Rosenheimer (Kurz-)Infomail Mai 2013

Hallo allerseits,

„Infomail“ ist eigentlich zu viel gesagt für das, was wir euch dieses Mal servieren können. Aber es kommt so einiges auf den Tisch in den nächsten Tagen und da wollen wir doch zum Essen aufrufen.

So schon am heutigen Freitag, wenn Prof. Dr. Ulrich Klemm referiert, warum Bildung entstaatlicht und entschult werden muss. Gleich am Sonntag schließt Friedrich Burschel mit dem „Systemfehler Verfassungsschutz“ an. Und dann steht der 1.Mai vor der Türe. Noch am Dienstag rufen wir mit anderen linksradikalen Gruppen zu einer Vorabend-Demonstration „Für ein einfach geileres Leben“ auf und freuen uns auf eure Beteiligung. Genau wie am darauf folgenden Samstag, 04.05., wo es im Rahmen der Critical Mass gegen das Auto-Zentristische Verkehrskonzept des City-Managements anzurad’ln gilt. Und der 05.05. ist schon wieder Erster Sonntag im Monat – mit den Politischen Filmen „Rémue Menage“ und „Öffnungszeiten“. Sechs gute Gründe in nur zehn Tagen den Arsch hochzubekommen. Und bereits eine Woche später (12.05.) referiert Roman Danyluk zu Operaismus und Arbeiter_innenautonomie.

Ihr seht: Volles Infotainment, das Arbeit nicht nur theoretisch aufgreift, sondern uns praktisch auch sehr viel davon macht. Bitte seht uns deshalb nach, dass wir uns fast ausschließlich auf Termine und Geschehnisse in Rosenheim beschränken (und auch dazu gäbe es noch mehr zu sagen). Gerade geht nicht mehr. Auch wir hoffen, dass wir schon bald wieder ein „richtiges“ Infomail erstellen können.

Keine Zeit für einen Gruß

– infogruppe –

Inhaltsverzeichnis

1. Fr, 26.04.@Z: Mythos Schule [Vortrag]
2. So, 28.04.@Z: Systemfehler Verfassungsschutz [Vortrag]
3. Di, 30.04.@Bahnhof: Für ein einfach geileres Leben [Demo]
4. Mi, 01.05.@global: Internationaler Kampftag der Arbeiter_innenklasse
5. Sa, 04.05._14.00@Ludwigsplatz: Critical Mass [Aktion]
6. So, 05.05.@Z: Rémue Menage & Öffnungszeiten [Film]
7. So, 12.05.@Z: Wir wollen Alles – Operaismus & Autonomie [Vortrag]
8. Termine Dritter
8.1. Sa, 27.04.@Z: 55.Geburtstag Otto Schmeings [Gedenkfeier]
8.2. So, 05.05@Surberg: Gedenkfeier für die Opfer des Todesmarsches
8.3. Mo, 13.05.@Z: Lesung „Verbrannter Bücher”
9. Meldungen aus Rosenheim & Region
9.1. Nazigewalt in Rosenheim nicht verharmlosen! [PM]
9.2. „An die Bevölkerung Bad Reichenhalls“
9.3. Kriegerdenkmal Prien verziert
9.4. Bibliothek_A eröffnet

1. Fr, 26.04.@Z: Mythos Schule [Vortrag]

Am Freitag den 26.04.2013 laden die GEW Rosenheim und die infogruppe rosenheim zu einem Vortrag mit Ulrich Klemm zum Thema “Mythos Schule – Warum Bildung entstaatlicht und entschult werden muss” ins Z (Innstraße 45a, Rosenheim) ein. Klemm ist Vater von vier Kindern, Sozialwissenschaftler, Hochschullehrer, Verleger und Autor.
Seine zentrale These ist, dass Bildung und Lernen nur dann wirklich gelingen können, wenn sie entstaatlicht und entschult werden. In den Mittelpunkt seiner Argumentation stellt er fünf traditionelle Vorstellungen von Schule, die er als Mythen bezeichnet:
* Schule sichert Wissen
* Schule schützt Kinder
* Schule garantiert kulturellen Fortbestand
* Schulreformen verbessern Schule
* Heute wissen wir alles besser
Erst wenn wir es wagen, uns auf eine demokratische Vorstellung von Schule einzulassen und Bildung “vom Kinde aus” denken, werden wir den Blick frei bekommen für eine freiheitliche und humane Veränderung unseres Bildungssystems.
Der Vortrag beginnt um 20 Uhr, der Eintritt ist frei.

