Rosenheimer Infomail Mai 2014

Hallo,
ist ja schon einige Zeit her seit das letzte infomail erschienen ist und wir werden keine Besserung geloben. Das infomail wird weiterhin nur sehr unregelmäßig erscheinen. Aktuelle Infos, Termine etc. gibts auf twitter: https://twitter.com/infogruppe_ro oder unserer Homepage:http://infogrupperosenheim.tk/

Im Mai sind jedoch einige wie wir finden sehr wichtige Termine, welche wir mit diesem (Kurz) Infomail bewerben möchten. Die antifaschistischen Demonstration „Landfriedensbruch – Kein Friede mit den Reichenhaller Zuständen“ am Sa, 10.05.14 in Bad Reichenhall ist ein solcher (vgl. Punkt 1). Treffpunkt zur Demofahrt ab Rosenheim ist um 11:00 Uhr am Bahnhof Rosenheim. Neben dem 1.Mai gibt es im Z einige gute Veranstaltungen. Zum Beispiel am So, 04.05.14 den Film „Frohes Schaffen“ am Do 15.05 referiert Prof. Klaus Weber über ??? , am Fr,16.05.14 gibt es einen Antirepressions-Soliabend, und am Do, 22.05.14 gibt es einen Infoabend zum Freihandelsabkommen USA- EU (TTIP).
Ansonsten haben wir auch noch einige wie wir finden interessante Meldungen der letzten Wochen zusammen getragen.

Viel Spass beim lesen.

Inhaltsverzeichnis

1. TOP-Termin: Sa, 10.05.14: Landfriedensbruch – antifaschistische Demo in Bad Reichenhall
2. Termine Mai – Rosenheim
2.1. Do, 01.05.14: Erste Mai Demo
2.2. So, 04.05.14: „Frohes Schaffen“ (Film)
2.3. Do,15.05.14: Prof. Klaus Weber zu Hitler’s „Mein Kampf“
2.4. Fr,16.05.14: Antirepressions-Soliabend
2.5. Do, 22.05.14: Infoabend zum Freihandelsabkommen USA- EU (TTIP)
2.6. Sa, 24.05.14 _19:00 Uhr: Die Partei (Film)
2.7. So, 25.05.14 Sonntagscafé
3. Termine – out of Rosenheim
3.1. 01.05.2014
3.2. 05/06.05: Antifaschistische Aktionstage in Regensburg
3.3. Do, 08.05.: Tanzdemo zum Tag der Befreiung
3.4. 24.05.14: Tagesseminar „Kriegssozialismus“ – Gewerkschaften und Arbeiterparteien während des 1. Weltkriegs
3.5. 25.07. – Pro-Choice-Demo in Salzburg
4. Meldungen zu Rosenheim
4.1. “Es stinkt nach Exkrementen” – Rostock-Lichtenhagen am Höglinger Weiher?
4.2. Muscovado ein neues unabhängiges Magazin über Politik und Kultur aus dem Rosenheimer Hinterland.
4.3. Bibliothek_A
4.4. Anti-Atom – Mahnwache
4.5. Naziüberfall auf Punk WG
4.6. Broschüre “150 Jahre Rosenheim” – Verklärung der Nazizeit
4.7. 72,12 % der Wahlberechtigten haben NICHT Gabriele Bauer gewählt
4.8. Critical Mass
4.9. Sonntagscafé statt infoladen
4.10. Z braucht Fördermitglieder
5. Antifa- Meldungen
5.1. Spaltung unter Nazis – “Die Rechte” in München
5.2. Sprengstoff-Fund bei Neonazi der “Kameradschaft Berchtesgadener Land”!
5.3. Neonazis in Ostbayern
5.4. “Nichts gelernt – Wie Bayerns Behörden Neonazis unterschätzen”:
5.5. Nazi-Parolen in der Nähe von Trostberg
5.6. 130 Orte
6. diverse Meldungen
6.1. Einlass verweigert: Münchner Club-Rassismus vor Gericht
6.2. Skandal: Bayerische Polizei räumt Kirchenasyl
6.3. Aussteigerprogramms für Linksextremisten
6.4. Neuer Online-Kalender – Check it out!

