Rosenheimer Infomail September 2012

Hallo zu unserem Herbst Infomail,

in den vergangenen Tagen wurde in der Überregionalen Presse viel zum rassistischen Pogrom von Rostock-Lichtenhagen vor zwanzig Jahren geschrieben und mit einer bundesweiten Antirademo auch von linksradikalerseite entsprechend thematisiert (vgl. Punkt 3). Rostock war kein Einzelfall, sondern steht stellvertretend für das rassistisch-nationalistische Gesellschaftsklima der 90er Jahre und wir möchten darauf hinweisen das es 1992 auch hier in der Region Übergriffe u.a. einen Strengstoffanschlag auf die Kolbermoorer Flüchtlingsunterkunft gab (vgl. Punkt 3.1 – leider wurde unsere Pressemitteilung von der Rosenheimer Lokalpresse ziemlich ignoriert).
Dieses mail möchten wir auch nutzen um auf die zahlreichen Veranstaltungen in den nächsten Wochen aufmerksam zu machen. Das Highlight ist sicher der Vortrag des Hamburger Prof. Dr. Claus Peter Ortlieb unter dem Titel „Systemkrise – Warum der Kapitalismus an sich selber scheitert“ am Sonntag, den 23.09.12 (vgl. Punkt 1.4). Ebenfalls interessant sind die Filme, welche wir in nächster Zeit zeigen. Am kommenden Sonntag gibt es im Z die halb-dokumentarische Realsatire DECKNAME DENNIS ( So, 02.09.- vgl Punkt 1.1) und am nächsten Sonntag eine Dokumentation über die Verbrechen des NSU und das Versagen der Ermittlungsbehörden (So, 09.09. vgl Punkt 1.2) zu sehen. Am So, 07.10.12 zeigen wir dann, zeitnah zum Jahrestag des Sprengstoffanschlags auf die Flüchtlingsunterkunft in Kolbermoor (am 12.10.1992 ), „The truth lies in Rostock“ (vgl. Punkt 2.2).
Wie im letzten infomail angekündigt, erscheint das infomail nun nur noch alle 2-3 Monate. Ständig aktuelle Infos bekommt ihr aber auch zukünftig unter www.infogrupperosenheim.tk (die Homepage war vorübergehend down, ist aber nun wieder online). Wenn du dich nicht nur informieren, sondern auch selbst aktiv werden willst, dann komm doch zu unserem offenen Plenum am 16.09. ins Z (vgl Punkt 1.3). Wenn du zwar nicht bei uns organisieren willst, aber dennoch die Wut gegen die Deutschen Zustände auf die Straße tragen willst, so kannst du ja, am 03. Oktober, an der anti-nationalen Demonstration in München (Punkt 2.1) beteiligen.

Inhaltsverzeichnis

1. Linke Veranstaltungsempfehlungen im September
1.1. So, 02.09.12 DECKNAME DENNIS (Film)
1.2. So, 09.09.12 Brauner Terror – Blinder Staat (Film)
1.3. So, 16.09.12 Komm zu den Autonomen! Offenes Plenum der infogruppe
1.4. So, 23.09.12 Systemkrise – Warum der Kapitalismus an sich selber scheitert“
1.5. Sa. 29.09.12: Critical Mass
1.6. So, 30.09.12 (wie jeden Sonntag) Infoladen
2. Linke Veranstaltungsempfehlungen im Oktober /November
2.1. Mi, 03.10.12 bundesweite antinationale Demo „No ♥ for a deutschland“
2.2. So, 07.10.12: The truth lies in Rostock (Film)
2.3. Sonntags: Infoladen
2.4. Sa. 27.10.12: Critical Mass
2.5. Sa, 03.11.12: good night white pride Konzert
2.6. So, 04.11.12: Free Fall- Film und Vortrag
3. 20 Jahre nach Rostock-Lichtenhagen
3.1. infogruppe: Kampf dem Rassismus überall ! (Pressemitteilung vom 17.08.12)
3.2. 6500 auf Rostocks Straßen / Gauck-Rede gestört
3.3. Themenschwerpunkt im AIB und DRR
3.4. Das Problem heißt Rassismus
3.5. Gauck-Eiche gefällt
4. Chiemsee Reggae Summer
5. Antifa-News
5.1. Antifa Camp Dortmund
5.2. Rosenheim: Milde Strafe für Nazischläger
5.3. Bericht zu Nazikundgebung in Burghausen (11.08.12)
5.4. Neonazis kapern “Freie Wähler”-Demonstrationen
5.5. BR-Experte „Behörden verschwenden ihre Energie gegen links“
5.6. Bericht zur Demo für die Entnazifizierung und Entmilitarisierung Bad Reichenhalls
6. Anti-militaristische Meldungen
6.1. Aktion BOS Rosenheim
6.2. Proteste gegen Bundeswehr im BIZ
7. Diverse Meldungen
7.1. Salzburg: Bericht über den 1000-Kreuze-Marsch und Proteste dagegen
7.2. Repressionswelle in München
7.3. neue eMail Adresse, neuer pgp Key
7.4. Wir trauern um Doris Osenstetter
7.5. Vetternwirtschaft jetzt 30
7.6. JU Brief EM Film Feedback
8. TERMINE

1. Linke Veranstaltungsempfehlungen im September

1.1. So, 02.09.12 DECKNAME DENNIS (Film)

19:00 Uhr : Z -linkes Zentrum in Selbstverwaltung, Innstr 45a, 83022 Rosenheim

In unserer Reihe, der politische Film (jeden ersten So im Monat), zeigen wir, am 02.09.12, die halb-dokumentarische Realsatire DECKNAME DENNIS, einer der wenigen, wirklich komischen, deutschen Filme seit langer Zeit,welcher ist eine respektlose, muntere und dann doch ein wenig erschrockene Besichtigungstour zu den Absonderlichkeiten der deutschen Volksseele ist. Ein Spionagetrip in ein Land, das so sehr mit sich selbst beschäftigt ist, daß es den Spion, selbst wenn der vor ihm steht und filmt, als solchen nicht erkennt. Die Filmvorführung beginnt um 19:00 Uhr, der Eintritt ist frei. Das Z ist ab 18 Uhr als Infoladen geöffnet. Ab 18:30 organisiert die „Rote Zora rosenheim“(neue linke Politgruppe in Rosenheim) eine VoKü (veganes Essen gegen Spende).

(Bei der Veranstaltung handelt es sich um eine private Filmvorführung für Mitglieder und Freunde des des VKKW)

1.2. So, 09.09.12 Brauner Terror – Blinder Staat (Film)

19:00 Uhr @ Z -linkes Zentrum in Selbstverwaltung, Innstr 45a, 83022 Rosenheim
(Dokumentation über die Verbrechen des Nazi-Trios Zschäpe, Böhnhardt, Mundlos und das Versagen der Ermittlungsbehörden)

Heute vor zwölf Jahren begann die Nazimordserie der rechtsterroristischen NSU. In den Jahren 2000 bis 2006 wurden in verschiedenen Großstädten Deutschlands mindestens acht türkischstämmige und ein griechischer Kleinunternehmer ermordet. Der erste Mord ereignete sich am 9. September 2000 in Nürnberg. Enver Şimşek, Inhaber eines Blumenhandels, wurde am Rande einer Ausfallstraße im Osten Nürnbergs, wo er seinen mobilen Blumenstand in einer Parkbucht aufgebaut hatte, mit acht Schüssen aus zwei Pistolen angeschossen. Er starb zwei Tage später im Krankenhaus. Şimşek war 39 Jahre alt, er kam 1986 aus der Türkei nach Deutschland, arbeitete zunächst in einer Fabrik, eröffnete einen Blumenhandel und schließlich einen Großhandel mit angeschlossenen Läden und Ständen. 14 Jahre lang lebten die Neonazis Beate Zschäpe, Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos im Untergrund, verübten Morde, Bombenanschläge und Raubüberfälle, ohne dass die Ermittler ihnen auf die Spur kamen. Anlässlich des Todestages von Enver Şimşek, zeigt die
infogruppe rosenheim, am Sonntag 09.09.2012 im Rosenheimer Z (Innstr 45a) die ZDF -Dokumentation „Brauner Terror – Blinder Staat“. In Dieser Dokumentation zeichnet die Frontal 21 Redaktion das Leben und die Taten der Terroristen nach und belegt das Versagen von Verfassungsschutz und Polizei. Angehörige der Täter und der Opfer, Zeugen der Taten sowie verantwortliche Ermittler nehmen Stellung zu einer in der Geschichte der Bundesrepublik einmaligen Verbrechensserie. Mit Hilfe von Zeitzeugen zeichnet der Film den Werdegang des Trios von den frühen 90er Jahren bis zum Ende der Terrorzelle im November 2011 nach und dokumentiert das Scheitern der Ermittlungsbehörden, deren Fahndung über ein Jahrzehnt erfolglos blieb. War es die Eitelkeit einzelner Ermittler, die verhinderte, dass das Trio gefasst werden konnte? Zeugen der rassistischen Morde berichten in der Dokumentation, dass ihre Aussagen über die beobachteten Täter bewusst ignoriert wurden. Die Spur zu den Neonazis ging immer wieder verloren, weil die Fahnder
irrtümlich ausländische Verbrecherkartelle hinter den Morden an acht Türken, einem Griechen und einer Polizistin vermuteten. Wären die Ermittler der richtigen Spur zum Nazi-Trio gefolgt, hätten sie den Fall an übergeordnete Behörden abgeben müssen. Das aber, so belegen Dokumente, sollte verhindert werden. Der frühere Thüringer Verfassungsschutzchef Helmut Roewer gesteht im Film Fehler des Geheimdienstes bei der Observation des Neonazi-Trios ein. Auch die Eltern von Uwe Böhnhardt berichten im ZDF-Interview von offensichtlichen Ermittlungspannen, obwohl die Telefone der Familie abgehört und der Bekanntenkreis des Trios jahrelang überwacht wurden. Die Filmvorführung beginnt um 19:00 Uhr, der Eintritt ist frei. Das Z – linkes Zentrum in Selbstverwaltung (Innstr 45a) ist bereits ab 18:00 Uhr als Infoladen geöffnet.

