Argumente gegen das Deutschlandlied

Mit der Broschüre “Argumente gegen das Deutschlandlied” legt Benjamin Ortmeyer eine sehr fundierte Abhandlung zur Geschichte und Wesensart der Nationalhymne der BRD vor. Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft () legt die Broschüre 2006 aus gegebenen Anlass (Männer-Fußball-WM in *schland) nochmals auf. In der Konsequenz gibt es Klassenkeile, allen voran durch die Bild-Zeitung und Theo Zwanziger (komprimiert nachzulesen hier. Ob ein “Sport”-Großereignis ein Zeitpunkt ist, an dem über solche Themen nicht rational diskutiert werden kann, oder einer, an dem es nötiger denn je ist, sei dahin gestellt. Die Lesenden haben ja offenbar ihren Weg hierher gefunden, ihnen sei also viel Spaß gewunschen.

Download bei der GEW Hessen

Am 2. Juli 1954 wurde die Bundesrepublik Deutschland Fußballweltmeister in Bern, die Melodie des Deutschlandliedes wird gespielt:

„Den Deutschen aber bricht das Lied aus der Brust, unwiderstehlich. Soweit ihnen die Tränen der Freude nicht die Stimme im Hals ersticken, singen sie alle, alle ohne Ausnahme, das Deutschlandlied. Niemand, auch nicht ein einziger, ist dabei der von ‚Einigkeit und Recht und Freiheit’ singt. Spontan, wie aus einem einzigen Munde kommend, erklingt es ‚Deutschland, Deutschland über alles in der Welt’.“
(Bunte Illustrierte 1954, Nr. 15)

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