1. TOP-Termin: Sa, 10.05.14: Landfriedensbruch – antifaschistische Demo in Bad Reichenhall

„Die Zustände in Bad Reichenhall sind weiterhin unerträglich. Es war offensichtlich ein Fehler kleine Zeichen, wie die Umbenennung der Reichenhaller Bundeswehrkaserne, als erste Schritte in Richtung einer demokratischen Aufarbeitung der Stadtgeschichte zu werten und 2013 auf eine antifaschistische Demonstration zu verzichten. Denn es hat sich weiter nichts geändert. Auch heute noch ist eine ekelhafte Mischung aus Geschichtsrevisionismus, Militarismus und Nationalismus prägend für den rechten „Dorffrieden“ in dem braunen Bergnest. Wie selbstverständlich führen Neonazis, ohne zivilgesellschaftlichen Protest, weiterhin SS-Gedenkfeiern durch. Immer noch prägen ein Reichsadler und ein nationalsozialistisches Landser-Gemälde das Bild der örtlichen Kaserne. Der Kameradenkreis der Gebirgstruppe, von Kritiker_innen auch als “Selbsthilfegruppe von Kriegsverbrechern” bezeichnet, führt weiterhin jährlich eine geschichtsrevisionistische Kretafreier durch – ohne Widerspruch, aber unter Teilnahme der örtlichen Politprominenz. Weder wurde die Kreta-Brücke umbenannt, noch wurde das SS-Denkmal am Bad Reichenhaller Friedhof entfernt. Auch ein öffentliches Erinnern an die Kriegsverbrechen der Reichenhaller Gebirgsjäger oder an den lokalen antifaschistischen/antimilitaristischen Widerstand findet bis heute nicht statt. Bad Reichenhall bettelt richtiggehend um eine erneute antifaschistische Intervention im Jahr 2014.“ so beginnt der Aufruf zur Demonstration „Landfriedensbruch -Kein Friede mit den Reichenhaller Zuständen“. Zur Demoanreise gibt es Zugtreffpunkte in verschiedenen Städten. In Rosenheim treffen wir uns um 11:00 Uhr am Bahnhof. Treffpunkt in München ist um 10:30 Uhr, am Hbf an der große Anzeigetafel und in Salzburg um 11:45 Uhr im Hauptbahnhof bei den Fahrkartenautomaten.
Weitere (aktuelle) Infos, den Aufruf etc. gibt es unter:
http://badreichenhall.tk

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2. Termine Mai – Rosenheim

2.1. Do, 01.05.14: Erste Mai Demo

Am 01. Mai, dem Internationaler Tag der Arbeiterbewegung gibt es auch in Rosenheim eine Demonstration des DGB. Diese startet um 9.00 Uhr auf dem Danone Parkplatz (Schönfeldstraße 12) und zieht über den Salzstadel zum Gewerkschaftshaus. Dort spricht Dr. Verena Di Pasquale
(Stellvertretende Vorsitzende DGB Bezirk Bayern) zu aktuellen gesellschaftspolitischen Themen.
Das Flugblat des DGB gibt es hier: suedostoberbayern.dgb.de/++co++7585375e-c9f2-11e3-bc9d-52540023ef1a
In weiteren Flugblättern und Plakaten wird zu einem „antikapitalistischen Block“ auf eben dieser Demonstration aufgerufen.
Nach der Demo gibt es in der Vetternwirtschaft (Oberaustr.2) das Maifest 2014 mit Biergarteneröffnung, Grill, Salatbar, Fassbrause und Kinderaktionen. Gefeiert wird bei jedem Wetter, die Freibühne ist z.B. mit einer Plane überspannt. Als Live-Band spiel in diesem Jahr die Express Brass Band (http://www.expressbrassband.de) aus München. Der Eintritt ist frei.

2.2. So, 04.05.14: „Frohes Schaffen“ (Film)

Passend zum Kampftag der Arbeiterklasse wird am Sonntag den 04.05.14 „ Frohes Schaffen- Ein Film zur Senkung der Arbeitsmoral (BRD, 2012, 99 Minuten) im Rosenheimer Z vorgeführt. Die essayistisch-satirische Doku-Fiktion von Konstantin Faigles zeigt: Der moderne aufgeklärte Mensch ist nicht frei von Irrglauben und geistigem Zwang. Er hat längst einen anderen Gott erwählt: Die Arbeit.
Arbeit ist eine Sucht, ein Fetisch, ein Mantra, das uns tagtäglich umgibt. Sie ist zugleich Sicherheit, Selbstbestätigung und Existenzberechtigung. In Zeiten von Wirtschaftskrise und rasantem Arbeitsplatzabbau hinterfragt FROHES SCHAFFEN diesen „heiligen“ Lebenssinn der Arbeit. Eine wunderbar ketzerische, filmische Reflektion – unterhaltsam, humorvoll und zugleich tiefgründig.
Die Filmvorführung ist eine Kooperation der infogruppe rosenheim mit dem Kurt-Eisner-Verein – Rosa Luxemburg Stiftung Bayern und beginnt um 19.00 Uhr im Z, dem Linken Zentrum in Selbstverwaltung (Innstr. 45a, Rosenheim). Das Z hat ab 18:00 Uhr geöffnet und ab 18.30 Uhr gibt es Essen gegen Spende. Weitere Informationen zum Film gibt es im Internet unter : http://www.frohesschaffen.wfilm.de