1.3. So, 16.09.12 Komm zu den Autonomen! Offenes Plenum der infogruppe

16:00 @ Z -linkes Zentrum in Selbstverwaltung, Innstr 45a, 83022 Rosenheim
Komm zu den Autonomen! Offenes Plenum der infogruppe Du hast Interesse an autonomer und linksradikaler Politik? Dann überlege dir doch, ob du dich nicht in der infogruppe rosenheim organisieren möchtest. Am Sonntag den 16.09.20112 findet um 16:00 Uhr im Z (Innstr 45a) ein offenes Plenum statt, zu dem Interessierte kommen können.

1.4. So, 23.09.12 Systemkrise – Warum der Kapitalismus an sich selber scheitert“

Vortrag mit Prof. Dr. Claus Peter Ortlieb

19:00 Uhr @ Z -linkes Zentrum in Selbstverwaltung, Innstr 45a, 83022 Rosenheim

Weltwirtschaftskrise besteht darin, sie auf die Krise des Finanzsektors oder gar die „Gier“ und den „Größenwahn“ seiner Protagonisten ursächlich zurückzuführen. Dabei wird geflissentlich übersehen, dass das Wachstum der Weltwirtschaft seit Jahrzehnten wesentlich durch spekulative Differenzgewinne und Defizitkreisläufe, also durchs Schuldenmachen in Gang gehalten wurde. Die Rede vom „Übergreifen der Finanzkrise auf die Realwirtschaft“ ist deshalb irreführend.
Tatsächlich wurde die seit Anfang der 1980er Jahre wirksame Krise der Realwirtschaft durch kreditäres deficit spending nur immer weiter aufgeschoben, bis die Kreditgeber schließlich an den zunehmend fauler werdenden Krediten zu ersticken drohten. Die nahe liegende Frage nach den tieferen Ursachen der realwirtschaftlichen Krise, also der Unmöglichkeit, noch in ausreichendem Maße reale Gewinne zu machen, wird dagegen nicht gestellt, weil sie in der Tat ein Ende des Kapitalismus und nicht nur die mangelnde Tragfähigkeit besonderer Modi kapitalistischer Vergesellschaftung ins Blickfeld rücken würde. Von dieser Frage soll hier die Rede sein.
Der Versuch einer Antwort knüpft an die mehr als 150 Jahre alte Marxsche Bestimmung eines innerkapitalistischen Widerspruchs an, den Marx für geeignet hielt, die auf dem Wert beruhende Produktionsweise „in die Luft zu sprengen“. Und zwar auch dann, wenn weit und breit kein revolutionäres Subjekt zu sehen ist, das willentlich ein Ende des Kapitalismus herbeiführen wollte: „Das Kapital ist selbst der prozessierende Widerspruch dadurch, daß es die Arbeitszeit auf ein Minimum zu reduzieren sucht, während es andrerseits die Arbeitszeit als einziges Maß und Quelle des Reichtums setzt.“ Marx (Grundrisse: 593)
Dieser Widerspruch treibt die kapitalistische Wachstumsdynamik zwanghaft an, die jetzt an ihre Grenzen stößt: auf die innere Schranke der unmöglich werdenden Mehrwertproduktion und auf die äußere, ökologische Schranke.
Claus Peter Ortlieb, Jahrgang 1947, ist Professor für Mathematik an der Universität Hamburg und Redakteur der Zeitschrift EXIT! Krise und Kritik der Warengesellschaft. Arbeitsschwerpunkte: Wissenschafts- und Erkenntniskritik, Ökonomiekritik, Krisen-theorie.

Die Vortrag, organisiert von der infogruppe rosenheim, beginnt um 19:00 Uhr, der Eintritt ist frei. Das Z – linkes Zentrum in Selbstverwaltung (Innstr 45a) ist bereits ab 18:00 Uhr als Infoladen geöffnet.

1.5. Sa. 29.09.12: Critical Mass

11:55 Uhr @ Ludwigsplatz, Rosenheim

am letzten Samstag im September, dem 29.8., startet um 11.55 Uhr wieder die „Critical Mass“ am Ludwigsplatz Rosenheim. Mit der gemeinsamen Radfahrt durch Rosenheim wollen die Teilnehmer_innen eine menschlichere Verkehrs- und Stadtplanung fordern. Das Tempo ist gemütlich, und der Tour steht eine ganze Straßenseite zur Verfügung.
Nachher gibt es die Möglichkeit, im „Z“ einen leckeren Brunch zu sich zu nehmen (gegen Spende).

Aus der Selbstbeschreibung:

„Die „Critical Mass“ (kritische Masse) ist eine weltweite Bewegung. Sie trägt das Fahrrad als umweltfreundliches Verkehrsmittel mittels gemeinsamer Radtouren durch die Stadt in die Öffentlichkeit.
Denn Verkehr beschränkt sich nicht nur auf das Auto, auch Fußgänger_innen und Radfahrer_innen sind Verkehr. Aber all zu oft werden sie an den Straßenrand gedrängt. Im Zeitalter der Klimakrise
braucht man das Rad nicht neu zu erfinden. Es muss viel mehr als wichtiges Verkehrsmittel ernst genommen werden.
Einmal im Monat wollen wir deshalb für uns Nichtmotorisierte einen gebührenden Platz im Straßenverkehr beanspruchen. Denn Straßen sind ein öffentlicher Raum.
Wir blockieren nicht den Verkehr!
Wir sind der Verkehr!“

1.6. So, 30.09.12 (wie jeden Sonntag) Infoladen

18:00 -20:00 Uhr @ Z -linkes Zentrum in Selbstverwaltung, Innstr 45a, 83022 Rosenheim

Die infogruppe rosenheim öffnet jeden Sonntag das Z als Infoladen. Zwischen 18:00 und 20:00 Uhr kann in diversen linken Publikationen geschmökert werden. Außerdem besteht die Möglichkeit, sowohl im Archiv als auch online zu recherchieren und sich mit den neuesten Flyern und Infos über Aktionen und Geschehen einzudecken.

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2. Linke Veranstaltungsempfehlungen im Oktober /November

2.1. Mi, 03.10.12 bundesweite antinationale Demo „No ♥ for a deutschland“

14:30 Uhr @ Stachus, München. Wer zu der dem aus Rosenheim mitfahren will kann sich bei uns (infogruppe-rosenheim@riseup.net) melden
In dieses Jahr finden die zentralen Feierlichkeiten zum „Tag der deutschen Einheit“ am 2. und 3. Oktober in München statt. Ein Bündnis bestehend aus mehreren radikal linken Gruppen – mobilisieren zu Gegenprotesten und einer Aktionswoche. Diese soll nach einer antirassistischen Vorabenddemo am 02.10 mit einer großen bundesweiten, antinationalen Demonstration am 3. Oktober um 14.30 Uhr (Stachus) abschließen. Weitere Infos zu zu der Aktionswoche gibt es auf: http://3oktober12.blogsport.de
Auf der Seite findet ihr u.a. den Bündnis-Aufruf „No ♥ for a deutschland“ welcher mit folgenden Worten beginnt: “ Am 2. und 3. Oktober finden in München die alljährlichen Feierlichkeiten zum Tag der deutschen Einheit statt. Deutschland hat dabei offensichtlich allen Grund wieder stolz auf sich zu sein. Auf dem Weltmarkt präsentiert sich der Exportchampion als Krisengewinner und zwingt Länder wie Griechenland zu umfassenden Kürzungen und Privatisierungsprogrammen.“ Weiterlesen: http://3oktober12.blogsport.de/aufrufe/no-for-a-deutschland/

Außerdem wollen einige Gruppen aus dem Bündnis eigene Aufrufe schreiben, bislang gibt es den, sehr lesenswerten, Aufruf „The only good nation is imagination“ der antifa nt:
http://3oktober12.blogsport.de/aufrufe/the-only-good-nation-is-imagination/

2.2. So, 07.10.12: The truth lies in Rostock (Film)

19:00 Uhr @ Z -linkes Zentrum in Selbstverwaltung, Innstr 45a, 83022 Rosenheim
Vor 20 Jahren fand nicht nur das rassistische Progrom von Rostock-Lichtenhagen statt, am 12.10.1992 gab es auch in Kolbermoor einen fremdenfeindlichen Sprengstoffanschlag mit einer Rohrbombe auf die Flüchtlingsunterkunft. In den Tagen zuvor hatten die Täter, zwei Neonazis aus Kolbermoor, zwei Rohrbomben an unterschiedlichen Orten mit Nähe zu Flüchtlingsunterkünften in Bad Aibling und Heufeldmühle „getestet“.
In Erinnerung an die damaligen Ereignisse in Mitten des rassistisch-nationalistische Gesellschaftsklima der 90er Jahre zeigen wir den Dokementarfilm „The Truth lies in Rostock -Die Wahrheit liegt (lügt) in Rostock“ (BRD, Großbritannien 1993, 78 min) :
August 1992, Rostock – Lichtenhagen.
Die Polizei schaut zu, als Faschisten die Zentrale Aufnahmestelle für Flüchtlinge (ZAST) und ein Wohnheim von vietnamesischen Vertragsarbeitern mit Molotowcocktails bombardieren. Eine Montage von Videomaterial, gedreht aus den angegriffenen Häusern heraus, Interviews mit Anti-FaschistInnen, den vietnamesischen VertragsarbeiterInnen, der Polizei, mit Bürokraten, Neonazis und Anwohnern.
Eine Dokumentation über das heimliche Einverständnis der Politik und über die verbreitete Angst.“
Das Z ist ab 18 Uhr als Infoladen geöffnet, der Film beginnt um 19 Uhr. Ab 18:30 organisiert die „Rote Zora rosenheim“(neue linke Politgruppe in Rosenheim) eine VoKü (veganes Essen gegen Spende).

