Rosenheimer Infomail August 2011

Liebe Leser*innen,

leider ist unsere Homepage im Moment nicht erreichbar. Allen Leser*innen der Homepage sei deshalb an dieser stelle ans Herzgelegt das Infomail zu lesen.

Auf einer funktionierenden Homepage stünde beispielsweise zu lesen, dass ein politischer Film trotz unserer Sommerpause gezeigt wird. Die Filmvorführung in der Vetternwirtschaft am gewohnten ersten Sonntag im Monat, dem 7. August, wird vom Rosenheimer Montagsplenum organisiert.

Gezeigt wird „The Weather Underground“, ein Portrait der militanten Bewegung gegen den Vietnamkrieg.

Damit ihr auch sonst nichts verpasst – hier nun viel Spaß mit dem restlichen Infomail:

1. Critical Mass am 30.07.

2. Bash Back – Rund um die Aktionen gegen den Festkommers der

Burschenschaftlichen Gemeinschaft

3. Abschiebungen stoppen! Flughafen-Kundgebung am 06.08.

4. 1000 Kreuze in die Salzach

5. Bambi lebt!

6. Überascht? Nichts neues bei der Brunzwehr…

7. Für die sofortige Entnazifizierung und Entmilitarisierung

7.1. Bad Reichenhall – Kriegsverbrechen nicht verschweigen

7.2. Der richtige Umgang mit nicht tot zu kriegenden Nazi-Helden-Mythen

8. Slutwalk in München am 13.08.

9. Stadtpark OLGA – Fest-Woche vom 07.-13.08.

10. Termine

 

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1. Critical Mass am 30.07.

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Wie jeden letzten Samstag im monat findet auch im Juli eine Critical

Mass statt. Start ist um 11:55 (fünfvorzwölf) am Ludwigsplatz, also

sschwingt euch auf den Sattel und steigt in die Pedale!

 

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2. Bash Back – Rund um die Aktionen gegen den Festkommers der

Burschenschaftlichen Gemeinschaft

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Von Freitag, 15. Juli, bis Sonntag, 17. Juli 2011 feierte die

„Burschenschaftliche Gemeinschaft“ (BG) in München das 50-jährige

Bestehen des Verbands. Höhepunkt der Feierlichkeiten war ein

„Festkommers“ der ca. 150 Teilnehmenden am Samstag Abend in München-Pasing.

 

Am Samstag, den 16.07.2011 fand anlässlich dessen eine

queerfeministische, antifaschistische Demonstration unter dem Motto

„Bash Back“ gegen den „Festkommers“ der „Burschenschaftlichen

Gemeinschaft“ (BG) in München statt. An der Demonstration beteiligten

sich ca. 300 Leute, die lautstark und bunt durch die Münchner Viertel

Bogenhausen, Haidhausen und an den dort beheimateten Häusern der

Burschenschaften Danubia und Cimbria vorbei demonstrierten.

 

In den Wochen vor der Demonstration hatte es bereits viele Aktionen und

Veranstaltungen, die sich kritisch mit Burschenschaften und deren

Ideologien auseinandersetzten, stattgefunden. So gab es allein 4

Vorträge und 1 Workshop, die sich mit den Münchner Burschenschaften, den

Traditionen und Bräuchen von Bünden, dem Geschlechterbild von

Studentenverbindungen und den Verbindungen von Burschenschaften und

anderen extrem rechten Gruppierungen beschäftigten.

 

Bereits mehrere Wochen vor dem Kommers war der zunächst angedachte

Veranstaltungsort – das „Sudetendeutsche Haus“ in der Hochstraße 8 –

bekannt gemacht worden.

 

Nach den zahlreichen antifaschistischen Interventionen war es der

„Sudetendeutschen Stiftung“ augenscheinlich zu riskant geworden, den

Kommers durchzuführen, die BG flog aus dem für ihren Kommers

vorgesehenen Sudetendeutschen Haus. Dass die“Sudetendeutsche

Landsmannschaft“ (SL) und die das Haus betreibende „Sudetendeutsche

Stiftung“ ihren Saal den Burschenschaftern nun nicht mehr zur Verfügung

stellen wollten, war öffentlich geworden durch eine Anfrage des

Landtagsabgeordneten Sepp Dürr (Bündnis 90/Die Grünen), die die geplante

Burschenschafterveranstaltung zum Inhalt hatte. Sepp Dürr, in der

Grünen-Landtagsfraktion „Sprecher für Strategien gegen Rechtsextremismus

und Rechtspopulismus in Bayern“, hatte die Staatsregierung unter anderem

gefragt, „mit welchen öffentlichen Mitteln das Sudetendeutsche Haus bzw.