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2. So, 28.04.@Z: Systemfehler Verfassungsschutz [Vortrag]

Während die zweite, schwarz-gelbe Merkel-Regierung unter Federführung der derzeitigen Familienministerin Kristina Schröder einen konzentrierten rechten Rollback eingeleitet hat, schießen aus Wissenschaft, Bildung, Politik und Medien Extremismus-theoretische Ansätze ins Kraut: mit der Hufeisen-Theorie der Jesse/Backes-Schule, einer höchst fragwürdigen „Extremismusklausel“ und einer massiven Offensive des Verfassungsschutzes in der Politischen Bildung werden derzeit Definitionsmacht, gesellschaftliche Deutungen und Feinderklärungen entschieden nach rechts außen verschoben. Dorthin, wo die „Mitte der Gesellschaft“ vermutet werden kann, die sich als „wehrhafte Demokratie“ gemäß in jeder Hinsicht überkommener Abgrenzungen gegen die drohenden „Extremismen von links und rechts (und von Seiten „der Ausländer“)“ zu erwehren habe. Im Fokus dieser Ausgrenzungsleistungen stehen v.a. Linke jeder Provenienz, Kritiker des Kapitalismus, des staatlichen Rassismus‘, Antifa-Aktivist_innen und unbequeme Störer_innen der
monströsen bundesrepublikanischen Gartenzwerg-Idylle. Ein zentraler Player in dieser Entwicklung ist der Verfassungsschutz, der 1950 gegründete Inlandsgeheimdienst. Während nicht zum ersten Mal im Zusammenhang mit dem „NSU“-Skandal die Systemfehler des Dienstes offenbar werden und von einer alarmierenden Verstrickung (ob über Geldzahlungen, V-Leute, logistische Unterstützung und Deckung) des Bundesamtes und der 16 Landesämter für Verfassungsschutz in die Nazi-Szene ausgegangen werden kann, drängt der selbe Dienst mit Bildungsmaterial, „Demokratielotsen“, „wissenschaftlicher“ Begleitliteratur und Präventions- sowie Informationsangeboten in die Öffentlichkeit, an die Schulen und in die Politische Bildung, die bisher eher eine Domäne freier Träger war. Auch hier geht es darum, die Deutungs- und Definitionshoheit über das gesellschaftliche Leben und zulässige Formen der Kritik an sich zu ziehen, zu sichern und mit wirksamen repressiven Methoden durchzusetzen. Es geht kein Aufschrei der Empörung durch die „
Zivilgesellschaft“, kein Protest von Seiten der Lehrer_innen und Eltern und anderer Institutionen der politischen Bildung ist zu hören und der Artikel 1 des Grundgesetzes scheint zu lauten: „Das Image des Verfassungsschutzes ist unantastbar“. Während linke Initiativen gegen Nazis, Blockierer_innen von Nazi-Aufmärschen und entsprechende staatlich geförderte Projekte mit einem dreisten Extremismusverdacht geschurigelt werden, kann der Verfassungsschutz noch aus dem Skandal mit mindestens 10 Neonazi-Mordopfern Kapital schlagen. Es wird Zeit, sich über wirksame Gegenstrategien Gedanken zu machen.
http://infogrupperosenheim.tk/2013/02/systemfehler-verfassungsschutz-referent-friedrich-burschel/

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3. Di, 30.04.@Bahnhof: Für ein einfach geileres Leben [Demo]

„Für ein einfach geileres Leben“ demonstrieren am kommenden Dienstag Abend, 30.04., linksradikale Gruppen in der Rosenheimer Innenstadt. Eine demokratische, also selbstverwaltete Gesellschaft, wird dabei am Vorabend des Internationalen Kampftages der Arbeiter_innenklasse gefordert.

Spaß müsse sein, Kapitalismus nicht. Frech überschreiben drei linksradikale Rosenheimer Gruppen ihre Forderungen im Vorfeld des 1.Mai. Die Demonstration auf Initiative der Roten Zora greift dabei die Krisenauswirkungen in den südlichen Ländern Europas genauso auf wie prekäre Arbeitsbedingungen vor Ort. Auch rassistische Asylpolitik, Militarisierung der Gesellschaft bis hin zu Polizeigewalt in Rosenheim sollen die Themenpalette füllen.

Die Logik des Kapitalismus – so zu lesen bei http://geileres.rosenheim.tk – sei „der Grund warum täglich ca. 30.000 Menschen verhungern, obwohl alle Menschen dieser Welt sogar 2,5 mal mit Nahrung versorgt werden könnten, und, warum Wohnungen leerstehen während draußen auf der Straße Menschen frieren.“ Um dies zu ändern werde es auch des Politischen Streiks bedürfen. „Dieser muss nicht nur für uns selbst, sondern auch für die DGB-Gewerkschaften wieder eine Handlungsoption werden,“ ist im Aufruf zur Demonstration zu lesen, der auch von der Sozialistischen Deutschen Arbeiterjugend (SDAJ Rosenheim) und der infogruppe unterstützt wird.