2.3. Sonntags: Infoladen

18:00 -20:00 Uhr @ Z -linkes Zentrum in Selbstverwaltung, Innstr 45a, 83022 Rosenheim

Die infogruppe rosenheim öffnet jeden Sonntag das Z als Infoladen. Zwischen 18:00 und 20:00 Uhr kann in diversen linken Publikationen geschmökert werden. Außerdem besteht die Möglichkeit, sowohl im Archiv, als auch online zu recherchieren und sich mit den neuesten Flyern und Infos über Aktionen und Geschehen einzudecken.

2.4. Sa. 27.10.12: Critical Mass

11:55 Uhr @ Ludwigsplatz, Rosenheim

Auch am 27.Oktober, ist, wie jeden letzten Samstag im Monat, die Critical Mass in Rosenheim. (vgl. 28.09.12)

2.5. Sa, 03.11.12: good night white pride Konzert

20:00 Uhr @ Vetternwirtschaft, Oberaustr.2, 83026 Rosenheim

Schon zum zehnten Mal findet unter dem Motto „good night – white pride” in der Rosenheimer Vetternwirtschaft ein antifaschistisches Hardcorekonzert  statt. In diesem Jahr sind mit dabei :
SNIFFING GLUE (80s Hardcore-Punk aus Nordrhein-Westfalen;http://www.sniffingglue.de/), SLAMDAMN (Old-School Hardcore – München,http://www.slamdamn.de/) und
SWALLY OR SPIT (Hardcore-Punk – Rosenheim,http://www.myspace.com/swallyorspit)

weitere Infos gibt es auf: http://www.goodnight-whitepride.de.tf/

2.6. So, 04.11.12: Free Fall- Film und Vortrag

Wie Claude Lanzmann in „Shoa“, der auf jegliche Art von Archivmaterial über die Vernichtung der europäischen Juden verzichtet, weil er es für unmöglich hält, die historischen Ereignisse in ihrem ganzen grausamen Ausmaß bildlich darzustellen, vermeidet es auch der ungarische Filmemacher und Medienkünstler Péter Forgács, historisches Bildmaterial des Holocaust zu verwenden. Seine Motivation dabei ist: der Kontinuität und möglichen Reproduktion des „Naziblicks“ entgegenzuwirken, dem viele Film- und Fotoaufnahmen entstammen. Sein Film „Free Fall“ (1996), der den Aufstieg des Nationalsozialismus und die Verfolgung der Juden in Ungarn nachvollzieht, ist selbst aus zeitgenössischem Bildmaterial zusammengestellt. Dieses stammt jedoch nicht aus national-sozialistischer Quelle, sondern „Free Fall“ folgt den Amateurvideos des jüdischen Protagonisten György Petö, wie er sie im Kreise seiner Familie und Freunde im Zeitraum von 1 937 bis 1 945 gedreht hat. Beleuchtet wird das Leben und die Illusionen der ungarisch
jüdischen Familie Pető, zur Zeit der sich anbahnenden Shoa, und deren Umgang mit den sich verdichtenden und erschreckenden Hinweisen auf die aufkommenden Massaker.
Am Sonntag, 04. November 201 2, wird im Rahmen des politischen Films der infogruppe rosenheim der Film „Free Fall“ im Z (Innstraße 45a, Rosenheim) gezeigt. In einem kurzem Referat wird auf die Bedeutung des Films und seine Besonderheiten eingegangen. Der Film ist auf Englisch und ohne Untertitel, jedoch ist er aufgrund seiner ausdrucksstarken Bilder gut zu verstehen.
Mitveranstalter: Kurt Eisner Verein für politische Bildung in Bayern e.V., Kooperationspartner der Rosa-Luxemburg-Stiftung (www.kurt-eisner-verein.de, www.rosalux.de)
Das Z ist wie jeden Sonntag schon ab 18:00 als Infoladen geöffnet, ab 18:30 organisiert die „Rote Zora rosenheim“(neue linke Politgruppe in Rosenheim) eine VoKü (veganes Essen gegen Spende).

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3. 20 Jahre nach Rostock-Lichtenhagen

3.1. infogruppe: Kampf dem Rassismus überall ! (Pressemitteilung vom 17.08.12)

Rostock/Rosenheim (ig). Zwischen dem 22. und 26. August 1992 flackerten Bilder aus Rostock-Lichtenhagen um die Welt, die man für Vergangenheit hielt: Brennende Häuser, fliehende Menschen, ein gewalttätiger Mob, angeleitet von neofaschistischen Strippenziehern, Beifall klatschendes Publikum, verantwortungslose Verantwortliche. Rostock war kein Einzelfall, sondern steht stellvertretend für das rassistisch-nationalistische Gesellschaftsklima der 90er Jahre. Mölln, Solingen und Lübeck sind vielen Menschen in diesem Zusammenhang noch ein Begriff. Jedoch sind die meisten dieser Ereignisse, wie der Sprengstoffanschlag von Kolbermoor, aus dem kollektiven Geschichtsbewusstsein verschwunden.
Die infogruppe rosenheim erinnert in einer Pressemitteilung, dass es zu jener Zeit auch in der Region Rosenheim rechte Anschläge gab. „Am 12.10.1992 explodierte beispielsweise eine Rohrbombe an der Flüchtlingsunterkunft in Kolbermoor. In den Tagen zuvor hatten die Täter, zwei Neonazis aus Kolbermoor, zwei Rohrbomben an unterschiedlichen Orten mit Nähe zu Flüchtlingsunterkünften in Bad Aibling und Heufeldmühle ´getestet´“ so Michael Kurz ein Sprecher der Infogruppe.
Die rassistischen, meist massenhaften, Angriffe auf nichtdeutsche Menschen und die Asylgesetzesänderung 1993 dürften nicht losgelöst voneinander gesehen werden. Beide würden sich gegenseitig bedingen und seien Teil des rassistischen, deutschen Mehrheitskonsens und dieser habe Kontinuität. Die infogruppe verweißt auf eine Dokumentation der Antirassistischen Initiative Berlin, welche seit 1993, ohne Anspruch auf Vollständigkeit, die Folgen bundesdeutscher Flüchtlingspolitik dokumentiert:
„18 Flüchtlinge starben durch rassistische Angriffe auf der Straße, 70 bei Bränden und Anschlägen auf Flüchtlingsunterkünfte. 182 Flüchtlinge starben auf dem Weg in die BRD, davon 131 an den deutschen Ost-Grenzen, 164 Flüchtlinge töteten sich angesichts drohender Abschiebung oder auf der Flucht vor dieser, 968 versuchten sich umzubringen oder verletzten sich aus Angst oder Protest gegen ihre Abschiebung, 554 Flüchtlinge wurden nach der Abschiebung in ihren Herkunftsländern misshandelt und gefoltert oder starben an Krankheiten, 32 kamen um.“ [1]
Für die infogruppe ist es deshalb eine Selbstverständlichkeit auch heute die bestehenden antirassistischen Kämpfe u.a. gegen Lagerunterbringung, Flughafenasylverfahren oder Residenzpflicht zu unterstützen. „In einem Land, in dem Menschen in Polizeizellen verbrennen, weil sie nicht weiß sind und in dem Menschen von Rassist_innen totgeschlagen werden, in einem Land, dass Flüchtlinge an den europäischen Außengrenzen verrecken lässt und ihnen das Leben hierzulande zur Hölle macht, sehen wir es als extrem wichtig an jede Form von Rassismus zu bekämpfen – überall“ so Michael Kurz. In Erinnerung an die damaligen Ereignisse zeigt die infogruppe rosenheim am Sonntag den 07. Oktober 2012 [2] im „Z“ (Innstr. 45a, Rosenheim) den Dokumentarfilm „The Truth lies in Rostock – Die Wahrheit liegt (lügt) in Rostock“ (BRD, Großbritannien 1993, 78 min). Die Vorführung beginnt um 19:00 Uhr, der Eintritt ist frei.

[1] ANTIRASSISTISCHE INITIATIVE E.V.: „Bundesdeutsche Flüchtlingspolitik und ihre tödlichen Folgen „, Presseerklärung vom 25.3.2012; http://www.ari-berlin.org/doku/PE_deutsch_19.pdf

[2] Zeitnah zum Jahrestag des Sprengstoffanschlag auf die Flüchtlingsunterkunft in Kolbermoor (am 12.10.1992 )

3.2. 6500 auf Rostocks Straßen / Gauck-Rede gestört

Am Samstag, den 25. August gingen rund 6500 Menschen in Lichtenhagen auf die Straße, um den Pogromen von 1992 zu gedenken und die rassistischen Zustände im Jetzt anzuklagen. Es sprachen Menschen mit Flucht- und Rassismus-Erfahrungen, Antifas, die das Pogrom ’92 miterlebten und Vertreter_innen linker und antifaschistischer Gruppen. Zuvor brachte der VVN-Bda eine Gedenktafel am Rathaus an, die 1992 entfernt wurde. Am Abend fand noch ein antifaschistisches Openair-Konzert statt.

