Archiv der Kategorie: Ökologie | Energie | Landwirtschaft

Fukushima ist überall – Mahnwachen am 11. März

Für Montag, 11. März, ruft .ausgestrahlt wieder zu bundesweiten Mahnwachen auf, um an die unermesslichen Gefahren durch Atomenergie zu erinnern, um an das Leid der Menschen in Japan zu erinnern, um einen viel schnelleren echten Ausstieg zu verlangen.

Die Mahnwachen am zweiten Jahrestag des Beginns der Fukushima-Katastrophe sollen die süddeutschlandweite Großdemonstrationen in Gundremmingen (9. März) ergänzen und ihnen einen lokalen Nachhall verschaffen, um die Forderungen zu verstärken.

Auch in Rosenheim am kommenden Montag (11.3.2013) um 18:00 Uhr auf dem Rosenheimer Max-Josefs-Platz eine von attac Rosenheim organisierte Anti-Atom Mahnwache statt. Im folgenden dokumentieren wir den Aufruf von attac: Fukushima ist überall – Mahnwachen am 11. März weiterlesen

Homepage der Bibliothek_A online

In einem Monat, am Do, 04.04.2013 (80 Jahre nach der Zwangsauflösung der Rosenheimer Arbeiterbibliothek durch die Nazis) eröffnet im Z (Innstr 45a, Rosenheim) die Bibliothek_A. Bereits jetzt wollen wir auf die Internetseite der kleinen linken Präsenzbibliothek hinweisen: http://www.bibliotheka.tk/

Nach wie vor gilt auch der Bücher-Spendenaufruf:

 Bereits jetzt gibt es im Z ein Bücherregal, aber wir haben noch mehr vor. Im Z soll eine kleine aber feine linke politische Bibliothek aufgebaut werden: die Bibliothek_A.
Voraussichtlich ab April nächstem Jahr soll diese, kostenlos nutzbare Präsenzbibliothek jeden Sonntag (18:00- 20:00 Uhr) im Rahmen des infoladen geöffnet sein. Die Bibliothek_A sieht sich in der Tradition der Rosenheimer Arbeiterbibliothek, welche 1927 von Waldemar von Knoeringen gegründet und 1933 von den Nazis verboten wurde. Das A am Ende von Bibliothek_A kann in diesem Sinne (Arbeiter_innenbibliothek) gedeutet werden, lässt jedoch auch Spielraum für weitere Assoziationen.
Zum Aufbau der Bibliothek_A brauchen wir neben Geld natürlich auch Bücher. Also, wenn Du Bücher mit einem linken politischen Anspruch bei Dir zuhause rumstehen hast, welche du nur selten liest, aber denkst, dass es wichtig ist, dass mehr Menschen dieses Buch zur Verfügung gestellt wird, dann spende uns dieses doch einfach. Kein Interesse haben wir an Literatur ohne politischen Anspruch, sowie mit rechten/ verschwörungstheoretischen Inhalten.
Wenn Du uns ein Buch spendest, wirf dieses in die Bücherspendenbox im Z und lege einen Zettel mit Kontaktdaten von Dir ein, so das wir es ggf. zurückgeben können, wenn von unserer Seite kein Interesse an dem Buch besteht.

Kontakt: bibliothek_a@riseup.net

Die Bibliothek_A will Deine Bücher

Bereits jetzt gibt es im Z ein Bücherregal der infogruppe rosenheim, aber wir haben noch mehr vor. Im Z soll eine kleine aber feine linke politische Bibliothek aufgebaut werden: die Bibliothek_A. Voraussichtlich ab nächstem Jahr soll diese, kostenlos nutzbare Präsenzbibliothek jeden Sonntag (18:00- 20:00 Uhr) im Rahmen des infoladen geöffnet sein. Die Bibliothek_A sieht sich in der Tradition der Rosenheimer Arbeiterbibliothek, welche 1927 von Waldemar von Knoeringen gegründet und 1933 von den Nazis verboten wurde. Das A am Ende von Bibliothek_A kann in diesem Sinne (Arbeiter_innenbibliothek) gedeutet werden, lässt jedoch auch Spielraum für weitere Assoziationen. Zum Aufbau der Bibliothek_A brauchen wir neben Geld natürlich auch Bücher. Also, wenn Du Bücher mit einem linken politischen Anspruch bei Dir zuhause rumstehen hast, welche du nur selten liest, aber denkst, dass es wichtig ist, dass mehr Menschen dieses Buch zur Verfügung gestellt wird, dann spende uns dieses doch einfach. Kein Interesse haben wir an Literatur ohne politischen Anspruch, sowie mit rechten/ verschwörungstheoretischen Inhalten. Wenn Du uns ein Buch spendest, wirf dieses in die Bücherspendenbox im Z und lege einen Zettel mit Kontaktdaten von Dir ein, so das wir es ggf. zurückgeben können, wenn von unserer Seite kein Interesse an dem Buch besteht. Kontakt: bibliothek_a@riseup.net

Critical Mass mach Winterpause

Morgen wird es in Rosenheim keine  Critical Mass geben, denn die cm pausiert. Das ist das Ergebnis der Diskussionen der zuletzt wirklich kläglich wirkenden, wenigen Mitfahrer_innen. Eine Winterpause erscheint notwendig, weil es zuletzt immer schwieriger wurde, einen geschlossenen Radl-Verband zu bilden, und auch, um in 2013 wieder mit neuem Elan und verändertem Konzept an den Start gehen zu können.

Angedacht ist im Moment die Critical Mass im Frühsommer 2013 thematisch einzubetten statt jeden Monat zu einem festen Termin zu radeln. Wer sich an den Vorbereitungen beteiligen möchte, kann sich mit uns in Verbindung setzen. Ein erster „offener“ Termin könnte Anfang 2013 stattfinden.