Die Demonstration „für eine solidarische und demokratische, also selbstverwaltete Gesellschaft, für ein einfach geileres Leben“ beginnt um 19.00 Uhr mit einer Auftaktkundgebung am Bahnhof.

Aufruf bei: http://geileres.rosenheim.tk

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4. Mi, 01.05.@global: Internationaler Kampftag der Arbeiter_innenklasse

In Rosenheim beginnt der „Kampftag der Arbeiter_innenklasse“ bereits am Di 30.04.13 mit einer antikapitalistischen Vorabenddemo unter dem Motto: „Für ein einfach geileres Leben – Für die soziale Revolution! Die Katastrophe ist nicht was kommt, sondern was ist!“. Am 1. Mai beginnt dann um 9.00 Uhr der DGB Demonstrationszug an der Städtische Realschule für Mädchen und zieht über Salinstraße zum Gewerkschaftshaus . Dort spricht ab ca. 10.00 Uhr Carsten Kuttnik (Projektsekretär Luft- und Raumfahrt, IG Metall ) zu aktuellen gesellschaftspolitischen Themen. Im Rahmenprogramm ist der Auftritte des Liedermachers Martin Piper angekündigt und für Kinderbetreuung sowie das leibliche Wohl ist nach DGB Angaben gesorgt. mehr Infos gibt es unter: http://suedostoberbayern.dgb.de
Am Nachmittag (15:00 Uhr) findet dann in der Vettern (www.vfbk.net) das traditionelle Maifest mit Gorilla Rodeo (Ska-Swing-Surf-Polka-Country-Punk aus Ingolstadt),Kinderbespaßung, Grill, Fass und Bar statt.
Für alle, denen das 1. Mai Angebot in Rosenheim  zu bürgerlich ist, gibt es durchaus auch Alternativen
z.B. Naziaufmärsche in Würzburg und Frankfurt verhindern:
Würzburg: Naziaufmarsch des Freien Netz Süd blockieren
http://nopasaranwue.blogsport.de/
 
Frankfurt: Naziaufmarsch verhindern — Befreite Gesellschaft erkämpfen
http://stuermischezeiten.blogsport.eu/
 
oder doch wieder nach Berlin fahren?
Berlin: Vormittags Nazis blockieren in Schöneweide (www.1mai-nazifrei.tk), nachmittags chillen beim Barrio Antifascista und um 18 Uhr zur revolutionären 1. Mai Demo in Kreuzberg (Spreewaldplatz)
 
ansonsten gibt es auch in näher gelegenen Städten linksradikale Demos und Aktionen:
München:
11:00 Uhr | Kampf der Arbeit – Kundgebung  |  Rindermarkt (nähe Marienplatz), mehr Infos siehe Plakat
 
Nürnberg:
11:30 Uhr | Revolutionäre 1.Mai Demo “Zusammen die kapitalistische Ruine zum Einsturz bringen – Für die soziale Revolution” |  Bauerngasse Ecke Gostenhofer Hauptstraße
14:00 Uhr | Strassenfest 2013  (u.a. Are you great, Nürnberg [Indie] – Screama Ballerina, London UK [Rock’n Roll, Screamopunk] – Brickheads, Serbien [Hardcore, Speedrock] – Oferta especial, Spanien [Skapunk]) | 14.00h | Müllner Straße – Ecke Adam Klein Str.
Mehr Infos: http://www.redside.tk
 
Salzburg:
11 Uhr am Bahnhof. Weitere Infos auf: http://infoladensalzburg.wordpress.com/
 
Freiburg
12:30 Uhr | Li­ber­tä­re 1. Mai-​De­mons­tra­ti­on “Nie­der mit der Ar­beit. Gegen Staat, Na­ti­on und Ka­pi­tal”Stüh­lin­ger Kirch­platz/Wan­ner­stra­ße
Mehr Infos: http://01maifreiburg.blogsport.de/
Waldkraiburg
Weniger spektakulär, dafür regional: In Waldkraiburg lädt die Sozialistische Alternative Voran (SAV) zum Vortrag “Den Kapitalismus abschaffen – Für eine sozialistische Alternative”. Es sprechen Max Brym und Beate Jenkner.

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5. Sa, 04.05._14.00@Ludwigsplatz: Critical Mass [Aktion]

Mit neuem Konzept startet die Critical Mass in 2013. Statt der monatlichen Ausfahrten, denen zuletzt wenig Teilnehmende beiwohnten, wird es zu einzelnen Anlässen eine CM geben. Auch die Uhrzeit wird geändert: Treffpunkt ist um 14.00 Uhr am Ludwigsplatz.
Die erste Critical Mass 2013 ist angesichts des Aktionstags „Rosenheim in Bewegung“ am Samstag, 04.Mai. Dem alljährlich vom City-Management organisierten Autosalon am Max-Josefs-Platz wollen wir vergnügt entgegenradeln.

