Infomail November 2011

Hallo,

eine bessere Begrüßung fällt uns nach diesem anstrendenden Oktober nicht mehr ein. Wir schließen den Monat am Samstag mit einer „Critical Mass Plus“ und dem Good Night White Pride. Wer’s noch nicht weiß: Rejected Youth kommen…
… und auch der November hat mit einem Vortrag zu rassistischer Sprachgewalt und anschließendem Politischem Film „Black Deutschland“ (So, 06.11.) sowie der Lesung „Bayerische Enziane“ von und mit Egon Günter (So, 13.11.) einiges zu bieten. Und wenn an einem Sonntag mal gerade nichts los ist, dann öffnen wir das Z „nur“ als Infoladen. Ende des Monats steht der Castor bevor und hoffentlich schon dick in euren Terminkalendern. Außerdem haben wir ins Infomail noch eine Artikelsammlung zur Polizeigewalt in Rosenheim und viele weitere Infos gepackt.
Viel Spaß beim Lesen…

P.S.: Bevor wir’s vergessen… Achtet auf #Occupy und schaut öfter auf unserer Homepage vorbei: http://infogrupperosenheim.tk

Inhaltsverzeichnis

1 Der kommende Samstag
1.1 Sa, 29.10.: Critical Mass, Ghost Bike, Critical Cafe
1.2 Sa, 29.10.: „good night – white pride“ Konzert in Rosenheim
2 Veranstaltungen im Z
2.1 So 30.10 (und jeder Sonntag) – Infoladen rosenheim geöffnet
2.2 So, 06.11. Film „ Black Deutschland “ im Z
2.4 So, 13.11.11 Lesung: Bayerische Enziane im Z
2.5 out of infogruppe
3 AntiRa
3.1 So, 06.11. Film „ Black Deutschland “ im Z
3.2 Abschiebung statt Wiedersehen: Drama um getrennte Flüchtlingsfamilie
4 Antifa
4.1 Mi 16.11. Lesung: Spuren des NS im Oberland
4.2 Rechtspopulist_innen den Tag vermiest!
4.3 Ein Paukenschlag oder ein Schlag ins Wasser?
4.4 Kein rechtes Hooligankonzert in Oberbayern
4.5 Martin Löwenberg Film erscheint
5 #Occupy Castor
5.1 Atomstaat stilllegen! (Autonomer Aufruf)
5.2 Bündnis-Aufruf
5.3 Schottern 2011
6 Staat und Repression
6.1 V-Mann in München
6.2 Polizeigewalt in Rosenheim
7 „Verdammt, nochmal!“ antisexistische Veranstaltungsreihe des aka_muc
8 Wir trauern um Otto Schmeing
9 Termine

1 Der kommende Samstag

1.1 Sa, 29.10.11 Critical Mass, Ghost Bike, Critical Cafe

Wie jeden letzten Samstag im Monat, findet am Sa 29.10. eine Critical Mass statt. Die kritische Masse startet um 11:55 Uhr mit ihrer gemeinsamen, zufälligen Fahrradtour am Ludwigsplatz um für die Rechte der Fahradfahrer_innen zu demonstrieren. „Verkehr beschränkt sich nicht nur auf das Auto, auch Fußgänger_innen und Radfahrer_innen sind Verkehr. Aber allzu oft werden wir an den Straßenrand gedrängt, das kann verherrende Folgen haben. Im Zeitalter der Klimakrise muss das Rad aber nicht neu erfunden werden. Es muss viel mehr als wichtiges Verkehrsmittel ernst genommen werden.“
Für die cm am 29.10 gibt es zwei News:
A) soll im Rahmen der Critical Mass Rosenheim das erste „Ghost Bike“ übergeben. Ghost Bikes gibt es in hunderten Städten in aller Welt. Sie erinnern an die im Straßenverkehr ums Leben gekommenen Radfahrer_innen.
B) Besteht im Anschluß die Möglichkeit, sich gemütlich im „Critical Cafe“ zusammenzusetzen. Im selbstverwalteten Zentrum „Z“ (Innstr. 45a) besteht kein Konsumzwang: Brotzeit einfach selbst mitbringen, Getränke sind vorhanden, können aber ebenso mitgebracht werden.
Weitere Infos gibt es unter: http://critical-mass-rosenheim.tk/

1.2 Sa, 29.10.11 „good night – white pride“ Konzert in Rosenheim

Rosenheim (re). Am Samstag, den 29. Oktober 2011 findet unter dem Motto „good night – white pride” in der Rosenheimer Vetternwirtschaft ein antifaschistisches Hardcorekonzert statt. Das jährlich stattfindende Event unterstützt die antifaschistische Arbeit der Infogruppe Rosenheim. In diesem Jahr treten REJECTED YOUTH (Nürnberg), WITH OPEN ARMS (Rosenheim) und KACHEL (München) auf.
Mit den aus Nürnberg kommenden REJECTED YOUTH ist es den Veranstalter_innen gelungen, die wohl bekannteste süddeutsche Streetpunkband nach Rosenheim zu holen. Die Band, welche auf Festivals mehrere tausend Menschen begeistert, wird sicher den Konzertraum der Vetternwirtschaft zum kochen bringen.
1998 gegründet, haben die Jungs ihren Stil mit seinen pfeilschnellen, gleichermaßen aggressiven wie melodischen Streetpunk-Attacken einerseits und seinen mit der Welt des anbrechenden 21. Jahrhunderts hart ins Gericht gehenden Texten andererseits von Jahr zu Jahr immer weiter verfeinern können. Am 18. November 2011 wird endlich das lang ersehnte vierte Album von REJECTED YOUTH auf Concrete Jungle Records erscheinen und ein erster Eindruck des neuen Werkes kann sicher auf dem Konzert in der Vettern gewonnen werden.
Ein weiteres Highlight des Abends wird der Auftritt der Lokalmatadore “WITH OPEN ARMS”. Nach ihrer Europa Tour (06.10 – 23.10.11) wird das Konzert für die Rosenheimer Hardcore Band ein Heimspiel. Spätestens mit ihrem zweiten Album „Traces“, welches 2010 auf Swell Creek Records erschien, haben sie den Durchbruch in die Hardcorbundesliga geschafft und überzeugten nicht nur die Fachjournalisten von Rock Hard und Co. . Musikalisch gibt es straighte Hardcore-Kracher, welche sich wie eine Weiterentwicklung des 90iger Jahre US-Ostküsten Hardcores anhören und zum Moshen einladen.
Eröffnet wird der Abend von der Münchner Band KACHEL mit einer Mischung aus Oldschool Hardcore und Trash. Die Musiker_innen waren bereits für das „good night – white pride“ Konzert im letzten Jahr angekündigt, mussten jedoch kurzfristig absagen und holen ihren Aufritt nun nach.
Das Konzert am 29.10.11 wird von der infogruppe rosenheim in Zusammenarbeit mit der Petra Kelly Stiftung organisiert. Die Veranstaltung beginnt pünktlich um 20:30 Uhr (Einlass 20:00 Uhr), da in der Vetternwirtschaft die Konzerte bereits um 24:00 Uhr beendet sein müssen. Weitere und aktuelle Infos gibt es auf der Homepage zum Konzert: http://www.goodnight-whitepride.de.tf/
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2 Veranstaltungen im Z

2.1 So 30.10 (und jeder Sonntag) – Infoladen rosenheim geöffnet

Die infogruppe rosenheim öffnet jeden Sonntag das „Z“ als Infoladen. Zwischen 18:00 und 20:00 Uhr kann in diversen linken Publikationen geschmökert werden. Außerdem besteht die Möglichkeit sowohl im Archiv als auch online zu recherchieren und sich mit den neuesten Flyern undInfos über Aktionen und Geschehen einzudecken.