2.3. Do,15.05.14: Prof. Klaus Weber zu Hitler’s „Mein Kampf“

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft lädt den Kollegen Klaus Weber am 15.Mai 2014 ab 19 Uhr als Referenten ins Z ein. Weber fungiert am Institut für Zeitgeschichte als ehrenamtlicher Projektberater für psychologische und sozialpsychologische Fragestellungen bei den Vorbereitungen einer kommentierten Fassung von Hitlers Buch „Mein Kampf“.
Aus der Ankündigung:
Eine zentrale Quelle zum Begreifen des NS-Systems ist Adolf Hitler selbst. In seinem 1925 erschienen Buch „Mein Kampf“ hat er die wesentlichen Inhalte, Ideologien und Antriebskräfte der deutschen Variante des Faschismus formuliert. Diese Buch zu kennen ist deshalb so wichtig, weil wir wissen, dass Wort und Tat in der Politik der Nazis zusammengefallen sind.
Es ist völlig unangemessen, „Mein Kampf“ als verrücktes Geschreibe eines Irren zu begreifen, wie dies sowohl zu Zeiten Adolf Hitles während seines „Aufstiegs“ als auch heute noch geschieht. Hier formuliert ein deutscher Politiker die Drangsale seiner Nation und umreißt die seiner Meinung nach unumgänglichen Mittel zur Behebung derselben. Die massenhafte Unterstützung für seine auf diesen Grundlagen aufgebaute Politik zeigt, dass seine Diagnosen und Rezepte von vielen geteilt wurden.
Klaus Weber wird in seinem Vortrag berichten über die am Institut für Zeitgeschichte (München) gerade vorbereitete kommentierte Ausgabe von Mein Kampf, ebenso wird er an Textstellen zeigen, wie klar und eindeutig Hitler die Vernichtung der Juden, aber auch die Germanisierung des Ostens beschrieb.
Prof. Dr. Klaus Weber, *1960, Hochschullehrer an der Hochschule München seit 2003 und Gastprofessor an der Universität Innsbruck seit 1997. Erzieher und Diplompsychologe. Forscht und schreibt seit fast 30 Jahren zu den Themen Rassismus und Faschismus.

2.4. Fr,16.05.14: Antirepressions-Soliabend

Trinken und dabei gutes tun, dass ist am Freitag, den 16.05.14 im Z ab 20:30 Uhr möglich. Neben Getränke und Essen gibt es gute linke Musik. Der Gewinn geht an die Repressionskosten von polit. aktiven Flüchtlingen. Wer nicht kommen kann, kann auch so spenden, hier gibt’s den Spendenaufruf:
http://strikeregensburg.wordpress.com/2014/02/21/spendenaufruf/

2.5. Do, 22.05.14: Infoabend zum Freihandelsabkommen USA- EU (TTIP)

Freihandelsabkommen USA – EU (TTIP): Angriff auf Ökologie, Demokratie und Soziale Errungenschaften
Referent: Conrad Schuhler, Vorsitzender des isw – Institut für sozial-ökologische Wirtschaftsforschung
Veranstalter: Z – Linkes Zentrum in Selbstverwaltung

Das sogenannte “Freihandelsabkommen” wird jetzt geheim verhandelt und soll schon im Herbst 2014 in Kraft treten. TTIP soll angeblich Arbeitsplätze schaffen und den Wohlstand mehren. Dagegen erhebt sich masive Kritik in der Öffentlichkeit.
Conrad Schuhler setzt drei Thesen gegen TTIP:
-Die großen Gewinner des TTIP wären die Konzerne in den USA und in Europa – die großenVerlierer wären die Beschäftigten und die Verbraucher.
-Der öffentliche Sektor wird zurückgefahren, der Einfluss demokratischer Politik auf die wirtschaftlichen Regeln wird minimiert, die Konzerne werden in den Rang von Subjekten des Völkerrechts (bisher nur Staaten) erhoben.
-TTIP drückt weltweit die sozialen und ökologischen Standards nach unten und es verschärft die Gefahren für den Frieden
Dies hat massive, negative Auswirkungen auf unser Leben bis hinein in kommunale Entscheidungen zu Wasser, Strom, Müll und Fracking. Die neusten Verhandlungsergebnisse werden vorgetragen.
Der Vortrag beginnt um 19:00 Uhr im Z- linkes Zentrum in Selbstverwaltung, Innstraße 45a, Rosenheim.

2.6. Sa, 24.05.14 _19:00 Uhr: Die Partei (Film)

Kurz vor der Europawahl gibt es im Z „Die Partei“, eine deutsche Filmsatiere aus dem Jahr 2009 von Andreas Coerper und Martin Sonneborn, dem ehemaligen Chefredakteur des Satiremagazins Titanic zu sehen. Der innovative Propaganda-Dokumentarfilm „Die PARTEI“ zeigt den unaufhaltsamen Auf- und Abstieg der „irren TITANIC-Partei“. Von Martin Sonneborn 2004 gegründet, wurde sie vom Bundeswahlleiter offiziell zugelassen und greift jetzt in Deutschland nach der Macht – um die Mauer wieder aufzubauen. Weitere Infos: http://www.parteifilm.de/

2.7. So, 25.05.14 Sonntagscafé

Jeden letzten Sonntag im Monat gibts nun ein Sonntagscafé. Das „Z“ soll an diesem Tag , unabhängig von Organisationen, Menschen einen Raum bieten, sich zu treffen und/ oder im D.I.Y. Sinne produktiv zu sein.

