Nazi-Mordserie und V-Leute Praxis

Wie verschiedenste Medien berichteten, wurde die Waffe, die für die Ermordung von neun Menschen mit Migrationshintergrund (u.a. wurden zwei der Morde in München begangen: Am  29. August 2001  wurde ein 38 Jahre alter türkischer Gemüsehändler erschossen und am 15. Juni 2005 ein griechische Mitinhaber eines Schlüsseldienstes) benutzt wurde, bei den Neonazis gefunden, die auch für die Erschiessung einer Polizistin in Heilbronn verantwortlich waren. Die Mordserie ereignete sich zwischen 2000 und 2006 und wurde bundesweit unter dem Namen „Döner-Morde“ bekannt. Auf publikative.org erschien gestern der Versuch einer ersten Bestandsaufnahme: „Eine Mordserie, mutmaßlich rechtsextrem motiviert, mit mindestens zehn Todesopfern – staatliche Stellen, offenbar heillos überfordert oder sogar involviert – und eine ratlose Öffentlichkeit, die bald wieder über ein NPD-Verbot debattieren dürfte.“ Der Artikel ist unter http://www.publikative.org/2011/11/11/exekutionen-als-heimatschutz/ zu finden.