Archiv der Kategorie: Krieg & Frieden

20.09.: Gegen den Gipfel der Abschottung und sozialen Kontrolle!

Am 20. September gegen das Treffen der Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union auf die Straßen Salzburgs!

„Asylgipfel“, „Ankerzentren“, „Schließung der Mittelmeer-Route“ – während immer weniger Flüchtende und Migrierende überhaupt in Europa ankommen, weil sie an den militarisierten Außengrenzen abgefangen werden oder im Mittelmeer ertrinken, bestimmt die Diskussion um den Umgang mit ihnen weithin die politische Landschaft. Diese Diskussion soll – ob nun in Österreich, Ungarn, Deutschland, Frankreich oder Italien und bei allen Unterschieden – Handlungswillen und Souveränitätsansprüche ausstellen, während doch die Nationalstaaten der Union sozial und politisch längst dabei sind zu zerfallen – von der Union selbst ganz zu schweigen.

Am 20. September laden die Staats- und Regierungsschefs der Europäischen Union jedenfalls zum ganz großen Requiem nach Salzburg. Ihr Programm: Abschottung nach außen, soziale Kontrolle im Innern. Noch mehr Tote, noch mehr geschlossene Gesellschaft, noch mehr kaputter Alltag. Mit der berühmtesten Dauerwelle der Stadt sagen wir da lieber: Leck mich im Arsch! Auf also zu Mozartkugeln, Maskenball und Tumult im Orchestergraben.

Stay tuned: Alle Infos zu den geplanten Protesten, Veranstaltungen im Vorfeld und Anreisemöglichkeiten aus Deutschland bekommt ihr hier, auf summit-salzburg.mobi/ und bei den Genoss*innen der Plattform Radikale Linke. Und wir sehen uns am 20. September im schönen Salzburg!

So, 01.07.18 | 19:00 Uhr: „Festival der Demokratie“ im Z

Dokumentarfilm über die Proteste gegen den G20-Gipfel in Hamburg

Am Sonntag 01.07.18 (19:00 Uhr) wird im Z-linkes Zentrum (Innstr. 45a) der aktuelle Kinofilm „Festival der Demokratie“ (D, 2018, 81 Min) vorgeführt. Der Dokumentarfilm von Lars Kollros und Alexandra Zaitseva schildert mit eindrucksvollen Bildern die Ereignisse während des G20-Gipfels 2017 in Hamburg und arbeitet die juristischen und politischen Folgen mittels nachträglich gedrehter Interviews auf.

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Aktionswochenende: Vortrag/Diskussion/Demo/Fest und Filme

Am Ende dieser  Woche, (von Do-So) ist einiges los in Rosenheim. Es gibt täglich mindestens  eine Veranstaltungen (Vortrag/Diskussion/Demo/Fest und Filme):

  • Do (29.09.16): Vortrag -> zu Fluchtursachen unter dem Motto „Imperialismus, Krieg, Flucht“ – 19:00 Uhr @ Z, Innstr 45
  • Fr (30.09.16): Diskussion -> „Geflohen… und angekommen?“ – 19:30 Uhr @ Statdjugendring , Rathausstrasse 24
  • Sa (01.10.16): Rallye -> „Rosenheim erkunden in 10 Stationen“ – 10:00 Uhr @ Parkhaus P1 (Schild Rosenheim Cops)
  • Sa (01.10.16): Demo-> „Zusammenhalten gegen den Rechtsruck – Für ein solidarisches Miteinander“ – 13:00 Uhr @ Bahnhof
  • Sa (01.10.16): Fest -> 5 Jahre -linkes Zentrum- 16:30 Uhr @ Z- Innstr 45
  • So (02.10.16) : Film -> „My Escape -19:00 Uhr @ „Z“, Innstr. 45A
  • Mo (03.10.16): Film -> „Die Strategie der Schnecke – 19:30 @„Z“, Innstr. 45A

Zu den Veranstaltungen: Aktionswochenende: Vortrag/Diskussion/Demo/Fest und Filme weiterlesen