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3. Termine – out of Rosenheim

3.1. 01.05.2014

Es ist verständlich wenn ihr am 1.Mai nicht in Rosenheim bleiben wollt. In diversen Städten gibt es vermutlich atraktiverere Demos und dazu muss Mensch auch nicht bis Hamburg oder Berlin fahren. Neben der „revolutionären“ 1.Mai Demo in Nürnberg (mit anschl. Straßenfest, http://www.redside.tk) lässt sich in Plauen der zentrale süddeutsche Naziaufmarsch stören: https://plauen2014.wordpress.com/. Wer nur bis München fahren will, nach der DGB-Demo (9:30 Uhr, Schwanthalerstr. 64) gibt es auf dem Rindermarkt ein libertäres 1.Mai Fest (http://www.erstermaimuenchen.de/). Auf http://www.antifa.de/cms/content/view/2324/1/ gibt es eine Übersicht mit diversen linksradikalen Demos zum 1.Mai.

3.2. 05/06.05: Antifaschistische Aktionstage in Regensburg

Zum ersten Jahrestag des NSU-Prozesses finden in Regensburg am 5. und 6. Mai Aktionstage “Gegen Naziterror, rassistische Zustände und den Verfassungsschutz” statt. Am 5. Mai werden sich Friedrich Burschel, Robert Andreasch und weitere im Rahmen einer Podiumsdiskussion des Themas annehmen, während für den 6. Mai eine Demonstration geplant ist, die um 18 Uhr am Hauptbahnhof Regensburg starten soll.
Alles Wissenswerte zu den Aktionstagen gibt es auf http://www.nsu-aktionstage-regensburg.tk/

3.3. Do, 08.05.: Tanzdemo zum Tag der Befreiung

Das “Feierkomitee 08.Mai” lädt für den 08.05 nach Bamberg ein um, das Ende des Nationalsozialismus zu feiern. Die “Feier-Demo” beginnt um 17.00 Uhr auf dem Bahnhofsvorplatz. Im Anschluss gibt es eine Party unter dem Motto “PARTY LIKE IT’S ’45 !!!” mit Vokü im “Balthasar”.
http://feierkomiteebamberg.wordpress.com/
Gerüchten zufolge soll es auch in München eine Tanzdemo geben, welche vermutlich am Stachus startet. Checkt in einigen Tagen nochmal die üblich verdächtigen Seiten.

3.4. 24.05.14: Tagesseminar „Kriegssozialismus“ – Gewerkschaften und Arbeiterparteien während des 1. Weltkriegs

Diskutiert werden soll die Entwicklung von der für viele Zeitgenossen überraschenden und nicht selten als „Verrat“ gebrandmarkten Befürwortung des Krieges durch SPD und Gewerkschaften im Sommer 1914 bis zum Beginn der Novemberrevolution 1918, die den Frieden ermöglichte.
Auffällig sind dabei die plötzlichen Kurswechsel der Arbeiterbewegung: von angeblicher nationaler Euphorie zu Kriegsbeginn über wachsenden Unmut bis hin zu politischen Streiks und massenhafter Radikalisierung seit 1916. Blickt man tiefer, wird klar, dass der Krieg Widersprüche offenlegte, die schon länger angelegt waren. Trotz or- ganisatorischer Einheit gab es die unterschiedlichsten Vorstellungen zum politischen Kurs der sozialistischen Bewegung, die im Krieg grell hervortraten. Doch durch die Dominanz der Kriegsfrage ergaben sich auch Kombinationen, die dem gewohnten rechts-links-Schema widersprechen: nicht nur bekannte Persönlichkeiten der Linken wie Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht, sondern auch Revisionisten und Zentrum der SPD wie Eduard Bernstein und Karl Kautsky sprachen sich gegen den Krieg aus. Die Aus- einandersetzung war zudem nicht beschränkt auf die Flügelkämpfe in der SPD: es war die Gewerkschaftsbasis, die mit den Massenstreiks ab 1916 diewirksamsten Zeichen gegen den Krieg setzte und die Novemberrevolution vorbereitete.
Das Seminar will einen Überblick über Akteure, Ideen und Handlungen der Arbeiterbewegung von 1914 bis 1918 geben. Ziel ist dabei nicht das rückblickende Finden einer einzig richtigen Strategie, sondern das Nachvollziehen von Interessen und Konflikten, die zur Neuorganisation der politischen Landschaft führten.
Referent: Dr. Ralf Hoffrogge, Historiker
www.bildungswerk-bayern.de/politische-bildung/dateien/2014_FlyerKriegssozialismus.pdf

3.5. 25.07. – Pro-Choice-Demo in Salzburg

Jährlich am 25. Juli wollen reaktionäre AbtreibungsgegnerInnen einen sogenannten “Marsch für das Leben”, vormals “1000-Kreuze-Marsch”, durch die Salzburger Innenstadt veranstalten. Dabei propagieren sie ein sexistisches, homophobes, antisemitisches, rassistisches und ultra-religiöses Weltbild. Die Fundis haben dabei erfreulicherweise seit Jahren mit erbitterter Gegenwehr seitens Pro-Choice-Aktivist_innen zu kämpfen. 2013 reagierte die Staatsmacht darauf mit 36 Festnahmen. Wir kommen wieder – jetzt erst recht! Und so wird es am 25.07 in Salzburg wieder einen Pro Choice Action Day geben. Achtet auf weitere Ankündigungen u.a. auf:
http://infoladensalzburg.wordpress.com/

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4. Meldungen zu Rosenheim

4.1. “Es stinkt nach Exkrementen” – Rostock-Lichtenhagen am Höglinger Weiher?