2.2 So, 06.11.: Film „ Black Deutschland “ im Z

Vgl. Antira 3.1.

2.3 So, 13.11.: Lesung: Bayerische Enziane im Z

Rosenheim (re). Am Sonntag, den 13.November findet im „Z – linkes Zentrum in Selbstverwaltung“ (Innstr. 45a, ehem. Buchhandlung Irrlicht) eine Lesung von und mit Egon Günther statt. Egon Günther liest aus seinem Buch Bayerische Enziane und stellt die im BasisDruck Verlag erscheinende Autobiographie von Hilde Kramer vor: Rebellin in München, Moskau und Berlin. 1900-1924.
Bayern hat auch eine freiheitliche Tradition, die gegen provinzielle Enge und verkitschte Trachtenrührseligkeit steht. In Bayerische Enziane schreibt Egon Günther über das Liegengelassene, er bringt das Verdrängte ans Tageslicht. Das Vergessene, aus dem Blick geratene, wird zu neuem Leben erweckt: Wilderer, Spartakisten, Wessobrunner Bauhandwerker, Grenzgänger, Revolutionäre der Bayerischen Räterepublik, Literaten, Alpinisten, Maler, Einödbauern und Antifaschisten. Egon Günther beschreibt den Penzberger Aufstand 1945, die Rebellen aus Kolbermoor, den Oberländer Bauernaufstand und die Sendlinger Mordweihnacht. Er spürt Verbindungslinien und wundersame Zusammenhänge auf. Die Sehnsucht nach Freiheit und Autonomie, der Kampf für soziale Existenz und moralische Integrität bilden das Garn, aus dem die Geschichte von unten gewoben ist. Bei seiner Wanderung durch die Zeitläufe legt der Autor eine Kultur frei, in der ein rebellisches Selbstbewusstsein wider jegliche Obrigkeit entstanden ist, und das, durch alle Verwandlungen hindurch, bis heute wirkt – nicht nur in Bayern.
Bei der Lesung in Rosenheim wird Egon Günther auch das bislang ungedruckte neueste Werk, eine Hilde Kramer Autobiographie, vorstellen. Dieses Werk umfasst die Jahre 1900 bis 1924, es schildert ihre Kindheit u. a. bei reformpädagogisch orientierten Stiefeltern am Ammersee bis in die revolutionsschwangere Zeit nach dem Ende des Ersten Weltkriegs. Hilde Kramer gehörte als 18-Jährige zum innersten Kreis der Akteure in den Münchener RevoluRosenheim (re). Am Sonntag, den 13.November findet im „Z – linkes Zentrum in Selbstverwaltung“ (Innstr. 45a, ehem. Buchhandlung Irrlicht) eine Lesung von und mit Egon Günther statt. Egon Günther liest aus seinem Buch Bayerische Enziane und stellt die im BasisDruck Verlag erscheinende Autobiographie von Hilde Kramer vor: Rebellin in München, Moskau und Berlin. 1900-1924.tionsjahren 1918/1919. Oskar Maria Graf nannte sie das “hünenhafte Mädchen mit dem Tituskopf”. Sie nimmt von Anfang an teil an den Münchener revolutionären Ereignissen, arbeitet später als Sekretärin unmittelbar in der Räteregierung Leviné mit, wird als Verbindungsfrau im Januar 1919 nach Berlin geschickt, wo sie an Beratungen mit Liebknecht, Jogiches und Luxemburg teilnahm. Sie erlebt Höhepunkte wie Niederlagen der Revolution aus nächster Nähe, lernt deren Protagonisten Johann Knief, Lotte Kornfeld, die Mühsams, Pol Michels, Franz Pfemfert, Borodin u. v. a. kennen. Längeren Gefängnisstrafen entgeht sie durch ihre Nichtvolljährigkeit und die Sympathie, die ihr offener Charakter auf vielen Seiten des politischen Spektrums hervorruft. Schließlich wird sie als Stenographin 1920 für den zweiten Kongress der Kommunistischen Internationale angefordert, wo sie mit einer einzigen russischen Kollegin sämtliche Debatten der vierwöchigen Beratungen aufzeichnen muss. Es ist zugleich das Dokument eines selbstbestimmten Frauenlebens, dessen Wurzeln noch im wilhelminischen Deutschland liegen und dessen Radikalität in der Weimarer Republik nachhaltig beeindruckt. Hilde Kramer ist 1974 in England gestorben.
Die Lesung ist eine Veranstaltung der infogruppe rosenheim in Kooperation mit dem Kurt-Eisner-Verein für politische Bildung in Bayern e.V.. Der Eintritt zu der Veranstaltung, welche um 19:00 Uhr beginnt, ist frei. Das Z hat bereits ab 18:00 Uhr geöffnet, weitere Informationen gibt es im Internet unter www.infogrupperosenheim.tk

2.4 out of infogruppe

Im Z sind selbstverständlich nicht nur Veranstaltungen der infogruppe, sondern eine Vielzahl weiterer Angebote. Am Donnerstag, den 10 .November 2011 referiert zum Beispiel Leo Mayer (stellv. Vorsitzender der DKP) im Z zur Thematik: „Große Krise ! Ist der Kapitalismus vor dem Zusammenbruch ?“(http://z-rosenheim.net/?p=135). Auch die Treffen der unterschiedlichsten Gruppen finden im Z statt. So trifft sich jeden 2. Dienstag im Monat die Linkspartei Rosenheim und jeden 3. Dienstag die attac Gruppe Rosenheim. Greenpeace trifft sich an einem Mittwoch und die DKP jeden 2. & 4. Donnerstag im Monat. Wer im Z aktiv werden möchte sollte am 1. & 3. Donnerstag im Monat zum Z-NutzerInnen-Plenum vorbei schauen. (Beginn jeweils um 19:00 Uhr).

3 AntiRa

3.1 So, 06.11.: Film „ Black Deutschland “ im Z

Rosenheim (re). Am Sonntag, den 06. November wird im „Z – linkes Zentrum in Selbstverwaltung“ (Innstr. 45a, ehem. Buchhandlung Irrlicht) der Film „Black Deutschland“ gezeigt. Der Film wird durch einen Vortrag von Modupe Laja über rassistische Sprachgewalt eingeleitet.
Der Dokumentarfilm BLACK DEUTSCHLAND ist eine intime Studie über das Denken und Fühlen einer gar nicht so kleinen Minderheit, über schwarze Deutsche und Schwarze in Deutschland. Regisseur Oliver Hardt porträtiert Kulturschaffende, die dem Zuschauer auf emotionale, gleichwohl reflektierte und humorvolle Weise eine Idee davon vermitteln, was es bedeutet, als Nicht-Weißer in einer Gesellschaft zu leben, die sich als “weiß” definiert.
In offenen, freundschaftlichen Gesprächen geben die Protagonisten Auskunft über Fremd- und Selbstbilder und Vorurteile, über ein tief verwurzeltes Selbstbewusstsein, aber auch über ihre Ängste und Unsicherheiten.
BLACK DEUTSCHLAND wurde 2006 auf dem World Media Festival in Hamburg mit Silber ausgezeichnet und war für den Hessischen Filmpreis nominiert.
Vor dem Film wird ein Vortrag über rassistische Sprachgewalt stattfinden. Referentin ist Modupe Laja, Literaturwissenschaftlerin,  Media-Beraterin und u.a  im Afrikanische BegegnungsZentrum (AbeZe) aktiv.