Critical Mass

am letzten Samstag im September, dem 29.8., startet um 11.55 Uhr wieder die „Critical Mass“ am Ludwigsplatz Rosenheim. Mit der gemeinsamen Radfahrt durch Rosenheim wollen die Teilnehmer_innen eine menschlichere Verkehrs- und Stadtplanung fordern. Das Tempo ist gemütlich, und der Tour steht eine ganze Straßenseite zur Verfügung.
Nachher gibt es die Möglichkeit, im „Z“ einen leckeren Brunch zu sich zu nehmen (gegen Spende).

Aus der Selbstbeschreibung:

„Die „Critical Mass“ (kritische Masse) ist eine weltweite Bewegung. Sie trägt das Fahrrad als umweltfreundliches Verkehrsmittel mittels gemeinsamer Radtouren durch die Stadt in die Öffentlichkeit.
Denn Verkehr beschränkt sich nicht nur auf das Auto, auch Fußgänger_innen und Radfahrer_innen sind Verkehr. Aber all zu oft werden sie an den Straßenrand gedrängt. Im Zeitalter der Klimakrise
braucht man das Rad nicht neu zu erfinden. Es muss viel mehr als wichtiges Verkehrsmittel ernst genommen werden.
Einmal im Monat wollen wir deshalb für uns Nichtmotorisierte einen gebührenden Platz im Straßenverkehr beanspruchen. Denn Straßen sind ein öffentlicher Raum.
Wir blockieren nicht den Verkehr!
Wir sind der Verkehr!“

Open Air Kino zu „Anti-Atomproteste in Wackersdorf“ in der Vettern

Im Rahmen der Feierlichkeiten zum 30jährigen Bestehen der Rosenheimer Vetternwirtschaft (Oberaustr. 2)  findet am Sonntag 08.07. ein von der infogruppe organisiertes Open-Air Kino zum Thema „Anti-Atomproteste in Wackersdorf“ statt.
Die Vetternwirtschaft, wie auch die infogruppe, entstanden in einer Zeit welche u.a. durch die Kämpfe gegen die Wiederaufbereitungsanlage in Wackersdorf geprägt war. Die Kleinkunstbühne ist bis heute Geburtsstätte zahlreicher kultureller und politischer Ideen, Aktionen und Veranstaltungen. So entstand auch die Filmreihe „der politische Film“  in der Vettern. Deshalb gratuliert die infogruppe mit einem „Politischen-Film Spezial“  und zeigt thematisch passend Kurzfilme über die Proteste in Wackersland, wie  „Wackersdorf – ein Mythos“, „18 Tage Freies Wendland“ und  „Zaunkämpfe“. „In der Vetternwirtschaft waren in den vergangenen 30 Jahren zahlreiche, nicht nur kulturell, wiederständige Veranstaltungen möglich und wir hoffen, dass das so bleibt. Wir bedanken uns für eine jahrzehntelange solidarische Zusammenarbeit“  so Michael Kurz, ein Sprecher der infogruppe rosenheim. Der „Wackersdorfabend“ beginnt ab ca. 20:30 Uhr, der Eintritt ist frei.  Bereits ab 20:00 Uhr organisiert die „Rote Zora“ (neue linke Politgruppe in Rosenheim) eine VoKü (veganes Essen gegen Spende).Bei schlechtem Wetter finden die Filmvorführungen im Nebenraum der Vetternwirtschaft statt.

Die Kunst Widerstand zu leisten (Lesung mit Chris Moser )

Die infogruppe rosenheim organisiert in Kooperation mit der Rosenheimer Tierrechtsgruppe Libertier und dem Kurt Eisner Verein ein Buchpräsentation mit dem österreichischen Tierrechtsaktivisten Chris Moser. Chris Moser stellt sein vor kurzem im Kyrene Literaturverlag erschienenes, Buch „Die Kunst Widerstand zu leisten“ vor. Ein Buch über Kunst, Widerstand, Repression und Solidarität.

„Aufmachen Polizei!“ Mit diesen Worten Endete das bisherige Leben des politisch aktiven Künstlers Chris Moser, seiner Frau und deren drei Kindern abrupt in den Morgenstunden des 21. Mai 2008. Chris Moser wurde als politischer Künstler und Aktivist für drei Monate gefangen gehalten – in Österreich! In Form von Bildern aus der Gefangenschaft, anhand von über 200 Seiten Gefängnistagebuch und in der künstlerischen Auseinandersetzung während des Prozesses und danach beleuchtet er diesen „größten Justizskandal der zweiten Republik“ (Zitat, SPÖ Justizsprecher Jarolim) aus seiner persönlichen Sicht, der Perspektive des Querdenkers, Künstlers und Familienvaters und stets untermauert mit Fakten aus dem mehr als 200.000 starken Ermittlungsakt. Wie wurde Chris Moser angeblich zu „einem der Hauptakteure der militanten Tierrechtsszene in Österreich“ (Zitat Polizeibericht vom 21. Mai 2008)? Wie erlebt ein sensibler und politisch denkender Künstler und Familienvater den Gefängnisalltag? Wie überlebt eine fünfköpfige Familie drei Monate Gefangenschaft und 14 Monate Prozess?

Die Lesung am So 15.07 beginn um 19:00 Uhr, der Eintritt ist frei. Das Z ist bereits ab 18:00 Uhr als Infoladen geöffnet und ab ca. 18:30 Uhr gibt es eine vegane SoKü (Solidarische Küche – Essen gegen Spende). Als kleiner Vorgeschmack ein Bericht von Tirol TV zu einer Buchpräsentation in Innsbruck