Asylmonologe des Theater „Bühne für Menschenrechte“ in Rosenheim

Im Rahmen der, seit Anfang September in Rosenheim stattfindenden, Veranstaltungsreihe „Auf gepackten Koffern“, werden die Asylmonologe des Theater „Bühne für Menschenrechte“ im Z (Innstraße 45a, Rosenheim, ehemalige Buchhandlung Irrlicht) am 16. Oktober aufgeführt.

Bei den Asylmonologen handelt es sich um ein dokumentarisches Theater um den Berliner Michael Ruf: Eine Bühne, ein Scheinwerfer, ein Musikinstrument, drei SchauspielerInnen, die die Erzähler dreier berührender und ermutigender Biografien sind, und ein Publikum, das darauf vertraut, jetzt nichts anderes zu erleben als die Wahrheit.
Die Asyl-Monologe erzählen von Ali aus Togo, von Freunden liebevoll „Präsident“ genannt, von Felleke aus Äthiopien (der am 5. September auch auf der Podiumsdiskussion im Mehrgenerationenhaus der AWO vertreten war), der erst willensstark Abschiebeversuche verhindern muss, um dann einen Menschenrechtspreis überreicht zu bekommen, und von Safiye, die nach Jahren der Haft in der Türkei und einer absurden Asylablehnung sich für das Lebensbejahenste überhaupt entscheidet: sie schenkt einem Sohn und einer Tochter das Leben. Die Asyl-Monologe erzählen von Menschen, die Grenzen überwunden, Verbündete gefunden, ein „Nein“ nie als Antwort akzeptiert und unter aussichtslosen Bedingungen immer weiter gemacht haben.

Die Veranstaltung – organisiert vom Initiativkreis Migration Rosenheim in Kooperation mit der Petra-Kelly-Stiftung – findet am 16. Oktober um 19 Uhr im Z (Innstraße 45a, ehemalige Buchhandlung Irrlicht) statt. Der Eintritt ist frei.

Weitere Informationen zur Veranstaltungsreihe und zum Programm unter migro.blogsport.de

Pressemitteilung des Initiativkreis Migration Rosenheim