Der Film und Vortrag ist eine Veranstaltung der infogruppe rosenheim. Der Eintritt zu der Veranstaltung ist frei. Das Z hat bereits ab 18:00 Uhr geöffnet, der Vortrag beginnt um 19:00, der Film anschließend um 20:00.
Ab 19:00 organisiert das Montagsplenum eine SoKü (Solidarische Küche). In diesem Rahmen gibt es vegetarisches Essen kostenlos bzw. gegen Spende. Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.infogrupperosenheim.tk

3.2 Abschiebung statt Wiedersehen: Drama um getrennte Flüchtlingsfamilie

Die afghanische Familie Ghafari wurde auf der Flucht getrennt: Frau Rosama Ghafari und ihre 7-Jährige Tochter Mohaddese verschlug es nach Ungarn, den Ehemann in die Niederlanden und die beiden Söhne Morteza und Ali Reza (14 und 18 Jahre) nach Österreich und Deutschland. Nachdem Frau Ghafari es mit ihrer Tochter nach Deutschland schaffte, planen die deutschen Behörden nun Unglaubliches: Statt die Familie zusammenzuführen, sollen Tochter und Mutter nach Ungarn abgeschoben werden und wurden in Rosenheim in Ersatzabschiebehaft genommen. Dass die ungarischen Behörden sie nach Griechenland weiterschieben wollen, dass Griechenland Flüchtlinge ohne medizinische Versorgung der Obdachlosigkeit überlässt, die Frau Diabeteskrank ist, ihr Sohn Ali Reza in Landshut ist und Familienzusammenführungen in Griechenland unmöglich sind, spielt für die Behörden keine Rolle.
Frau Ghafari floh gemeinsam mit ihrem Mann und ihren drei Kindern von Afghanistan nach Griechenland. Aufgrund der dramatischen Zustände für Flüchtlinge in Griechenland konnte die Familie nicht bleiben, zumal die Diabetes von Frau Ghafari in Athen nicht behandelt wurde. Doch die Weiterflucht aus Griechenland ist kompliziert und teuer. Die Familie wurde getrennt um es zu schaffen. Der 18-Jährige Sohn Ali Reza floh alleine nach Deutschland und lebt jetzt in Landshut. Nach fast einem Jahr Aufenthalt in Griechenland floh Frau Ghafari mit ihren beiden minderjährigen Kindern weiter nach Ungarn, wo sie im August dieses Jahres ankamen. Ihrem Mann gelang kurze Zeit später die Weiterreise in die Niederlande.
In Ungarn kamen Frau Ghafari und die Kinder in ein Abschiebezentrum und ihnen wurde die Überstellung nach Griechenland angedroht. Aus Angst davor, machten sie sich auf den Weg nach Deutschland. Die Schleuser trennten hierbei den 14-Jährigen Morteza von seiner Mutter und Schwester. Er befindet sich heute in Österreich. Frau Ghafari und ihrer 7- jährigen Tochter Mohaddese gelang die Weiterreise nach Deutschland. Ihr Ziel war, zu ihrem Sohn nach Landshut zu kommen. Am 8. Oktober 2011 reisten sie über die deutsch-österreichische Grenze ein und wollten an einer Raststätte in Irschenberg bei der Polizei asylrechtlichen Schutz erhalten. Stattdessen wurden sie in Ersatzabschiebehaft in eine Pension nach Rosenheim gebracht, wo sie sich heute noch befinden.
Frau Ghafari und ihrer 7-jährigen Tochter droht nun die Abschiebung nach Ungarn. Von dort aus ist eine Abschiebung nach Griechenland zu befürchten. Da sich der Großteil der Familie (Mutter, Tochter Mohaddese und der erwachsene Sohn Ali Reza) nun in Deutschland befindet, ist nur hier eine Familienzusammenführung aller Familienmitglieder möglich und durchführbar. Im Falle einer Rückschiebung nach Ungarn wäre dies nicht gewährleistet.
„Eine Kettenabschiebung über Ungarn nach Griechenland ist nicht nur unzulässig, sondern auch angesichts des derzeitigen labilen Zustands von Frau Ghafari untragbar“, sagt Agnes Andrae vom Bayerischen Flüchtlingsrat. „Der Schutz von Ehe und Familie ist ein deutsches Grundrecht und ein Menschenrecht und dieses muss gewährleistet werden.“
 
Quelle: Pressemitteilung des Bayerischen Flüchtlingsrat vom  20. Oktober 2011

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4 Antifa

4.1 Mi 16.11. Lesung: Spuren des NS im Oberland

Reinhold Friedrich liest aus seinem Buch “Spuren des Nationalsozialismus im bayerischen Oberland – Schliersee und Hausham zwischen 1933 und 1945 “.
Schliersee war in den Jahren des Nationalsozialismus keine gewöhnliche Landgemeinde. Schon 1938 konnte die dortige Ortsgruppe der NSDAP ihr fünfzehnjähriges Bestehen feiern und der zuständige Kreisleiter stolz eine nationalsozialistische Mustergemeinde präsentieren. Wie es wirklich war und dass Vieles unter der offiziellen Decke verborgen blieb, zeigt ein Blick in die Spruchkammerakten und anderes Archivmaterial: Das Spektrum reicht vom still duldenden Zeugen Jehovas über opponierende Trachtenvereinsmitglieder bis hin zu parteiinternen Intrigen. Opposition regte sich vor allem in der benachbarten Bergbaugemeinde Hausham, die immer ein »roter« Dorn im Fleisch der NSDAP blieb. Der braune Kult um das Gefallenendenkmal des Freikorps Oberland und der Betrieb in der Schule der SA-Gruppe Hochland sorgten schon früh für eine überregionale Ausstrahlung Schliersees im nationalsozialistischen Bayern. Als sich dann noch die prominenten Reichsminister Hans Frank, Heinrich Himmler und Otto Meißner hier mit Landsitzen und Jagdhäusern niederließen, war auch die Verzahnung mit der großen nationalsozialistischen Welt Berlins gegeben. In diesem Kosmos fehlten nicht die Schattenseiten, denn den Herren folgten die Knechte. In diesem Fall waren das die Häftlinge der Außenkommandos, die das Konzentrationslager Dachau hier betrieb. Ergänzt wird diese Studie durch eine fotografische Dokumentation der behandelten Bauten der NS-Zeit sowie exemplarische archivarische Materialien.
Kartenvorverkauf über Bücher-Oase Schliersee, Tel. 08026/6904
Ort: Pfarrheim St. Sixtus, Schliersee
Quelle:
http://annaberg.blogsport.de/2011/09/12/lesung-spuren-des-nationalsozialismus-im-bayerischen-oberland-2/

4.2 Rechtspopulist_innen den Tag vermiest!

Am letzten Samstag, den 15. Oktober sollte in München ein Aufmarsch der rechtspopulistischen Partei „Die Republikaner“ stattfinden. Großspurig hatten sie zu einem „bundesweiten Marsch“ mit anschließender Kundgebung auf dem Marienplatz aufgerufen. Dort sollten dann neben Redner_innen der Münchner „Republikaner“ auch Vertreter_innen der österreichischen „FPÖ“ und der rassistischen „Pro Köln/NRW“ gegen die „Europolitik der Bundeskanzlerin“ wettern. Gegen diese Veranstaltung hatten Antifaschist_innen zu Protesten aufgerufen. Letztendlich kamen nur ca. 25 Republikaner und denen wurde von rund 200 Antifas der Tag ordentlich vermießt. Auf indymedia ist nun ein Artikel zu den erfolgreichen Antifa-Protesten veröffentlicht worden.
http://de.indymedia.org/2011/10/318618.shtml