Am Sonntag organisierte die “Feel good”-Kampagne “Lichtenhagen bewegt sich” ebenfalls ein Gedenken, dass den Namen nicht verdient. Es gab Wurst und Waffel-Stände, Bierwägen und dazu die Pflanzung einer deutschen Eiche vor dem Sonnenblumenhaus. Nach dem Kinderchor begann der Auftritt des Bundespräsidenten Joachim Gauck, der schon früh in die Kritik geriet. Kurz nach Beginn seiner Rede protestierten Antifaschist_innen gegen den Auftritts Gaucks mit “Heuchler, Heuchler!”-Rufen. Sie entrollten ein Transparent mit der Losung “Rassismus tötet!”. Sprechchöre wie “Rassisten gehen über Leichen. Was macht Deutschland? Es pflanzt Eichen!” brachten die Kritik auf den Punkt.
Die Demo wurde durchgeführt vom Bündnis „Rassismus Tötet“ und der Vereinigung der Verfolgten des Naziregims – Bund der Antifaschist_innen (VVN-BdA). Viele weitere Infos in Links bei:
http://rassismus-toetet.de/2012/08/27/1219/

3.3. Themenschwerpunkt im AIB und DRR

Auch die aktuellen Ausgaben der beiden antifaschistischen Magazine Der rechte Rand (Nummer 137)–> http://www.der-rechte-rand.de/ und das AntifaInnfoblat (Nr. 95) → http://aib.nadir.org/index.php/archiv/82-ausgabe-95 widmet dem 20. Jahrestags der rassistischen Pogrome von Rostock-Lichtenhagen den Schwerpunkt. Beide Hefte liegen im Z als Leseexemplare aus und sind im Infoladen erhältlich.

3.4. Das Problem heißt Rassismus

Am 22.08.2012 berichtet tagesschau.de: „Das Pogrom von Rostock-Lichtenhagen steht wie die Ausschreitungen von Hoyerswerda im Jahr 1991 exemplarisch für die rassistische Gewalt, die Anfang der 1990er Jahre in Deutschland tobte – und zwar längst nicht nur im Osten. Rechtsextreme und Anwohner belagerten beispielsweise im Mai 1992 in Mannheim-Schönau eine Flüchtlingsunterkunft. Der Unterschied zwischen Ost und West war aber zumeist, dass die Neonazis in den alten Bundesländern in der Nacht zuschlugen, sie warfen Brandsätze in Häuser, Kinder verbrannten in ihren Betten. Im Osten konnten die Rechtsextremen offener auftreten, im Mob überfielen sie Migranten, hetzten sie durch Städte, prügelten sie zu Tode. In ihrem Motiv waren die Angreifer im Osten und im Westen, die Gewalttäter wie die applaudierenden Zuschauer, aber vereint.“ [weiterlesen]: http://blog.tagesschau.de/2012/08/22/das-problem-heist-rassismus/

3.5. Gauck-Eiche gefällt

Wie weiter oben berichtet pflanzte Deutschlands oberster Pfaffenarsch vor dem Sonnenblumenhaus eine Eiche. Eine besonders deutsche Eiche, die freilich nicht daran erinnert, dass alle vietnamesischen Staatsangehörigen, gegen die die Brandanschläge vor 20 Jahren zuletzt gerichtet waren, kurz nach dem Pogrom abgeschoben wurden. Eine besonders deutsche Eiche auch deshalb, weil Schwarze trotz Einladung der Stadt bei Einlass der Veranstaltung abgewiesen wurden (siehe http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=5EYtYwUOOqo).
Am Mittwoch Morgen ging um sechs Uhr morgens eine Anzeige bei der Polizei ein, dass die Eiche abgesägt sei. Hier das Bekenner_innenschreiben von indymedia linksunten:

Wir haben in der Nacht vom 28. auf den 29. August, gegen gegen halb 2, in etwa einem Meter Höhe, die Eiche neben dem Sonnenblumenhaus abgesägt. Denn dieses Symbol für Deutschtümelei und Militarismus ist für die Menschen, die 1992 dem Mob in Rostock-Lichtenhagen ausgesetzt waren, ein Schlag ins Gesicht.
Auch dass dieser Baum in der Zeit des Nationalsozialismus als sogenannte Hitlereiche gepflanzt wurde, macht ihn unvertretbar. Dass ausgerechnet Joachim Gauck, der Sarrazin einen mutigen Man nennt und der Meinung ist, dass das Wort Überfremdung legitim sei, auf einer der Veranstaltungen reden durfte, zeigt für uns wie fehlerhaft und falsch der momentane Ansatz einer offiziellen Aufarbeitung in Rostock ist. Dass zwei Mitgliedern des deutsch-afrikanischen Freundeskreises Daraja e. V. trotz offizieller Einladung und ohne Begründung der Einlass zu dieser Gedenkveranstaltung verwehrt wurde, setzt dem Ganzen nur noch die Krone auf.

Rostock-Lichtenhagen, 20 Jahre nach Pogrom
Arbeitsgruppe antifaschistischer Fuchsschwanz
https://linksunten.indymedia.org/de/node/66240

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4. Chiemsee Reggae Summer

*Murder inna Dancehall; reloaded!*

„Wie schon in den letzten Jahren macht das Chiemsee Reggae Summer mit offen homophoben¹ KünstlerInnen² auf sich aufmerksam. 2000 und 2004 wurde Buju Banton eingeladen, der im Juli 2004 auf Jamaika an einem schwulenfeindlichen Übergriff persönlich beteiligt war³. 2007 und 2011 wurde sich um Capleton bemüht, der davon singt, alle Schwulen und Lesben zu verbrennen⁴. Im Jahr 2009 T.O.K., welche Texte haben, in denen sie davon reden, Autos, mit homosexuellen Insassen, anzuzünden⁵ und 2010 Sizzla („Ein Rasta entschuldigt sich nicht bei einer Schwuchtel, wenn du King Selassie beleidigst, erschieße ich dich!“⁶).

Für dieses Jahr ist, wie zuvor schon 2000 und 2008, Beenie Man angekündigt.“

Den ganzen Text,der schon im Vorfeld des Chiemsee Reggae Summers veröffentlicht wurde, gibt’s hier zu lesen:
http://annaarthurts.blogsport.de/2012/08/15/murder-inna-dancehall-reloaded/

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5. Antifa-News

5.1. Antifa Camp Dortmund

Mit haarstreubenden Begründungen wurde das bundesweite Antifa-Camp in Dortmund in der abgelaufenen Woche von der Stadt verboten. Was dennoch an Aktionen lief, findet ihr hier:
http://www.antifacamp.org/
Die infogruppe rosenheim unterstützt den Soliaufruf „Solidarität mit dem Antifacamp Dortmund – jetzt erst recht!“ (Solikampagne: http://jetzterstrecht.noblogs.org/).:
Wir, die Unterstützer*innen dieses Aufrufs, protestieren gegen die Entscheidung der Stadt Dortmund, dem langfristig geplanten Bundesweiten Antifacamp einen Tag vor seiner Eröffnung die Genehmigung zu verweigern. Diese Entscheidung ist für uns nicht hinnehmbar. Sie wird die spektrenübergreifende Mobilisierung nicht eindämmen. Wir werden in den nächsten Tagen nach Dortmund kommen bzw. die antifaschistischen Aktionen weiterhin unterstützen. Gemeinsam werden wir den in Dortmund verankerten Neonazi-Strukturen im Vorfeld des „Nationalen Antikriegstags“ vielfältigen Widerstand entgegen setzen.
Die vorgeschobene Begründung der Stadt, das Camp sei wegen ordnungsrechtlichen Bedenken zu verhindern, ist eine Farce. Insbesondere die Erklärung, dass eine von Neonazis angemeldete Demonstration gegen das Camp ein Ablehnungsgrund gewesen ist, ist ein Schlag ins Gesicht für alle, die sich gegen militant rechte Strukturen engagieren. Sollten die Stadt und die angeblichen Sicherheitsbehörden damit durchkommen, würden sie ein Signal an die rechte Szene senden, dass die Neonazis antifaschistische Aktivitäten verhindern können. Wir sehen es als unsere Verantwortung an, auf dieses Totalversagen der städtischen Verantwortlichen zu reagieren, indem wir unser Engagement in Dortmund verstärken.
Wir fordern alle, die den Neonazis nicht den öffentlichen Raum überlassen wollen, weiterhin dazu auf, nach Dortmund zu kommen. Wir begrüßen die Ankündigung der lokalen Strukturen, in jedem Fall für Übernachtungsmöglichkeiten und Infrastruktur zu sorgen. Insbesondere sind wir der Überzeugung, dass es im öffentlichen Interesse ist, diese Bemühungen nicht weiter zu behindern. Das Bundesweite Antifacamp muss stattfinden.
Die militante Neonazi-Szene wird nicht müde zu behaupten, dass Dortmund ihre Stadt sei. Seit sieben Jahren demonstrieren Neofaschist*innen am 1. September in Dortmund, um am Gedenktag anlässlich des deutschen Überfalls auf Polen die Opfer des Nationalsozialismus zu verhöhnen und gleichzeitig ihre menschenverachtende Propaganda zu verbreiten. Die Untätigkeit der lokalen Politik hat mit dafür gesorgt, dass diese jährliche faschistische Demonstration zu einem zentralen Event der bundesweiten Nazistrukturen werden konnte. Parallel dazu ist die Neonazi-Szene in Dortmund beständig angewachsen und verübt regelmäßig gezielte Angriffe auf alternative Zentren, Kneipen und Kulturräume – sowie auf Menschen, die nicht in ihr faschistisches Weltbild passen. Seit dem Jahr 1990 sind bundesweit mehr als 180 Menschen von Neonazis ermordet worden. Die rechte Gewalt muss ein Ende haben, in Dortmund und überall. Ob mit oder ohne Hilfe der Stadt – gemeinsam setzen wir das Antifacamp durch, und damit ein wichtiges politisches
Zeichen.
Ja zum Antifacamp, jetzt erst recht! Auf nach Dortmund!

5.2. Rosenheim: Milde Strafe für Nazischläger

Wie rosenheim24.de anlässlich eines Gerichtsprozesses berichtet, verprügelten zwei Neonazis im Herbst letzten Jahres Passant_innen in Rosenheim „ohne erkennbaren Grund“. Die Schläger trugen „Springerstiefel und Bomberjacken mit der Aufschrift ‘Nationaler Widerstand’“ und gingen brutal vor („angesprungen und mit Faustschlägen zu Boden geschlagen“). Tatzeug_innen berichten darüber hinaus u.a. von “Sieg Heil”-Rufen. Das Ganze spielte sich in der Münchner Straße ab.
Einer der beiden Täter, ein nach Presseangaben uneinsichtiger, vorbestrafter Maurerlehrling mit tätowierter Deutschlandflagge am Hals, wurde nun von dem Rosenheimer Schöffengericht zu einer Bewährungsstrafe verurteilt.