sein Träger, die Sudetendeutsche Stiftung, gefördert wird und wie die

Staatsregierung verhindern will, dass diese öffentlich geförderte

Einrichtung für rechtsextremistische Zwecke, etwa durch den geplanten

‚Festkommers der Burschenschaftlichen Gemeinschaft‘, missbraucht wird?“

 

Drei Wochen vor dem Kommerstermin verkündete der Vorsitzende des

Stiftungsvorstand, Franz Pany, „dass für die Durchführung des

Festkommerses der ‚Burschenschaftlichen Gemeinschaft‘ keine

mietvertragliche Überlassung von Räumlichkeiten im Sudetendeutschen Haus

erfolgt. Die Stiftung weist im Schreiben darauf hin, dass sie nur

Überlassungen von Räumlichkeiten gewährt, wenn der Mieter deutlich zum

Ausdruck bringt, dass die Veranstaltung keine rassistischen,

antisemitischen, diskriminierenden oder antidemokratischen Inhalte haben

wird. Eine zunächst vom Hausverwalter der Stiftung zugesagte Überlassung

von Räumen an die Burschenschaft wurde zwischenzeitlich vom Vorsitzenden

des Stiftungsvorstands wieder zurückgenommen.“

 

Dass es sich bei der „Sudetendeutschen Stiftung“ nicht wirklich um

überzeugte Antirassist_innen und Antifaschist_innen handelt, bezeugen

die vielen rechten Veranstaltungen, die in der Vergangenheit dort

stattgefunden hatten. Erwähnt sei hier nur die Ankündigung einer

.Veranstaltung, die sich mit der „antifaschistischen Schuld am 2.

Weltkrieg“ befasste. Auf Grund der vielfältigen antifaschistischen

Interventionen änderte die „Burschenschaftliche Gemeinschaft“ ihre

offene Strategie und bewarb den Kommers nur noch intern und versuchte,

den neuen Ort des Kommers so lange wie möglich geheim zu halten.

 

Mehr dazu gibts auf:

http://aida-archiv.de/index.php?option=com_content&view=article&id=2455:das-treffen-der-rechten-burschenschafter&catid=41:parteien-und-organisationen&Itemid=151

 

http://linksunten.indymedia.org/de/node/43965

 

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3. TATORT FLUGHAFEN

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*Gegen Abschiebungen — Für globale Bewegungsfreiheit*

*Aufruf zur Demonstration im Münchener Flughafen

Am Samstag, 6. August um 14 Uhr in Terminal 1* *(S-Bahn-Aufgang)*

 

Millionen Urlaubsreisenden gilt das „Tor zur Welt“ als Sprungbrett ins

erholsame Vergnügen, Geschäftsleuten nutzen das Luftverkehrskreuz wie

selbstverständlich zum zunehmend globalen Marketing. Gleichzeitig ist

der Flughafen für die Grenzpolizei eine EU-Außengrenze, gleichermaßen

Kontrollposten und Abschiebeplattform.Dementsprechend erleben Tausende

von MigrantInnen und Flüchtlinge schon bei ihrer Ankunft den Flughafen

München als Nadelöhr für rassistische Kontrollen und Internierung oder

später als Endstation vor der Abschiebung.

 

Im täglichen Unrecht der Ausgrenzungen und Abschiebungen am Flughafen

spiegelt sich ein modernes Apartheidsystem wieder, das in erster Linie

Menschen aus dem „globalen Süden“ ihr Recht auf Bewegungsfreiheit

verwehrt. Kapitalismus im 21. Jahrhundert ist ohne globales Lohn- und

Ausbeutungsgefälle nicht

denkbar. Es wird konstruiert mittels Ungleichheit, Hierarchisierung,

Zonierung, sowohl entlang innerer und noch mehr entlang äußerer Grenzen.

Ob im Mittelmeer mit Frontex-Schiffen gegen Boatpeople oder an Flughäfen

mit Abschiebungen von Sans Papiers: das häufig tödliche und immer

gewaltförmige EU–

Grenzregime dient der Aufrechterhaltung einer ungerechten Weltordnung.

 

895 Menschen wurden laut offizieller Statistik 2010 vom Münchener

Flughafen abgeschoben, dazu kommen noch ca. 1 700 sogenannte

„Zurückschiebungen“ und direkte „Zurückweisungen“. Damit ist der

Münchener Flughafen nach den Flughäfen Frankfurt und Düsseldorf einer

der wichtigsten deutschen Abschiebeflughäfen!

