausreichende Leistungsfähigkeit verweigert – und damit die Grundlage für gute Ausbildung und beruflichen Erfolg“.