Occupy Rosenheim Demonstration

Nach der Rosenheimer Occupy Aktion Samstag, 5. November (Bericht bei Rosenheim24 | Bilder bei Rosenheim24) soll am kommenden Samstag (19.11) eine von Rosenheim eine von Occupy Rosenheim (blog | fb) organisierte Demo statt finden. Diese startet um 13:00 Uhr am Rosenheimer Mittertor. Wir dokumentieren an dieser Stelle die Pressemitteilung:

„Banken in die Schranken!“ – Occupy-Bewegung auch in Rosenheim
Ein Occupy-Aktivist spricht mit Attac Rosenheim

Am Samstag, dem 19.11., macht „Occupy Rosenheim“ wieder auf die Ursachen der Wirtschaftskrise aufmerksam. Gegen 13 Uhr startet ein Demonstrationszug am Rosenheimer Mittertor. Veranstaltet wird die Aktion von vielen Einzelpersonen, die sich das Motto „Banken in die Schranken“ gegeben haben.

Der Zug führe zu den „Gewinnern der Krise, nämlich den Banken, und deren Helfershelfern: Justiz, Staatsgewalt und Medien“ kündigt Guy Fawkes, einer der Organisatoren, im Gespräch mit Attac Rosenheim an. Zur Aktion erwartet Guy Fawkes einige Hundert DemonstrantInnen und PolizistInnen, einen Trommlerzug und eine Straßentheatertruppe. „Oder auch mehr“, präzisiert Fawkes. „Oder weniger.“

Aber „Occupy Rosenheim“ klage mit der Aktion nicht nur die Banken an, so Fawkes, die „sowohl an der Krise selbst, als auch an deren so genannter Bekämpfung und den daraus entstehenden Staatsschulden bestens verdienen“. Zugleich nenne Occupy Rosenheim Alternativen: „Großbanken zerschlagen“ und „Ersetzen durch eine vergesellschaftete Demokratische Bank“, Vermögensabgabe, Finanztransaktionssteuer und „Gemeinwohlökonomie“ seien erste Schritte.

Erst dann, wenn sie gesellschaftliche Verantwortung übernehmen und im Interesse des Gemeinwohls handeln müßten, würden auch die Reichen eine Art von „Krise“ spüren, meint Fawkes. „Denn was für einen Staat ‚Gemeinwohl’bedeutet, bedeutet für die Reichen ‚Krise’“, meint Fawkes.