 

*Der Flughafen ist Tatort permanenter Menschenrechtsverletzungen! —

Abschiebungen stoppen!*

 

Das bedeutet, dass jedes Jahr mehr als 2000 Menschen vom Flughafen

München aus abgeschoben werden- jede einzelne Abschiebung ist zu viel!

Abschiebung bedeutet, dass ein Mensch gewaltsam von FreundInnen und

Familie, von ihrem/seinem Leben hier in Deutschland, getrennt wird.

Abschiebung bedeutet, dass

die Träume einer Person, die nach einem besseren Leben, nach einer

besseren Zukunft, nach Lebensunterhalt für sich und für zu Hause

gebliebene Angehörige gesucht hat, brutal zerstört werden. Und

Abschiebung bedeutet auch, dass jemand, die/der Sicherheit und Schutz

gesucht hat, nachdem sie/er vor Verfolgung

und Unterdrückung, vor Krieg und Armut, vor Folter und Vergewaltigung,

geflohen ist, in die schreckliche Situation zurückgeschickt wird, aus

der sie/er zuvor entkommen ist.

*Einziges Verbrechen von MigrantInnen und Flüchtlingen: Sie haben den

falschen Pass.*

 

Demonstrationsverboten an Flughäfen hat das Bundesverfassungsgericht

kürzlich endgültig den Riegel vorgeschoben. Denn das Verbot, Flugblätter

zu verteilen, so das Urteil, kann nicht mehr auf den „Wunsch gestützt

werden, eine Wohlfühlatmosphäre in einer reinen Welt des Konsums zu

schaffen, die von politischen Diskussionen und gesellschaftlichen

Auseinandersetzungen frei bleibt. Ein vom Elend der Welt unbeschwertes

Gemüt des Bürgers ist kein Belang, zu dessen Schutz der Staat

Grundrechtspositionen einschränken darf.“

 

Nach einer großartigen Demonstration im Frankfurter Flughafen im Juni

diesen Jahres, wollen wir den Protest nun auch in den Münchener

Flughafen hineintragen!

 

*Kommt zur Demo am Samstag, den 6. August, und zeigt den deutschen

Behörden und involvierten Fluggesellschaften euren Protest gegen das

schmutzige Geschäft

mit Abschiebungen!*

 

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4. 1000 Kreuze in die Salzach

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Unter johlenden „springen und abtreiben“-Rufen emanzipatorisch denkender

Menschen haben am Sonntag, den 28.07, ein Häufchen von, nach eigenen

angaben 50, christlichen Spinnern Rosen in die Salzach geworfen, um

abgesaugten Zellhaufen zu gedenken.

 

Zuvor war das reaktionäre häufchen von AbtreibungsgegnerInnen von

zahlreichen uniformierten Dienst-Schlägern, unter völliger Missachtung

der Sonntagsruhe, durch die Soizburger Innenstadt begleitet worden.

 

Einen ausführlichen Bericht, wie den Fundis in die Suppe gespuckt wurde

findet sich auf:

http://austria.indymedia.org/node/21013

 

 

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5. Bambi lebt! – Ein Gastbeitrag

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Mühldorf – Es wie die Geschichte des Problembären Bruno oder des

Problemwolfes in den bayerischen Alpen – nur noch sinnbildlicher.

Diesmal ist Kuh Bambi dem großen Stresstest ausgesezt. Sie entfloh der

kapitalistischen Ausbeutung um sich ein freies Leben im Wald aufzubauen.

Und die Reaktion? Die Leute sind frustiert, dass sie sie nicht

erschießen dürfen. Dabei hat sie den Stempel(Brandzeichen?)

„Problemkuh“ noch nicht mal erhalten. Vor zwei Monaten suchte sie das

weite und versteckt sich seitdem im Unterholz in einem Wald bei

Zangeberg. Der Gefahr der „zivilisierten“ Umgebung ist sich das

Milchvieh bewusst und kommt nur in der Dämmerung zum Grasen aus dem Wald

– Wer einmal Freiheit geschnuppert hat, weiß sie eben zu schätzen. So

konnte sie bisherigen Einfangversuchen menschlicher Neider entkommen.

