Schlagwort-Archive: Sexualisierte Gewalt

VERDAMMT (,) NOCHMAL!

VERDAMMT (,) NOCHMAL!
An dieser Stelle möchten wir auf die Veranstaltungsreihe „VERDAMMT (,) NOCHMAL!“ des aka_muc hinweisen und zitieren aus der Ankündigung:

Donnerstag, 17.11. – 20:00Uhr
Christine K.
+Workshop „Kontingente Höhepunkte“
Samstag, 19.11. – 18:30Uhr
[ANA]‚Autonome Neuköllner Antifa‘
+Workshop „Sexismus? Gibts bei uns nicht!?“
Sookee
+Workshop„Männlichkeitsentwürfen und (Hetero-)Sexismus im deutschsprachigen Rap.
Der Input gibt einen Einblick in die Entstehung, Potentiale und Aspekte von Rap.“
+Konzert (nach den Workshops)

Samstag, 26.11. – 14:00Uhr
asab_m ‚antisexistisches aktionsbündnis münchen‘
+Workshop„Definitionsmacht & Zustimmungskonzept“ VERDAMMT (,) NOCHMAL! weiterlesen

New Girls im „Old Boys Network“

Die neue Ausgabe des feministischen Magazins an.schläge beinhaltet eine Ansage zur Intimrasur: Mein Busch gehört mir. Schwerpunktthema sind allerdings Herausforderungen und Aktualität feministischer Medien. In diesem Kontext behandelt ein Artikel von Leonie Kämpfer Geschlechterungleichheiten im WWW. Unter dem Titel New Girls im „Old Boys Network“ kommt sie zur wenig überraschenden These, dass Frauen sich im Internet mit den gleichen Problemen wie in der Offline-Welt herumschlagen müssen. Dennoch – oder gerade deshalb – dokumentieren wir Teile des Textes.

„Girls can Blog“(1) – mit diesem Slogan wandte sich die Autorin Annina Luzie Schmid 2010 bloggend an die Öffentlichkeit. Ihr erklärtes Ziel: Die Vernetzung zwischen den einzelnen Bloggerinnen voranzutreiben und deren Tätigkeiten sichtbar zu machen.
Damit spricht sie ein heikles Thema an, denn Frauen betreiben zwar zwei Drittel der deutschsprachigen Blogs(2) in Medien und Blog-Rankings dominieren jedoch mehrheitlich reine Männerblogs. Kaum verwunderlich also, dass die Top-10-Liste der deutschen Blog-Charts seit jeher ohne Frau auskommt. New Girls im „Old Boys Network“ weiterlesen

Gender Trouble vor Gericht

Der Staat verlangt Eindeutigkeit: Wenige Tage nach Geburt muss für einen Menschen ein Geschlecht festgelegt werden. Eine Entscheidung mit weitreichenden sozialen Folgen, die meist schon vor der Geburt („Wird’s ein Mädchen oder ein Junge?“) getroffen wird. Dort, wo vermeintliche „Fehlbildungen“ Unklarheiten erzeugen könnten, werden im hochzivilisierten Westen einfachmal Genitalien verstümmelt, viele Infos dazu bei zwischengeschlecht.info.

Die Wirklichkeit ist aber sehr viel komplexer als je eine homogene Gruppe von Männern und Frauen. Immer mehr Menschen lehnen sich gegen diese Festlegung auf – und das beschäftigt mittlerweile immer wieder Gerichte.
Im Januar hat das Bundesverfassungsgericht abermals das Transsexuellengesetz moniert und einer 62-Jährigen Recht gegeben, die eine eingetragene Lebenspartner_innenschaft mit ihrer Frau eingehen wollte, aber zur Eheschließung ob ihres vermeintlich männlichen Geschlechts gezwungen wurde.
Das Oberlandesgericht Celle stellt in einem anderen Verfahren fest, dass es einem_r Gefangenem_r ermöglicht werden muss, Kleider des selbstgewählten Geschlechts in Haft zu tragen. Die Begründung der JVA, dies sei unzweckmäßig und könne zu Übergriffen führen, wurde zurückgewiesen. SpOn berichtete. Gender Trouble vor Gericht weiterlesen

Tödliche Mackerei [update]

Der Kriegsminister wollte es am liebsten verschweigen. Von Selbstmord gar war anfangs die Rede, später von einem Unfall beim Waffenreinigen. Nun ist es aber amtlich: Der im Dezember in Afghanistan ums Leben gekommene Gebirgsjäger starb an einer Mackerei unter Kameraden. Von „Waffenspielen“, „Posing“, also dem Zelebrieren preußischer Männlichkeitsphantasien, spricht die ARD-Militärexpertin Sabine Rau.

Andernorts ist eine Kadettin des Marine-Ausbildungsschiffs Gorch Fock bei einem Arbeitsunfall ums Leben gekommen. Der NDR berichtet in diesem Kontext auch über sexuelle Übergriffe. Nach dem Unfall verweigerten von den übrigen Offiziersanwärter_innen einige offenbar den Dienst und wurden abgezogen.
Die Eltern einer 2008 von Bord gegangenen und verstorbenen 18-jährigen Soldatin vermuten nun auch sexuelle Übergriffe als möglichen Hintergrund des bislang ungeklärten Todes. Die ARD berichtete.
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Chiemsee Reggae bucht nächsten Hasssänger

„Busy Signal ist schwulenfeidlich und sexistisch“

Übersee/Rosenheim. Busy Signal soll den abgesagten Sizzla am Chiemsee Reggae Summer ersetzen und auch er gilt als schwulenfeindlich. Die infogruppe rosenheim weist zudem auf die außerordentlich sexistischen Lyrics des “Hasssängers” hin. Chiemsee Reggae bucht nächsten Hasssänger weiterlesen

rabatz begrüßt Sizzla-Absage

Veranstalter_innen weiter in der Kritik

Übersee / Dachau bis Innsbruck – Erfreut nimmt das rabatz-Bündnis die Absage des homophoben Hasssängers Sizzla durch den Chiemsee Reggae Summer zur Kenntnis. Es kritisiert jedoch dessen falsche und uneinsichtige Argumentation. Darüber hinaus werde weiterhin nichts gegen sexualisierte Gewalt unternommen. rabatz begrüßt Sizzla-Absage weiterlesen