Chiemsee/Fraueninsel: Rote Farbe auf Ehrenmal von Kriegsverbrecher

JodlBlut (2)b

Im folgenden dokumentieren wir die Erklärung „Blutspur am Ehrenkreuz für Kriegsverbrecher Jodl im Klosterfriedhof Frauenchiemsee“ vom Institut für Kunst und Forschung. Presseberichte gibt es u.a. hier:

http://www.br.de/nachrichten/oberbayern/inhalt/jodl-fraueninsel-chiemsee-kastner-100.html

http://www.heimatzeitung.de/startseite/blickpunkte/2156845_Erneute-Kuenstleraktion-gegen-Grab-Blutiges-Kreuz-auf-Fraueninsel.html

 

Blutspur am Ehrenkreuz für Kriegsverbrecher Jodl im Klosterfriedhof Frauenchiemsee

eine ästhetische Intervention

von Wolfram P. Kastner, Hans-Peter Berndl und Hiltraud Zilker-Pusch

Das skandalöse Ehrenkreuz für den Hauptkriegsverbrecher Jodl behandelten wir in einer Kunstaktion (am 20. Juli 2016 um die Mittagszeit) mit roter Farbe und einem Text („Keine Ehre dem Kriegsverbrecher“).

Einige tausend Menschen besuchten an diesem sonnigen Sommertag die idyllische Insel und den Klosterfriedhof und sahen die sehr augenfällige Blutspur sowie den erklärenden Text.

Mit dieser gut wahrnehmbaren Kunstaktion setzen wir erneut ein Zeichen dafür, dass die Ehrung des HitlerGenerals nirgendwo und auch nicht in Bayern hinzunehmen ist – im Sinne des demokratischen und antinazistischen Grundkonsens der Bayerischen Verfassung und des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland.

Auf der Fraueninsel im Chiemsee – mitten im idyllischen Bayern – steht immer noch im Klosterfriedhof ein Ehrenkreuz für den verurteilten und hingerichteten Hauptkriegsverbrecher Jodl. Das ist kein Grab sondern ein skandalöses Ehrenmal, da seine Asche in einen Nebenarm der Isar geschüttet wurde, damit keine Pilgerstätte für Nazis entsteht.

 Trotz Petitionen an den Bayerischen Landtag, Anträgen im Gemeinderat, vieler empörter Inselbesucher und Zuschriften (s. Anhang) beharren der Eigentümer Fisser, der Bürgermeister der jODL-Insel und Innenminister Herrmann auf den Fortbestand dieses Schandmals– mit der wahrheitswidrigen Behauptung, niemand würde sich dadurch gestört fühlen und es gäbe keine Veranlassung, dagegen einzuschreiten.Angeblich soll das ODL-mal irgendwann 2018 aufgelöst werden. Sicher ist das nicht und jeder Tag des Fortbestands ist ein Tag zu viel. Jodl war u.a. verantwortlich für den Hungertod von 800.000 Zivilisten in Leningrad, für die Ermordung russischer Soldaten, für die Ermordung von Bewohnern griechischer Dörfer und für die Operation „Nordlicht“ in Norwegen, bei der Tausende Zivilpersonen verschleppt und getötet wurden.

Die Chiemseegemeinde erhält außerdem die Ehrenbürgerschaft für Adolf Hitler aufrecht.

Des weiteren dokumentieren wir die  Erklärung „Kein Denkmal für einen Kriegsverbrecher auf der Fraueninsel.“ aus dem Jahre 2014

Kein Denkmal für einen Kriegsverbrecher auf der Fraueninsel.

Die Fraueninsel gehört zu den schönsten Orten Bayerns und wird von vielen Gästen jährlich besucht, auch von vielen Gästen aus dem Ausland.

Auf dem kleinen Friedhof, der ehemals dem Kloster, heute der Gemeinde Chiemsee gehört, sind viele Maler und Schriftsteller begraben, unter anderem Max Haushofer, Wilhelm Jensen und Felix Schlagintweit, sowie Nachkommen des Dichters Freiherr von Eichendorff. Diese letzte Ruhe der Verstorbenen und die Idylle für die Lebenden werden durch einen Kenotaphen in Form eines großen Steinkreuzes gestört, der an Alfred Jodl, einen Kriegsverbrecher des 2. Weltkrieges erinnert.

