Gegen Leiharbeit und Werkverträge

»Wir lassen uns nicht spalten«, unter diesem Motto rufen die DGB Gewerkschaften für Samstag, den 09.April zu einer Kundgebung gegen Leiharbeit und Werkverträge in München auf. Wir zitieren aus einer Mobilisierungs-eMail des VerDi Geschäftsführers München, Heiner Birner.

Auslöser ist der gemeinsame Brief der bayerischen Wirtschaftsministerin Ilse Aigner und der bayerischen Arbeitsministerin Emilia Müller an die Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles (s. Anlage). Darin fordern sie, dass der mühselige Kompromiss im Koalitionsvertrag zur Reform der Leiharbeit und der Werkverträge verwässert wird. Zugunsten der Unternehmen und zulasten der Arbeitnehmer. Die beiden CSU-Ministerinnen wollen, dass die Unternehmen auch weiterhin Leiharbeit und Werkverträge missbrauchen können um die Löhne zu drücken!!!

Wenn wir uns dann noch in Erinnerung rufen, dass der CSU-Parteivorstand am 26.01.2015 beschlossen hat, das Streikrecht insbesondere in Bereichen der Daseinsvorsorge, also im gesamten öffentlichen Dienst, einzuschränken, dann wird klar, dass wir auf die Straße müssen.

  • Schluss mit dem Missbrauch von Leiharbeit und Werkverträgen
  • Schluss mit der Lohndrückerei
  • Hände weg von unserem Streikrecht

Wir rufen alle ver.di-Mitglieder und deren Familienangehörige auf, an dieser wichtigen Kundgebung teilzunehmen. Die Gewerkschaftsspitzen werden alle nach München kommen und an der Kundgebung teilnehmen. Neben anderen haben ihre Teilnahme zugesagt:

  • Reiner Hoffmann, DGB-Vorsitzender
  • Frank Bsirske, ver.di-Vorsitzender
  • Jörg Hofmann, IG Metall-Vorsitzender
  • Michael Vassiliadis, IG BCE-Vorsitzender


Die aktuelle „Streitzeit“ des DGB zum Thema: Streitzeit 04 Missbrauch stoppen

Datum: Sa, 09. Apr. 2016
Beginn: 11:00 Uhr iCal importieren
Veranstaltungsort: Odeonsplatz München
Odeonsplatz, München
Veranstalter_innen:

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