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6. So, 05.05.@Z: Rémue Menage & Öffnungszeiten [Film]

„Öffnungszeiten“ und „Remue-Ménage“ heißen die beiden Titel, die die infogruppe rosenheim in der Reihe „Der Politische Film“ am Sonntag, 05.Mai ab 19.00 Uhr im Linken Zentrum „Z“ aufführt. Diese „Pflichtfilme für Gewerkschafter_innen“, so die Veranstalter_innen, zeigen nicht nur prekäre Lebens- und Arbeitsbedingungen von Migrant_innen in München und Paris, sondern auch, wie Betroffene sich wehren.

„Öffnungszeiten“
Rund um die Hackerbrücke, also mitten in München, einer der reichsten Städte der Welt, spielt sich der Film „Öffnungszeiten“ die meiste Zeit ab. Dort schlafen Arbeiter_innen auf Parkbänken, in Aufenthaltsräumen der deutschen Bahn oder pendeln durch Zimmer ihrer Bekannten. Angehörige sozial benachteiligter Gruppen, insbesondere der türkischen und der Roma-Minderheit in Bulgarien, verdingen sich aus Perspektivlosigkeit in der Heimat in ganz Europa. Als halbwertig behandelte EU-Bürger dürfen sie überall hin reisen, erhalten aber nur unter schwierigen Bedingungen eine Arbeitserlaubnis. In München arbeiten sie häufig als Tagelöhner, für unglaublich schlechte Gehälter und werden zudem regelmäßig um ihr Geld betrogen. Doch einige sind bereit für ihre Rechte einzutreten und zu kämpfen.

„Remue-Ménage“
Einige Schritte weiter gegangen sind 2002 die Migrant_innen, die in Remu-Ménage portraitiert werden. Die meisten stammen aus West-Afrika, alle arbeiten sie über Subunternehmen für den Hotelkonzern Accor. In nahezu aussichtsloser Lage beschließen sie, sich gegen herabwürdigende Arbeitsbedingungen zur Wehr zu setzen und treten in den Streik. Wer glaubt, ein erfolgreicher Arbeitskampf bräuchte einen Organisationsgrad von 70%, eine Riesengewerkschaft sowie deren Funktionär_innen, wird in dem Film eines besseren belehrt: Ein Jahr treten die Frauen in Streik. Unterstützt durch eine Solidaritätsgruppe besetzen sie Hotel-Foyers, verschaffen sich Zugang zu den Büros der Bosse und können einen Großteil ihrer Forderungen nach einem Jahr hartnäckigem Kampf durchsetzen. Als die Betriebsrätin zwei Jahre später gekündigt wird, flammen die Kämpfe von Neuem auf.
Der Filmvortrag beginnt ab 19.00 Uhr im Linken Zentrum in Selbstverwaltung, Z, in der Innstraße 45a. Bereits ab 18.30 Uhr bietet die Rote Zora im Rahmen der Volxküche Essen gegen Spende an.

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7. So, 12.05.@Z: Wir wollen Alles – Operaismus & Autonomie [Vortrag]

Am Sonntag, den 12. Mai kommt der Autor Roman Danyluk für einen Vortrag zu Theorie und Praxis des Operaismus und der Arbeiter_innenautonomie nach Rosenheim. Die Veranstaltung beginnt um 19.00 Uhr im Z, dem Linken Zentrum in Selbstverwaltung an der Innstraße 45a.
Mit dem Auftauchen des Operaismus im Italien der 1960er Jahre entstand eine neue radikale Strömung der emanzipatorischen Linken. Zusammen mit den selbstorganisierten Arbeiter_innenkämpfen in den norditalienischen Fabriken, bildeten die operaistischen Gruppen fortan das Fundament der autonomen Bewegung.
Obwohl tief in der innermarxistischen Diskussion verwurzelt, brach der Operaismus mit vielen traditionslinken Vorstellungen. In seiner Theorie und Praxis hatten etwa der Parlamentarismus oder ein staatlicher Weg zur Revolution keinen Platz mehr. Stattdessen entwickelte sich der Begriff der Arbeiter_innenautonomie zur zentralen Kategorie. Dieser bedeutete die Selbstorganisierung der Kämpfe außerhalb gewerkschaftlicher Leitung und politischer Logik. Im Laufe der Zeit wurde das Konzept der Autonomie Schritt für Schritt erweitert und beinhaltete schon bald die umfassende Vorstellung einer solidarischen proletarischen Gemeinschaft aller Lohnabhängigen und Erwerbslosen.
Die autonome Emanzipationsbewegung sollte die gesellschaftlichen Bedingungen des Austausches, der Produktion und des Zusammenlebens selbst organisieren, die unabhängig von der bürgerlichen Legalität, unabhängig vom Tauschgesetz, von der Zeitleistung und vom Eigentumsgestz sind.
Der Referent Roman Danyluk (München), Autor des Buches “Befreiung und soziale Emanzipation – Rätebewegung, Arbeiterautonomie und Syndikalismus” (Edition AV, Lich 2012), wird auf der Veranstaltung auf die Geschichte und Gegenwart der operaistischen Konzepte und der autonomen Bewegung eingehen. Dabei sollen sowohl die Stärken – etwa eine gründliche und tiefgehende Untersuchungsmethode – als auch die Niederlagen der operaistisch-autonomen Gruppen zur Sprache kommen.
 