Der 1890 geborene Alfred Jodl, dem das Denkmal in dem Friedhof errichtet worden ist, war als Chef des Wehrmachtführungsstabes im Oberkommando der Wehrmacht Hitlers engster Berater bei der Kriegsführung, zunächst gegen die Westalliierten zwischen Norwegen bis Nordafrika und später Verantwortlicher für den Angriffskrieg gegen die Sowjetunion. Die schrecklichen Folgen dieses Krieges mit seinen 60 Millionen Toten sind bekannt. Nun kann sich Alfred Jodl bzw. der Personenkreis, der das Denkmal für ihn errichtete, nicht darauf berufen, dass er als Soldat reiner Befehlsempfänger und daher letztlich für die Verbrechen, die im Zusammenhang des Krieges begangen worden sind, nicht verantwortlich gewesen ist. Er war nicht nur verantwortlich für den Wehrmachtsführungsstab, sondern auch innerhalb der verbrecherischen Nationalsozialistischen Partei, von der er 1943 das Goldene Parteiabzeichen erhielt. Besonders hervorgehoben werden muss seine Verantwortung für den so genannten Kommissar-Befehl vom 06.06.1941 in dem er, entgegen allgemeinen Völkerrechts, an die Kommandeure der Armee den Befehl gab, Führungspersonal der Roten Armee und so genannte Politkommissare nicht als Kriegsgefangene zu behandeln, sondern sie ohne Verhandlung zu erschießen. Auch die Liquidierung von Juden und Partisanen fällt zum Teil in die Verantwortung von Alfred Jodl. Er wischte Einwände gegen Judendeportationen ausdrücklich mit einem Vermerk: „Geschwätz. Es geht um staatliche Notwendigkeiten“, vom Tisch.

Am 01.10.1946 wurde Alfred Jodl als Hauptangeklagter in den Nürnberger Prozessen gegen die Hauptkriegsverbrecher zum Tode verurteilt und am 16.10.1946 durch den Strang hingerichtet. Seine Asche wurde in die Isar gestreut.

Bei der Grabstätte der Familie Jodl handelt es sich somit bei dem größten Kreuz, das dem Kriegsverbrecher Alfred Jodl gewidmet ist, nicht um ein Grabdenkmal, sondern um einen Kenotaphen.

Nach Auskunft des Klosterladens der Fraueninsel gibt es immer wieder Anfragen von Besuchern, wie es sein kann, dass hier an einen Kriegsverbrecher erinnert wird. Von der Äbtissin der Benediktiner Abtei der Fraueninsel, der ehrwürdigen Äbtissin Mayer, wurde auch mitgeteilt, dass bisweilen „Gedenkveranstaltungen“ von Rechtsradikalen vor diesem Denkmal stattfinden und dort Kränze abgelegt werden.

Die Gemeinde Chiemsee hat es bisher nicht für notwendig erachtet, den Schandfleck auf ihrer schönen Insel zu beseitigen. Auf Anfrage wurde vom Bürgermeister, Herrn Georg Huber, mitgeteilt, dass ein Petitionsverfahren anhängig sei „weshalb sich die Gemeinde Chiemsee zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht gegenüber Dritten äußern wird“. Für dieses jahrelange „Aussitzen“ eines beschämenden Zustandes seitens der Zuständigen besteht in der Öffentlichkeit keinerlei Verständnis. Die erwähnte Petition eines Ortsansässigen verpflichtet nun die Gemeinde, die Grabstätte spätestens zum 28.01.2018 zu beseitigen. Dies ist eine zu lange Duldung des skandalösen Zustandes.

Wir fordern die Gemeinde Chiemsee und die anderen Verantwortlichen auf, das Denkmal für den Kriegsverbrecher Jodl nun unverzüglich zu beseitigen. Es ist unerträglich, wenn 70 Jahre nach der Befreiung von der Nazi-Diktatur Protagonisten dieser Diktatur immer noch öffentlich gehuldigt wird.

