Schule und Hochschule ohne Militär

Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) München und VerDi München laden ein zur Podiumsdiskussion „Schule und Hochschule ohne Militär“. Thema sind Aktivitäten für eine friedliche Schule und Hochschule sowie die neuen „Verteidigungspolitischen Richtlinien“.
Mit auf dem Podium:

  • Eberhard Enß
    GEW-Vertrauensmann der Käthe-Kollwitz-Schule Offenbach, über die wir berichtet haben.
  • Christoph Wiesner
    Mitinitiator des Kongresses „Nein zur Militarisierung von Forschung und Lehre – Ja zur Zivilklausel“ in Braunschweig
  • Ein_e Vertreter_in des Bayerischen Elternverbands (BEV)
    „Der Wandel der Bundeswehr von einer reinen Verteidigungstruppe zu einer Interventionsarmee ist politisch gewollt und vollzogen. Deswegen wiegt eine ablehnende Haltung ihr gegenüber schwerer als zuvor. Schüler und Eltern müssen als Betroffene umso mehr selbst nach ihrem Gewissen über eine Einladung an ihre Schule entscheiden können.“
  • Ein_e Vertreter_in der Organisatoren des Bildungsstreiks
    „Wir wollen in einer friedlichen Welt leben. Dass Frieden die Grundlage für ein glückliches Zusammenleben aller Menschen ist, lernen wir auch in der Schule. Im Widerspruch dazu steht die häufige Präsenz der Bundeswehr an Schulen. Wir treten jeder Werbe- und Anwerbeaktion der Bundeswehr und anderer kriegerischer Institutionen entschieden entgegen. Wissen darf nur für friedliche Zwecke eingesetzt werden.“
  • Es moderiert Rolf Staudt.

Ihr Lehrer,
die Ihr den Kindern das Zusammenleben in einer friedlichen Welt zeigen sollt,
Ihr Eltern,
die Ihr Euren Kindern eine friedliche Welt wünscht,
Ihr Kinder,
die Ihr den Erwachsenen vertraut, dass sie für Euch den Frieden wollen,
Ihr Lernenden an den Hochschulen,
die Ihr die Zukunft unseres Landes mitbestimmen werdet,

wollt Ihr durch diese Schule gehen?

Nicht mehr wir Eltern, Lehrerinnen und Lehrer werden die Welt erklären, sondern die „Experten“ der Armee. Diese sollen zukünftig bestimmen, welchen Vorbildern die Jugend folgt.

Die Veranstaltung beginnt um 18.00 Uhr im Großen Saal des Gewerkschaftshauses (Schwanthalerstr. 64). Der Flyer kann hier heruntergeladen werden.