Auch ein Treffer aus einem Betäubungsmittelgewehr konnte sie nicht

brechen. Und eben diese Neider sind enttäuscht, dass sie schon wieder

von simplem Papier, also Gesetzen abgehalten werden, Bambi zu

erschießen. *Kuh Bambi ist eine von uns.* Sie wird gejagt, weil sie

anders ist. Selbst in abgelegenen Wäldern versucht der Dümpeldeutsche

die Normalität durchzusetzen, denn was nicht sein darf, darf eben nicht

sein. Parallelen mit der Vertreibungspolitik im öffentlichen Raum sind

nicht zufällig. Letztendlich zeigt uns diese Kuh sinnbildlich, wie banal

und hinfällig UNSERE Gefangenschaft ist – denn die Freiheit ist ein

Instinkt. Für den Fall, dass Bambi erschossen wird, sind Proteste in

Rosenheim angekündigt. Viva la revolution!

 

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6. Überascht? Nichts neues bei der Brunzwehr…

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An der Bundeswehr-Universität in Neubiberg bei München haben bekannte

Aktivisten der rechten Szene die Redaktion der Studierendenzeitschrift

„Campus“ übernommen. Jetzt ist die erste Ausgabe des Magazins

erschienen, inklusive einer ganzseitigen Anzeige des ultrarechten

„Instituts für Staatspolitik“.

 

Mehr dazu:

http://www.aida-archiv.de/index.php?option=com_content&view=article&id=2444:skandal-an-bundeswehr-uni-in-neubiberg-&catid=43:weitere-rechte-aktivitn&Itemid=151

 

http://www.luzi-m.org/nachrichten/artikel/datum/2011/07/26/482/

 

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7. Für die sofortige Entnazifizierung und Entmilitarisierung

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7.1. Kriegsverbrechen nicht verschweigen

 

Reichenhall – 70 Jahre ist es am kommenden Montag, 1.August, her, dass

Reichenhaller Gebirgsjäger die griechische Ortschaft Skines zerstörten

und 148 Zivilist_innen ermordeten. In der oberbayerischen Kurstadt

erinnert bislang aber nichts an die Opfer, stattdessen wird dort der

Täter gedacht.

 

Während der deutschen Besatzung der Mittelmeer Insel Kreta beging die

deutsche Wehrmacht zahlreiche Kriegsverbrechen. Über 3500 Zivilist_innen

wurden als Partisan_innen und deren Unterstützer_innen hingerichtet und

über 30 Dörfer komplett zerstört. Viele dieser grauenvollen Verbrechen

sind bis heute weder aufgearbeitet noch wurden die Verantwortlichen zur

Rechenschaft gezogen. Die Zerstörung der Ortschaft Skines und die

Erschießung von 148 kretischen Zivilist_innen am 1. August 1941 aber

sind den Bad Reichenhaller „Gebirgsjägern“ der 5. Division durch den

eigenen „Tätigkeitsbericht“ nachzuweisen.

Dort heißt es wörtlich: „Auf Befehl des Kdt. d. Fest. Kreta wird im

Westteil der Insel eine Sonderaktion gegen Freischärler durchgeführt.

Sie erfasst die Orte Alikianu, Skines, Furnes, Prasses, Meskla. (…) Der

Leiter des Unternehmens ist Major Friedmann, Kdr. II/G.J.R.

[Gebirgsjäger Regiment] 100. Wegen Freischärlerei, Fledderei oder

unerlaubten Waffenbesitzes wurden vom Standgericht abgeurteilt und

erschossen: 146 männliche und 2 weibliche Personen. Bei Einschließung

der Ortschaft Skines wird gegen die Truppe gefeuert. Als

Vergeltungsmassnahme wird Skines niedergebrannt.”1 Nach dem Krieg bauten

die nach Skines zurück gekehrten Einwohner_innen an der Kreuzung nach

Alikianos ein Denkmal für die „von den Deutschen erschossenen

Widerstandskämpfer aus den umliegenden Gemeinden.“2 In Bad Reichenhall

hingegen erinnert im Ortsbild nichts an die Kriegsverbrechen der

örtlichen Gebirgsjäger. Für das antifaschistische Bündnis RABATZ ist das

Gegenteil der Fall. „Durch rechte, geschichtsrevisionistische

Traditionspflege werden in Bad Reichenhall die Täter zu Helden verklärt.

Die Bundeswehrkaserne ist immer noch nach einem Nazigeneral benannt und

eine ‚Kreta Brücke’3 glorifiziert den faschistischen deutschen

Angriffskrieg. Und das sind nur zwei Beispiel von vielen.” so Anna Jade,

eine Sprecherin des Bündnisses.

Da sich in Bad Reichenhall trotz einer antifaschistischen Kampagne die

Zustände bisher offensichtlich nichts geändert hätten, sieht sich das

Bündnis verpflichtet nochmals zu intervenieren. „Wir planen für den

Antikriegstag am 1. September eine Vorführung des Filmes ‚Als die

Deutschen vom Himmel fielen’4. Dieser behandelt die Geschehnisse auf

Kreta zwischen 1941-45. Selbstverständlich überlegen wir auch, nächstes

Jahr erneut in Bad Reichenhall zu demonstrieren,” so Jade über mögliche

weitere Aktionen.

