Bayerische Spuren zu NSU-Rechtsterroristen

Fünf der neun Morde, die auf das Konto der Zwickauer Terrorzelle gehen, wurden in Nürnberg und München verübt. Welche Unterstützer und Kontaktleute hatte das NSU-Mörder-Trio in Bayern? Bereits Ende August berichtete die Süddeutsche Zeitung unter der Überschrift „Uwe Mundlos in Straubing Einem Täter auf der Spur“, dass Uwe Mundlos im August 1994 an einem neonazistischen August Weiherfest in Straubing teilnahm. Nach Recherchen des BR-Politmagazin „Kontrovers sind die NSU-Kontakte nach Franken und Niederbayern enger als bisher bekannt. Bei einer Durchsuchungsaktion 1998 fanden Ermittler eine Liste mit Kontaktdaten von bekannten Rechtsextremen – auch aus Nürnberg und Niederbayern. Konkret stehen zwei Straubinger Neonazis auf der Liste, die „Kontrovers“ vorliegt. Hier der Kontroversbericht:

http://www.br.de/fernsehen/bayerisches-fernsehen/sendungen/kontrovers/120919-kontrovers-nsu-untersuchungsausschuss-100.html

Bereits im November vergangenen Jahres berichtete report MÜNCHEN über das Umfeld und der Strategie des braunen Netzwerks.

http://www.br.de/fernsehen/das-erste/sendungen/report-muenchen/report-brauner-terror100.html