5.3. Bericht zu Nazikundgebung in Burghausen (11.08.12)

Wir dokumentieren aus der Chronic des aida- archives (http://aida-archiv.de):
Burghausen (Lkrs. Altötting). 31 Neonazis aus dem „Freien Netz Süd“ (FNS) führen eine Kundgebung unter dem rassistischen Motto „Machs Maul auf! Gesicht zeigen für die Heimat gegen Multikulti!“ in Burghausen durch. Zur Aktion wurde von den Neonazis nicht öffentlich mobilisiert.
Der FNS-Aktivist Karl-Heinz Statzberger (Markt Schwaben) hat die Versammlung für Samstag von 11.00 bis 13:30 Uhr angemeldet, Versammlungsleiter ist der FNS-Aktivist Roy Asmuß (Teising). Der Ort der Versammlung soll a.i.d.a.-Informationen zufolge vor dem geplanten „Salzachzentrum“-Einkaufszentrum (Marktler Straße, beim Hauptbahnhof) liegen, wird von den Behörden jedoch auf eine kleine Wiese neben dem Bürgerplatz verlegt. 300 Menschen demonstrieren gegen die kurzfristig bekanntgewordene neonazistische Versammlung, unter ihnen ist auch der Burghausener Bürgermeister Hans Steindl (SPD). Weil ihnen die Gegenproteste wohl zu laut sind, versuchen die Neonazis einmal, mit einem spontanen Aufmarsch zu drohen und formieren sich auch bereits. Die Polizei lässt daraufhin die Anlage der Nazigegner_innen herunterregeln, die Neonazis verbleiben im Gegenzug auf der Wiese.
Als Redner betätigen sich hier Asmuß, Statzberger und Roland Wuttke (Mering), der in seiner Funktion als Macher der „Bürgerinitiative Ausländerstopp Augsburg“ (BIA) vorgestellt wird. Statzberger trägt das „Frontstadt München“-T-Shirt, auf dessen Rücken eine Vereidigung von SS-Mitgliedern vor der Münchner Feldherrnhalle und die Parole „Wir schwören Treue bis zum letzten Atemzug“ abgebildet ist. In einer sexistischen Rede spricht er vom „Fluch der Emanzipation“. Wuttke, der auch das Fahrzeug für die Lautsprecheranlage stellt, verherrlicht in seinem Beitrag den Nationalsozialismus. Den Beobachtungen des Journalisten Thomas Witzgall (Endstation rechts Bayern) zufolge sagt Wuttke u. a.: „Und es gab in Deutschland in jenen 12 Jahren diese Gegenmodell, das ihr nicht mehr aus der Geschichte auslöschen könnt. An diesem Gegenmodell muss sich die BRD fortwährend messen lassen. Und dieses Gegenmodell steht in der Geschichte einmalig und dieses Gegenmodell wird und wirkt, denn es hat ein besseres, ein sozialeres
Deutschland gezeigt (…) dieser Gegenentwurf ist so groß und so einmalig, dass diese BRD dagegen kläglich und jämmerlich erscheint.“
Anwesend sind die FNS-Kader Martin Wiese (Reichersdorf), Vanessa Becker („Kameradschaft München“, „Kameradschaft München-Nord“, „Bürgerinitiative Ausländerstopp München“), Dominik Hering („Aktionsbund Freising“) und Neonazis der „Kameradschaft München“, der „Kameradschaft Mühldorf“/“Wehrtroopers Deutschland“, der „Freien Kräfte Berchtesgadener Land“ und des „Nationalen Bündnis Niederbayern“ (NBN). Sie zeigen schwarz-weiß-rote „Reichsfahnen“, schwarze Fahnen mit „München“, „Niederbayern“ und „Traunstein“-Schriftzügen sowie das völkisch-rassistische Transparent „Dieses System bringt uns den Volkstod – Unser Volk stirbt“, zwei Transparente des NBN („Der Wille, ein Weg, ein Bündnis“ und „Machs Maul auf und Gesicht zeigen! Gegen Multi-Kulti – für die Heimat“), ein Transparent des „Freien Netz Süd“ („Dieses System ist am Ende“) und das bekannte „Wir kämpfen für Euch“-Banner der „Kameradschaft München“/“Freies Netz Süd“. Zwei Neonazis haben sich als „Tod“/“Sensenmann“ verkleidet und geschminkt.
Am 13. August 2012 veröffentlicht der neonazistische Kameradschaftsdachverband „Freies Netz Süd“ einen Veranstaltungsbericht mit Bildern auf seiner Internetpräsenz.

5.4. Neonazis kapern “Freie Wähler”-Demonstrationen

Seit einigen Wochen fahren die “Freien Wähler” unter Hubert Aiwanger einen besonders populistischen Kurs: mit montäglichen Kundgebungen und Demonstrationen gegen den ESM und Fiskalpakt versuchen sie in München Wählerstimmen für die nächste Kommunalwahl zu gewinnen. Dabei sprechen sie auch das extrem rechte Spektrum an, was ihnen offenbar nichts auszumachen scheint.
Montag für Montag sind auf den sonst recht wenig besuchten Kundgebungen der “Freien Wähler” Neonazis der NPD-Tarnliste “Bürgerinitiative Ausländerstopp” (BIA) anzutreffen. Immer mit dabei: Karl Richter, der für die rechtsextreme BIA im Münchner Stadtrat sitzt, Manfred Schiessl, Autor der NPD-Zeitung “Deutsche Stimme” und Mitglied der BIA, Roland Wuttke (BIA, “Volk in Bewegung”) und weitere, teils sehr junge Neonazis.
[weiterlesen:] http://blog.zeit.de/stoerungsmelder/2012/08/21/neonazis-kapern-freie-wahler-demonstrationen_9492

5.5. BR-Experte „Behörden verschwenden ihre Energie gegen links“

Jedes halbe Jahr teilt der Verfassungsschutz in einem Bericht mit, wie es um die Sicherheit bestellt ist. Viele Zahlen, Gefahren und noch mehr Geheimnisse, die nicht an die Öffentlichkeit dringen. BR.de hat deshalb Thies Marsen, den Rechtsextremismus-Experten des Bayerischen Rundfunks, um eine Einschätzung gebeten.
http://www.br.de/themen/aktuell/inhalt/rechtsextremismus-bayern-thies-marsen-interview100.html

5.6. Bericht zur Demo für die Entnazifizierung und Entmilitarisierung Bad Reichenhalls

Am Samstag, 19. Mai 2012 demonstrierten  in Bad Reichenhall rund 150 Menschen für die „Entnazifizierung und Entmilitarisierung Bad Reichenhalls“. Auf der vom RABATZ-Bündnis organisierten Demonstration  wurde unter anderem der Umgang mit der Neonaziszene in Bad Reichenhall  kritisiert und ein Ende der ungebrochen rechten Traditionspflege durch die Bundeswehr gefordert.
„Wir sind heute hier, um rechte Traditionspflege der Bundeswehr
anzugreifen. Dabei wollen wir keineswegs den Ruf der Bundeswehr oder den Ruf des Ortes Bad Reichenhall retten, sondern den militaristischenNormalzustand in der oberbayerischen Provinz angreifen.“ Mit diesen Worten startete einer der ersten Redebeiträge auf der antifaschistischen Demonstration. Die Polizei hingegen schien andere Ziele zu verfolgen: Unter juristisch äußerst fragwürdigen Vorwänden wurde die Demonstration mehrfach gestoppt und ein reibungsloser Ablauf verhindert. Ohne gesetzliche Grundlage mussten sich Anreisende beinahe ausnahmslos schon
bei der Ankunft Taschen und Rucksäcke durchsuchen lassen und ihre Personalien aufnehmen lassen. Neben den völlig übertriebenen Kontrollen schon vor Beginn der Demonstration, wurden einzelne
Demonstrationsteilnehmer*innen dazu gezwungen Fahnenstangen abzusägen.
Die zahlreichen Repressalien, denen die Demonstrationsteilnehmer*innen ausgeliefert waren, stehen nach Auffassung der Veranstalter*innen im Widerspruch zu demokraischen Grundrechten wie der im Grundgesetz formulierten Versammlungsfreiheit. „Dass die Demokratie nicht durch uns Antifaschisten und Antifaschistinnen gefährdet ist,“ so Maximilian
Buchner, Pressesprecher des Rabatz-Bündnis, „sondern dadurch, dass von Seiten der Staatsgewalt Teilnehmer*innen antifaschistischer Demonstrationen gegängelt werden, hat sich in Bad Reichenhall wieder einmal gezeigt. Die Stadt Bad Reichenhall und das Landratsamt Berchtesgadener Land, das die Durchführung der Demonstration mit völlig unverhältnismäßigen Auflagen eingeschränkt hat, hatte alle Register gezogen, um einer längst überfälligen Auseinandersetzung mit der  in der Stadt betriebenen geschichtsrevisionistischen Gedenkpolitik um Kretabrückenfest und SS-Gedenken sowie dem lokalen Naziproblem aus dem Weg zu gehen.“
Erst  vergangenen Samstag konnte in Bad Reichenhall am Kugelbach ein SS-Gedenken störungsfrei stattfinden bei dem sich ca. 70 Neonazis zusammenfanden. Bei der letztjährigen SS-Feier waren auch die beiden verurteilten Rechtsterroristen Martin Wiese und Karl-Heinz Statzberger anwesend, die 2003 wegen einem geplanten Sprengstoff-Attentat auf die Grundsteinlegung des jüdischen Kulturzentrums in München inhaftiert wurden.
Am kommenden Dienstag soll in Bad Reichenhall, unter Beteiligung der Bundeswehr, wieder die sogenannte „Kretagedenkfeier“ des örtlichen Kameradenkreis der Gebirgstruppen stattfinden. Der oftmals als „Selbsthilfegruppe für Kriegsverbrecher“ bezeichnete Kameradenkreis wurde u.a. von dem als „der Schlächter von der Krim“ bekannten Nazi-General Rudolf Konrad gegründet. Das RABATZ-Bündnis befürchtet, dass dort erneut „Geschichtsklitterung betrieben und der Angriffskrieg
der Wehrmacht auf Kreta glorifiziert wird“.  Nach Auffassung des Vorsitzenden des örtlichen Kameradenkreises der Gebirgstruppen, Manfred Held, stehe das Gedenken im Zeichen „sinnloser Gewalt von beiden Seiten“. Buchner ist empört über solche Aussagen: „ Der Widerstand der kretischen Zivilbevölkerung und der Partisanen war legitim und alles andere als sinnlos, denn jeder Widerstand gegen die Wehrmacht hat dazu beigetragen, den Krieg schneller zu beenden und damit, Europa vom Faschismus zu befreien“