Das OVB und angeschlossene Medienhäuser blasen seit einigen Wochen zur medialen Hetzjagd gegen “Bettlergruppen aus Ungarn und Rumänien” (OVB vom 11.04.), die sich im Mangfalltal herumtreiben sollen. “Diese campieren illegal auf Privatgrundstücken an den Höglinger Weihern [..]
und schwärmen von dort bis nach Rosenheim aus” (ebd.).
Und auch das, was in Rostock Lichtenhagen die Pogrome des Bürger_innenmobs rechtfertigte, darf nicht fehlen: “Auf den Grundstücken, die sie illegal nutzen, türmt sich der Müll und es stinkt
nach Exkrementen” (http://tinyurl.com/m4heala)
Journalismus kann allerdings auch anders aussehen. Erfrischend unaufgeregt ist der Bayerische Rundfunk an die Thematik herangegangen. Nachzuhören im Podcast (mp3): http://tinyurl.com/l39ekcj Bei Minute 5:04 geht der Bericht los. Der Bericht wurde auch in einer
ungekürzten Fassung ausgestrahlt. Darin erklärte die interviewte Polizistin (sinngemäß) noch: “Dass es sich um Banden handelt, können wir ausschließen. Das sind einfach nur Familien, wir haben die ja alle kontrolliert und das festgestellt.”

Der ganzen Thematik nähert sich auch das B-art-Kollektiv in München an. Sie haben erstaunliche Entdeckungen bei ihren Recherchen gemacht: “Immer dreister – Jetzt betteln sie im Zelt” ist die “Bettelzeitung” reisserisch aufgemacht. Die Auflösung, wer die wirklichen Bettler_innenbanden sind, ist außerordentlich lesenswert:
http://www.b-art-kollektiv.de/

Die Überschrift für diesen Absatz wurde absichtlich verzerrt gewählt. Im Gegensatz zur Dösermediengruppe möchten wir das allerdings transparent machen.

4.2. Muscovado ein neues unabhängiges Magazin über Politik und Kultur aus dem Rosenheimer Hinterland.

Der lokale Medienmarkt ist um ein Magazin reicher. Das Muscovado ist eine unabhängige Zeitschrift für Politik und Kultur aus dem Hinterland . Der Unterschied zwischen Muscovado und dem Rest der Rosenheimer Medienlandschaft ist nach eigenen Angaben: „Wir haben kein Geld, blicken nicht durch die rosarote Brille und nehmen kein Blatt vor den Mund. Muscovado packt also auch Themen an, um die beim Kaffeekränzchen ein großer Bogen gemacht wird. Doch auch Kunst und Lifestyle finden bei uns ihren Platz. Was sich sonst noch hinter den Kulissen der voralpenländischen Urlaubsidylle verbirgt? Seht selbst!“
Das Muscovado ist u.a. an folgenden Verkaufsstellen erhältlich:

Buchhandlung Beer (Heilig-Geist-Str. 2)
Plattenladen Bebop (Samerstraße 4)
Vetternwirtschaft (Oberaustr.2)
Z -linkes Zentrum (Innstr.45a)

4.3. Bibliothek_A

Die Bibliothek A ist eine Linke Bibliothek im Rosenheimer Z. Da es keinen Infoladenbetrieb mehr im Z gibt, hat sich einiges bei der Nutzung der Bibliothek_ A geändert. Das Nutzen der Bibliothek_A, sowie das Ausleihen von Büchern ist ab sofort zu den Z Öffnungszeiten möglich. In diesem Falle ist eine Ausleihkarte auszufüllen und in den Briefkasten neben den Regalen der Bibliothek_A zu werfen. Da es kein Pfand mehr gibt, bitten wir euch dringend das ausgeliehene Buch eigenverantwortlich zurück zu bringen, legt es hierfür ebenfalls in den Briefkasten. Datenschutz ist uns wichtig, von daher speichern wir keine Daten von Nutzer_innen der Bibliothek_A. Nach Rückgabe des Werkes wird deshalb dieAusleihkarte vernichtet. Aktuelle Zeitschriften können nur vor Ort gelesen und nicht ausgeliehen werden. Die Nutzung der Bibliothek_A ist kostenlos.
Wir freuen uns jederzeit über Buchspenden(mit linkem politischen Anspruch), um unseren Bestand zu erweitern, hierfür steht eine Spenden-Box neben den Regalen der Bibliothek bereit. Legt doch einen Zettel mit Kontaktdaten von Dir in das gespendete Buch, so dass wir es ggf. zurückgeben können, wenn von unserer Seite kein Interesse an dem Buch besteht. Kontakt zur Bibliothek_a erhaltet ihr unter: bibliothek_a@riseup.net. Weitere Infos gibt es auf: http://bibliotheka.blogsport.de. Auf diesem blog wird auch immer das aktuelle „Buch des Monats“ vorgestellt. Anlässlich der Demo in Bad Reichenhall (10.05.) ist es derzeit „ Blu­ti­ges Edel­weiß – Die 1. Ge­birgs-​Di­vi­si­on im Zwei­ten Welt­krieg“ von Her­mann Frank Meyer.