4.3 Ein Paukenschlag oder ein Schlag ins Wasser?

Am vergangenen Samstag (22.10.111) wurde von der NPD ein bundesweiter Aktionstag Tag „Raus aus dem Euro!'“ angekündigt. Auch die Münchner „Bürgerinitiative Ausländerstopp“ (BIA) sowie Mitglieder neonazistischer Kameradschaften führten am Samstag, 22. Oktober 2011, einen konspirativ geplanten und nicht öffentlich angekündigten „Aktionstag“ in München durch. „Ein Paukenschlag“, lobten sich die Neonazis in einem anschließend auf der BIA-Website erschienenen Artikel. Die Realität sah anders aus: a.i.d.a. hat die „zahlreichen Aktivistentrupps“ (O-Ton BIA) auf ihrem angeblichen „Erfolgskurs“ dokumentiert. Demnach beteilgte sich neben dem verurteilten Rechtsterroristen Martin Wiese u.a. auch Michael Hutter (BIA, Ex-„Kameradschaft Miesbach“) an der Aktion. Den a.i.d.a. Artikel gibt es hier zu lesen:
http://www.aida-archiv.de/index.php?option=com_content&view=article&id=2568:ein-paukenschlag-oder-ein-schlag-ins-wasser&catid=41:parteien-und-organisationen&Itemid=151

4.4 Kein rechtes Hooligankonzert in Oberbayern

Screenshot der Internetseite des Alt-Neuöttinger/Burghauser Anzeiger
Der Versuch am vergangenen Samstag, im ehemaligen “Gasthaus Gruber” in Halsbach ein Rechtsrockkonzert mit “Kategorie C” zu veranstalten, scheitert. Wir dokumentieren an dieser Stelle den Eintrag  in der a.i.d.a.-Chronologie rechter Aktivitäten (Oktober 2011):
8. Oktober 2011
Halsbach (Lkr. Altötting). Die Bremer Rechtsrock-Band “Kategorie C” hat ein Konzert im Rahmen ihrer “Deutsche Jungs”-Tournee an geheimgehaltenen Ort “in Südbayern” angekündigt. Im Stile konspirativer Neonazikonzerte werden mehrere Mobilfunknummern angegeben, über die am Veranstaltungstag Interessent_innen zum Konzertort geschleust werden sollen. In einer Mitteilung der Band heißt es über das Konzert: ”Ausserdem endlich das Nachhol-, Ersatz-, oder nennt es wie ihr wollt Konzert. Wir kommen am 08.10.11 nach Bayern, genauer gesagt nach Südbayern. Genaue Infos dieses Mal erst am Tag des Konzerts ab 12.00 Uhr Mittags. Sicherheit geht vor. sport-frei”.
Beim beabsichtigten Konzertort handelt es sich um das einschlägig bekannte ehemalige “Gasthaus Gruber” im oberbayerischen Halsbach. Hier treffen am Samstag Abend ca. 120 Konzertteilnehmer_innen ein – und werden von einem Großaufgebot der Polizei gestoppt, da die Gemeinde mittlerweile das Konzert verboten hat. Der Halsbacher Oberbürgermeister Georg Pfaffinger ist persönlich vor Ort. Von Seiten der Veranstalter_innen tritt ihm Norman Bordin (Ottobrunn) entgegen, der bekannte Aktivist des neonazistischen Kameradschaftsnetzwerks “Freies Netz Süd”. Nach Aussagen von Bürgermeister Pfaffinger versucht Bordin noch zu behaupten, das monatelang im Internet zuerst mit Vorverkauf, dann mit Abendkasse beworbene Konzert sei eine “private Veranstaltung”, zu der jeder Gast schriftlich eingeladen worden sei.  Aber auch die von Pfaffinger geschilderte Drohung Bordins mit Strafanzeigen bleibt ohne Erfolg.
Die Rechtsrockkonzert-Besucher_innen fahren ab und sorgen noch auf der “Kirta” in Altötting für Ärger. Schließlich muss die Polizei die Gruppe in einem Bierzelt auf dem Volksfest umstellen, “um weitere Vorfälle zu verhindern”, wie es in der Lokalpresse anschließend heißt. Der “Alt-/Neuöttinger Anzeiger” berichtet, dass die Neonazis ab 20.30 Uhr gepöbelt, Polizeibeamt_innen beleidigt und angebrüllt und schließlich die Festbesucher_innen verdrängt hätten. Das Festzelt muss daher schon gegen 22.00 Uhr geschlossen werden.
Im Gästebuch auf der “Kategorie C/Hungrige Wölfe”-Website spricht User “Kevin” nach dem geplatzten Konzert von Halsbach der Band Mut zu: ”Aber der Hass auf euch hier ist sehr groß. Leider! (…) selbst harmlose Hausfrauen sind gegen KC. Merkwürdiges Völkchen hier unten. Nicht aufgeben!”. Die Band jammert: “Wir sind 1800 Kilometer für nichts gefahren und dürfen noch die Anlage, Leihwagen, Aushilfen usw. zahlen.” Pech auch für den “Gasthaus Gruber”-Besitzer Alois Gruber jun.: Wie Landrat Erwin Schneider am Tag nach dem “Kategorie C”-Konzertversuch bekanntgibt, habe die Stadtsparkasse Altötting-Mühldorf das Zwangsversteigerungsverfahren für das seit längerem geschlossene Gasthaus eingeleitet.
“Kategorie C”-Auftritte in Bayern konnten zuletzt meist von Antifaschist_innen verhindert werden: Ein am 18. April 2009 in München angekündigtes Konzert konnte von AntifaschistInnen recherchiert und in München von den Behörden verhindert werden. Die Band mit ihrem Sänger Hannes Ostendorf wich damals ins 80km entfernte Kaufbeuren aus, wo das Konzert im ersten Stock der “All-Kart”-Kartsporthalle stattfand. Konspirativ mit Schleusungspunkten organisierte “Kategorie C”-Konzerte, die die Band am 22. Mai 2010 in der Ruhpoldinger Diskothek “Fire & Ice”, am 26. Juni 2010 “im Raum Ulm” und am 18. September 2010 im leerstehenden “Alten Milchwerk” in Boos (Schwaben) spielen wollten, konnten jedoch alle im Vorfeld von Antifaschist_innen recherchiert und daraufhin verhindert werden.
Auf der Internetseite des Alt-Neuöttinger/Burghauser Anzeiger ist auch eine “Fotostrecke Aufmarsch der Rechtsextremen” zu finden.

4.5 Martin Löwenberg Film erscheint

»es kann legitim sein, was nicht legal ist«
Unter diesem Motto steht das Filmportrait über den Antifaschisten Martin Löwenberg. In Martin Löwenbergs persönlicher Geschichte und seinen politischen Kämpfe spiegeln sich an vielen Stellen die unsäglichen deutschen Zustände wieder: Unter den Nazis ins KZ gesteckt, sieht er sich in der BRD den gleich Schergen abermals gegenüber und wird im Zusammenhang mit dem KPD-Verbot erneut inhaftiert. Dennoch kämpft er ununterbrochen weiter: gegen Nazis und die Militarisierung der Gesellschaft.
Aus der Ankündigung:
Fast zwei Jahrzehnte begleiteten die FilmemacherInnen Petra Gerschner und Michael Backmund den Widerstandskämpfer und ehemaligen KZ-Häftling Martin Löwenberg (86) mit der Kamera: bei seinem politischen Engagement zur Unterstützung von Flüchtlingen sowie zur Entschädigung von ehemaligen ZwangsarbeiterInnen, aber auch bei seinem entschiedenen Eintreten gegen Neonazismus, Antisemitismus und Krieg.
Diese subjektive Protestgeschichte wird verknüpft mit aktuellen Interviews und historischem Bildmaterial aus Wroclaw (ehem. Breslau), Dachau, Flossenbürg, Essen und München zu einer filmischen Zeitreise über 86 Jahre. Martin Löwenberg entwickelt dabei eine ganz besondere Form der Reflektion von Geschichte, die die Bedeutung der Auseinandersetzung mit der Vergangenheit für die Gegenwart präsent werden lässt.