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6. Anti-militaristische Meldungen

6.1. Aktion BOS Rosenheim

Am Donnerstag, den 21.06.12, tat ein Dutzend Friedensaktivist_innen seinen Unmut über die
Rosenheim. Ein Dutzend Friedensaktivist_innen tat am heutigen Donnerstag, 21.06.12, seinen Unmut über die Bundeswehr vor der Rosenheimer Fach- und Berufsoberschule (FOS/BOS) kund. Anlass für die Kundgebung unter dem Motto „WAR STARTS HERE – LET‘S STOP IT HERE! Bundeswehr raus aus den Schulen“ war die Einbindung der Armee in eine „Berufsinformationsmesse“.
„Makaber“ sei das, so Alexander Steigmann für das Friedensbündnis Rosenheim: „Die Bundeswehr ist doch kein Arbeitgeber wie jeder andere. Ich habe noch nie von einer Schreinerlehre gehört, in der ich vor meinem Gesellenstück ein Testament ablegen soll. Soldat_innen müssen das vor dem Auslandseinsatz.“
Viele Soldat_innen kehren zudem traumatisiert aus den Auslandseinsätzen zurück. „Die Bundeswehr stiftet nunmal keinen Frieden, sondern ist zur Kriegsführung bestimmt.“ Dazu gehöre der bewaffnete Kampf ebenso wie das in Kauf nehmen ziviler Opfer, so Steigmann. Auch wer als Ingenieur_in oder in der Verwaltung bei der Bundeswehr arbeitet, beteilige sich indirekt daran.
Vor wenigen Monaten war die FOS/BOS wegen rassistische Prüfungsfragen in die Kritik (vgl. Süddeutsche Zeitung; Rassismus-Debatte an Rosenheimer Schule -Blöde Frage, 02.04.20121) geraten. Und auch Steigmann findet abschließend harsche Worte für die Schulleitung: „Wir sind enttäuscht, dass Herr Frowein die Bundeswehr an seine Schule eingeladen hat, es aber nicht als erforderlich ansah, auf unseren Offenen Brief zu reagieren. Ein Werben fürs Sterben an Rosenheimer Schulen ist für uns ein unerträglicher Zustand. Deshalb haben wir mit einer kurzfristigen Eilkundgebung Schüler_innen kritisch über die Bundeswehr informiert und hoffentlich eine Diskussion angeregt.“
Auch wurde im Vorfeld ein öffentliche Brief an die Schulleitung geschickt, welcher auf der Seite des Friendensbündnisses oder hier einsehbar ist.

6.2. Proteste gegen Bundeswehr im BIZ

Wir dokumentieren einen Offenen Brief von Roter Zora und Sozialistischer Deutscher Arbeiterjugend (SDAJ). Eine Aktionbericht der SDAJ findet ihr hier: http://tinyurl.com/9tqy24z

Offener Brief an das Berufsinformationszentrum Rosenheim

Im folgenden dokumentieren wir einen Offenen Brief der Rote Zora Rosenheim und SDAJ Rosenheim an das Berufsinformationszentrum Rosenheim:
Offener Brief an das Berufsinformationszentrum Rosenheim:
An die Verantwortlichen des BIZ Rosenheim, Rosenheim, den 22.07.12
Sehr geehrte Damen und Herren,
Wir haben Informationen, dass jeden letzten Donnerstag im Monat ein Bundeswehroffizier Beratungstermine für Jugendliche in Ihrem Gebäude anbietet um für eine Karriere bei der Bundeswehr zu werben.
Doch diese Karriere ist keine „normale“ Karriere, so wie auch die Bundeswehr kein „normaler“ Arbeitgeber ist! Denn bei welche Arbeitgeber muss man schon vor dem Arbeitseinsatz ein Testament vorlegen? Bei welchem Arbeitgeber lernt man schon das Schießen auf Menschen und kehrt traumatisiert bzw. tot von den Arbeitseisätzen zurück?
Die Bundeswehr ist der wichtigste Teil einer BRD, die sich zunehmend als Militärmacht profiliert, sei es durch Waffenexporte in Krisengebiete, durch steigende Aufrüstungsausgaben (31 Milliarden € im Jahr) oder eben durch Bundeswehreinsätze in vielen Teilen der Welt.
Gerade in Afghanistan zeigt sich, was Kriegseinsätze bewirken: Steigende Armutsraten, Vergewaltigung und ein erstarken von Terrororganisationen.
Unserer Meinung nach sollte das Berufsinformationszentrum eine Institution sein, welche jungen Menschen eine Hilfe für ihren (beruflichen) Werdegang ist. Jugendliche sollten unterstützt werden, auch beruflich zu einer freien und friedlichen Gesellschaft beizutragen. Dazu gehört jedoch nicht, Jugendlichen einen Dienst beim Militär schmackhaft zu machen!
Wir fordern Sie daher dringlich dazu auf, ihre Kooperation mit der Bundeswehr zu beenden und die Kommenden Beratungstermine der Bundeswehr abzusagen!
Wir haben antimilitaristische Infostände vor ihrem Gebäude angemeldet, die wir gegebenenfalls auch abhalten werden. Diesen Aufwand würden wir ihnen und auch uns gerne ersparen.
In Hoffnung auf ihr Einlenken und in optimistischer Erwartung auf eine klärende Stellungnahme Ihrerseits,
mit freundlichen Grüßen,
Rote Zora Rosenheim und SDAJ Rosenheim

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7. Diverse Meldungen

7.1. Salzburg: Bericht über den 1000-Kreuze-Marsch und Proteste dagegen

Am 25.7. 2012 war es wieder soweit: Österreichische und deutsche AbtreibungsgegnerInnen trafen sich in Salzburg, um, wie in den Jahren davor, einen 1000 Kreuze Marsch duchzuführen. Aus diesem Grund fanden sich um 13.30 Uhr am Salzburger Hauptbahnhof ca. 80 ProChoice-Aktivist_innen zu einer Demo gegen eben diesen Marsch ein. Für Salzburger Verhältnisse waren auch erstaunlich  viele Bullen im Einsatz, mindestens 50 Deppen von der Einsatzeinheit und unzähligen Zivis. [ weiterlesen: https://linksunten.indymedia.org/de/node/65131 ]

7.2. Repressionswelle in München

Im Laufe der letzten zwei Monate, kam es in München zu vier Hausdurchsuchungen, zwei vorübergehenden Festnahmen und massiven Einschüchterungsversuchungen gegen drei Beschuldigte und ihr persönliches Umfeld. Die erste Hausdurchsuchung fand in den frühen Morgenstunden des 12. Julis statt, nachdem die Person vor ihrer Haustür von Polizist_innen „routinemäßig“ kontrolliert wurde.

Da die Person Spiritus im Rucksack hatte und es „in letzter Zeit vermehrt zu Sachbeschädigungen und Brandstiftungen kam“, wurde die Person vorübergehend festgenommen und einer ED-Behandlung unterzogen. Zudem wurde eine Hausdurchsuchung mit 13 Polizist_innen, (darunter auch Staatsschutz und USK), wegen „Gefahr im Verzug“ von einem Staatsanwalt angeordnet. Nach einer umfassenden Beschlagnahmung (Laptop der Mutter, Handy, Ipod, Klamotten, etliche Unterlagen) stellten die Polizist_innen die Person in einer Zelle vor die Wahl einer DNA Entnahme entweder freiwillig zuzustimmen, oder 7 Stunden eingesperrt auf einen richterlichen Beschluss zu warten. [weiterlesen: https://linksunten.indymedia.org/de/node/65502 ]

7.3. neue eMail Adresse, neuer pgp Key

Die infogruppe rosenheim ist ab sofort unter der eMail-Adresse: infogruppe-rosenheim@riseup.net erreichbar. Ausserdem haben wir seit Juli einen neuen PGP-Key. Den aktuellen Schlüssel könnt ihr HIER (http://infogrupperosenheim.tk/wp-content/uploads/2012/06/infogruppe-rosenheim.asc) herunterladen.

7.4. Wir trauern um Doris Osenstetter

Unsere Mitstreiterin und Genossin Doris Osenstetter (* 30.04.1955 + 25.06.2012) ist Ende Juni bei einem Bergausflug an der Kampenwand tödlich verunglückt.
Doris,
wir alle trauern um Dich und vermissen Dich schmerzlich, die Du mit uns allen das Z aufgebaut und gestaltet hast,
Du warst in Rosenheim ganz wichtig für das Z, Die Linke, für Attac und die Occupy-Bewegung.
Du warst sehr aktiv, sehr politisch und eine liebe Freundin.
Die Beisetzung fand am Montag, den 9. Juli auf dem Friedhof in Prien statt

7.5. Vetternwirtschaft jetzt 30

Diesen Sommer feierte die Vetternwirtschaft, mit einem umfangreichen Programm, 30 jährigen Geburtstag. Die infogruppe gratulierte mit einem Politischen-Film-Special und zeigte im Biergarten der Vetternwirtschaft 3 Anti-Atomkraft-Kurzfilme.
Zum 30 jährigen Jubiläum brachte die Vetternwirtschaft zusätzlich die Doppel-CD „30 verstärkte Vetterjahre“ heraus, welche beispielsweise im Z, in der Vettern selbst oder im Bebop erhältlich ist.