4.4. Anti-Atom – Mahnwache

Am Mo., 28.4.14, fand ab 18 Uhr auf dem Rosenheimer Max-Josefs-Platz Rosenheim eine Anti-Atom Mahnwache zur Atomkatastrophe von Tschernobyl statt. Angemeldet wurde sie von Greenpeace, an der Vorbereitung war ein bereites Bündnis beteiligt. Es wurden trotz kühlem Wetter über 60 Teilnehmer_innen gezählt. 10 Redner_innen steuerten kurze Wortbeiträge bei. Laut mitnacher.net freuten sich die Veranstalter*innen besonders über das „Engagement vieler junger Leute: Greenpeace Jugendliche meldeten sich zu Wort, SDAJ und Jusos waren vertreten“.
http://www.mitmacher.net/?p=2108

4.5. Naziüberfall auf Punk WG

Unter der Überschrift “Punks in Rosenheim -Rechte Jagdszenen in Oberbayern” berichtet die Taz wie vor einem Jahr in Rosenheim eine Punk-WG von Nazis überfallen wurde:
http://www.taz.de/Punks-in-Rosenheim/!136215/

4.6. Broschüre “150 Jahre Rosenheim” – Verklärung der Nazizeit

Der Media-Verlag Nürnberg hat in Eigenregie eine Broschüre „Jubiläumsmagazin 150 Jahre Stadt Rosenheim“ herausgegeben. In dieser Publikation, wird die Nazizeit verklärt. Einen Bericht der Süddeutschen Zeitung gibt es hier:

https://fbcdn-sphotos-b-a.akamaihd.net/hphotos-ak-ash3/t1.0-9/1013533_522159551238484_563751512_n.jpg
Und von Rosenheim24 hier:
http://www.rosenheim24.de/rosenheim/rosenheim-stadt/aerger-jubilaeumsbroschuere-150-jahre-stadt-rosenheim-stadt-anzeigekunden-sauer-3473226.html

4.7. 72,12 % der Wahlberechtigten haben NICHT Gabriele Bauer gewählt

Folgende Grafik zeigt das Lokalwahlergebnis unter Berücksichtigung der „Nichtwähler*innen“ und Wahlboykoteure. Nach diesem „echten“ Wahlergebnis haben 72,12 % der Wahlberechtigten Rosenheimer*innen NICHT Parkhausgabi (Gabriele Bauer) gewählt:
https://scontent-a-fra.xx.fbcdn.net/hphotos-prn2/t1.0-9/p480x480/971290_515974651856974_1021639747_n.jpg

4.8. Critical Mass

Die cm ist in Rosenheim etwas eingeschlafen. Es gibt aber Gerücht, dass es am Samstag, den 21.6. wieder ein Critical Mass geben soll. Checkt als noch mal ab was da dran ist. Es könnte gut sein das sich am Rosenheimer Ludwigsplatz scheinbar zufällig und unorganisiert Leute treffen, um mit gemeinsamen und unhierarchischen Protestfahrten durch die Rosenheimer Innenstadte mit ihrer bloßen Menge und ihrem konzentrierten Auftreten auf ihre Belange und Rechte gegenüber dem motorisierten Individualverkehr aufmerksam zu machen.
Wem das zu unsicher ist kann auch in eine andere Stadt fahren. In München wird es an den Freitagen 16.05.2014 und 20.06.2014 jeweils eine cm geben. Treffpunkt. 20:00 Uhr Bavaria-Statue. Mehr Infos: http://criticalmass-muenchen.de/
In Innsbruck und Salzburg findet die cm jeden letzten Freitag im Monat um 17:00 Uhr statt. Weitere Infos: http://www.criticalmass.at

4.9. Sonntagscafé statt infoladen

Den regelmäßige Infoladen am Sonntag wird es in Zukunft so nicht mehr geben. Die infogruppe öffnet das Z nur noch jeden ersten Sonntag im Monat zum politischen Film und zu Veranstaltungen. Jedoch gibt es eine neue Sonntagscafé – Gruppe welche jeden letzten Sonntag im Monat das Z mit einem D.I.Y Konzept beleben wird. Ab 18:00 Uhr soll Menschen ein Raum geboten werden, sich mit gleichgesinnten zu treffen und produktiv zu sein. Ob gemeinsames Kochen, Bier/Spezi trinken, Basteln oder Diskutieren. Ihr entscheidet was ihr machen wollt. Für Musik und Getränke ist gesorgt. Schaut doch einfach mal vorbei!