Der Vortrag wird von der infogruppe rosenheim in Kooperation dem Kurt Eisner Verein organisiert. Die Veranstaltung beginnt um 19:00 Uhr im Rosenheimer Z, (Innstr 45a, ehem. Irrlicht), der Eintritt ist frei. Das Z hat ab 18:00 Uhr als infoladen geöffnet und ab etwa 18:30 Uhr gibt es in der veganen „SoKü“ Essen gegen Spende.

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8. Termine Dritter

8.1. Sa, 27.04.@Z: 55.Geburtstag Otto Schmeings [Gedenkfeier]

Das Z lädt am 27. April zu „Otto Schmeing’s Geburtstagsfeier“ ein

Am 30.09.2011 verstarb, viel zu früh, Otto Schmeing.
Er war in Rosenheim gewerkschaftlich und politisch tätig. In seinem Stadtteil Happing gründete er den Stadtteilverein, welcher heute aktiv viele Mitbürger unterstützt und im Stadtteil einen wichtigen Ansprechpartner darstellt. Von der Sozialen Stadt Rosenheim wird Otto Schmeing alsEhren amtlicher der ersten Stunde bezeichnet. Otto brachte sich lokal auch in verschiedenen NGO’s (Nicht-Regierungs-Organisationen) oft richtungsweisend ein.
Das Z (Linkes Zentrum in Selbstverwaltung, Innstr. 45a, ehemals Buchladen Irrlicht) lädt am Samstag, 27. April 2013, zu „Otto’s Geburtstagsfeier“ ein. Otto Schmeing wäre an diesem Tag 55 Jahre alt geworden.
In seinem Sinne sollen nochmals seine Freunde und Aktive der Initiativen und Verbände, in denen Otto aktiv war, zusammengebracht werden.
Ihm zu ehren wird der Weg zum Z in „Otto-Schmeing-Weg“ benannt. Die Übergabe des Straßenschilds übernimmt, mit einer Begrüßungsrede, Maria Noichl MdL (SPD).
Neben kurzen Ansprachen von Verbandsvertreter_innen soll vor allem Raum zum gemütlichem Austausch sein. Getränke sind gegen eine selbstgewählte Spende erhältlich oder können mitgebracht werden.

8.2. So, 05.05@Surberg: Gedenkfeier für die Opfer des Todesmarsches

Am 3. Mai 1945 wurden an einem Waldrand nahe bei Surberg 61 meist jüdische KZ-Häftlinge von den Männern der begleitenden SS-Wachmannschaft erschossen – wenige Stunden vor dem Eintreffen der amerikanischen Truppen. Die Häftlinge hatten einen langen Leidensweg durch Konzentrationslager wie Auschwitz, Buchenwald und Flossenbürg hinter sich. Noch in den letzten Kriegstagen waren sie auf „Todesmärsche“ geschickt worden…
Zum Jahrestages dieses Massakers im Mai veranstaltet der Kreisverband Traunstein der VEREINIGUNG DER VERFOLGTEN DES NAZIREGIMES – BUND DER ANTIFASCHISTEN seit vielen Jahren die Gedenkfeier in Surberg.
Die zehn Morde der Neonazigruppe NSU, aber auch die verstärkte Nazipropaganda im Südosten Bayerns zeigen, wie wichtig es ist, auch heute noch die Erinnerung an das damalige Geschehen aufrecht zu erhalten.

Ansprache: Marko Feingold
Marko Feingold wurde 1913 als österreichischer Staatsbürger in der heutigen Slowakei geboren und wuchs in Wien auf. Nach dem „Anschluss“ Österreichs an Deutschland emigrierte er in die Tschechoslowakei, wo er 1939 von den Nazis verhaftet wurde. In den folgenden Jahren nacheinander in die Konzentrationslager Auschwitz, Neuengamme, Dachau und Buchenwald verschleppt, wurde er erst im April 1945 von amerikanischen Truppen befreit.

Hofrat Marko Feingold ist seit 1977 Präsident der Israelitischen Kultusgemeinde Salzburg.