Unterzeichner:

Jürgen Arnold, Rechtsanwalt, Mediator, München; Utz Benkel, Künstler und Verleger, Berlin; Siegfried Benker, „München ist bunt“; Thomas Berkmann, Projektleiter, München;
Josef Bierbichler, Autor, Schauspieler, Ambach; Thomas Bollmann, Sassenburg; Marina Dietweger, Angestellte, München;
Dr. Ulrich Dittmann, Oskar-Maria-Graf-Gesellschaft, München;
Gabi Duschl-Eckertsberger, München; Martin Friederich, Architekt, München; Elke Funke, München; Günther Gerstenberg, Autor+Künstler; Wolfram P. Kastner, Künstler, München;
Michael Klingenfuß, Rechtsanwalt München; Herrad Küster-Eich, Rechtsanwältin München; Cordula Kropp, Soziologin, München; Gabriela Kufner, Technische Fachwirtin; Annemarie Gaugel, Rechtsanwältin, München; Michael Heininger, Cartoonist, München; Angelika Lex, Rechtsanwältin und Richterin am BayVerfGH;
Claus-Peter Lieckfeld, Autor+Journalist, Windach; Sabine und Werner Litzenhoff, Halstenbek; Fritz Maier, Rechtsanwalt, München; Melanie Manyet, Studentin, Weilheim; Siegfried Müller, Stadtrat, Schongau; Dr. Thomas Nappert, Rechtsanwalt;
Cornelia Naumann, Autorin, München; Gerd Nies, Rechtsanwalt, München; Jakob Nusselt, Rettungsassistent, Weilheim;
Hans Joachim Proft, München; Frank Rehberg, Bildungsreferent, ver.di Bildung + Beratung, München; Marta Reichenberger, München; Said, Autor, München; Tobias Schenke, Schauspieler, Berlin; Frieder Schuckall, Starnberg; Georg Simader, Literatur Agentur Copywrite, Frankfurt; Bernd Späth, Autor, München; Tillmann Spengler, Autor, Journalist, Ambach; Wieland Sternagel, München; Dr. Detlev Sträter, Soziologe, Stadt- und Regionalplaner, München; Marion Thomalla, Dossenheim; Ingolf v. Törne, München; Herbert Tremmel, Ingenieurbüro, München;
Dr. Gerlinde Vogl, Soziologin, München; Barbara Wagner, Führungskräfte- und Organisationsentwicklung, München; Gerhard Weiß, München; Hans-Otto Wiebus, Journalist, München; Roswitha Wolff, Rechtsanwältin, München; Walter Zilker, München

Nicht zu überhöhrende Forderung nach Ende der Kreta-Feier in Reichenhall

»Es sollte klar geworden sein, dass die Kreta-Feier eine unverhohlene Verherrlichung des nationalsozialistischen Vernichtungskrieges gegen die Bevölkerung ist. Wir können uns nach diesem Wochenende nicht vorstellen, dass in Bad Reichenhall außer dem Kameradenkreis der Gebirgstruppe noch jemand daran festhalten möchte.«
Anna Jade, Pressesprecherin des rabatz bündnisses

Ein eindrucksvolles Hearing und eine gelungene Demonstration in Bad Reichenhall am Samstag setzen ein nicht zu übersehendes Zeichen für ein Ende der Kreta-Feierlichkeiten. Das rabatz bündnis zieht trotz Polizeiprovokationen ein positives Fazit und erhofft sich neuen Schwung für die Debatte um Entschädigung für die Kriegsverbrechen der Wehrmacht.