Martin Löwenberg Film erscheint

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5 #Occupy Castor

5.1 Atomstaat stilllegen! (Autonomer Aufruf)

Im November soll es nach den Plänen der Bundesregierung einen weiteren Castortransport ins Wendland geben. Es wird der letzte Transport aus der Wiederaufbereitungsanlage im französischen La Hague sein. In den vergangenen Jahren verlief die Fahrt des Atomzuges nicht störungsfrei: Hakenkrallen und Feuer sabotierten den Zugverkehr, an vielen Bahnhöfen entlang der Strecke versammelten sich zehntausende Menschen zu Blockaden und Kundgebungen oder ketteten sich an die Gleise. Dieser erfolgreiche, internationale Widerstand war möglich, obwohl der Zug regelmäßig von einer ganzen Armada von bewaffneten und gepanzerten Polizist_innen samt technischer Ausrüstung begleitet wird.
Spätestens ab der Grenze ins Wendland benehmen sich die Bullen wie eine Besatzungsarmee. Das Wendland ist jedes Jahr vollgestopft mit Cops und ihren PKW‘s, -LKW‘s, Räumpanzern, Wasserwerfern und anderem uniformierten Gerümpel. Den Leuten im Wendland geht das seit Jahren auf den Keks – ständige Kontrollen und Überwachung die schon zwei Monate vor dem eigentlichen Transport offensichtlich zunehmen. Nicht weiter verwunderlich die Parole, die eine Menge Plakate seit Jahren schmückt: „Besatzer_innen raus“. Genau daran wollen wir in diesem Jahr anknüpfen. 2010 haben bereits die Bauern und Bäuer_innen durch massive Straßenblockaden im Hinterland sehr erfolgreich den Raum des Widerstandes erweitert. Ein autonomes Konzept, das auch zu früheren Zeiten von einigen praktiziert wurde. Die autonomen Treckergruppen haben es im vergangenen Jahr wieder mal deutlich gemacht: Besatzer_innen sind angreifbar. Sie sind abhängig davon, dass sie mit Essen und Getränken versorgt werden – denn in den Voküs des Widerstandes bekommen sie nichts…
Weiterlesen bei http://www.castor2011.org/

5.2 Bündnis-Aufruf

Castor Stop – Gorleben soll leben!
Acht Atomkraftwerke musste die Regierung abschalten, die Laufzeitverlängerung zurücknehmen – nach der entsetzlichen Reaktorkatastrophe von Fukushima hat die Anti-Atom-Bewegung große Erfolge errungen. Es waren erste Etappensiege – jetzt geht es weiter!
Wenn im Herbst der Castor-Transport ins Wendland rollt, wird damit der Atommüllstandort Gorleben weiter zementiert. Während die Regierung über ein Endlagergesetz entscheidet, fordern wir mit einer Großdemonstration das endgültige Aus für den Schwarzbau Gorleben. Demonstrieren Sie mit!

Castor Stop – Gorleben soll leben!
Acht Atomkraftwerke musste die Regierung abschalten, die Laufzeitverlängerung zurücknehmen – nach der entsetzlichen Reaktorkatastrophe von Fukushima hat die Anti-Atom-Bewegung große Erfolge errungen. Es waren erste Etappensiege – jetzt geht es weiter!
Wenn im Herbst der Castor-Transport ins Wendland rollt, wird damit der Atommüllstandort Gorleben weiter zementiert. Während die Regierung über ein Endlagergesetz entscheidet, fordern wir mit einer Großdemonstration das endgültige Aus für den Schwarzbau Gorleben. Demonstrieren Sie mit!

Mit Gorleben kommen sie nicht durch!
Der Endlagerstandort Gorleben wurde in den 1970er Jahren unter Ausschluss der Öffentlichkeit willkürlich ausgewählt – aus rein politischen Gründen. Im letzten November wurde die „untertägige Erkundung“ nach zehn Jahren Baustopp von Bundesumweltminister Röttgen wieder aufgenommen. Täglich werden dort Fakten geschaffen – trotz Wasser von oben und Gas von unten.
In diesem Herbst will die Regierung ein Endlagersuchgesetz beschließen. Es droht zu einem „Gorleben-Durchsetzungsgesetz“ zu werden – mit Kriterien, die Gorleben weiter als Endlagerstandort ermöglichen sollen. Wir fordern das endgültige Aus für das Endlagerprojekt im maroden Salzstock Gorleben!

Atomtransporte kreuz & quer Wenn im November der nächste Castor aus La Hague nach Gorleben rollt, wird nur vorgetäuscht, in der Atommüllentsorgung bewege sich was. Denn der Müll wird nur von A nach B gekarrt und in luftigen Hallen abgestellt. Ob nach Ahaus, Lubmin, Gorleben: Atomtransporte sind ein Risiko, das wir nicht hinnehmen können.

Die Alternativen sind da! Die Regierung bleibt die angekündigte „beschleunigte Energiewende“ schuldig. Eine konsequente Energiewende wird nur in der Hand von kleinen und mittelständigen Unternehmen, Stadtwerken und Bürger/innen gelingen und nicht mit den vier großen Atomkonzernen, die Regierung und Bürger/innen erpressen. Die Zukunft gehört den Erneuerbaren Energien, Energiesparen und Effizienz.

Wir sind viele: Auf ins Wendland! Die letzten Monate haben gezeigt: Eine Politik, die über die Köpfe der Menschen hinweg entscheidet und nur Konzerninteressen bedient, ist auf Dauer nicht durchsetzbar, wenn wir uns gemeinsam zur Wehr setzen. Allein durch Parlamentsbeschlüsse wird es kein Ende der Atomkraft geben – es braucht den Druck von der Straße. Stimmen wir ab, mit Händen und Füßen, wenn der nächste Castor ins Wendland rollt. Castor Stop – Gorleben soll leben!

https://www.gorleben-castor.de/

5.3 Schottern 2011

Für die sofortige Stilllegung aller Atomanlagen weltweit!
Für eine dezentrale und demokratisch verwaltete Energieversorgung!
Wir sind überzeugt: Es ist und bleibt richtig und notwendig, die Castorschiene im Wendland unbefahrbar zu machen, es ist richtig und notwendig, den Castor zu schottern. Nach Fukushima und der sogenannten Energiewende der Bundesregierung dürfen wir nicht einfach zur Tagesordnung übergehen.
Atommüll, Castortransporte, Gorleben… noch lange nicht erledigt!
Mit der Reaktorkatastrophe von Fukushima wurde – wieder einmal – deutlich, dass das „Restrisiko“ der Atomenergie nicht beherrschbar ist. Und der Ausstieg aus der Laufzeitverlängerung hat keineswegs eine Neuausrichtung der Energiepolitik gebracht: „Moderne“ Atommeiler sollen noch bis ins nächste Jahrzehnt hinein am Netz bleiben, jährlich hunderte Tonnen hochgiftigen Atommülls produzieren und das Risiko eines GAUs der Atomanlagen täglich reproduzieren. Und obwohl bald „ergebnisoffen“ nach einem Standort für ein atomares „Endlager“ gesucht werden soll, ist klar: Es kann kein sicheres „Endlager“ oder „Zwischenlager“ geben! Die Sanierungsfälle Asse und Morsleben machen dies überdeutlich. In diesem Sinne: Nicht trotz, sondern gerade wegen des „Atomausstiegs“ light der Bundesregierung gibt es ausreichend Gründe, im November den Castor zu stoppen.
Für eine Gesellschaft, in der Atomanlagen nicht möglich sind!
Denn an der Notwendigkeit, selbst für den Atomausstieg und für dezentrale, basisdemokratisch verwaltete Energieversorgungssysteme aktiv werden zu müssen, ändert der „Ausstieg“ der Bundesregierung nichts: Die Urananreicherungsanlage in Gronau bleibt genauso unbehelligt, wie die Regierung an ihren Bürgschaften für den Export deutscher Atomtechnologie nach Brasilien festhält. Auch der zerstörerische Uranabbau soll vor allem im globalen Süden weitergehen. Das alles zeigt: Die Sicherung der Macht und der Profite der Energiekonzerne gibt die Leitlinie der gegenwärtigen Energiepolitik vor. Eine kapitalistisch organisierte Energiewirtschaft funktioniert aufgrund der Tatsache, dass Profite privatisiert, die Risiken und Kosten aber auf Gesellschaft und Umwelt abgeladen werden.
In der gleichen Logik werden neue Kohlekraftwerke genehmigt, die den Klimawandel anheizen und die Gewinninteressen der Energiekonzerne über zentralistische Formen der Energieerzeugung langfristig absichern sollen. So ist es auch eine Allianz aus Regierenden und Konzernchefs, die mit der CCS-Technologie (Carbon Capture and Storage; unterirdische Verpressung des abgeschiedenen CO2) neue „Endlager“ schaffen will – diesmal für Kohlendioxid -, um Kohlekraft „klimafreundlich“ zu machen, mit einem grünen Mäntelchen zu versehen.
Energiekonzerne vergesellschaften!
Damit wird der Widerstand gegen die Castor-Transporte ins Wendland auch zum Widerstand gegen die Macht der Energiekonzerne, ihre Braunkohletagebaue und neuen Kohlekraftwerke,gegen ihre neo-imperialistischen Solarstromprojekte in Nordafrika. Dabei hat der Castor-Widerstand im Wendland eine besondere Tradition als Ort für neue Aktionsformen. So haben tausende Aktivist_innen mit „Castor? Schottern!“ im vergangenen Jahr eine altbekannte Praxis der Anti-Atom-Bewegung öffentlich legitimiert. Auch in diesem Jahr bleibt es legitim, den Schotter aus der Gleisbett zu räumen, um die Schiene unbefahrbar zu machen. Es bleibt weiterhin notwendig, das Gegengewicht zu einer Politik zu schaffen, die die atomaren-fossilistischen Interessen der Energiekonzerne vertritt.
Ja! Wir stören weiter…
Atomausstieg und Klimagerechtigkeit bleiben Handarbeit!
http://www.castor-schottern.net/

