„Armadillo“ Film zum Antikriegstag

Seit 1957 ruft der DGB jährlich am 1. September zu einem „Antikrigstages“ auf. Wir, die infogruppe rosenheim zeigen deshalb in unserer Filmreihe „der politische Film“ (jeden ersten Sonntag im Monat) den preisgekrönter dänischen Dokumentarfilm „Armadillo“:

 „Sechs Monate lang ist der Dokumentarfilmer Janus Metz einer Gruppe junger dänischer Soldaten im Afghanistan-Einsatz gefolgt. Die Kamera ist immer dabei: beim Abschied von Freunden und Familie, bei der Einweisung in Camp Armadillo, bei der ersten Patrouille, bei Begegnungen mit der Bevölkerung.
Auch als eine Soldatengruppe plötzlich in ein Feuergefecht mit den Taliban gerät, ist Metz mit seinem hervorragenden Kameramann mitten im Geschehen. Die Bilder zeigen junge Männer, die sich verändern. Sie zeigen, wie sich Abenteuerlust in Härte, ja sogar Zynismus verwandelt, wie Tod und Verletzung sich auf die Soldaten auswirken und wie weit der Begriff „Friedenstruppe“ von der afghanischen Wirklichkeit entfernt ist.“

Die Filmvorführung beginnt um 19.00 Uhr im Linken Zentrum in Selbstverwaltung, Z, in der Innstraße 45a. Das Z hat ab 18:00 Uhr als Infoladen geöffnet und ab 18.30 Uhr gibt es ein von der EX-Zora organisiertes veganes Essen im Rahmen der VoKü.

Filmrezessionen gibt es u.a. hier:

taz: Der unsichtbare Feind: http://www.taz.de/1/archiv/digitaz/artikel/?ressort=ku&dig=2012%2F03%2F17%2Fa0032&cHash=5b20e173c9

Süddeutsche: Krieg kann so hässlich sein:http://www.sueddeutsche.de/medien/daenischer-dokumentarfilm-armadillo-krieg-kann-so-haesslich-sein-1.953782

Weitere Infos zum film gibt es auf der Website des Films (en) und hier der Trailer:

Genre: Doku | FSK: Ab 16 Jahren | Dauer: 101 Minuten | Sprache: Deutsch, Dänisch |Untertitel: Deutsch | Land: Dänemark 2010