Das Hearing begann mit einem historischen Vortrag, der Kriegsverbrechen der Reichenhaller Gebirgsjäger auf Kreta sowie an anderen Orten darlegte und sich kritisch mit der jährlichen Kreta-Feier auseinandersetzte. Der 92-jährige Zeitzeuge Nikolaos Marinakis schilderte grausame Details von der Ermordung von 148 Einwohner*innen Skines am 1.August 1941, die nachweislich durch das Gebirgsjägerregiment 100 aus Reichenhall erfolgte. Angesichts der Zerstörungen, die die Wehrmacht in Kreta und Griechenland anrichtete, stellte er unter großem Applaus hinsichtlich der von Deutschland verordneten Austeritätspolitik die Frage: Wer schuldet hier eigentlich wem? Nicht zu überhöhrende Forderung nach Ende der Kreta-Feier in Reichenhall weiterlesen

14. Mai Reichenhall: „Die Verbrechen der Deutschen Gebirgsjäger auf Kreta“ (Hearing)

Treffpunkt Rosenheim: Sa 14.05.16 – 09:15 Uhr – Bahnhof
Rosenheim_Rhall
Am 20. Mai 1941 griff die deutsche Wehrmacht (u.a. „Gebirgsjäger“ aus Bad Reichenhall) die griechische Insel Kreta an, hielt sie bis zum 9. Mai 1945 besetzt und beging dort zahlreiche Kriegsverbrechen. Über 3500 Zivilist_innen wurden als Partisan_innen und deren Unterstützer_innen hingerichtet und über 30 Dörfer komplett zerstörte. Zum 75. Jahrestag der deutschen Invasion auf Kreta wollen wir in Bad Reichenhall – einem Ort, an dem bis heute dieser faschistische Angriffskrieg mit all seinen Verbrechen glorifiziert wird – Opfern eine Stimme gegeben. Am Sa, 14. Mai werden wir in Bad Reichenhall ein Hearing unter dem Motto „Die Verbrechen der Gebirgsjäger* auf Kreta“ mit einem Zeitzeugen, einem Vertreter eines griechischen Opferverbandes, Historiker*innen und einem Rechtsanwalt organisieren. Die Veranstaltung beginnt um 12:00 Uhr. Teilnehmende des Hearings sind: 14. Mai Reichenhall: „Die Verbrechen der Deutschen Gebirgsjäger auf Kreta“ (Hearing) weiterlesen

Rojava und der Widerstand gegen den IS

Am Sonntag, den 28. Dezember findet im Rosenheimer Z (Innstr 45a, 83026 Rosenheim) ein Vortrag über die kurdische Autonomieregion Rojava und deren Widerstand gegen den IS statt.

Von Mitte September bis Anfang Oktober war eine Delegation des Verbandes der studierenden KurdInnen in Deutschland (YXK) in den kurdischen Teilen im Irak und der Türkei unterwegs. Eigentliches Ziel der Reise war es, sich ein eigenes Bild von der Revolution im westkurdischen Rojava zu machen. Seit 2011 hat die kurdische Bewegung dort eine demokratische Autonomie aufgebaut und diese bisher erfolgreich gegen die Angriffe der IS-Mörder verteidigt. Leider wurde der Delegation die Einreise auf syrisches Staatsgebiet von der nordirakischen Autonomieregierung und genauso von der Türkei aus politischen Gründen verweigert.
Stattdessen besuchte die Delegation Flüchtlingslager im Irak und der Türkei, in denen derzeit überwiegend jesidische Flüchtlinge aus dem Sengal untergebracht sind. Es wurde mit AktivistInnen, ParlamentarierInnen und politischen VertreterInnen der kurdischen Bewegung gesprochen. Da sich die Situation in Kobane in den vergangenen Wochen zuspitzte, reiste die Delegation an die Grenze zu Kobane um die Proteste der Bevölkerung zu unterstützen.

Was ist Rojava und was bedeutet demokratische Autonomie? Warum konnte die Delegation nicht nach Rojava? Wie ist die Situation in den syrischen und irakischen Teilen Kurdistans? Warum konnte IS die Jesiden massakrieren? Was ist die Rolle der Türkei? Wie ist die aktuelle Situation in Kobane und Kurdistan? Welche Rolle spielt die BRD?

Diese und andere Fragen werden bei der Veranstaltung von einem Teilnehmer der Delegation beantwortet.

Die von der infogruppe rosenheim in Kooperation mit dem Kurt-Eisner-Verein für politische Bildung in Bayern e.V organisierte Veranstaltung beginnt um 19:00 Uhr. Der Eintritt ist frei.