4.10. Z braucht Fördermitglieder

Das Z soll von den Menschen, die sich darin aufhalten, gestaltet werden. So soll im Kleinen emanzipatorische Praxis entwickelt werden. Dazu ist es nötig, unabhängig zu bleiben. Sowohl was Politik, als auch was Finanzierung anbelangt. Deshalb finanziert sich das Z aus Mitgliedsbeiträgen, weil wir so nicht nach der Logik des Marktes funktionieren müssen und unabhängig von staatlichen oder parteipolitischen Interessen agieren können. Leider ist das Spendenaufkommen in den letzten Monaten etwas zurückgegangen und für den dauerhaften Weiterbetrieb braucht es neue Fördermitglieder. Also gebt Euch nen Ruck und werdet Fördermitglieder (ab  5,-  Euro im Monat), spendet in Massen und richtet am besten einen Dauerauftrag ein.
Hier das Konto des Trägervereins für Beiträge und Spenden:
Bank: GLS Bank
Inhaber: VKKW e.V.
IBAN: DE48430609672031592301 (Konto: 2031592301)
BIC: GENODEM1GLS (BLZ: 43060967)

Das Formular für Mitgliedsbeiträge gibt es hier:
http://z-rosenheim.net/?page_id=98
P.S.: Spenden an den VKKW sind jetzt auch als gemeinnützig steuerabzugsfähig.
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5. Antifa- Meldungen

5.1. Spaltung unter Nazis – “Die Rechte” in München

Am 20. April (Geburtstag Adolf Hitlers) ist im Hinterzimmer der Münchner Kneipe “Corso-Stub’n” einen Kreisverband München der neofaschistischen Splitterpartei “Die Rechte”, die in Bayern bisher keine Strukturen ausgebildet hatte, gegründet worden Die Partei behauptet, dass der Vor kurzem aus dem Gefängniss entlassene, Philipp Hasselbach einstimmig zum neuen Kreisvorsitzenden gewählt worden sei. Angesichts dieser Neugründung ist es wenig verwunderlich, dass bei der Veranstaltung so gut wie keine Neonazis aus den Kreisen der Neonazipartei “Der dritte Weg” (Ersatzorganisation des Neonazinetzwerks “Freies Netz Süd” bzw. der “Kameradschaft München”) teilnahmen. Weitere infos gibt es bei a.i.d.a.:
http://aida-archiv.de/index.php?option=com_content&view=article&id=4500%3A20-april-2014&catid=249%3Aapril-2014

5.2. Sprengstoff-Fund bei Neonazi der “Kameradschaft Berchtesgadener Land”!

Traunstein/Waging. Benjamin Hager, ein Aktivist der Neonazi-Kameradschaft Berchtesgadner Land wurde am 6. März 2014, wegen Verstößen gegen das Sprengstoffgesetz verurteilt. Das rabatz-Bundnis fordert von der Zivilgesellschaft in der Region auf endlich gegen Neonazis aktiv zu werden.
http://badreichenhall.tk/2014/03/sprengstoff-bei-neonazis-der-kameradschaft-berchtesgadner-land/

5.3. Neonazis in Ostbayern

Der Zündfunk berichtet wie Neonazis in Deggendorf ihre Gegner einschüchtern wollen und dafür auch in ein Café einbrechen:
http://www.br.de/radio/bayern2/programmkalender/sendung773434.html

5.4. “Nichts gelernt – Wie Bayerns Behörden Neonazis unterschätzen”:

“Als die NSU-Morde ans Tageslicht kamen, mussten sich die Ermittlungsbehörden dem Vorwurf aussetzen, auf dem rechten Auge blind zu sein. Polizei, Verfassungsschutz, Justiz – eigentlich sollte man meinen, dass sie jetzt sensibel geworden seien.”Sehenswerter Beitrag des Magazins Quer:

http://www.br.de/mediathek/video/sendungen/quer/140313-quer-neonazis-102.html

5.5. Nazi-Parolen in der Nähe von Trostberg

Ein Trafohäuschen in Wajon (Tacherting – bei Trostberg) ist mit Nazi-Parolen beschmiert worden.
http://www.chiemgau24.de/chiemgau/trostberg/tacherting/tacherting-nazi-schmierereien-trafohaus-wajon-3409934.html

5.6. 130 Orte

Die rassistischen Proteste und Angriffe in Marzahn-Hellersdorf (Berlin), Schneeberg (Sachsen) und Greiz (Thüringen) haben Abscheu und Empörung hervorgerufen. Aber auch in Bayern gingen und gehen Bürger_innen und Neonazis in den letzten Jahren gegen die Unterkünfte von Asylsuchenden vor -in über 130 Orten. Das a.i.d.a. Archiv hat eine kurze Dokumentation (2010 – 2014)zu rassistischen Protesten gegen Flüchtlingsunterkünfte in Bayern veröffentlicht
http://www.aida-archiv.de/index.php?option=com_content&view=article&id=4452:130-orte&catid=44:weitere-rechte-aktivitn&Itemid=152

Darunter befinden sich auch die Gemeinden Frasdorf (Umratshausen), Bad Endorf (Hemhof) und Oberaudorf im Landkreis Rosenheim.
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6. diverse Meldungen