Gedenkstätte Surberg | So, 05.Mai | 13.00 Uhr

8.3. Mo, 13.05.@Z: Lesung „Verbrannter Bücher”

7. Mai 1933 in Rosenheim – es brannte auf dem Max-Josefs-Platz Rosenheim, eine der Keimzellen des nationalsozialistischen Terrors in Deutschland, ging auch bei der Bücherverbrennung „mit gutem Beispiel“ voran. Bereits am 7. Mai 1933, Tage vor der reichsweiten Aktion, fand auf dem Max-Josefs-Platz vor der Marien-Apotheke eine öffentliche Bücherverbrennung statt.
Die Rosenheimer Hitlerjugend, der Bund deutscher Mädchen und das Jungvolk verbrannten unter den Klängen einer SA-Kapelle „undeutsche“ Literatur. Damit einher ging auch die „Säuberung“ der Rosenheimer Buchhandlungen und Büchereien.
Sofort nach der offiziellen Machtübernahme der Nazis Ende Januar 1933 war es Schlag auf Schlag gegangen. Bereits am 4. Februar hatte Reichspräsident Hindenburg eine Verordnung „zum Schutz des deutschen Volkes“ erlassen, die die Presse- und Versammlungsfreiheit einschränkte. Am 24. März war das „Ermächtigungsgesetz“ gefolgt, am 26. März eine erste „Liste verbrennungswürdiger Bücher“, die am Ende über 160 Schriftsteller und Autoren umfasste. 2013 jährt sich dieses niederträchtige Vorgehen zum 80sten Mal!
Attac Rosenheim wird daran erinnern und am Montag, dem 13.5.2013 im „Z“, Innstr. 45 a, eine Lesung (mit Musik) aus verbrannten Schriften (u. A. von Brecht, Graf, Heine, Kafka, Kästner) durchführen.
Beginn ist um 19.30 Uhr; Gäste sind gerne willkommen, der Eintritt ist frei.
Nie wieder Faschismus – nie wieder Krieg!

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9. Meldungen aus Rosenheim & Region

9.1. Nazigewalt in Rosenheim nicht verharmlosen! [PM]

Vom 11.04.2013
In den letzten Tagen gab es mehrere Nazi-Überfälle auf Menschen, die nicht in deren beschränktes Weltbild passen. So prügelten Medienberichten zufolge, am Montagabend die Neonazis im Alter von 18 bis 30 Jahren auf offener Straße mit einem Schlagstock zwei Jugendliche (darunter „ein 14 Jahre alter Jugendlicher aus der Türkei“1 ) krankenhausreif2. Ein weiterer, in den Lokalmedien wenig beachteter, Naziübergriff ereignete sich bereits in der Nacht von Freitag auf Samstag (06.04.13). Eine Gruppe Neonazis überfiel vermummt und bewaffnet eine Rosenheimer Wohngemeinschaft.
Der infogruppe rosenheim sowie weiteren Medien liegt eine eMail vor, in der der Vorfall wie folgt beschrieben wird:
„Am Samstagmorgen (ca. 4:30 Uhr) hat eine Gruppe vermummte und mit Holzlatten und Messer bewaffnete Nazis die Wohnungstüre einer Rosenheimer Wohngemeinschaft eingetreten. Ziel des Naziübergriffes war es offensichtlich die Bewohner zu verprügeln. Die Täter konnten zwar von den Bewohnern aus der Wohnung vertrieben werden, (…) auch bei diesem Angriff gab es (…) Verletzte. Beispielsweise wurde einem auf dem Boden liegenden Betroffenen von den Nazis mit einer Holzlatte auf den Kopf geschlagen, dieser erlitt unter Anderem eine leichte Gehirnerschütterung.“ und weiter heißt es, dass: „in der folgenden Nacht erneut rechte Angreifer versuchten in die Wohnung einzudringen.“
Da es sich um eine Wohngemeinschaft von Punks handelt, versuchen einige Medien und das Polizeipräsidium Oberbayern die brutalen Übergriffe als Auseinandersetung „Rechte gegen Linke Extremisten“ zu inszenieren. Die Punks werden der umstrittenen, weil Neonazis verharmlosenden, Extremismustheorie folgend als „Linksextremisten“ verunglimpft. Auch dies wird von den Verfasser_innen der eMail kritisiert:
„Mit dieser Darstellung wird der Eindruck erweckt, als seien der Neonaziüberfall nicht so schlimm, oder als würden die Bewohner gar eine Mitschuld tragen. Auch vermittelt der Artikel den Eindruck als seien die Bewohner an einer Auseinandersetzung zwischen Punks und Neonazis im März beteiligt gewesen, dies ist nicht richtig. Ob es diesen Märzvorfall überhaupt gegeben hat, oder er von den Nazis erfunden wurde ist nicht bekannt.“
Für die infogruppe rosenheim zeigen die Vorfälle, dass es immer noch ein „Naziproblem“ in der Region Rosenheim gibt, welches nicht verharmlost werden darf. „Die Brutalität und Dreistigkeit mit der Neonazis in den vergangen Tagen zugeschlagen haben zeigt nicht nur, welche Gefahr von rechten Schlägern ausgeht, sondern auch, wie sicher sich Nazis in Rosenheim offenbar fühlen. Es wäre nun wichtig, entschlossen und von allen Seite dagegen vorzugehen und sich nicht die Aussagen von Nazis ungeprüft zu eigen zu machen. Extremismustheorien sind hier vollkommen unangebracht und lenken vom wirklichen Problem ab,“ so Michael Kurz ein Sprecher der infogruppe rosenheim.

