Antikapitalistische Demonstration am 30.04. in Rosenheim

„Für ein einfach geileres Leben“ demonstrieren am kommenden Dienstag, 30.04., ab 19.00 Uhr linksradikale Gruppen vom Bahnhof weg durch die Innenstadt. Sie fordern am Vorabend des „Internationalen Kampftages der Arbeiter_innenklasse“ eine demokratische, also selbstverwaltete Gesellschaft.

Spaß müsse sein, Kapitalismus nicht. Frech überschreiben drei linksradikale Rosenheimer Gruppen ihre Forderungen im Vorfeld des 1.Mai.
Die Demonstration auf Initiative der Roten Zora greift dabei die Krisenauswirkungen in den südlichen Ländern Europas genauso auf wie
prekäre Arbeitsbedingungen vor Ort. Auch rassistische Asylpolitik, Militarisierung der Gesellschaft bis hin zu Polizeigewalt in Rosenheim sollen die Themenpalette füllen.

Die Logik des Kapitalismus – so zu lesen bei http://geileres.rosenheim.tk – sei „der Grund warum täglich ca. 30.000 Menschen verhungern, obwohl alle Menschen dieser Welt sogar 2,5 mal mit Nahrung versorgt werden könnten, und, warum Wohnungen leerstehen während draußen auf der Straße Menschen frieren.“ Um dies zu ändern werde es auch des Politischen Streiks bedürfen. „Dieser muss nicht nur für uns selbst, sondern auch für die DGB-Gewerkschaften wieder eine Handlungsoption werden,“ ist im Aufruf zur Demonstration zu lesen, der auch von der Sozialistischen Deutschen Arbeiterjugend (SDAJ Rosenheim)und der infogruppe unterstützt wird.

Die Demonstration „für eine solidarische und demokratische, also selbstverwaltete Gesellschaft, für ein einfach geileres Leben“ beginnt um 19.00 Uhr mit einer Auftaktkundgebung am Bahnhof.