28.04: Mahnwache zur Atomkatastrophe von Tschernoby

Am Mo., 28.4., wird es ab 18 Uhr auf dem Rosenheimer Max-Josefs-Platz Rosenheim eine Anti-Atom Mahnwache zur Atomkatastrophe von Tschernobyl geben. Wir zitieren aus dem Rosenheimer Umweltportal Mitmacher:

Mahnwache Nuklearkatastrophe Tschernobyl – Mahnwache in der Fußgängerzone

Ort: Max-Josefs-Platz (vor dem Nepomuk-Brunnen; mit Heilig-Geist-Straße im Rücken).

Anlass:  Die Nuklearkatastrophe von Tschernobyl ereignete sich vor 28 Jahren, am 26. April 1986 in Block 4 des Kernkraftwerks Tschernobyl nahe der ukrainischen Stadt Prypjat. Die Kernschmelze von Tschernobyl im April 1986 stellt den mit Abstand größten Unfall in der Geschichte der zivilen Atomwirtschaft dar. In Deutschland wurden Feldfrüchte unterpflügt und Kinderspielplätze gesperrt, Wildfleisch wurde ungenießbar. Ganze Landstriche wurden verseucht und für Generationen unbewohnbar gemacht. Der radioaktive Niederschlag führte zu Zehntausenden von Krebserkrankungen, Todesfällen, Fehlgeburten und Missbildungen – nicht nur in der ehemaligen Sowjetunion. Schon eine ganze Generation lebt mit den Folgen. Dennoch liefern Atomkraftwerke immer noch einen beträchtlichen Anteil des europäischen Stroms.

Wir wollen mit der Mahnwache wieder einmal den baldigen Atomausstieg fordern, eine konsequente Energiewende und ein Umdenken bei Konsum, Ressourcenverbrauch und Wachstumsdogma. Strom muss zuerst gespart werden und lokal und dezentral erzeugt werden.

Quelle: http://www.mitmacher.net/?m=20140428&cat=3

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