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6 Staat und Repression

6.1 V-Mann in München

Es wurde schon viel darüber gesprochen, jetzt stand es auch in der Süddeutschen Zeitung, Franz W. (münchen) hat wohl für den VS gearbeitet. Unter der Überschrift „ In geheimer Mission -V-Mann in Münchens linker Szene“ heißt es wörtlich: „Ein Aktivist in der linken Szene hat offenbar über Jahre Berichte an den Verfassungsschutz geliefert – nach seinem Tod tauchten die Tonbänder im Nachlass auf .In seinen Berichten tauchen auch Personen auf, die nicht in Verdacht stehen, Verfassungsfeinde zu sein.“ den Artikel gibt es auch online unter:
http://www.sueddeutsche.de/muenchen/muenchens-linke-szene-in-geheimer-mission-1.1172971

6.2 Polizeigewalt in Rosenheim

Einige lesenswerte Artikel zu dem Thema, das um den Monatswechsel das Tagesgeschehen in Rosenheim beherrschte.

  • 16.09. – SZ: Achtung Überfall
    Noch immer haben sie sich nicht von dem Schock erholt: Im November drangen zwei Zivilpolizisten bei der unbescholtenen Familie ein und rangen sie nieder. Jetzt hat die Staatsanwaltschaft Anklage erhoben – gegen die Familie.
    sueddeutsche.de
  • 22.09. – Rosenheim24: RA Wächtler im Interview
    Wächtler: Ich habe der Familie deutlich gemacht, dass sie in einer sehr ungünstigen Situation ist, nachdem die Staatsanwaltschaft sich jetzt entschieden hat, die Polizeibeamten nicht anzuklagen, sondern nur die Familie. Sie sitzen dann zu viert auf der Anklagebank und es marschieren zehn Polizeibeamte als Zeugen auf. Es besteht die Gefahr, dass man ihnen nicht glauben wird. Dann habe ich gesagt: Das Einzige, was hilft, ist,wenn wir an die Öffentlichkeit gehen.
    rosenheim24
  • 27.09. – SZ: Landtagsdebatte
    Prügelnde Polizisten und verängstigte Bürger: In den vergangenen Wochen wurden immer wieder Fälle von Gewalt bei Polizeieinsätzen bekannt. Nun haben Politiker im bayerischen Landtag darüber diskutiert, ob es eine andere Polizeikultur braucht. Eine betroffene Familie aus Rosenheim hat die Debatte nicht lange ausgehalten.
    sueddeutsche.de
  • 05.10. – Pressemitteilung der „Bürgerinitiative Happing“:
    Ein 30-jähriger Rosenheimer ist im Oktober 2010 bei der morgendlichen Entlassung aus einer Ausnüchterungszelle des Polizeireviers in Rosenheim von den zwei Polizisten W. und K. bewusstlos und krankenhausreif geprügelt worden. Er ist von den Polizisten, die in mißhandelt haben, wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und versuchter Körperverletzung angezeigt worden. Außerdem zeigte ihn der Revierleiter Morawek wegen Hausfriedensbruch an. Die Verhandlung erfolgte am 05.05.2011 und endete mit einer erpressten Falschaussage und einer
    sechsmonatigen Haftstrafe für den 30-Jährigen Rosenheimer, die zur Bewährung ausgesetzt wurde. Er erstattete daraufhin Anzeige gegen die zwei gewaltbereiten Polizisten wegen Körperverletzung im Dienst, unterlassener Hilfeleistung und falscher Verdächtigung, die allerdings am 07.09.2011 durch die Staatsanwaltschaft eingestellt wurde.
    infogrupperosenheim.tk
  • 15.10. – Prügeln, Bestechen und zurück in den Dienst
    Wie die Süddeutsche vom Donnerstag berichtet, kehrt ein Münchner Prügel-Bulle wieder zurück in den Dienst. Er hatte einen 14-Jährigen geprügelt, eine Kollegin bestochen und ansonsten mehrere Disziplinarverfahren. Dennoch sah die Justiz ein „gewisses Restvertrauen“ in den Beamten.
    infogrupperosenheim.tk
  • 21.10. – SZ: Anwält_innen recherchieren
    Die Gewaltvorwürfe gegen Polizisten in Rosenheim haben Anwälte auf den Plan gerufen: Sie haben die Akten der vergangenen Jahre durchforstet – mit einem eindeutigen Ergebnis: Sie halten einzelne Beamte für besonders gewalttätig und machen der Staatsanwaltschaft Vorwürfe.
    sueddeutsche.de
    Anmerkung: Warum kommen Rosenheimer Anwält_innen erst jetzt auf die Idee, ihre Akten zu durchforsten – nachdem sie jahrelang zugesehen haben? Betroffene in Strafverfahren sind mit der Kanzlei Wächtler und Kollegen in München möglicherweise besser beraten.
  • 27.10. – BR/quer: Staatsgewalt – Wie brutal ist die Rosenheimer Polizei
    Nachdem der Fall einer Rosenheimer Familie bekannt wurde, bei der Polizisten möglicherweise über die Maßen rabiat vorgingen, häufen sich ähnliche Berichte im Landkreis. Dabei ist immer wieder von den gleichen vier Beamten die Rede.
    br.de
  • Allgemein:
    Ist das eine Dokumentation über den Polizeialltag in Rosenheim? Eine Spielereportage mit frappierenden Parallelen zur Wirklichkeit:
    youtube.com

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7 „Verdammt, nochmal!“ antisexistische Veranstaltungsreihe des aka_muc