1http://www.sueddeutsche.de/bayern/rosenheim-zwei-neonazi-ueberfaelle-in-zwei-tagen-1.1645099
2„Beide Angriffsopfer wurden wegen ihren Verletzungen im Anschluss im Krankenhaus ambulant behandelt.“,

9.2. „An die Bevölkerung Bad Reichenhalls“

Bad Reichenhall scheint uns nach wie vor als Ort an dem rechte Traditionspflege gelebt und deutscher Militarismus gefeiert wird. Alt- und Neonazis fühlen sich immer noch wohl in der Kleinstadt, „wo die Zeit Urlaub macht“. Aber es gibt auch kleine Anzeichen der Veränderung. Auf der Kreta-Gedenkfeier 2012 wurden erstmals auch griechische Vertreter_innen eingeladen und seit August 2012 trägt die Reichenhaller Bundeswehrkaserne nicht mehr den Namen des „Schlächters von der Krim“, dem antisemitischen Massenmörder und Nazigeneral Rudolf Konrad. Wir begrüßen diese ersten Schritte in Richtung einer demokratischen Aufarbeitung der Stadtgeschichte. Deshalb verzichten wir im Jahre 2013 auf eine antifaschistische Demonstration, fordern aber von der Bad Reichenhaller Zivilgesellschaft weitere Schritte, die da wären :
 
I. Protest gegen das jährliche SS-Gedenken im Mai am Kugelbachparkplatz (Ortsteil Karlstein)
II. Entfernung des SS-Denkmals am Bad Reichenhaller Friedhof
III. Entfernung des Reichsadlers an der Hochstaufen-Kaserne
IV. Entfernung des nationalsozialistischen Landser-Bildes an der Hochstaufen-Kaserne
V. Entfernung des geschichtrevisionistischen Kicrchen-Bildes zum 25. April 1945, auf dem die Allierten als apokalyptische Reiter dargestellt werden
VI. Distanzierung von dem Kameradenkreis der Gebirgstruppe und keinerlei Zusammenarbeit mit dieser „Selbsthilfegruppe der Kriegsverbrecher“
VII. Umbenennung der Kreta-Brücke
VIII. Öffentliches Erinnern an die Kriegsverbrechen der Reichenhaller Gebirgsjäger wie dem Massaker von Skines, z.B. in Form eines Denkmals für die Opfer der Bad Reichenhaller Gebirgsjäger
IX. Erinnern an den lokalen antifaschistischen/antimilitaristischen Widerstand wie er Beispielsweise von Johann Winkler und Gottfried Reischl praktiziert wurde
X. Widerstand gegen die monatlichen NPD-Stammtische in Bad Reichenhall sowie aller anderen rechten Treffen, Veranstaltungen und Aktionen
 
Anfang 2010 haben wir, das antifaschistische Rabatzbündnis, die Bad Reichenhaller Zivilgesellschaft aufgefordert gegen das jährliche SS-Gedenken in Bad Reichenhall aktiv zu werden. Leider wurde unser Aufruf ignoriert und wir kündigten für 2011 aktive Proteste an. Bei unseren Vorbereitungen auf die Demonstration stießen wir jedoch auf derart skandalöse Bad Reichenhaller Zustände, welche die SS-Gedenkfeier nur als Spitze des rechten Eisberges erscheinen lässt. So demonstrierten am 21.05.2011 anlässlich des 70. Jahrestag der deutschen Invasion auf Kreta über 200 Antifaschist_innen in Bad Reichenhall gegen „rechte Traditionspflege, Nazis und den militaristischen, nationalistischen deutschen Normalzustand“. 2012 wiederholten wir diese Demonstration. Jetzt, 2013 geben wir der Bevölkerung von Bad Reichenhall erneut die Chance die für eine Demokratie untragbaren Zustände zu ändern. Sollten die von uns geforderten Schritte wieder ignoriert werden, sehen wir uns für 2014 verpflichtet in Bad Reichenhall erneut zu
intervenieren.
 