7.6. JU Brief EM Film Feedback

Die Infogruppe hat Post bekommen! Jedoch hätten wir uns viel mehr über eine schöne Postkarte, als über eine Empörung in der Form geballten Unsinns gefreut. Zum lachen gab’s trotzdem was, denn Sätze wie „Wenn der Brannenburger Lars Bender auf Vorlage des Deutschtürken Mesut Özil das vielumjubelte Siegtor im letzten Vorrundenspiel schießt, dann ist der Fußball ein Vorbild für gelungene Integration in Deutschland!“ zeugen von einer pseudoromantischen Vorstellung, die mit der Realität nichts, aber auch gar nichts zu tun hat. Nun ja, diese und andere uninteressante Sachen können auf der Seite der JU-Rosenheimland nachgelesen werden.
Angestachelt wurde die JU wohl durch einen von Rosenheim24 initiierten vorangegangenen Meinungsaustausch über „Zuviel Schwarz-Rot-Gold?“, bei dem es durch die vielen Leser_innenkommentare auch nochmals sehr viel zu lachen gibt. Ein reinlesen lohnt sich!
http://www.rosenheim24.de/news/rosenheim-stadt/rosenheim-infogruppe-gegen-deutschen-em-nationalismus-ro24-2354567.html
Hintergrund: Dem ganzen Rummel vorangegangen ist die Ankündigung, dass die infogruppe zum EM-Finale die schönsten Niederlagen der Nationalmannschaft, sowie den Fußballzombie Film „Die Nacht der lebenden Idioten“ zeigt.

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8. TERMINE

Termine im September:

So, 02.09. Z- Rosenheim: die infogruppe rosenheim präsentiert den Politischen Film: Deckname Dennis (halb-dokumentarische Realsatire), Z ist ab 18 Uhr geöffnet, die Rote Zora zaubert ab 18:30 Uhr Essen und um 19 Uhr beginnt die Filmvorführung, der Eintritt ist frei!

Mo, 03.09. Kranhalle München: THE BOUNCING SOULS[Punk-Rock, Skate-Punk | New Jersey, USA] DAVE HAUSE[Rock ’n‘ Roll, Punk | Philadelphia, USA] DOWNTOWN STRUTS[Punk, Americana | Chicago, USA], www.feierwerk.de

Mo, 03.09. Z- Rosenheim: Open Monday & Transgendertreff, 19 – 21 Uhr, www.z-rosenheim.net

Mi, 05.09. Z- Rosenheim: Treffen des Initiativkreis Migration Rosenheim: Offen für alle, die Interesse am Thema Flucht, Migration, Abschiebung und vor allem der aktiven Flüchtlingssolidarität haben. www.z-rosenheim.net

Fr, 07.09. Farbenladen Feierwerk München: Monsieur Präfekt, Ihr Essen… …ist null, Ihre bescheidene Hütte ist null und Sie können mich mal. ANNA MCCARTHY [Bildende Künstlerin, Musikerin, Theaterautorin | München]
Termine: Mi. 05.09.-Do. 27.09.: Schaufenster-Ausstellung, rund um die Uhr von außen sichtbar
Sa. 15.09. + So. 16.09. + Sa. 22.09. + So. 23.09.: Begehbares Bühnenbild, geöffnet jeweils von 14:00 bis 19:00 Uhr; Do. 27.09.: Der Film, Vorführung ab 19:00 Uhr Schaufenster-Ausstellung!, www.feierwerk.de

Fr, 07.09. Sunny Red München: SOYLENT GELB: THUNDER & BLITZKRIEG[Punk, Rock | München] TOXIC WALLS[Punk | Hannover] ORGANIZED NOISE[Punk | München] SOFT TARGET, www.feierwerk.de

Sa, 08.09. Kranhalle München: SENSES MAY WITHER[Hardcore | Tutzing, Deutschland]
ARISE FROM THE FALLEN[Hardcore | Bayern, Deutschland], www.feierwerk.de

Sa, 08.09. Kafe Kult München: Kenzari’s Middle Kata + Grave, Shovel… Let’s Go! + Solemn League, www.kafekult.de

Sa, 08.09. Luegstock Festival: mit u.a. Stefan Dettl, Los Krachos, Bavarobeat, Kofelgschroa, Lenze und de Buam, SnitaL, Rebel-Musig Crew, Kieferbachindiander, Bayerischer Rundfank, Karten im Vvk: 15€, Tk: 20€, www.luegstock-festival.de, www.kulturgemein.de

So, 09.09. Z- Rosenheim: die infogruppe rosenheim präsentiert den Politischen Film speziale: Brauner Terror – Blinder Staat (Dokumentation über die Verbrechen des Nazi-Trios Zschäpe, Böhnhardt, Mundlos und das Versagen der Ermittlungsbehörden), Z ist ab 18 Uhr geöffnet, um 19 Uhr beginnt die Filmvorführung, der Eintritt ist frei!

Di, 11.09. Hansa 39: JAPANDROIDS[Garagerock, Noiserock, Punk-Rock | Vancouver, Kanada]
CROCODILES[Garage, Punk | San Diego, USA] DIRTY BEACHES[Singer / Songwriter | Vancouver, Kanada], www.feierwerk.de

Di, 11.09. Cafe DeCentral Innsbruck: Die Szene liest Part I: Fußball, Riot und Johnny Cash, Lesung und Konzert, 20 Uhr, www.decentral.blogsport.de

Do, 13.09. 59 to1 München: Shake Your Ass präsentiert REIGNING SOUND + THE MOJOMATICS, www.59to1.net

Do, 13.09. Kranhalle München: INSTRUMENT[Postrock | München] KITTY EMPIRE[Post Punk | Augsburg, Deutschland], www.feierwerk.de

Do, 13.09. Hansa 39 München: STEREO TOTAL[Pop | Berlin], www.feierwerk.de

Fr, 14.09. Z- Rosenheim: Juma-Film präsentiert den Spielfilm „Train Choir“. Juma Film setzt innerhalb der Veranstaltungsreihe „Krisen“ die Filme über „Starke Frauen“ fort. Juma-Film warnt: „Original mit Untertiteln! Wenig Dialoge, wenig Action!“…20 Uhr

Fr, 14.09. Asta Kneipe Rosenheim: Redneck Connecktion vs. DJ Drunk: Soul Kitchen, 21 Uhr, CD-Verlosung unter den ersten 50 Gästen

Fr, 14.09. Kafe Marat München: Große Freitagskafe-Wiedereröffnung! Live-Bands & Party
Gladbeck City Bombing (ElectroQueerPunk | HH) hws (punkrock | Coburg), www. kafemarat.blogsport.de

Fr, 14.09. Libella Altenmarkt: Guana Batz (Psychobilly) + support und Aftershowparty, 21 Uhr, www.cafe-libella.de

So, 16.09. Z- Rosenheim: Komm zu den Autonomen! Offenes Plenum der infogruppe um 16:00 Uhr im Z (Innstr 45a)

Mo, 17.09. Ganze Bäckerei Augsburg: Veranstaltung mit Anarchisten von den Philippinen – Zur Geschichte, Gegenwart und Zukunft des Anarchismus auf den Philippinen, www.ganzebaeckerei.blogspot.de

Mo, 17.09. Z- Rosenheim: attac rosenheim präsentiert: „Bedingungsloses Grundeinkommen“ – Vortrag und Diskussion mit Georg Frigger“, Beginn: 19:30 Uhr, www.bien2012.de/de/abstracts

Di, 18.09. Kranhalle München: Up In Smoke Tour IV: MONKEY3[Stonerrock | Lausanne, Schweiz]
GLOWSUN[Stonerrock | Lille, Frankreich] GRANDLOOM[Stonerrock, Psychedelic | Cottbus], www.feierwerk.de

Mi, 19.09. Strehles Biokantine Rosenheim: Bebop Schallplatten präsentiert: Hurray for the Riff Raff & Sam Doores, Kartenvorverkauf: Bebop Schallplatten, Samerstr. 4 in Ro, 08031 – 17520 oder info@bebop-schallplatten.de

Mi, 19.09. Kafe Marat München: Mittwochskafe: Orrängättäng (Punk) Mr. Burns (Punk), www.kafemarat.blogsport.de

Fr, 21.09. Z- Rosenheim: Spielfilm: „We want Sex: Made in Dagenham“/Frauencafe & Guests – es gibt Essen gegen Spende

Fr, 21.09. Hansa 39 München: 17. MUNICH HARDCORE FESTIVAL: Tag 1: SPREAD THE PLAGUE[Hardcore / Punk | München] GRAVITY LOST[Hardcore | München] PER CAPITA[Crust-Punk | München] NO GOD INNOCENT, www.feierwerk.de

Fr, 21.09. Kafe Marat München: Freitagskafe: „In Gin We Crust“-Special im aufgemotzten Raum 2
incl. Liveband. partiya (crust n grind | Minsk), www.kafemarat.blogsport.de

Sa, 22.09. Club Stiege Trostberg: Volxverätzung, 21 Uhr, www.club-stiege.de

Sa, 22.09. Hansa 39 München: 17. MUNICH HARDCORE FESTIVAL: Tag 2: ABYSS A.D.[Hardcore | Deutschland] ADAMS APPLE[Hardcore-Punk | Waldkraiburg] MARATHONMANN[Posthardcore, Postpunk | München] SLAMDAMN[Hardcore | München], www.feierwerk.de

So, 23.09. Z- Rosenheim: Die infogruppe präsentiert: Systemkrise- Warum der Kapitalismus an sich selber scheitert“ Vortrag mit Prof. Dr. Claus Peter Ortlieb, das Z ist ab 18 Uhr geöffnet um 19 Uhr beginnt der Vortrag, der Einritt ist frei!