„Da war noch was“ war zuerst als Motto für die Veranstaltungsreihe gedacht. Damit wäre zwar widergespiegelt worden, welche Stellung die Auseinandersetzung mit Sexismus hat: Zwischen Lohnarbeit, Ausbildung, Orgastress, Kochen und auf Demos gehen wird sie viel zu oft zum Randthema. Allerdings wird „Da war noch was“ unserer Wut auf die patriarchalen Verhältnisse bei weitem nicht gerecht – die sexistischen Zustände müssen immer bekämpft werden, immer wieder und überall!
Und deshalb: Verdammt, nochmal!
Sei’s in unseren Beziehungen, in der Schule, in der Arbeit, oder durch die kompromisslose Einteilung in die zwei Geschlechter „Mann“ und „Frau“ – Sexismus findet auf verschiedensten gesellschaftlichen und staatlichen Ebenen statt. Antisexistische Praxis&Theorie kann es nicht geben, ohne dass wir auch unsere eigenen Sexismen hinterfragen und reflektieren. Denn auch in linken Zusammenhängen wirken ausgrenzende Mechanismen, wie zum Beispiel ein „typisch männlicher“ Habitus.
Wir haben uns dafür entschieden, nicht mit Vorträgen zu arbeiten, in denen eine Person über den anderen thront und rein frontal Inhalte vermittelt. Stattdessen wollen wir gemeinsam Positionen erarbeiten, Bestehendes hinterfragen und diskutieren. Die Veranstaltungen erfordern kein besonderes Vorwissen.
Wir freuen uns auf euch!
Bei allen Veranstaltungen wird es kühle Getränke und Vokü zu den gewohnt günstigen Preisen geben. Alle Workshops könnt ihr kostenlos und ohne Anmeldung besuchen.
aka_muc

# Donnerstag, 17.11. – 20:00Uhr
Christine K.
Workshop „Kontingente Höhepunkte“

# Samstag, 19.11. – 18:30Uhr

‚Autonome Neuköllner Antifa‘
Workshop „Sexismus? Gibts bei uns nicht!?“

Sookee
+Workshop „Männlichkeitsentwürfen und (Hetero-)Sexismus im deutschsprachigen Rap.“
Der Input gibt einen Einblick in die Entstehung, Potentiale und Aspekte von Rap.“
+Konzert (nach den Workshops)

# Samstag, 26.11. – 14:00Uhr
‚antisexistisches aktionsbündnis münchen‘
Workshop „Definitionsmacht & Zustimmungskonzept“

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8 Wir trauern um Otto Schmeing

Wir trauern um unseren Kollegen, Mitstreiter und Freund Otto Schmeing. Otto ist im Laufe des VerDi Bundeskongresses schwer erkrankt und am 30.09.2011 verstorben. Mit ihm verliert die linke Bewegung in Rosenheim einen ihrer wichtigsten Aktivist_innen und der Stadtteil Happing seine “gute Seele”.
Am kommenden Freitag wird Otto in seiner Geburtstadt Nordhorn beigesetzt – in Rosenheim findet am Samstag um 15.00 Uhr eine Trauerveranstaltung an der Grund- und Teilhauptschule Happing (Eichenholzstr. 1) statt. Bis dahin liegt ein Kondulenzbuch in der Bäckerei in der Happinger Netto-Filiale (Isarstr. 1c) aus.
Dort hat Otto oft seine Vormittage verbracht, mit einer Tasse Kaffee und vor allem mit den Menschen, die im Supermarkt aus- und eingingen. Es schien so, als kenne er sie alle, die Happinger_innen. Sie nahmen sein offenes Ohr für die Sorgen und Nöte in der Nachbar_innenschaft gerne und dankend an. Denn Otto war da: wenn nicht in der Bäckerei, dann eben beim Kinder- und Ferienprogramm im Stadtteilladen oder der Schule. Es war ein riesiges Stück gelebte Solidarität, die Otto da leistete und die wahrscheinlich effizienteste Sozialarbeit, die vorstellbar ist. Büro hatte (und brauchte) er dafür seit längerer Zeit keines mehr. Denn die formale Qualifikation für diese Aufgabe wurde ihm abgesprochen, so dass er vollkommen ehrenamtlich tätig und in den letzten Jahren oft Hartz-IV-Empfänger war.
Otto war aber nicht nur für die Menschen in Happing da: Aktiv war er unter anderem in Attac, im DGB Kreisvorstand sowie als Ortsvereinsvorsitzender der SPD. In Ver.Di setzte er zuerst als erwerbsloser Rosenheimer Ortsvereinsvorsitzender und zuletzt als Bezirksvorsitzender ein Zeichen; ein Zeichen, dass sich die gewerkschaftliche Bewegung im Jahr 2011 nicht mehr allein am tariflich abgesicherten “Normalarbeitsverhältnis” orientieren kann. Er forcierte außerdem Themen wie Versammlungsfreiheit und eine kritische Auseinandersetzung mit der Bundeswehr. Otto wusste nicht nur, welche Themen wichtig sind, sondern brachte diese auch auf die Agenda – weniger mit Durchsetzungs-, sondern mit seiner Überzeugungskraft.
Auf Otto war verlass! Egal, ob Anti-Atom-Mahnwachen, Erster Mai oder Flüchtlingssolidarität: Otto war da und unterstützte, wo er konnte. Egal, ob Moderation, Redebeitrag, Fahrdienste oder Aufräumen: Otto war da und tat das, was zu tun war. Wie selbstverständlich, dass er auch bei den Vorbereitungen für das Selbstverwaltete Zentrum mitwirkte, und Mitglied im Förderverein war.
Wir sind dankbar, dass wir mit Otto zusammenarbeiten durften – Die Gewissheit ihn nicht mehr wieder zu sehen schmerzt uns.

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9 Termine

Termine Ende Oktober

Fr, 28.10.11 Kafe Marat München: Freitagskafe: Roadkill Zombies (Rock)
Thunder and Blitzkrieg (Rock!, M) You Suck (Thrashcore, Italien) Sick Times (Oldschool-HC, Sachsen), www.kafemarat.blogsport.de/

Fr, 28.10.11 Asta-Kneipe Rosenheim: International Bohemia, www.astakneipe.de

Fr, 28.10.11 Muffatwerk: Laut gegen Brauntöne – Das Festival mit
Bluekilla, The Royal Majestix feat. Les Babacools, The Exclusive, Munich
HipHop Allstars feat. members of VierZuEins, Main Concept, Creme Fresh &
Boshi San, 19 Uhr, www.muffatwerk.de, www.laut-gegen-brauntoene.de

Sa, 29.10.11 Z Rosenheim: Nach der Critical Mass besteht die Möglichkeit
sich bei einem Kaffee nicht nur über umweltpolitische Themen zu
unterhalten. Mehr Infos: http://critical-mass-rosenheim.tk/

Sa, 29.10.11 Vetternwirtschaft Rosenheim: „good night white pride“ –
Konzert der infogruppe rosenheim mit rejected youth aus Nürnberg, Kachel
aus München und with open arms aus Rosenheim, Einlass 20 Uhr

Sa, 29.10.11 Asta-Kneipe Rosenheim: Halloween mit DJ Bernd, www.astakneipe.de

Sa, 29.10.11 Kafe Marat München: REAZIONE, Oi! aus Rimini, Anarchist Superstar, Streetpunk vom Tegernsee, www.kafemarat.blogsport.de/

So, 30.10.11 Tonhalle München: The Baseballs, 30 Euros!, www.muffatwerk.de

So, 30.10.11 Z Rosenheim: Z Rosenheim: Infoladen (infogruppe rosenheim ist vor Ort) von 18-20 Uhr, www.z-rosenheim.net

Mo, 31.10.11 Asta-Kneipe Rosenheim: Abschiedskonzert von unexpected und friends (Django S.), 20:30 Uhr, www.astakneipe.de

Mo, 31.10.11 Sunny Red (Feierwerk) München: SOYLENT GELB
Yelloween 2011, TODESKOMMANDO ATOMSTURM[Punk | München],
KOLLATERALSCHADEN, P.S.R, www.feierwerk.de