Also wenn Ihr nicht wollt dass wir wiederkommen – macht was gegen den rechten, nationalistischen und geschichtsrevisionistischen Müll in Eurer Stadt.
Bad Reichenhall muss endlich entnazifiziert und entmilitarisiert werden !
Rabatz-Bündnis im März 2013 (veröffentlicht im April 2013)

9.3. Kriegerdenkmal Prien verziert

Das Kriegerdenkmal in Prien am Chiemsee (Foto: „Krative Kunst gegen das graue Rosenheim“, http://kratiff.wordpress.com/)
Unbekannte Aktivist_innen der “AG Krautkiller” haben vergangenen Woche ein Kriegerdenkmal “besudelt”
Auch in Prien am Chiemsee gibt es – wie in vielen bayerischen Gemeinden – Denkmäler und Kapellen, die an die toten Verbrecher* des Nationalsozialismus erinnern, während der zig Millionen Opfer eher verschämt und versteckt gedacht wird. In Mittenwald beispielsweise musste ein Denkmal erst 2010 durch zivilen Ungehorsam durchgesetzt werden, während die dort ansäßigen Gebirgsjäger-Truppen schamlos sogar der “gefallenen” Esel der Wehrmacht nachtrauern.
Auch im schönen Kurort Prien am Chiemsee gibt es ein “Kriegerdenkmal”, das an die toten deutschen Soldaten des ersten und zweiten Weltkriegs erinnern soll. In der Nacht zum Gründonnerstag haben Unbekannte das Denkmal mit der Aufschrift “Keine Träne den Deutschen” versehen.
Während das Nachrichtenportal “rosenheim24” noch über Motive rätselt, tauchte inzwischen ein Schreiben der “AG Krautkillers” im Internet auf, in dem sich die Gruppe zu dem Farbanschlag bekennt (“Wir habens gemacht”). Die “Krautkillers” begründen ihr Tun damit, dass “auch in Prien am Chiemsee keine Aufarbeitung der Vergangenheit, des Faschismus und der Shoa stattgefunden” habe, wohingegen “solch Tafeln über ewig lange Zeit hinweg Teil des Stadtbildes sein konnten”.
In dem Text heißt es:
“Das Subjekt ist ein Kriegerdenkmal. An wen wird bei diesem Denkmal gedacht, um wen wird getrauert? Natürlich Faschist_innen aus dem zweiten Weltkrieg, Kriegsveteranen aus dem ersten und zwischendrin auch noch vertriebene Täter_innen. Also letztlich alles deutsche. Deutsche Täter_innen, die unter anderem, aber besonders hervorzuheben, sechs Millionen Juden systematisch umgebracht haben. Deutsche Täter_innen, die von allem nichts gewusst haben wollen. Wer diesen Menschen gedenkt, wird selbst zu eine_r deutschen Täter_in die ihren Kopf für deutsche „Opfer“ senkt. Eine wahrlich, unbestreitbar, faschistische Geste.”
Am Ende geben die Antifaschist_innen noch einen Rat: “Wenn ihr Vergangenes betrauern wollt, tut das, es gibt mindestens sechs Millionen gute Gründe dafür.”

Weitere Infos bei Luzi-M: https://www.luzi-m.org/index.php?id=34&tx_ttnews[tt_news]=7387
Das “Bekennerschreiben” der AG Krautkillers”  ist hier dokumentiert: http://kratiff.wordpress.com/2013/03/29/der-schwarze-schreck/

9.4. Bibliothek_A eröffnet

Nach 80 Jahren wieder linke Bibliothek in Rosenheim
Rosenheim (re) Unter dem Namen „Bibliothek_A“ hat im Rosenheimer  Z (Innstr.45a) eine neue linke Präsenzbibliothek eröffnet. Die Eröffnungsfeier, welche der Münchner Gewerkschaftschor „Queergesang“ musikalisch umrahmte,  fand am vergangenen Donnerstag (04.04.2013) statt. Im Rahmen des Festes erinnerte das Bibliothek_A-Team auch an das historische Datum, den achtzigsten Jahrestages der Zwanksauflösung der Rosenheimer Arbeiterbibliothek durch die Nazis. „Wie das A im Namen andeutet, sehen wir die Bibliothek_A in der Tradition der 1927 durch Waldemar von Knoeringen gegründeten und den Gewerkschaften nahestehenden, Rosenheimer Arbeiterbibliothek“ so Maximilian Buchner in seiner Eröffnungsrede. Derzeit  ist das Buchangebot, der noch sehr kleinen, aber in Expansion begriffenen Bibliothek begrenzt. Deshalb würde sich das ehrenamtlich arbeitende Bibliotheksteam über Buchspenden von Büchern mit einem linken politischen Anspruch freuen. Langfristig ist es das Ziel eine emanzipatorische, linke Bibliothek aufzubauen.
Geöffnet hat die Bibliothek_A derzeit jeden Sonntag von 18:00-20:00 Uhr, weitere Informationen gibt es im Internet unter http://bibliotheka.blogsport.de/
Quelle: Pressemitteilung der Bibliothek_A vom 05.04.13