Mahnwache für Energiewende und Atomausstieg

Das Rosenheimer Bündnis für die Energiewende trifft sich am 30. Mai wieder von 18 Uhr bis 18.30 Uhr auf dem Max-Josefs-Platz. Mit der Mahnwache gedenken die TeilnehmerInnen zugleich der Opfer der Katastrophe in Japan. Seit dem Tsunami vor über zwei Monaten trifft sich ein breites Bündnis von Umwelt-, Sozialverbänden, Kirchen, Einzelpersonen und Parteigruppierungen, um für eine andere,nachhaltigere Energiepolitik einzutreten.

Zweck ist der Aktion ist es, von der Politik eine deutliche Wende zu fordern. „Atomkraftwerke können, auch ohne Neubau anderer Kraftwerke, durch klügeren Gebrauch von Energie ersetzt werden“, so Justus Dallmer, als Sprecher von Attac im Bündnis. „Unseren heutigen Verbrauch mit
erneuerbaren Energien ersetzen zu wollen, ist weder intelligent, noch möglich. Stattdessen wird eine fortschrittliche Gesellschaft lernen, wie gut es sich ohne den Atomstrom leben lässt.“ Grundlagen der Energiewende seien, so Attac, ein beschleunigter Atomausstieg, ein Ende der Energieverschwendung und der Ersatz fossiler Energieträger. Effizienz, dezentrale Organisation, erneuerbare Energien, weniger Konsum und weniger Stoffdurchsatz werden die Zukunft bestimmen, „oder“, so Dallmer, „wir haben keine Zukunft“.

Eine weiterere Mahnwache ist bereits für den 6. Juni auf dem Max-Josefs-Platz organisiert.