6.1. Einlass verweigert: Münchner Club-Rassismus vor Gericht

Am kommenden Mittwochen, den 30.04., findet die erste von sechs Gerichtsverhandlungen gegen sechs Münchner Clubs auf Grundlage des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetztes statt. Hamado Dipama, Mitglied des Ausländerbeirats München sowie des Sprecherrats des Bayerischen Flüchtlingsrats, hatte gegen zehn Diskotheken rechtliche Schritte eingeleitet, nachdem ihm und anderen Personen bei einer Testaktion im letzten Jahr der Eintritt verweigert wurde. Eine gemeinsame Pressemitteilung des Ausländerbeirats der LH München und des Bayerischen Flüchtlingsrats gibt es hier:
http://www.fluechtlingsrat-bayern.de/beitrag/items/einlass-verweigert-muenchner-club-rassismus-vor-gericht.html

6.2. Skandal: Bayerische Polizei räumt Kirchenasyl

Frau D. (38), alleinerziehende Mutter mit 4 Kindern im Alter zwischen 4 und 14 Jahren, flüchtete von Tschetschenien nach Polen. Sie wurde in einer Sozialwohnung in Bialystok untergebracht, musste dort aber extreme Diskriminierung und rassistische Übergriffe durch organisierte Neonazis erleben. Als die Wohnung einer Nachbarin, die ebenfalls aus Tschetschenien stammt, von polnischen Neonazis in Brand gesetzt wurde, floh die traumatisierte Frau Hals über Kopf mit ihren Kindern nach Deutschland weiter. Da aufgrund der Dublin-Verordnung Polen für die Durchführung des Asylverfahrens zuständig ist, setzte die Ausländerbehörde der Stadt Augsburg alles daran, die Familie nach Polen abzuschieben. Eine Augsburger Pfarrei gewährte der Familie deshalb schnell entschlossen Kirchenasyl.

Dieses Kirchenasyl wurde am Dienstagmorgen im Auftrag der Ausländerbehörde von der Polizei geräumt. Mehrere Polizeibeamte kamen mit einem Haftbefehl zum Pfarrhaus und forderten Zutritt, um die Familie für die Abschiebung mitzunehmen. Der Pfarrer setzte alles daran, die Verhaftung zu verhindern, doch ohne Erfolg. Zwar wurden bisher Kirchenasyle von den Behörden geduldet, er hatte jedoch keine rechtliche Handhabe, den Beamten den Zutritt zum Pfarrhaus zu verwehren, ohne sich selbst strafbar zu machen. Die Polizeibeamten drangen daraufhin ins Pfarrhaus ein, nahmen die Familie mit und schoben sie im Laufe des Dienstags nach Polen ab.

Weitere Infos: http://www.fluechtlingsrat-bayern.de/beitrag/items/skandal-bayerische-polizei-raeumt-kirchenasyl.html

6.3. Aussteigerprogramms für Linksextremisten

Ganze fünf Personen haben 2013 beim Aussteigerprogramms für Linksextremisten angerufen. Keine*r der Anrufer*innen hat sich danach noch ein zweites Mal gemeldet, keine*r der Anrufer*innen ist nach Kenntnis der Bundesregierung aus der linken Szene ausgestiegen.

http://www.ulla-jelpke.de/uploads/KA_18_415_Aussteiger_links.pdf

6.4. Neuer Online-Kalender – Check it out!

Was soll ich heute, morgen, am Wochenende noch machen? Die Antwort findest du vielleicht bei Kalinka: Kalinka ist ein themen- und strömungsübergreifender linker Online-Terminkalender für München und Umgebung. Der Schwerpunkt des Kalenders liegt auf inhaltlichen Veranstaltungen und Aktionen, aber auch kulturelle Events finden Platz.

http://www.kalinka-m.org/

Die Macher_innen erklären:

Wir sind Leute mit unterschiedlichem linken Hintergrund. Gemeinsam ist uns der politische Anspruch: Die Emanzipation von Unterdrückung, Ausbeutung und Chauvinismus.
Wir verstehen uns als ein Redaktionskollektiv. Unsere Arbeitsweise ist basisdemokratisch und Entscheidungen werden nach dem Konsensprinzip getroffen.
Wir machen Kalinka, weil wir einen Überblick bieten wollen, was in München und Umgebung stattfindet. Denn hier gibt es eine Vielzahl von interessanten Veranstaltungen. Leider erfahren davon viele oft nichts. Das soll mit Kalinka anders werden.
Mit der Terminsammlung auf kalinka-m.org wollen wir ein breites Themenspektrum abdecken und somit möglichst viele Menschen ansprechen.
Für die Inhalte an sich sind jeweils die Veranstalter_innen verantwortlich. Wichtig für die Auswahl und Veröffentlichung der Termine ist uns der linke und emanzipatorische Anspruch der Veranstaltung oder aber der politische Hintergrund der Veranstaltenden.
Der Schwerpunkt des Kalenders liegt auf inhaltlichen Veranstaltungen undAktionen, aber auch kulturelle Events finden Platz. Wir möchten dabei vor allem unkommerzielle Veranstaltungen bekannt machen.

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