So, 23.09. Hansa 39 München: FEHLFARBEN[Punk, Indie, Rock | Düsseldorf]
MITTEKILL[Indie, Electronica | Berlin], www.feierwerk.de

Mi, 26.09. 59 to1München: Torche, www.59to1.net

Do, 27.09. 59 to 1 München: DEAD ELVIS & HIS ONE MAN GRAVE + Support THE FABULOUS GO-GO BOY FROM ALABAMA & HIS ONE MAN BAND, www.59to1.net

Fr, 28. – Sa, 29.09. Halfing: Bavarian Battle open air 2012 mit: – Frames of Mind – Hypnos – Kinnara – Laceration – Mykvit – Paragon Belial – Pequod – Relinquished – Sear Bliss – Soleil Gris – Toxicwaltz – Wortmord, www.bbevents-rosenheim.de

Fr, 28.09. Kafe Marat München: Freitagskafe: Szenische Lesung mit Robert Stadlober und Thomas Ebermann: „Voller Entsetzen, aber nicht verzweifelt“ Mihail Sebastians Tagebücher 1935-1944 (…), www.kafemarat.blogsport.de

Fr, 28.09. 59 to1 München: The 59 Sound präsentiert ONE TRAX MINDS + Support BOTOX COMBO, www.59to1.net

Sa, 29.09. Ludwigsplatz Rosenheim: Critical Mass Rosenheim: Motto: „Wir blockieren nicht den Verkehr – wir SIND der Verkehr!“, Treffpunkt: 11:55 Uhr am Ludwigsplatz, jede_r darf mitradeln!
Danach gibt’s im Z-Rosenheim (Innstr. 45a) das Vegan Cafe. Libertier empfängt euch ab 13 Uhr im Z.

So, 30.09. Kafe Kult Müchen: White Lung (kaputter 90s grrrl Noise mit UK Postpunk, Vancouver) + Kids Of Zoo (Garagenoise, Melbourne), www.kafekult.de

Termine im Oktober:

Di, 02.10. Hansa 39 & Kranhalle München: RAGE AGAINST ABSCHIEBUNG 2012: DOS HERMANOS[Country Trash | München] SICKCITY[Indie | München] TUBBE[Electronica | München] CAPTAIN CAPA[Electropunk | Bad Frankenhausen] KEIN VORSPIEL[Balkan | Landshut] LOKOMOTIVE BLOKSCHOIJ[Folk, Balkan, Ska | Regensburg] MICROPHONE MAFIA[Rap, HipHop | Köln] NEONSCHWARZ[HipHop, Rap, Soul | Hamburg] RAPID – BENUTS spinoff[Ska | München] Mal élevé[Reggea, Ska, Dub, D], www.feierwerk.de

Mi, 03.10. bundesweite antinationale Demo „No ♥ for a deutschland“: 14:30 Uhr @ Stachus, München. Wer zu der dem aus Rosenheim mitfahren will kann sich bei uns (infogruppe-rosenheim@riseup.net) melden, weitere Infos zu zu der Aktionswoche gibt es auf: http://3oktober12.blogsport.de

Do, 04.10. Hansa 39: „Zahl nicht mehr als 6 Euro“-Tour KOTZREIZ[Punk | Berlin] VAGEENAS[Punkrock | Niederrhein], www.feierwerk.de

Fr, 05.10. Silo 1 Töging: live im silo1: missing andy + support, www.silo1.de

Sa, 06.10. Kranhalle München: MOTÖRBLOCK[Rock’n’Roll | München] TOPMODEL SXX SLX[Metal, Rock, Grunge | München] FIREDOG[Metal, Hardcore, Thrash | München], www.feierwerk.de

Sa, 06.10. Stadtbibliothek Rosenheim: 6. Poetry-Slam mit Musik von „My choice“, 20 Uhr, www.stadtbibliothek.rosenheim.de

So, 07.10. 59 to 1 München: THE REVEREND PEYTONS BIG DAMN BAND, www.59to1.net

So, 07.10. Z Rosenheim: die infogruppe rosenheim präsentiert den Politischen Film: „The truth lies in Rostock“ Die Wahrheit liegt (lügt) in Rostock (BRD, Großbritannien 1993, 78 min),

Di, 09.10. Kafe Kult Müchen: Give (mid-80-s DC style HC ala Swiz) + No Tolerance(Boston Straight Edge) + Vyst (rough dark HC/Crust), www.kafekult.de

Di, 09.10. Kranhalle München: NEGATIVE APPROACH[Hardcore, Punk | Detroit, USA]
PUNCH[Hardcore | San Francisco] , www.feierwerk.de

Fr, 12.10. 59 to 1 München: Most Wanted präsentiert SLAMDAMN + Support SUBNOTES, www.59to1.net

Fr, 12.10. Silo 1 Töging: live im silo1: the quakes + creeping demons, www.silo1.de

Sa, 13.10. Vetternwirtschaft Rosenheim: The Razorblades (Surf aus Wiesbaden) + The Rafits (Ramones/Misfits Tribute Band aus Transilvanien/Rumänien), 20 Uhr, www.vfbk.net, www.myspace.com/vetternrosenheim

Mi, 17.10. Silo 1 Töging: live im silo1: hellsingland underground + restless, www.silo1.de

Do, 25.10. Hansa 39 München: HELLNIGHTS 2012 BLITZKID[Punk, Rock, Horror | Bluefield, USA] THE OTHER [Horrorpunk | NRW] BLOODSUCKING ZOMBIES FROM OUTER SPACE [Horrorpunk, Psychobilly | Wien, Österreich] THE FRIGHT[Horrock ’n‘ Roll | Jena], www.feierwerk.de

Fr, 26.10. Kranhalle München: SCREED – Release-Show Why Should We Care: SCREED[Punk-Rock | München] STRAIGHTLINE[Hardcore | München] PUNCHERS PLANT[Punk, Hardcore | München], www.feierwerk.de

Sa, 27.10. Ludwigsplatz Rosenheim: Critical Mass Rosenheim: Motto: „Wir blockieren nicht den Verkehr – wir SIND der Verkehr!“, Treffpunkt: 11:55 Uhr am Ludwigsplatz, jede_r darf mitradeln!

Sa, 27.10. Kafe Marat München: Tapete (Rap) Crying Wölf (Rap) MC Geiver (Rap) GrGr (Elektro), www.kafemarat.blogsport.de

Sa, 27.10. Sunny Red München: SCHLECHT & SCHWINDLIG CONCERTS: BLACK MAGIC SIX[Punk | Helsinki], www.feierwerk.de

Sa, 27.10. Asta Kneipe Rosenheim: Candelilla + prosa

Sa, 27.10. Kafe Kult München: Heinz Karlhausen & the Diatonics (Jazzscore), www.kafekult.de

Mo, 29.10. Stadtbibliothek Rosenheim: Literatur und Musik : Man ist nicht z`Haus und doch nicht an der frischen Luft – Von Kaffee- und anderen Freudenhäusern mit Wolf Euba, Maria Reiter und Heinrich Klug: Texte von Alfred Polgar, Ludwig Thoma, Kurt Tucholsky u.a., Musik von Bartòk bis Piazolla (mit Akkordeon und Violoncello), www.stadtbibliothek.rosenheim.de

Mi, 31.10. Sunny Red München: SOYLENT GELB: Yelloween 2012 – Tag 1: SICK OF SOCIETY[Punk | Ulm] 1328[Beercore | München] ZOO ESCAPE[Punk-Rock | München], www.feierwerk.de

Termine im November:

Fr, 02.11. Sunny Red München: SOYLENT GELB: Yelloween 2012 – Tag 2: KOLLATERALSCHADEN[Punk | München] FACE DOWN FRIENDLY[Punk-Rock | München]
READY TO FALL[Rock | München] LANCE ARMLONG, www.feierwerk.de

Sa, 03.11. Vetternwirtschaft Rosenheim: 10tes good night white pride Konzert der infogruppe rosenheim: mit SWALLY OR SPIT (Hardcore-Punk, RO) und SLAMDAMN (Oldschool Hardcore, M) und SNIFFING GLUE (80s HC-Punk, NRW), 20 Uhr!, www.goodnight-whitepride.de.tf

Sa, 03.11. Kafe Marat München: Doom (Crust), www.kafemarat.blogsport.de

So, 04.11. 59 to 1 München: HAUDEGEN, www.59to1.net

Mi, 07.11. Hansa 39 München: THE AGGROLITES[Reggae, Soul | Los Angeles, USA],
www.feierwerk.de

Sa, 10.11. Hansa 39 München: 20 Jahre Missbrauch Festival: BLUT UND EISEN[Hardcore-Punk | Hannover] COR[Hardcore Punk | Rügen, Deutschland] MISSBRAUCH[Punk, Ska | München]
FREI SCHNAUZE[Hardcore, Punk, Ska | Berlin] THE GUMBABIES[Punk-Rock | München]
VOLXVERÄTZUNG[Punk | München], www.feierwerk.de

Sa, 10.11. 59 to 1 München: WANDA JACKSON, www.59to1.net

Fr, 16.11. 59 to 1 München: FRANTIC FLINTSTONES, www.59to1.net

Sa, 17.11. Silo 1 Töging: live im silo1: the baboonz, the buccaneers, the lazy bastards, www.silo1.de

Sa, 17.11. Hammerhalle Rosenheim: 16. MIR Deichhobbe Festival mit den vier besten regionalen Bands unter 23, Beginn 20 Uhr, www.musikinitiative.com

Do, 29.11. Muffathalle München: Konzertagentur Berthold Seliger präsentiert: Calexico & special guest, www.muffatwerk.de