 

7.2. Der richtige Umgang mit nicht tot zu kriegenden Nazi-Helden-Mythen

 

Jahrelang pilgerten Neonazis ins oberfränkische Wunsiedel, wo Rudolf Heß

begraben war. Das ist nun vorbei. Das Grab wurde aufgelöst, die

sterblichen Überreste exhumiert. Der Hitler-Stellvertreter soll jetzt

auf offener See bestattet werden.

http://www.sueddeutsche.de/politik/wunsiedel-ende-einer-nazi-pilgerstaette-grab-von-rudolf-hess-existiert-nicht-mehr-1.1122689

 

Zum richtigen Umgang mit nicht tot zu kriegenden Nazi-Heldenmythen

möchten wir euch einen kurzen Ausschnitt des Dokumentarfilms „Død snø“

ans Herz legen:

http://youtu.be/FvRByG04ZME

 

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8. Slutwalk in München am 13.08.

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Am 13. August um 15:00 startet am Münchner Goetheplatz ein Slutwalk.

Slutwalks, die Märsche der »Schlampen« gegen das »Victim Blaming« bei

sexualisierter Gewalt, sind in den vergangenen Monaten zu einem globalen

Phänomen geworden.

 

Ein lesenswertes Gespräch mit den Musikerinnen und Autorinnen Kerstin

und Sandra Grether von der Gruppe Slutwalk Berlin über die Inhalte und

die Form eines neuen feministischen Protests ist in der Jungle World zu

finden:

http://jungle-world.com/artikel/2011/25/43438.html

 

Für kommende Ankündigungen: Checkt http://asabm.blogsport.de/

 

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9. Stadtpark OLGA – Fest-Woche vom 07.-13.08.

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Vom 07. bis zum 13. August findet auf dem Wagenplatz OLGA

(Aschauerstraße 34) eine Fest Woche statt. Los gehts bei uns mit Brunch

und Flohmarkt also wenn Ihr noch Sachen zum verkaufen habt oder was

sucht kommt vorbei ab 13 Uhr gehts los. In den weiteren Tagen erwarten

euch Konzerte, Workshops, Kino, Lesungen, Kinderprogramm, veganes Essen

und und und. Mehr Infos findet Ihr hier in kürze.

 

Reinfeiern wollen wir mit euch schon am 06. August beim Feinstaubinferno

am Trambahnhäusl wo Ihr uns auch finden könnt (wir sind die mit den LKWs).

 

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10. Termine

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Termine Ende Juli

 

Fr, 29.07. Alte Kaserne Landshut: Awesome Collective Party „Für eine

emanzipierte Welt jenseits von Homophobie und Sexismus: mit Sturm &

Drang (Minimal,Tech-House), Dick Madame (Minimal. Electro), Fux

(Electro, Tech-House), Alex Bayer (Deep House),21 Uhr, 5 Euros,

www.awesomecollective.tumblr.com

 

Fr, 29.07. Vetternwirtschaft Rosenheim: Kulturabend zum Jahresfest

Kabarett “Überstunden”

von und mit Tobias Öller und Christine Eixenberger, 20 Uhr, Eintritt

7,- / 5,- erm., www.vfbk.net

 

Sa, 30.07. Critical Mass in Rosenheim: 11:55 Uhr Ludwigsplatz Rosenheim,

http://critical-mass-rosenheim.org/

 

Sa, 30.07. Vetternwirtschaft Rosenheim: das legendäre Jahresfest mit den

Bands mit The Instant Voodoo Kit aus Würzburg (ethno-psycho-Ska) und

Bavarobeat, Bands ab 17:30 Uhr, zuvor gibt’s ab 16 Uhr Fassbrause,

Steckerlfisch, Gegrilltes, Salatbar Kinderaktionen und Bälleburg, später

Cocktailbar, www.vfbk.net

 

Sa, 30.07. Hansa 39 (Feierwerk) München: Heavy Summer Break Festival

2011: ULTRAWURSCHT[Death Metal, Grindcore, Hardcore | Bayern]

TREMORS[Death Metal, Metal, Rock | Konstanz] SEQUESTER[Death Metal,

Black Metal, Thrash | Altötting, Deutschland]

ETERNAL TORTURE [Death Metal | Mühldorf am Inn, Deutschland]

SPEEDWHORE[Metal%2