Mo, 31.10.11 Hubbi (Kramerwirt) Hemhof (Bad Endorf): Keller Steff, www.hubbi.net

Mo, 31.10.11 Ampere im Muffatwerk: Munich Rocks! Fun For Free:
DrahtSeilAkt, Black Cat Zoot, Lucky Fish, 20 Uhr, Eintritt frei,
www.muffatwerk.de

Termine im November

Do, 03.11.11. Z Rosenheim: Nutzer_innenplenum, 19 Uhr

Sa, 05.11.11 Stadtbibliothek Rosenheim: Junge Szene: Konzert mit
Paranoia, 20 Uhr 5/3 Euros, www.stadtbibliothek.rosenheim.de

Sa, 05.11.11 Kafe Marat München: Brat Pack (HC-Punk, NL) Nihil Baxter (Thrashpunk, BaWü)
Riot Reiser (Punk, M) Ämbonker (HC-Punk, M), www.kafemarat.blogsport.de/

Sa, 05.11.11 [Hansa 39]&[Kranhalle]&[Feierwerk Aussenbereich] München:
SOUND OF MUNICH NOW [part III] NINA ALVERDES[Reggae | München] THE
MOONBAND[Folk | München] DOPPEL D[bayerischer HipHop, Rap | München]
THERESA CHANSON[Singer/Songwriterin | München, Deutschland]
SOFT.NERD[Indietronica | München] ENTARTET[Punk | München, Deutschland]
UPHILL RACER[Indie | München, Deutschland] BENUTS[Ska | München]
HUMMMEL[Bzzzzz | München] ELCASSETTE uvm. www.feierwerk.de

So, 06.11.11 Z Rosenheim: Filmvorführung „Black Deutschland“
Initiativkreis Migration in Kooperation mit der infogruppe rosenheim,
Film ab 20 Uhr, ab 19 Uhr Vortrag und SoKÜ, das Z ist ab 18 Uhr
geöffnet, www.migro.blogsport.de

Mi, 09.11.11 Kafe Marat München: Mittwochskafe: Tunesien zwischen
Revolution und Migration, Eindrücke und Fragmente einer Delegationsreise im Mai 2011,
www.kafemarat.blogsport.de

Do, 10.11.11 Z Rosenheim: Vortrag: Große Krise ! Ist der Kapitalismus vor dem Zusammenbruch? Öffentliche Veranstaltung (Referat und Diskussion) der DKP Rosenheim mit Leo Meyer (stellv. Vorsitzender der DKP, 19 Uhr, www.z-rosenheim.net

Fr, 11.11.11 Vetternwirtschaft Rosenheim: Konzert mit Horror Combo
(Horrorpunk aus Rosenheim) und Todeskommando Atomsturm (Punk aus
München), Einlass 20 Uhr, www.myspace.com/vetternrosenheim, www.vfbk.net

Fr, 11.11.11 Hubbi (Kramerwirt) Hemhof (Bad Endorf): Christoph Weiherer (Kabarettist und Liedermacher), www.hubbi.net

Fr, 11.11.11 Turmcafe Rosenheim: Live Konzert von SUBMARINE THAT KILLS DESIRE, 20 Uhr, www.stadtjugendring.de

So, 13.11.11 Z Rosenheim: Lesung Bayerische Enziane (von und mit Egon
Günther), 19 Uhr, www.z-rosenheim.net

Di, 15.11.- Do, 08.12.11 Vetternwirtschaft Rosenheim: Kreativtage in der Vettern, unterschiedl. Angebote, mehr unter www.vfbk.net

Fr, 18.11.11 Hammerhalle Rosenheim: 15. MIR Deichhobbe Festival mit den
vier besten regionalen Bands unter 23, Bewerbung ab sofort mit Demo-CD
(kein mp3!) und Info, 20 Uhr, www.musikinitiative.com

Fr, 18.11.11 Vetternwirtschaft Rosenheim: Kabarett: Ein Friedhof voller Narren, mit Chris Blunser aus Wasserburg, 20 Uhr, www.vfbk.net

Fr, 18.11.11 Park Kino Bad Reichenhall: Wiegand und Combo, 19 Uhr, www.soulkino.de

Sa, 19.11.11 59to1 München: Rebel Yell präsentiert THE JANCEE PORNICK
CASINO (las vegas punk // russian surf music) + Support MAJESTIC FIVE
(Surf), 22 Uhr, www.59to1.net

Sa, 19.11.11 Kafe Marat München: Workshops im Rahmen der Antisexismuswoche des aka_muc:
18:30 Uhr: Sexismus? Gibts bei uns nicht!? [ANA]„Schwule Rapper, es wird Zeit, dass wir Tacheles sprechen…“.“ [Sookee] +Konzert (nach den Workshops), www.kafemarat.blogsport.de

Sa, 19.11.11 Marias Kino Bad Endorf: Wiegand und Combo: CD-Präsentation, www.soulkino.de

Sa, 19.11.11 Vetternwirtschaft Rosenheim: Vettern-Disco für junge und junggebliebene Vetteranen, 20 Uhr, www.vfbk.net

So, 20.11.11 Z Rosenheim: Infoladen (infogruppe rosenheim ist vor Ort) von 18-20 Uhr, www.z-rosenheim.net

Di, 22.11.11 Ampere (Muffatwerk) München: Pollyester, Parasyte Woman, Damenkapelle, Beginn 21 Uhr, 10 €/erm.6€, www.muffatwerk.de

Di, 22.11.11 Z Rosenheim: Das Z ist von 19-22 Uhr geöffnet, www.z-rosenheim.net

Mi, 23.11.11 Kafe Marat München: Mittwochskafe: Buchvorstellung:
Geschichte der Piraten, www.kafemarat.blogsport.de

Fr, 25.11.11 Kantine Augsburg: TALCO + THE ROUGHNECK RIOT + CREMA DI STINKO, www.alter-lan.de

Fr, 25.11.11 Silo 1 Töging: live im silo1: kulturverein siloland e.v. präsentiert: los banditos, 21 Uhr, www.silo1.de

Sa, 26.11.11 Kafe Marat München: Workshops im Rahmen der Antisexismuswoche des aka_muc:
Definitionsmacht & Zustimmungskonzept [asab_m], www.kafemarat.blogsport.de

Sa, 28.11.11. Z Rosenheim: Critical Cafe: Nach der Critical Mass besteht die Möglichkeit sich bei einem Kaffee nicht nur über umweltpolitische Themen zu unterhalten. www.z-rosenheim.net

Sa, 26.11. Augsburg, Kantine: PETER PAN SPEEDROCK, KNUCKLEBONE OSCAR,
SHITKICKER; Infos: www.alter-lan.de

So, 27.11.11 Z Rosenheim: Infoladen (infogruppe rosenheim ist vor Ort) von 18-20 Uhr, www.z-rosenheim.net

Di, 29.11.11 Z Rosenheim: Das Z ist von 19-22 Uhr geöffnet, www.z-rosenheim.net

Termine Anfang Dezember

Do, 01.12.11 Kafe Kult München: The Babies + Mondo Ray, www.kafekult.de

Fr, 02.12.11 JUZ Dorfen: Swally or Spit, bennadapenna und Artrox,19 Uhr , www.abgefuckt.de

Fr, 02.12.11 Hubbi (Kramerwirt) Hemhof (Bad Endorf): Christoph & Lollo (Konzert und Kabarett), www.hubbi.net

Sa, 03.12.11 59to1 München: Rock the Bop präsentiert: Loco Gringos (Rockabilly/Rock´n´Roll/Country), 22 Uhr, www.59to1.net

So, 03.12.11 Z Rosenheim: Infoladen (infogruppe rosenheim ist vor Ort) von 18-20 Uhr, www.z-rosenheim.net

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